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Kommentare

1dry2b
30. September 2017 18:59

Liebe Jeanette, euer Projekt gefällt mir sehr gut. Eine zeitlang habe ich mit den sogenannten Wirtschaftsenioren gearbeitet, die eine Art Coaching anbieten, vielleicht passt das auch zu Eurer Plattform? renatarentner klingt auch super, es gibt ja bereits das Prinzip Altenheime und Kindergärten zu kombinieren … da könnte gleich noch Tierheime miteinbezogen werden… 
auf jeden Fall viel Erfolg und bis bald,
schönen Gruss Bianca

mkapst
30. September 2017 15:03

Hallo Jeanette,

tolle Idee. Vernetzung finde ich wichtig. Altersarmut ist schlimm. Gut dass ihr was dagegen macht. Was ich nicht verstehe: Was ist der Unterschied zu nebenan.de? Nebenan.de bietet Vernetzung in der Nachbarschaft. Ist das Neue bei euch die Möglichkeit, kleine Geschäfte zu machen?

Bin gespannt,
Michael

citkar
30. September 2017 13:14

Hey ich schließe mich euch an,

gerne, lade ich euch zu unserem Meetups in Berlin ein: https://www.meetup.com/de-DE/Networking-Afterwork-Meetup/

So kann man ich auch persönlich austauschen.

Grüße Jonas

uniqorn
30. September 2017 11:12

Hallo,

ich schließe mich Thomas an und finde es eine super Idee auch nach dem Wettbewerb in Kontakt zu bleiben. Es wäre vermutlich am sinnvollsten, wenn wir einfach alle die Links zu den jeweiligen Facebook Seiten, Websites, oder auch nochmal zu Linkedin, Xing oder ggf. zum privaten Profil auf Facebook (für die die kein Xing und Linkedin haben) unter Community im Forum posten. So hat man alles im Überblick und muss nicht nochmal durch alle Ideen klicken. Ich mache mal den Anfang, habe es unter "Nächste Schritte nach dem Wettbewerb" gepostet. Ich habe auch eine Facebook Gruppe gegründet, dort können wir uns gerne weiterhin austauschen, sie heißt "Gründen Live", wenn ihr mir eure E-Mail Adressen schickt oder mich auf Facebook hinzufügt, kann ich euch gerne eine Einladung in die Gruppe schicken.

Liebe Grüße,

Simone

uniqorn
30. September 2017 10:19

Liebe Jeanette
freut mich, wenn ich dir mit meinem Input helfen konnte.
Ich finde es auch super, dass man dann auch kurzfristig bei unterschiedlichen Projekten mitmachen kann.

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

Liebe Grüße,

Simone

uniqorn
30. September 2017 10:19

Liebe Jeanette
freut mich, wenn ich dir mit meinem Input helfen konnte.
Ich finde es auch super, dass man dann auch kurzfristig bei unterschiedlichen Projekten mitmachen kann.

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

Liebe Grüße,

Simone

Constanze Marx

30. September 2017 10:13

Was für eine tolle Idee!
Daumen hoch für Euer Engagement!
Wie gut, dass es jemanden wie Euch gibt, der sich Gedanken um unsere Gesellschaft und deren Defizite macht. Schließlich profitieren wir ja, früher oder später, alle davon.

Ich wünsche Euch viel Erfolg!

Liebe Grüße
Conny

friendly2016
29. September 2017 23:24

Lieber Gerson,
nein, das sollte nicht lange dauern, bis es in Gemeinden kommt. In dem Konzept geht es ja um einen sozialen Marktplatz, auf den von überall zugegriffen werden kann.
Tatsächlich wollen wir aber erst einmal in einem Stadtteil anfangen und uns dann langsam weiterentwickeln, wenn es gut ankommt.
Jedes Projekt oder auch Vereine können auf sich und ihre Arbeit aufmerksam machen und auf andere Städte und Gemeinden übertragen werden. Es sollen sich (hoffentlich) Kooperationen bilden, um zusammen mehr zu erreichen. Ein Projekt was in einer Stadt gut läuft, muss nicht in einer anderen Stadt neu erfunden werden. Das Beispiel Repair-Café z.B. kann unter einer Organisation in mehreren Städten initiiert werden. Vergleichbar wie beim Francaise.
Die Finanzierung ist noch nicht abgeschlossen, weil sie von mehreren Faktoren abhängt. Wir wollen uns über Genussrechte, Kooperationen und Gebühren finanzieren.
Viele Grüße, Jeanette

Constanze Marx

29. September 2017 19:18

Was für eine tolle Idee!
Hut ab vor Eurem Engagement!
Schön, das es jemanden gibt, der sich Gedanken um unsere Gesellschaft macht und sich derart dafür einsetzt.
Schließlich profitieren wir ja alle, früher oder später, von dieser Idee.
Ich wünsche Euch viel Erfolg bei der Umsetzung!

gerson
29. September 2017 16:53

Schöne Idee,
so etwas ähnliches hatte ich auch schon mal angedacht. Z.B. mit der Funktion Menschen mit gleichen Interessen im Dorf zu finden.
Ja für ein Dorf finde ich es interessant, wenn man neu zuzieht findet man schneller Anschluss. In der Stadt wird ja viel geboten. Aber bis Ihr in unser Dorf kommt, kann man sicher lange warten. Ihr solltet vielleicht Kooperationen mit Gemeinden eingehen die es Promoten können, und ein Interesse daran haben.
Habt ihr mal überlegt was ihr finanziell investieren müsst, und was dabei erwirtschaftet wird?

