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Cit-Kar Urbane Mobilität neu erleben

veröffentlicht am 12. September 2017 um 12:21

Kurzbeschreibung der Idee

Das Cit-Kar vereint den Fahrkomfort eines Autos mit der Einfachheit und der Kostenersparnis eines E-Bikes. Ein Cargobike neu definiert. Die Alternative zum Diesel.

Bild

Unser zweiter Prototyp in Aktion

Beschreibung der Idee

Das Cit-Kar vereint den Fahrkomfort eines Autos mit der Einfachheit und der Kostenersparnis eines E-Bikes. Ein Cargobike neu definiert.

Es ist als Fahrrad „zugelassen“ und darf auf den Radwegen fahren. Man benötigt daher weder einen Führerschein, eine Versicherung oder eine Straßenzulassung

Dank der schnittigen Verkleidung fährt man das Cit-Kar immer wettergeschützt. Es ist gewichtsoptimiert konstruiert und so gebaut, dass Wartungsarbeiten einfach durchgeführt werden können. Dank dem Brose-Motor und der Nuvinci Automatiknabenschaltung geht es auch ohne Schalten spritzig voran. Innovative Technik zeigt sich auch bei der vierfach Einzelradaufhängung mit Vollfederung. Das runde Multifunktionslenkrad verfügt über alle wichtigen Bedienelemente. Außerdem kann in der Mitte des Lenkrads das Handy angebracht werden. Eine besondere App wurde für das Cit-Kar entwickelt. Ähnlich wie das Cobi System ist damit der Zugriff auf den Motor möglich. Navigation inbegriffen. Gebremst wir das Cit-Kar mit den vollhydraulischen Scheibenbremsen von Magura.  Abgerundet wird das Cit-Kar mit einer Transportbox, welche ein Fassungsvermögen von 250 Litern hat. Außerdem ist es kompatible mit aktuellen Hub Lösungen. Auch hat das Cit-Kar eine Anhängerkuppel , womit alle handelsüblichen Fahrradanhänger gezogen werden können.

Es vereint die Leitbilder der Industrie 4.0. Mit der integrierten Telematikbox haben wir immer Zugriff auf alle Motor und Batteriedaten und bald auch auf die Daten der Nabenschaltung. Durch ein Tool können wir diese Daten analysieren, Fehler bei Motoren und Batterien frühzeitig erkennen und die Kunden sowohl vor einem Totalausfall warnen. Der Kunde kann die Motordaten selbst auch analysieren und so die Strecken optimieren.

Inzwischen haben wir ein internationales Patent, 750 unverbindliche Vorbestellungen u.A. von Vapiano. Waren auf mehreren Messen und in der Presse. Es sind 2 Prototypen gebaut und der finale Prototype ist fast fertig Konstruiert. Start soll im Frühling 2018 sein.
 

Artikel über uns:

https://www.welt.de/vermischtes/article165425327/Auf-dem-Jahrmarkt-der-Selbermacher.html

https://reset.org/blog/ein-pedelec-fast-wie-ein-auto-06292017

http://founderella.de/2017/08/15/tretauto-statt-e-auto-so-moechte-er-erfinder-lieferdiensten-helfen/

https://www.newsgreen.com/de/erfindergeist-und-die-lust-machen-treiben-bei-der-maker-bewegung-die-nachhaltigkeit-voran/

https://maker-faire.de/maker/berlin/2017/cit-kar/

https://www.nexteconomyaward.de/project/cit-kar/

https://www.youtube.com/watch?v=X4zMehWuhHs

https://oekonomie2040.wordpress.com/2017/09/17/die-neue-mobilitaet-mit-dem-cit-kar/

 

Warum die Idee zu mir passt:

