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MATCHINGBOX - Per Persönlichkeitsauswertung zum passenden Job

veröffentlicht am 26. August 2016 um 17:12

Kurzbeschreibung deiner Gründung

MATCHINGBOX stellt Bewerbern per wissenschaftlicher Onlineanalyse Stellenausschreibungen vor, die zu ihrer Persönlichkeit und nicht zu ihren Noten passen. Arbeitgeber profitieren von passgenauen Kandidatenvorschlägen, zugeschnitten auf die eigene Unternehmens-DNA.

Du weißt, was du kannst, aber weißt du auch, wer du bist?

What matching box is all about

Beschreibung deiner Gründung

Das Onlineportal matchingbox.de geht einen ganz neuen Weg in Sachen Recruiting. Interessenten können online einen kostenlosen Persönlichkeitstest absolvieren und erhalten neben einer detaillierten Beschreibung der eigenen Persönlichkeitsstruktur zugeschnittene Studien- und Berufsempfehlungen. Wer einen Job sucht, kann sich gleich mit Arbeitgebern verkuppeln lassen, die eine passende Stelle über MATCHINGBOX ausgeschrieben haben, und die von ihrer Unternehmenskultur mit dem Persönlichkeitsprofil harmonieren.
Da es nicht unbedingt bei jedem vorgeschlagenen Unternehmen auf Anhieb funkt, muss der Bewerber die entsprechenden Unternehmen erst für sich aktivieren (Double-Opt-In) bevor diese das anonyme, psychologische Profil einsehen dürfen. Wer möchte, kann noch den Lebenslauf, ein Interview und seine Gehaltsvorstellungen anhängen. Gefällt dem Arbeitgeber was er sieht, kann er wie bei einem Datingportal entsprechende Kandidatenprofile freischalten. Diese angesprochenen Kontaktfreischaltungen sind für Unternehmen kostenpflichtig. Für Bewerber ist die Nutzung von MATCHINGBOX komplett kostenfrei. Das Angebot ist besonders für Mittelständische Unternehmen attraktiv, da die kritischen Faktoren time-to-hire und cost-per-hire im Gegensatz zum klassischen Jobposting auf ein Minimum reduziert werden. Nach einer Widerspruchsfrist von 24 Stunden liegen dann bereits erste Kandidatenempfehlungen vor.

MATCHINGBOX - Pitch Deck

Warum die Idee zu mir passt:

Co-Founder @matchingbox, HR-Entrepreneur, Personality Coach, Frischluftfanatiker, Soulmate - das sind wohl die Schlagworte, die mich am besten beschreiben. Nach meinem Psychologiestudium an der Uni Frankfurt verschlug es mich erst mal nach Kairo, wo ich mit Hilfe anderer Know-How-Träger ein internationales Innovationsnetzwerk aufbaute. Nach dieser tollen Erfahrung wurde mir schnell klar, dass ich im Rahmen eines Coachings für weibliche Führungskräfte in Kairo meine Passion gefunden hatte. Doch wie wenige junge Menschen haben die Möglichkeit die Welt zu bereisen, um herauszufinden, mit welchen Tätigkeiten sie sich identifizieren können? Eine Lösung musste her, mit der ich möglichst viele junge Menschen erreichen konnte, die sich in einer ähnlichen Situation befanden wie ich damals. Meinem Studium hängte ich eine Ausbildung zum systemischen Coach an und sammelte bereits während dieser wertvolle Erfahrung als Dozent und Trainer für diverse Hochschulen und Unternehmen. Besonders prägend für die Gründung und Entwicklung von matching box war allerdings meine zweijährige Beschäftigung bei einem führenden deutschen Datingportal. Hier war ich dann an der Entwicklung eines Matchingalgorhythmus beteiligt. Viele der dort eingesetzten Prozesse und Ansätze sind maßgeblich in die Entwicklung der MATCHINGBOX-Engine geflossen.

Welches Problem wird gelöst?

Bewerber erwarten mehr von ihrem zukünftigen Arbeitgebern als ein gutes Gehalt.

  • „Wenn ein Arbeitgeber gut zu mir passt, würde ich beim Gehalt Abstriche machen.“ sagen laut trendence Graduate Barometer 2015 68,8 % der Berufseinsteiger in Deutschland.