Gruss
Gerson

swathokk
29. September 2017 14:20

Liebe Gründer,

der Wettbewerb nähert sich dem Ende zu und wir sollten versuchen auch nach dieser Zeit in Kontakt zu bleiben und einander zu unterstützen. Ich schlage vor, dass wir uns alle mit unseren Projekten bei Facebook, Instagram, etc. vernetzen. So können wir unsere Reichweite zu potentiellen Kunden deutlich erhöhen, und uns weiterhin Hilfestellung geben. Macht also mit und vernetzt euch mit euren Facebook-Seiten! Man könnte z.B. „als deine seite mit gefällt mir markieren“ anklicken.

Ich freue mich auf eure Reaktionen!

Viele Grüße,

Thomas

friendly2016
28. September 2017 22:30

Liebe Katrin,
ja, von der Plattform "Rent a Rentner" weiß ich. Das ist total süß gemacht. Und die haben auch für ältere Menschen eine große Schrift genommen und sehr deutlich beschrieben wie es funktioniert. Mir hätten die Leute dann wahrscheinlich gesagt: Du musst aufpassen, dass du keine Schwarzarbeit förderst, oder pass auf, dass du nicht Ärger von den am Markt ansässigen Steuerberatern bekommst, oder wie wollt ihr Geld verdienen, wenn das kostenlos ist etc. Dies ist ein schönes Beispiel, wie es gehen kann. Und wir brauchen das Rad nicht neu erfinden und könnten sie mit auf unsere Plattform holen, denn wir wollen ja ein sozialer Marktplatz sein. Bei uns sollen sich aber auch jüngere etwas hinzuverdienen können, wenn sie wollen.
Und ja, wir dachten auch an so eine Art Patenschaft. Es würde schon helfen, wenn man dann die Älteren mit Smartphones ausstattet und sie so viel mehr integriert bleiben. WhatsApp ist ja so einfach...ich traue jedem Rentner zu, das zu bedienen - wer will.
Schöne Grüße, Jeanette

friendly2016
28. September 2017 22:14

Liebe Simone,
uups, wenn mein Kommentar zu kurz ist, wird er nicht angenommen.
Also noch einmal: Das ist eine tolle Idee!
Wir wollen ja solche Ideen und Menschen fördern, daraus ein Projekt zu machen. Solche Projekte können ganz unterschiedlich lange laufen. Mal nur zur Weihnachtszeit oder solange ein Thema aktuell ist. Je nachdem. Die Menschen wollen sich ja auch meist nicht mehr jahrelang im Ehrenamt binden, sondern selbst bestimmen, wie lange sie sich in einem Projekt engagieren. Dabei lernt man auch immer wieder neue Menschen kennen....
Danke für deinen Input!
Herzliche Grüße, Jeanette

friendly2016
28. September 2017 22:05

Liebe Andrea,
wir sprachen ja schon persönlich über das Projekt. Ich freue mich, dass du es dir angeschaut und uns deine Stimme gegeben hast.
Das Thema Alterseinsamkeit kommt ja u.a. auch daher weil die Familien heute auseinander wohnen. Und natürlich haben auch mehr Menschen als früher - aus unterschiedlichen Gründen - keine Kinder und auch Nachbarschaften leben häufig isolierter. Teil einer Gemeinschaft zu sein ist aber nach wie vor ein menschliches Grundbedürfnis. Das ist in jedem Alter ein Bedürfnis und hört auch im Alter nicht auf.
Herzliche Grüße, Jeanette

Norbert

28. September 2017 9:37

Liebe Jeanette,

ich hoffe, dass das Konzept und damit das wichtige Thema der Alterseinsamkeit und des Generationenzusammenhalts weitere Votes bekommt. Leider ist es ein völlig vergessenes Thema und niemand widmet sich dem Thema. Dein Ansatz ist da wirklich eine geschickte und vielversprechende Lösung.
Alles Gute und viel Erfolg!
Norbert

leapfrogservice
27. September 2017 22:21

Liebe Jeanette,
ich finde auch, dass Du ein wichtiges Thema aufgreifst. Zwei Hinweise möchte ich gerne geben: Es gibt die Plattform "Rent a Rentner", wo Rentner Serviceleistungen anbieten können. Dort habe ich mir schon mal Unterstützung bei einem pensionierten Buchhalter gesucht, das war eine tolle Kooperation. Vielleicht mögt Ihr ähnliches auf Eurer Plattform auch integrieren. Ich kann mir vorstellen, dass die digitalen Fähigkeiten der älteren Menschen eine große Barriere sein können. Vielleicht möchtet Ihr an einer zentralen Stelle im Stadtteil Einführungen geben, oder jüngere Menschen arbeiten als eine Art Pate mit den älteren Menschen zusammen, um so die Hemmschwelle vor dem Internet zu verkleinern.
Viel Erfolg und viele Grüße
Katrin

uniqorn
27. September 2017 11:40

Hi Jeanette,

ich finde es super, dass ihr kleinere Projekte damit bekannter machen möchtet.