Ich bin Jonas Kremer der Gründer und Erfinder des Cit-Kars. Ich hatte damals ein Problem: Ich hatte bei einem Supermarkt gearbeitet und wenn es geregnet hat, war es mir nicht möglich meinen Einkauf und mich trocken nach Hause zu bringen. Einkaufstüte, Kasten Bier und Regenschirm machen sich nicht gut. Ein Auto konnte ich mir nicht leisten und es wäre auch nicht wirtschaftlich gewesen, alleine von der Fahrzeit ins Büro und zurück. Daher hatte ich nach einer Lösung gesucht und keine gefunden. Eines Tages kam mir ein kleiner Junge auf einem Kettcar entgegen und die Idee war geboren. Dach drüber, Kiste drauf und los! Kurzerhand habe ich ein Kettcar gekauft und sie umgebaut. Mein Vater war so überzeugt, dass wir uns Kapital besorgt haben und losgelegt haben. Damals war ich noch in der Ausbildung zum Fachangestellten für Bürokommunikation im öD und hatte keine Ahnung von Produktentwicklung und CAD. Durch ein gutes Netzwerk und viele Stunden mit YouTube habe ich eigenständig die erste CAD Zeichnung des Cit-Kars (Damals noch City-Kettcar) entworfen. Diese Zeichnung gilt auch heute noch als Vorlage für die Entwicklung und wurde nur sehr wenig verändert. Das Cit-Kar ist inzwischen mein Baby, wofür ich jede Sekunde und jeden Cent gebe. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Mobilität in der Stadt sich ändern wird und das Lösungen wie das Cit-Kar sich immer mehr durchsetzen werden. Inzwischen fahre ich selber sehr viel mit unserem Prototyp herum und bekomme sehr gutes Feedback, was auch unsere Vorbestellungen zeigen.

Welches Problem wird gelöst?

Das ist Cit-Kar ist vorwiegend für die Lieferdienste (Food) innerstädtische geeignet. Danke der großen Transportbox kann die Ware sehr schnell und einfach zum Kunden gebracht werden. Dank der Radwegnutzung ist man mit dem Cit-Kar statistisch auf 18-20 km das schnellste Verkehrsmittel innerstädtisch. Auch können Sie direkt vor der Haustür halten und die Ware sprichwörtlich bis vor die Tür liefern. Durch den Status Fahrrad werden so Kosten in Höhe von 80 -90% pro km eingespart. Auch der Anschaffungspreis und die monatliche Leasingrate sind deutlich geringer. Der Betrieb benötigt weiterhin keine Fahrer mit Führerschein.

Ein weiter Markt ist die Tourismusbranche. Da das Cit-Kat mit der Software auch für Bikesharing geeignet ist. Vor wiegend würde dort das Cit-Kar bei Verleihern zum Einsatz kommen. Fahrradtouren auf Inseln oder in Städten.

Auch sind angestellte Personen, also Arbeitnehmer/innen potenzielle Kunden, wenn Sie genügend Platz haben, das Cit-Kar unterzustellen. Die Arbeitnehmer/innen können das Cit-Kar als Dienstrad fahren und gleichzeitig privat nutzen. Der Gesetzgeber hat mit Erlass von 2012 das Fahrrad dem Dienst- oder Geschäftswagen gleichgestellt. Jeder (!) Arbeitnehmer kann mittels einer Gehaltsumwandlung das Cit-Kar, je nach Gehalt und Steuerklasse, zu rund 40 % weniger als beim Barkauf erwerben.

Welche Vorteile vor anderen Produkten/Dienstleistungen hat die eingereichte Idee? (USP)

Das Cit-Kar ist eins der ersten überdachten Fahrräder der Welt. Mobilität im heutigen Zeitalter ist entweder teuer oder unbequem. Volle Bahnen, teuere Jobtickets oder doch das teure Auto? Und wenn dann doch Fahrrad dann ohne Komfort. Die Verbindung vom Komfort des Autos mit der Einfachheit und Kostenersparnis des Fahrrads bietet die Mobilität von Morgen. Durch die Vollfederung, die 1 zu 1 aus dem Rennsportbereich genommen wurde, bietet einen Federkomfort, der mit einem Mercedes vergleichbar ist. So bleibt die transportierte Ware heile und man selber bekommt keine Schläge in den Rücken. Durch das Dach bleibt man trocken. Durch unsere Technik können wir eine ganz andere Mobilitätsgarantie gewährleisten, die bis jetzt keiner hat. Mit 3-6 Schrauben können die vordere und hintere Radaufhängung ab

Kaufentscheiden sind laut Umfrage unsere inzwischen über 100 Vorbesteller die Mischung. Kostenersparnis um bis zu 70-90%, Wetterschutz verbunden mit der Möglichkeit den Radweg zu nutzen und bis vor die Haustür zu liefern. Schneller, Günstiger und Komfortabler und gleichzeitig noch die Umwelt schonen. So sieht die Mobilität von Morgen aus.

 

Bild 2

Wofür engagierst Du Dich mit dieser Idee?