 

Unternehmen scheitern bei dem Versuch die Passung von Kandidaten systematisiert zu erfassen.

  • Eine Studie des Personaldienstleisters Robert Half ergab, dass etwa jeder zehnte Mitarbeiterwechsel auf einer Fehlentscheidung bei der Personalrekrutierung beruht.

 

Hoch qualifizierte Nachwuchskräfte anzuziehen ist aufwendig und kostspielig, sie langfristig an sich zu binden nahezu unmöglich.

  • Laut dem Gallup Engagement Index 2015 haben 68% der deutschen Mitarbeiter eine geringe emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber.

Welche Vorteile vor anderen Produkten/Dienstleistungen hat die eingereichte Gründung? (USP)

Junge Bewerber wissen oft sehr gut, was sie können aber nicht, wer sie sind. Doch genau dies ist entscheidend für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Dabei gewinnt eine hohe Kandidatenpassung immer mehr an Bedeutung. matching box sorgt für Orientierung und Fairness auf beiden Seiten und versteht sich dabei als ein Übersetzter, der die fehlenden Untertitel schreibt.
Diagnostik:
Das MATCHINGBOX-Testverfahren setzt sich zum Ziel jungen Talenten bei der Wahl eines geeigneten Studienfachs oder Berufs zu unterstützen, sie für Ihre personalen und sozialen Kompetenzen zu sensibilisieren und somit den Weg zu passenden Unternehmen zu ebnen.
Im Gegensatz zu kognitiven Testverfahren setzt MATCHINGBOX komplett auf Eignungsdiagnostik. Ziel ist es nicht Leistungsunterschiede zwischen Bewerbern festzustellen sondern eine möglichst hohe Passung zwischen Bewerbern und Arbeitnehmer zu erzielen
Die wissenschaftliche Testentwicklung fand am psychologischen Lehrstuhl der Goethe-Universität Frankfurt statt und wurde in verschiedenen interdisziplinären Testungen erprobt. Das Testverfahren orientiert sich an einem MBTI-Framework und zeichnet sich durch eine besonders hohe Anwenderakzeptanz aus. Dieser Parameter wird anhand der Abbruchquoten in Testdurchläufen berechnet. Mit 97% wartet das MATCHINGBOX-Testverfahren mit einer weit überdurchschnittlichen Anwenderakzeptanz auf.
Die Einhaltung der Gütekriterien (Ökonomie, Validität und Reliabilität) hat höchste Priorität. Die eingesetzten Items wurden bereits in der Testentwicklung für die Zielgruppe Studierenden und Absolventen optimiert. Darüber hinaus finden regelmäßig umfangreiche statistische Überprüfungen an internationalen Universitäten und Instituten statt. (z.B. Ball-State-University, Indiana)

Matching:
Herzstück der MATCHINGBOX-Engine ist zweifelslos der intelligente Matchingalgorhythums, welcher anders als andere Plattformen nicht mit einem semantischen Abgleich, sondern mit einer Verschmelzung der sog. „weichen Faktoren“ arbeitet. In Anlehnung an das "Environmental-Fit-Model" werden Anforderung und Angebot auf beiden Seiten des Recruitings neuartig miteinander verknüpft. Über einen vollautomatisierten Matchingprozess werden die weichen Faktoren als Kernparameter eingesetzt, um so eine besonders hohe Kandidatenpassung (person-job-fit) zu erzielen. Bewerber erhalten über das Eignungsdiagnostikum Echtzeitfeedback zu ihrem persönlichen Mindset sowie individuelle Berufs- und Studienempfehlungen. Gemäß des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes werden zunächst nur Testergebnisse und Interviews der Kandidaten angezeigt. Damit werden Personalentscheider dazu gezwungen sich bei der Kandidatenauswahl in erster Linie der Eignung der Bewerber zu verschreiben und sich nicht an deren Leistung zu orientieren. Erst auf Wunsch der Kandidaten werden personenbezogene Daten für interessierte Unternehmen freigeschaltet.