Ich kann mir auch vorstellen, dass es viele ältere Menschen gibt, die einen Garten haben, vielleicht könnte man diese Gärten auch nutzen und gemeinsame Projekte im Bereich Urban Gardening umsetzten. Die älteren werden wieder mehr integriert und Studenten könnten ihnen helfen bspw. Salat oder Gemüse anzubauen.

Liebe Grüße,

Simone

Andrea

26. September 2017 22:49

Alterseinsamkeit kann uns alle treffen, denn heute sind aufgrund der globalen Karrierechancen, selbst Kinder kein Garant mehr, im Alter nicht allein zu sein. Meine Unterstützung hast Du für diese wunderbar soziale Idee, die auch den wirtschaftlichen Aspekt für alle Beteiligten mit berücksichtigt. Viel Erfolg!

friendly2016
26. September 2017 22:31

Liebe Patricia,
du hast alles gesagt...das braucht gar nicht kommentiert zu werden. Ich danke einfach DANKE für deine motivierenden Worte und dein Vote!
Herzliche Grüße, Jeanette

friendly2016
26. September 2017 22:27

Liebe Hannah,
schön, dass du das Thema als so junger Mensch auch schon wichtig findest. Jeder der sich einbringt, kann und soll ja auch selbst profitieren. Hilfe zur Selbsthilfe soll ja das Ziel sein.
Hoffentlich haben wir das deutlich genug rübergebracht.
Schöne Grüße, Jeanette

Patricia Fischer

26. September 2017 9:14

Hi Jeanette,

super Idee, die genau den Zahn der Zeit trifft. Vereinsamung und Altersarmut müssen deutlicher in den Fokus unseres Denkens rücken und uns allen ein wichtiges Anliegen sein. Die Themen dürfen nicht -neben all den anderen wichtigen weltpolitischen Herausforderungen- im Hintergrund brodeln mit dramatischen Konsequenzen für die Betroffenen und unsere gesamte Gesellschaft.
Ein Vote für "Euch" ist damit ein Vote für "Uns". Danke für die tolle Idee...

VG Patricia

Hannah

25. September 2017 17:22

Liebe Jeanette,
ich finde deine Idee klasse, innovativ und unbedingt notwendig. Das Thema Altersarmut wird viel zu wenig adressiert und betrifft uns alle. Meine Unterstützung hast du.

Viele Grüße,
Hannah

friendly2016
24. September 2017 21:03

Liebe Anja,
du hast ja schon immer gesagt, ich solle am Thema dranbleiben. Jetzt wollen wir hier beim Gründen Live Wettbewerb schauen, wie der Proof of Concept ausfällt.
Ich bin gespannt!
Liebe Grüße, Jeanette

friendly2016
24. September 2017 20:59

Lieber Volker,
was für ein aufbauender Kommentar, vielen Dank! Ja, wie gerade geschrieben, sagen sie bei der politischen Diskussion gerade im Ersten, dass das Thema Altersarmut im Wahlkampf viel zu kurz gekommen ist. Und in ein paar Jahren haben wir im sozialen Bereich noch das Thema der fehlenden Fachkräfte. Du hast völlig Recht, letztens erzählte mir jemand, dass er eine Frau in Blankenese kenne, die genügend Geld habe, sich aber auch häufig allein fühlt. Das Thema kann man nicht ignorieren. Es kommt so oder so auf uns zu.
Schöne Grüße, Jeanette

friendly2016
24. September 2017 20:49

Liebe Simone,
ja, es gibt diesbezüglich tolle Projekte, z.B. Rent a Rentner oder Wohnen für Hilfe. Dort ziehen z.B. Studenten bei Rentner in leere Zimmer und helfen pro Monat mit so vielen Stunden, wie sie qm bewohnen. Für beide Seiten ein Gewinn. Es geht uns darum, dass sich diese vielen tollen Projekte bei uns auf der Plattform treffen, damit sie bekannter werden und evtl. auch miteinander kooperieren, da wo es passt.
Schöne Grüße, Jeanette

friendly2016
24. September 2017 20:39

Lieber Thomas,
was für ein tolles Projekt!! Ich bin sehr beeindruckt! Und so wichtig!! Das Thema Ernährung und die Förderung von Biohöfen wird in Zukunft auch noch stärker in den Fokus rücken. Ein ganz tolles Projekt. Vielen Dank für die Info. Das urbane Gärtnern würde ich auch gern fördern, falls wir für unser Projekt nicht genügend Zustimmung und Rückhalt erhalten.
Gerade verfolge ich die politische Diskussion im Fernsehen und da wird gesagt, dass z.B. Altersarmut im Wahlkampf viel zu kurz gekommen ist.
Danke dir sehr für deinen wertvollen Beitrag. Das nehme ich mit auf meine Liste der "Hausaufgaben".
Viele Grüße Jeanette

Anja

24. September 2017 13:19

Tolles und sehr wichtiges Projekt, welches ich gerne mit meiner Stimme unterstütze! Macht weiter so! Ich drücke Euch ganz fest die Daumen!
Herzliche Grüße: Anja

Volker

24. September 2017 12:31

Am tag der bundestagswahl möchte ich dieser idee mein vote geben da ich überzeugt bin, dass viele ältere menschen hiervon profitieren können. Selbst mit viel geld und wohlstand kann man sich keine gemeinschaft erkaufen. Einsamkeit im alter ... ein echtes thema, dass sicher viele kennen und darüber sprechen. Diese plattform und ihre gründer sprechen nicht nur... sie packen es an!!
Chapeau für diese Initiative, viel Glück und tausende votes.

uniqorn
23. September 2017 17:14

Liebe Jeanette,

Ich hatte mir gedacht, dass ihr die Menschen nicht einstellen, sondern nur vermitteln möchtet. Dann würde ich an eurer Stelle auch nochmal ganz klar in die FAQ reinschreiben, welche Vorraussetzungen Menschen erfüllen müssen, die Leistungen auf eurer Plattform anbieten möchten und wie sie die Leistungen abrechnen müssen.

