6 Monate nach dem Gewinn des Ideenwettbewerbs: Was hat sich bei HiRus (Helden im Ruhestand) getan?

Seit wir im Oktober 2014 so überraschend den Wettbewerb gewonnen haben, hat sich bei uns Einiges getan. Die meiste Zeit haben wir darauf verwendet, unsere Dienstleistung weiter zu verfeinern und uns auf die Suche nach einem geeigneten Unternehmen für unser Pilotprojekt zu begeben. Letzteres ist schwieriger als wir erwartet haben, nicht etwa weil Unternehmen unsere Idee nicht gut finden, sondern weil Entscheidungsprozesse in größeren Unternehmen oft mehrere Monate dauern. So viel dürfen wir aber verraten: Wir verhandeln gerade mit einem DAX-Konzern und einer großen Versicherung!

In der Zwischenzeit waren wir nicht untätig. Wir haben unseren Workshop und unseren eigens entwickelten Fragebogen mit angehenden Ruheständlern in Köln, München und Linz getestet und uns mit Partnerorganisationen ausgetauscht, die die ehrenamtliche Hilfe von Ruheständlern gut gebrauchen könnten, wie Munich Greeter und Madame Grand-Mère. Wir haben zehn Experten zum Thema Ruhestand und gesellschaftliches Engagement interviewt, uns mit vier Universitäten vernetzt und sind dabei, einen Beirat zu gründen.

Um bei all diesem Trubel unsere Mission – Menschen in den aktiven Ruhestand zu begleiten und Angebote für gesellschaftliches Engagement zu vermitteln – nicht aus den Augen zu verlieren, haben wir unsere eigene Evaluationsstrategie entwickelt. So können wir unsere gesellschaftliche Wirkung messen und regelmäßig überprüfen, ob wir unseren Zielen näher kommen.

Eines unserer Handlungsprinzipien, das wir uns von Anfang an zu Herzen genommen haben, heißt „Nicht labern, sondern handeln!“. Deshalb haben wir das Thema Social Media, was ja bei vielen Sozialunternehmen sehr groß geschrieben wird, lange Zeit als nicht so wichtig eingestuft. Wir dachten uns, dass Facebook oder Twitter nicht die richtigen Kanäle sind, um mit Unternehmen und angehenden Ruheständlern in Kontakt zu kommen. Mittlerweile denken wir ein bisschen anders, weil wir gemerkt haben, dass unser Projekt dort Aufmerksamkeit bekommt, die uns auch dabei hilft, unserer Zielgruppe näher zu kommen. Wir haben gerade ein fantastisches Werbevideo gezaubert und eine Facebookseite gestartet. Wir haben auch eine Webseite und würden uns freuen, wenn ihr mal bei uns vorbei schaut.

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Besonders stolz sind wir darauf, dass andere junge Leute durch unser Beispiel inspiriert wurden und dabei sind, ihre eigenen Projekte zu starten. Unsere eigene Erfahrung zeigt, dass alles möglich ist. Wir sind zehn Freunde, die sich im Juni 2014 in einer abgelegenen Jugendherberge getroffen haben, um drei Tage lang gemeinsam zu überlegen was wir unter Berücksichtigung unserer Talente und Fähigkeiten gesellschaftlich verändern können. Das Ganze nannten wir „Task Force für gesellschaftliches Engagement“. Dabei herausgekommen ist HiRus. Jetzt helfen wir anderen Gruppen dabei, ihre eigene Task Force zu gründen. Wenn ihr also Fragen oder Anregungen habt, könnt ihr euch jederzeit bei uns melden.

hirus-heldenimruhestandWir fänden es auch schön, wenn ihr euch meldet falls ihr uns anderweitig helfen wollt: Vielleicht kennt ihr ja Personen, die im Beirat bei uns mitarbeiten wollen? Oder ihr habt Kontakte zu Unternehmen, die gerne bei uns mitmachen würden? Wir freuen uns von euch zu hören!

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