Double-Opt-In-Verfahren:
Kandidaten aus dem MATCHINGBOX-Talentpool werden vor jedem Matching individuell befragt, ob sie einer Weitergabe ihres Profils an Unternehmen zustimmen. Dadurch wird sichergestellt, dass auch nur die Kandidaten vorgestellt werden, die sich für die entsprechende Stellenausschreibung und das Unternehmen interessieren. Diesen Sicherheitsservice bieten Wettbewerber in der Regel nicht. Die durchschnittliche Rate der Kandidaten, die einer Weitergabe ihrer Daten an Unternehmen zustimmen, liegt bei 76% und befindet sich damit weit über der von Wettbewerbern.

MATCHINGBOX Dashboarddesign

Wofür engagierst Du Dich mit dieser Gründung?

  • Für einen Paradigmenwechsel im Recruiting.
  • Für junge Berufseinsteiger, die nicht nur ihre Noten und Zeugnisse als Asset ansehen sondern auch ihre personalen und sozialen Kompetenzen.
  • Für einen Lösungsansatz in Bezug auf den Fachkräftemangel und der Digitalisierung im Arbeitsmarkt.
  • Für einen begleiteten Übergang von der Hochschule zum ersten Arbeitgeber.
  • Für junge Mitarbeiter, die sich mit ihrem zukünftigen Arbeitgeber identifizieren wollen.
  • Für eine höhere Arbeitszufriedenheit bei jungen Angestellten in Deutschland.
  • Für mehr Studien- und Berufsorientierung.

Risiken & Herausforderungen

Im Rahmen unserer Arbeit stoßen wir immer wieder auf verschiedene Stolpersteine, die uns mehr oder weniger aufhalten. Wir konnten es kaum abwarten mit der Programmierung loszulegen und haben einfach mal darauf losentwickelt – inzwischen mussten wir dann aber sehr schnell einsehen, dass es doch deutlich mehr Ressourcen und Expertise verschlingt eine professionelle Infrastruktur aufzubauen als zu Beginn gedacht. Aber gerade für dieses Learning bin ich sehr dankbar, weil es uns dabei hilft, uns auf die Kernpunkte zu konzentrieren und das Ganze Stück für Stück modular aufzusetzen. Der Entwicklungsaufwand hat nie abgenommen und macht für mich den Reiz der Arbeit aus. Wie ein Oldtimer, an dem man voller Leidenschaft schraubt und werkelt um die Performance stetig zu erhöhen.
Nach wie vor gehört aber zu den größten Herausforderungen, immer wieder erklären zu müssen, dass MATCHINGBOX nicht einfach nur das nächste Jobportal ist. Das ist an manchen Stellen noch mit viel Aufklärungsarbeit verbunden. Da im Tech-HR-Bereich aber aktuell viel passiert ist diesbezüglich ein Positivtrend zu beobachten. Darüber hinaus nimmt uns unsere wachsende User-Community viel Kommunikationsarbeit ab.

Folgende Risiken/Herausforderungen können in Zukunft auftreten:

Nicht ausreichend User melden sich an, um die Datenbank mit Profilen zu füllen.

  • Intensivierung der Marketing- und Sensibilisierungsaktivitäten um die Attraktivität und den Nutzen der Plattform gezielter zu vermitteln.

Das entwickelte Produkt wird vom Endkunden nicht angenommen.

  • Man schaltet individuelle Pilotierungsphasen vor, bei der Testkunden den Talentpool und das Matching vergünstigt oder kostenlos testen können, um festzustellen was verbessert bzw. modifiziert werden muss.

Es können zu wenige oder keine qualifizierten oder von Ihrem Profil passende Mitarbeiter gefunden werden.