Ich finde auch die Idee von Thomas großartig mit dem Dachverband der SOLAWI in Deutschland zusammen zu arbeiten. Ihr könntet auch Gruppenabende organisieren bei denen bspw. Omas Kurse für jüngere Leute im Stricken oder Nähen geben. Denn durch den DIY Trend wollen immer mehr junge Leute das wieder lernen und das wäre auch für ältere Menschen eine Möglichkeit sich mehr einzubringen und sich gebraucht zu fühlen. Oder ihr ermöglicht es Rentnern auf kleine Kind aufzupassen, denn viele ältere Menschen verbringen gerne Zeit mit ihren Enkelkindern, denn das macht Spaß und hält jung. Aber leider wohnen viele Familien nicht in der gleichen Stadt und so würden auch Menschen, die keine Enkelkinder in der gleichen Stadt haben, auch in den Genuss kommen Zeit mit jüngeren Menschen zu verbringen.

Liebe Grüße,

Simone

swathokk
23. September 2017 12:22

Den Link wollte ich euch nicht vorenthalten: https://www.solidarische-landwirtschaft.org/startseite/

Vielleicht hilft euch das beim Markteinstieg!

Viele Grüße,

Thomas

swathokk
23. September 2017 12:04

Hallo Jeanette,

ein schönes neues Logo habt ihr da. Das gefällt mir sehr.
Mir ist eben noch etwas für euer Projekt eingefallen. Und zwar bin ich gerade bei der Gründung einer SOLAWI dabei. Falls dir das nichts sagt: SOLAWI steht für solidarische Landwirtschaft. Vereinfacht gesagt wird man Anteilshaber an einem Projekt, dass einen Bauern inklusive Hof bezahlt oder man sogar mitarbeitet. Als "Dividende" bekommt man einmal pro Woche einen Ernteanteil. Ne tolle Sache. Daraus sind aber auch schon ganze Gemeinschaften und soziale Projekte entstanden, also viel mehr als einfach nur sein Essen fair zu beziehen. Ich habe zum Beispiel alleine gestern Abend auf einem Treffen wieder 5 neue Leute kennengelernt. Es sind alle Altersgruppen vertreten. Ein bunter Querschnitt durch die Gesellschaft.
Ich erwähne das, weil es vielleicht eine Win-Win-Situation bieten könnte. Und zwar haben wir gestern über unsere Leitlinien der SOLAWI gesprochen. Da ging es auch darum Lebensmittel zu verarbeiten (Sauerkrat stampfen, etc.). Gerade dort haben ältere Leute viel Lebenserfahrung. Um schnell etwas aufzubauen, könntest du dich mit dem Dachverband der SOLAWI in Deutschland verbinden und von deinem Projekt erzählen. Ältere Leute, die etwas einbringen sind immer willkommen und die älteren Leute merken, dass sie gebraucht werden. Das könnte für alle sehr wertvoll werden. Ihr steuert dann die Plattform über die man sich vernetzen kann.

Viele Grüße,

Thomas

friendly2016
23. September 2017 9:58

Liebe Bianca,
vielen Dank für deine Unterstützung. Ich weiß, du musst viele andere Themen wuppen und freue mich, dass du den Vorteil solch einer Community für dich finden kannst. Denn auch Alleinerziehende wie du sollen profitieren. Beziehung heißt erst Geben und dann Nehmen. Also, jeder soll auch etwas zurückbekommen.
Schöne Grüße, Jeanette

friendly2016
23. September 2017 9:53

Liebe Cornelia,
vielen Dank für deine motivierenden Worte. Ja, für mach Älteren mag es schon zu spät sein, aber das Thema wird - wie du sagst - leider noch wachsen. Wir Menschen neigen dazu, uns damit nicht zu beschäftigen und wegzuschauen. Dabei beruhigt es viel mehr, wenn man sich dem Thema annimmt, denn nur dann kann man es verändern. Letzens sagte mir eine ältere Dame "das finde ich richtig gut, aber für mich kommt es 10 Jahre zu spät". Das tat mir total leid, deswegen treibt mich an, dass wir alle im Alter auch noch Lebensfreude empfinden. Gerade wenn Belastungen, wie der Tod des Partners, nahen Angehörigen und gleichaltrigen Freunden zunimmt sowie die körperlichen Belastungen zunehmen werden. Gerade dann ist es wichtig, nicht allein zu sein. So eine Familien WhatsApp Gruppe ist mein Lieblingsbeispiel, wie man auch Oma und Opa ganz einfach mit integrieren kann.
Vielen Dank für deinen Zeilen!
Herzliche Grüße, Jeanette

Cornelia

22. September 2017 21:04

In unserer alternden Gesellschaft wird Altersarmut zukünftig immer mehr Menschen betreffen und es ist leider zu erwarten, das dieser Zustand rapide wachsen wird. Deshalb ist es so wichtig, das tolle Projekte wie friendLY möglichst schnell starten können und nicht erst dann, wenn Altersarmut noch mehr zugenommen hat. Ich wünsche dem Projekt und seinem Team ein schnelles GO und die notwendige Unterstützung und drücke fest die Daumen!!!