Die Städte werden immer voller mit Autos. Aus dem Flugzeug ist eine Stadt wie Berlin ein einziges Aluminium Beton Kreis. Die Lebensqualität nimmt bewiesener maßen ab und die Umwelt leidet enorm. Alleine die Werte der Abgase von Autos sind oft deutlich höher als der eh schon zu hohe Grenzwert. Dies ist nicht nur für uns Erwachsene schädlich vielmehr für unsere Nachkommen. Kinder könnten auch gleich neben einer Autobahn spielen und würden dabei weniger Stickoxide einatmen.  Auch die Tier und Pflanzenwelt leidet darunter.. und das essen wir dann noch. Da muss sich etwas ändern. Mobilität kann und muss sauber sein und darf dabei nur wenig kosten. Die Straßen in den Städten müssen umgebaut werden. 80-90% weniger Autos, 2 bzw spurige Straßen reduzieren und Radschnellwege schaffen. Die Parkplätze zu Kinderspielplätzen und Grünflächen umbauen. Kleine Kaffees an Ecken könnten entstehen und man kann gemütlich mit dem Cit-Kar auf einem sicheren Radweg abgetrennt von der Straße fahren, einen Kaffee vor der Arbeit genießen. Lieferdienste könnten gemütlich fahren und etwas für die Gesundheit tun. Die Stadt muss wieder urban werden und an Lebensqualität bekommen. Dafür stehe ich und Cit-Kar.

Risiken & Herausforderungen

Stärken:
Förderungen belegen Innovationskraft
Starker Wachstumsmarkt
Über 100 unverbindliche Vorbestellungen
Starkes Team

Schwächen:
Geringes Kapital
Klärung der Produktionsstätte
Marketing und Vertrieb
Deutschlandweiter Service

Chancen:
Innovatives Fahrzeugkonzept
Verschiedene Zielkunden in allen Lebenslagen
International vermarktbar
Kooperation mit Staat & Kommunen

Risiken:
Änderung der Gesetzgebung
Steigende Produktentwicklungskosten

Konkurrenz

Kategorie

Energie, Gastronomie / Tourismus, Mobilität, Nachhaltigkeit / Umwelt, Senioren, Urbanes Leben

Website

Szenario

Große Straßen, breite Radwege. Lachende und gesunde Menschen. Mit dem Cit-Kar zu Arbeit. Als Dienstrad. Laden an der Laterne. Bei Wind und Wetter. Mittagessen bestellen. Lieferdienst kommt mit einem Cit-Kar. Individuelles Design. Schadstofffreie Luft. Am Nachmittag ins Kaffee. Die älteren Damen von nebenan grüßen. Ihr bei der Reinigung Ihres Cit-Kars helfen. Umgebaut für Senioren. Handwerker rufen, Kommt mit einem Anhänger. Am Cit-Kar. Die Mobilität wird sich wandeln. 95% der Fahrten können ohne Auto sein. Z.B mit einem Cit-Kar. Das Auto der Zukunft. Grün. Günstig. Made in Berlin. Und zwar alles.

Geplante Entwicklung

Im Herbst 2017 wird unser finaler Prototyp gebaut. Nach Testings und co werden wir im Frühling die Erstserie ausliefern. In 2018 wollen wir das wir fast 1000 glückliche Cit-Kar Driver haben. Unterstützen tun wir dabei die Aktionen der Radschnellwege. Gleichzeitig wollen wir große E-Mobility Events veranstalten, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Bis 2021 sollen über 25.000 Cit-Kars europaweit unterwegs sein. Jährlich soll ein Modell neu auf den Markt kommen. Für Senioren, für Familien (Mehrsitzer) und für die großen Transporte (mehrere Paletten). Weiterhin sollen die bestehen Modelle verbessert werden und immer auf dem Stand der Technik sein.

Werte

Im B2B: Lieferservice, Pflegedienste, Handwerke und alle, die mobile sein wollen und etwas für die Umwelt tun wollen. Grüner Stempel. Aber auch um Kosten zu sparen. Durch Leasing, was der überwiegende Teil, der B2B-Kunden nutz, sind wir sehr attraktiv. Das Cit-Kar wir nur in mittleren und großen Städten eine hohe Anzahl an Abnehmern finden.

Im B2C: Durch das Jobradkonzept sind wir auch dafür attraktiv. Kaufen werden es junge, erfolgreiche Unternehmer aus Lifestyle aber auch ältere Arbeitnehmer für ihre tägliche Mobilität. Hier ist gerade das Umweltdenken sehr wichtig. Das Cit-Kar hat das Potenzial ein Lifestyle Produkt zu werden.
Wir denken, dass wir 70% B2B haben und 30% B2C. Dies zeigen auch unsere Vorbestellungen.

citkar's Idee

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