  • Rückgriff auf Ressourcen der kooperierenden Lehrstühle (Psychologie, Management, IT)
  • Beschäftigung von externen Dienstleistern
  • Beschäftigung von Freelancern

Kategorie

Bildung, Digitale Technologien

Website

Szenario

Die FDM Group spürt trotz ihrer zielgerichteten Angebote und Trainee-Programme den Fachkräftemangel und Wettbewerb um die Talente in diesen stark nachgefragten Studiengängen. Um ihren großen und ständigen Bedarf an IT-Beratern zu decken entschied sich die FDM Group für einen innovativen Ansatz in der Rekrutierung: Wenn sich viele Unternehmen um einen abgeschlossenen Markt von Bewerbern bemühen, dann ist es oft ratsam, seinen Aktionsradius auszuweiten. Als IT-Dienstleister spricht die FDM Group zwar in erster Linie IT-Studierende an. Jedoch gibt es auch weitere Studienschwerpunkte, die thematisch zu den Aufgabengebieten passen. Gemeinsam mit MATCHINGBOX setzte man bereits bei der ersten Auswahl der Kandidaten auf andere Parameter als nur die fachliche Eignung und gute Noten. Statt der Leistung rückte das Potenzial der Bewerber in den Fokus und brachte interessante Kandidaten zum Vorschein, die selber auch nicht gedacht hätten, in das Berufsfeld eines IT-Beraters zu passen. Denn neben den üblichen Verdächtigen aus den Informatik-Studiengängen taten sich auch verstärkt Fachfremde wie Physiker, Mathematiker oder Wirtschaftsingenieure hervor. Diese Ergebnisse sind gemäß des Matchingansatzes wenig überraschend. Schließlich ist das Kennenlernen zwischen Kandidat und Unternehmen auch nichts anderes als eine sich anbahnende Beziehung, mit ebenso vielen Möglichkeiten des Scheiterns. „Entweder es passt und man mag seinen Job und die damit verbundenen Tätigkeiten. Oder aber eben nicht. Das von vornherein zu wissen ist ein großer Vorteil für beide Seiten, denn es erspart viel Geld, Zeit und auch Enttäuschungen. Bei der FDM Group hat es in jedem Fall gepasst: So konnten fünf vakante Stellen über matching box besetzt werden. Ein Kandidat mit mathematischem Schwerpunkt durchlief das Trainee-Programm um fit für das neue Tätigkeitsfeld gemacht zu werden und arbeitet nun auch im Rahmen seiner Doktorarbeit weiterhin bei der FDM Group.

Geplante Entwicklung

Zentrales Ziel der Unternehmung matching box ist der Ausbau der Plattform und die Entwicklung von neuen Features, mit welchen das Angebot visuell aufgewertet, die Usability gesteigert und die Datensicherheit erhöht werden soll. Ein erster Schritt bei der Zielerreichung ist dem Team bereits Anfang April im Zuge des Relaunches gelungen. Mit der Professionalisierung der Infrastruktur soll von einem regionalen Vertriebsansatz auf einen bundesweiten Rollout umgestellt werden. Fest im Auge haben die Gründer von matching box dabei eine Internationalisierungsstrategie. IT-seitig wird sich der Fokus nach dem gelungenen Relaunch verstärkt auf die Entwicklung von Applikationen und mobilen Anwendungen richten. Dank der engen Zusammenarbeit mit der Deutschen Hochschulwerbung können On-campus-Kampagnen kostengünstig umgesetzt werden. Konkretes Ziel in den nächsten drei Jahren sind die Erreichung des Break Even-Points sowie eine Umsatzgenerierung im mittleren siebenstelligen Bereich.

Werte

Zu unseren Kunden gehören insbesondere Großkonzerne, die Zeit bei der Auswahl ihrer Bewerber sparen wollen und sich dabei nicht scheuen auch innovative Wege zu gehen als auch Klein- und Mittelständische Unternehmen, die nicht für eine große Strahkraft der eigenen Unternehmensmarke bekannt sind und durch den MATCHINGBOX-Empfehlungscharakter von der jungen Zielgruppe wahrgenommen werden wollen.

matchingbox's Gründung

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Live-Faktor

Dieser Balken zeigt auf einer Skala von 0-10 den Live-Faktor einer Idee und dem Gründer IM VERHÄLTNIS ZU ALLEN ANDEREN IDEEN UND GRÜNDERN an - 10 ist der beste, 0 der schlechteste Wert. Der grüne Balken verändert sich ständig, da er diese Idee in ein visuelles Verhältnis zu allen anderen Ideen bringt und alle Ideen ständig neue Votes, Kommentare, Bewertungen oder Expertenratings bekommen und die Gründer unterschiedlich aktiv sind. All das wirkt nämlich in diesen Algorithmus ein.
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