Viele Grüße
Cornelia

Bianca

22. September 2017 9:54

Das Projekt ist eine tolle Idee. So können alle Generationen zusammen geführt werden. So kann man Altersarmut und Einsamkeit entgegenwirken. Beide Daumen hoch und gedrückt. Das unterstütze ich gern.

friendly2016
22. September 2017 1:11

Liebe Maren,
ganz herzlichen Dank für deine zustimmenden Worte!
Nun bin ich schon ein paar Jahre mit dem Thema unterwegs und nun heißt es Butter bei de Fische.
Carina ist ja aus der Branche und weiß schon aus ihrer jetzigen Praxis, was da in den nächsten Jahren noch auf uns zukommt.
Mal sehen, ob die Menschen auch der Meinung sind, dass bei diesem Thema unbedingt Handlungsbedarf besteht.
Liebe Grüße, Jeanette

friendly2016
22. September 2017 1:06

Liebe Simone,
ich freue mich, dass ich nun besser deutlich machen konnte, worum es geht, und dass nur noch eine Frage offen geblieben ist:

Nein, wir würden die Leute nicht bei uns einstellen, die haushaltsnahe Dienstleistungen erbringen. Wir vermitteln nur. Und ja, Schwarzarbeit ist ein sensibles Thema. Wir dürfen und wollen das auf keinen Fall fördern. Wenn das dann trotzdem welche (weiter) tun, können wir das nicht kontrollieren und verhindern. Das kann wohl niemand.

Wir wollen auf jeden Fall den Service bieten die unterschiedlichen Beschäftigungsmöglichkeiten den verschiedenen Personengruppen zuzuordnen. Unser Job ist ja nicht irgendetwas zu verkaufen, sondern Service und Unterstützung zu bieten.

Herzliche Grüße, Jeanette

Maren Barthel

21. September 2017 19:25

Alterseinsamkeit ist ein sehr trauriges Phänomen und gesellschaftliches Problem, das unser aller Anstrengung bedarf. Deshalb volle Unterstützung für dieses Projekt

uniqorn
21. September 2017 10:58

Liebe Jeanette,

vielen herzlichen Dank für deine ausführlichen Antworten, jetzt verstehe ich besser, was ihr genau machen wollt und es freut mich, wenn ich euch mit meinem Feedback weitergeholfen habe.

1. Ich finde es gut, dass du Menschen, die bspw. Babysitten aus der Schwarzarbeit herausholen möchtest. Die Frage ist nur, ob die Menschen das auch möchten. Einerseits haben sie bestimmt den Vorteil durch eure Plattform mehr Jobs zu bekommen, andererseits müssen sie das Geld dann versteuern. Du hattest geschrieben, dass ihr dann eine gGmbH gründet, würdet ihr dann alle Menschen, die dort solche Dienste anbieten einstellen? 20% finde ich auch zu viel. Ihr müsst jedoch auch bedenken, dass ihr eure Kosten decken müsst und da sind 5% vielleicht zu wenig.

3. Ich finde es super, dass ihr bereits Partner gewonnen habt, die euch so tolle Deals anbieten, wie die Dame mit dem Wollgeschäft. Ich hoffe es folgen noch ganz ganz viele mehr.

6. Ich würde euren potenziellen Nutzern auf jeden Fall FAQs bereitstellen in denen diese ganzen Informationen enthalten sind (wie viel darf ich als Rentner steuerfrei dazuverdienen? Was muss ich beachten etc.). Das würde nochmal einen enormen Mehrwert darstellen, da sie sich nicht nochmal irgendwo anders erkundigen müssen.

7. Ich finde es auch super, dass ihr einen Marktplatz für den sozialen Bereich aufbauen wollt.

8. Ja, ich denke auch, dass der Marktplatz, aber noch genauer der SOZIALE Marktplatz euer USP ist. Denn ihr seid die ersten, die einen sozialen Marktplatz entwickeln.

9. Das ist gut, wenn deine Erfahrung gezeigt hat, dass die Kirche nicht nach der Konfession fragt.

10. Ja, next.door kenne ich auch. Ist ja auch normal, dass sich Entrepreneure andere ausländische Unternehmen als Vorbild nehmen um das Geschäftsmodell dann eben bspw. In Deutschland umzusetzen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies bei nebenan.de der Fall war.
Ich wünsche euch weiterhin ganz viel Erfolg!

Liebe Grüße,

Simone

friendly2016
21. September 2017 9:33

Liebe Marie,
ganz herzlichen Dank, dass du uns Mut machst. Ja, dad ist ein Thema, bei dem man lieber die Augen zu machen möchte, aber das ist der falsche Weg. Wir dürfen das Thema nicht stärker werden lassen. Auch wenn es komplex ist, heißt es nicht, dass wir es nicht angehen sollten. Die Menschen müssen sich ihrer Eigenverantwortung bewusster werden und wir bieten ein Angebot, wie das ohne viel Aufwand möglich sein kann.

Herzliche Grüße von Carina und Jeanette

Marie Reuß

20. September 2017 21:06

Hallo ihr Lieben ,
Eine echt tolle Idee, die es wirklich verdient unterstützt zu werden! Altersarmut und gerade Alterseinsamkeit sind Themen die in der Gesellschaft von viel zu wenig Anerkennung und Unterstützung profitieren. Ich wünsche euch alles gute und viel Erfolg bei der Unterstützung und Umsetzung eurer Idee!
Liebe Grüße

friendly2016
20. September 2017 20:38

Liebe Anna,
ja, es muss wieder ein Umdenken erfolgen.
Die Generationen sollen wieder voneinander profitieren.
Wie schaffen wir es, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren?
Herzliche Grüße, Jeanette

friendly2016
20. September 2017 20:25

Ralf, wer dich kennt, weiß wie wichtig mir deine Meinung ist!
Danke für deine Unterstützung und für alles was du bisher getan hast.
Du hast mir den Zugang zu wichtigen Akteuren der Branche verschafft und dadurch konnte ich wertvolles Input aufgreifen und einarbeiten.
Es bedeutet mir sehr viel, dass du uns unterstützt. DANKE !!!.

Dr. Ralf Kleindiek

20. September 2017 19:47

Füreinander da sein, einander helfen und unterstützen - all das geht viel besser, wenn wir die digitalen Möglichkeiten nutzen und so viel mehr Menschen erreichen. friendLY ist deshalb eine tolle Idee!!

Anna

20. September 2017 16:31

Hallo ihr beiden,
das ist eine wirklich sehr bereichernde Idee für alle! Die Menschen müssen sich mehr vernetzen gerade in Ballungsgebieten. Generationsübergreifende Begegnungen finde ich so spannend & sie geben so viel!!
Gruß Anna

friendly2016
20. September 2017 12:25

Liebe Michelle,
lieben Dank für deine aufbauenden Worte. Ja, viele sind so dankbar, allein, wenn man mit ihnen mal spricht. Wir wollen auch erreichen, dass die Menschen wieder ein bisschen aufmerksamer untereinander werden. Nicht nur aufs Handy starren, sondern auch mal mehr schauen, was um einen herum passiert. Letztens saß ich in der Bahn und ein junger Typ saß mir schräg gegenüber und schaute ununterbrochen in sein Handy. Dann kam eine junge Frau rein und setzte sich ihm direkt gegenüber. Er hat es gar nicht bemerkt. Sie holte dann auch gleich ihr Handy raus. Ich dachte: Früher wäre das eine Gelegenheit zum Flirten oder Kennenlernen gewesen. Irre wäre es, wenn beide jetzt gleichzeitig auf Tinder unterwegs wären. Das Leben spielt sich doch nicht im Handy ab, genauso wenig wie im Fernsehen. Oder sieht man sich einen Film an, wo jemand nur vor dem Fernseher sitzt? Die Begegnungen und das menschliche Miteinander machen das Leben doch erst wertvoll!
Liebe Grüße Jeanette

Michelle

20. September 2017 9:51

Die Idee ist so schön!
In meinem Job fällt mir immer wieder auf, dass ältere Menschen das Gespräch suchen. Mit diesem Projekt haben sie die Möglichkeit, viel zu unternehmen und neue Kontakte zu knüpfen.
Ein Projekt mit viel Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft und ❤️
Sehr berührend!

friendly2016
17. September 2017 22:28

Liebe Anna, liebe Alice,

Zu 1)
Ein Workshop bei der Handelskammer ergab, dass eigentlich die Rechtsform Genossenschaft am besten passen würde. Sie hat aber für Gründer auch viele Nachteile. Dann kamen wir auf die GmbH. Es besteht die Möglichkeit, in der Gründungsphase die Gemeinnützigkeit zu wählen und später abzulegen. Langfristig soll es auf jeden Fall nicht gemeinnützig sein. Denn es ist wichtig, dass wir wirtschaftlich arbeiten und uns selbst tragen können. Selbst die Organisationen, die früher spendeten, geben heute vermehrt nur den Organisationen Geld, die sich langfristig selbst tragen können. Bevor ich bei der Stiftung Entrepreneurship das Call to Action Programm begonnen habe, hatte ich schon einen Businessplan fertig und war am letzten Punkt Finanzen angelangt. Dann lernte ich, dass der Businessplan durch Canvas abgelöst wurde. Der Finanzteil hängt noch von ein paar Faktoren ab: Ein IT-Kollege sagte mir, ich müsste für die Plattform ca. 200.000 EUR einplanen und müsse bestimmt 4 IT'ler 1 Jahr dran arbeiten lassen. Ein anderer IT-Kollege sagte, es gibt bereits einige IT-Komponenten, die man verwenden könne. Man kann auch noch Teile dazukaufen und erweitern. Die zwei gegensätzlichen Aussagen haben mich veranlasst zu stoppen und einen IT-Fachmann für eine Beteiligung zu gewinnen. Ich habe da auch schon einen Kontakt. D.h., um Personalkosten zu sparen, möchte ich Beteiligung anbieten. Mein Beispiel von Ulli, der Marketing macht, würde am Projekt beteiligt sein, seine Dienste aber ohne Honorar anbieten. Die Genossenschaft in Kiel sagte mir, ich solle im Konzept das Potential und Know-how der Mitglieder nutzen.
Die Governance steht, der Finanzteil im Groben, aber noch nicht in den Feinheiten. Ansonsten hatte ich schon geschrieben, dass wir uns über Kooperationen, Provision und Beteiligungen finanzieren.

Zu 2)
Wie bei eBay wird eine Leistung eingestellt. Ist man schon einmal (z.B. für Gartenarbeit) gebucht worden, kann man die Leistung bewerten. Z.B. war pünktlich … war freundlich.. Preis-Leistungsverhältnis stimmt…empfehlenswert? Auch derjenige der die Leistung abgefragt hat, kann bewertet werden. Z.B. Bezahlung unverzüglich….freundlich empfangen…wertschätzendes Miteinander….etc. Das soll unseriöses Miteinander, Ausnutzen oder Ausbeuten verhindern.

Danke dir für das Volunteer Beispiel. Ja, so wie sie ihre Website aufgebaut haben, so habe ich mir das in der Umsetzung auch gedacht.
Die Stadt Hamburg hat eine Stitung gegründet, die sozialen Projekte auf die Schiene hilft und auch mit meiner Wohnungsbaugenossenschaft zusammenarbeitet. Sie bilden auch ehrenamtliche Wohnlotsen aus und helfen auch Existenzgründern unter die Arme. Mit denen würde ich gern zusammen starten.

Vielen Dank für eure Fragen und Tipps!
Herzliche Grüße Jeanette (+ Carina, die z.Z. im Urlaub ist)

friendly2016
17. September 2017 21:45

Lieber Thomas,
dein Beitrag ist sooo wertvoll! Eigenlich brauche ich dazu gar nicht mehr sagen als KLASSE und DANKE!. Aber der Kommentar geht nur raus, wenn er länger ist. Deshalb ergänze ich noch: Den Link zur der Marktplatzplattform können wir sehr gut gebrauchen. Ich sammle gerade alle Vorschläge auf OneNote und werde sie dann genau verfolgen und durcharbeiten.

friendly2016
17. September 2017 20:21

Liebe Simone,

vielen lieben Dank für deine Gedanken, die du dir gemacht hast und auch, dass du das Thema ebenso wichtig findest.
Ja, es ist genau so, wie du schreibst. Vieles ist für andere gar nicht so klar, wenn sie nicht im Thema drin sind. Ein Bekannter meinte z.B. das Beispiel Telefonkette sei irgendwie nicht einleuchtend, ich solle lieber ein/zwei andere Beispiele bringen und alles auf ein bis zwei Minuten kürzen. Wenn ich an der einen Stelle etwas ergänze, muss ich woanders kürzen und dann entstehen da wieder Fragezeichen. Manchmal dachte ich, ich drehe mich im Kreis.

Ich versuche mich kurz zu halten, aber trotzdem deine Frage klar zu beantworten:

1. Das Geschäftsmodell ist eine Marktplatzplattform. Auf der einen Seite kann man seine Dienste anbieten, z.B. Gartenarbeit oder Hundesitting usw. als Feelancer, Minijobber usw. Man kann sich gegenseitig bewerten (wie bei eBay). Das schafft Transparenz und ist gleichzeitig Selbstmarketing. Wenn Geld fließt, nehmen wir eine Gebühr/Provision. Eine Plattform, auf der z.B. Reinigungskräfte ihre Dienste anbieten, nimmt 20% Vermittlungsgebühr. Das finde ich viel zu viel. Ich denke an 5 %, möchte mich aber an dieser Stelle noch nicht mit Beträgen festlegen. Das Beispiel der strickenden Senioren ist ein Projekt, wo sich auch etwas dazuverdient werden kann. Man könnte es als gGmbH anmelden und die Seniorinnen wären angestellte Minijobber. Selbstverständlich fließt auch Geld bei Leuten, die "schwarz" jemanden Geld geben, wenn sie die Babysitting machen. Die möchte ich abholen, es über unsere Plattform zu machen.

2. Die Plattform leistet
a) dass Projekte (z.B. Repair-Cafés) bekannter werden und andere Städte sich guten Projekten anschließen. Große Projekte akqzirieren auch mehr Spenden.
b) Firmen, Einzelhändler etc. zahlen Kooperationsgebühr. Alternativ könnten sie auch werben, das wäre aber für sie und für die Nutzer weniger attraktiv. Den Nutzen einer Kooperation habe ich am Beispiel der Eisdiele deutlich gemacht.
c) dass hier viele kleine Anbieter Allianzen schmieden. Die Branchenvertreter sagen selbst, dass es bereits ein Irrgarten an Angeboten gibt und wir nichts Neues mehr brauchen. Wir brauchen mehr Partnerschaften. Diese Forderung habe ich mit aufgenommen. Der Marktplatz ist keine Idee, sondern hat sich aus der Summe der Forderungen entwickelt.
Bei einem Marktplatz werden also u.a. Offline Anbieter auf eine Onlineplattform geholt.

3. Die Kosten sind noch nicht konkretisiert. Das hängt auch davon ab, was die Plattform kosten wird. Es gibt Komponenten, die wir schon nutzen können und einiges müssen wir dazukaufen oder selbst entwickeln. Der Proof of concept soll auch darüber entscheiden, wie wir das Thema weiter vorantreiben.
So viel können wir schon sagen: Eine Eisdiele als Kooperationspartner zahlt natürlich weniger, wenn sie regional eingeschrängt ist. Hätte sie mehrere Filialen, würde sie auch mehr zahlen, weil sie an mehreren Standorten neue Kunden gewinnen könnte.
Beim Strickbeispiel kann ich z.B. sagen, dass mir die Inhaberin eines Wollgeschäftes angeboten hat, die Wolle fast zum Einkaufspreis an uns weiterzugeben. Sie kann gleichzeitig damit werben, dass sie sich sozial engagiert.

4. Ja, die Älteren in die Konstruktion der Plattform mit einzubinden ist eine gute Idee. Ich finde es auch sehr wichtig, vor allem zuerst die Jüngeren abholen, die dann wiederum den Älteren vermitteln, dass sie mit ihnen etwas zusammen auf die Beine stellen wollen. Da reagieren Ältere in der Regel sehr positiv drauf.

5. Das Beispiel mit Ulli, der Onlinemarketing macht ist real. Genau wie Frau Hansen hat er nur einen anderen Namen bekommen. Ulli hat also wirklich gesagt, dass er sich hier gut sozial engagieren könnte und gleichzeitig die Plattform für sich und seine Arbeit selbst nutzen kann. Deswegen fand er die Idee "geil".

6. Renter können sich bis zu 450 EUR steuerfrei hinzuverdienen. Alles darüber ist nicht mehr steuerfrei. Jeder muss selbst entscheiden, wie viel er verdienen möchte - wir vermitteln nur. Es gibt auch noch die kurzfristigen Beschäftigten. Und findet das ganze im privaten Rahmen statt, zahlt man noch weniger Steuern und Sozialabgaben, als "normale" Minijobber. Es gibt für verschiedene Lebenssituationen (z.B. ALG II) verschiedene Regelungen. Das müssen wir in den allgemeinen Geschäftsbedingungen mit berücksichtigen.

7. Marktplätze sind die Zukunft. Nimm nur das Beispiel Zalando. Die haben nur mit Schuhen angefangen. Und eBay gab es auch schon früher und Amazon auch. Sie können viel bewirken. Die soziale Branche ist diesbezüglich aber noch ganz jungfräulich.

8. Danke für die Frage, dann würde ich sagen, der Marktplatz ist unser USP. Und die Vorteile streiche ich.

9. Meine Erfahrung ist die, dass die Kirche nicht danach fragt, ob man einer Konfession angehört (zumindest nicht die evangelische).

10. Bei Nebenan.de bin ich selbst registiert. Dazu kann ich dir nur sagen - schau dir auch mal next.door an. Die sind in den USA seit 2011 online und der Wert des Unternehmens wird mittlerweile auf 1 Mrd USD geschätzt. Jetzt kommen sie nach Europa und sind bereits in den Niederlanden online. Ich will nicht behaupten, Nebenan.de ist eine Kopie, aber zumindest sind sie zufällig sehr sehr ähnlich. Nextdoor ist also auf dem Vormarsch. Nicht alles, was aus den USA kommt, ist auch für Deutschland passend. Die USA ist z.B. durch die vielen Einwandererfamilien gar nicht vom demographischen Wandel betroffen. Weltweit haben Japan und Deutschland als erste Länder die Herausforderungen des demographischen Wandels zu meistern. Nebenan.de verfolgt eine ganz andere Philosophie. Des Weiteren möchte ich, dass die vielen kleinen Nachbarschaftsvereine, die seit Jahren gute engagierte Arbeit leisten, durch die aufkommenden Onlineplattformen nicht kaputt gehen. Deshalb bieten wir ihnen die Möglichkeit bei uns Kooperationen zu schließen. Zusammen könnten sie selbst ein Portal bilden - z.B. als "Hallo Nachbar" und parallel können sie ihre Arbeit vor Ort weiter leisten. Dann hätten sie gegenüber den reinen Onlineportalen auch den Vorteil, mit schon aktiven Mitgliedern vor Ort präsent und sichtbar zu sein.

Vielen Dank liebe Simone für deine konstruktiven Hinweise. Ich bin mir bewusst, dass noch viel Arbeit vor uns liegt.

Liebe Grüße, Jeanette

friendly2016
17. September 2017 17:59

Liebe Elke,
danke für deine motivierenden Worte. Ich kenne dich ja persönlich und du motivierst mich immer wieder, an dem Thema dranzubleiben. Und dein Vater ist mein absolutes Vorbild. Eure Familie bindet ihn und integriert ihn ja total ein, was ihn lebenslustig und jung hält. Ich würde mich freuen, wenn es viel mehr älteren Menschen so gehen könnte.

annaliceschroeder
16. September 2017 16:43

Hallo ihr beiden,

klasse, dass ihr Euch für dieses wichtige Thema einsetzt! Ein Projekt perfekt für Crowdfunding-Plattformen, wie betterplace (https://www.betterplace.org/de)

Hätte auch noch einige Fragen an euch:
1. Ist Euer Netzwerk als Gemeinnützige Organisation gedacht oder soll es ein gewinnbringendes Unternehmen sein? Wenn letzteres, wie sieht Euer Monetarisierungskonzept aus?

2. Wie genau kann man den Ebay-Vergleich verstehen?

Schaut Euch auch einmal GoVolunteer an - ein tolles Bespiel für ein Netzwerk für Freiwillige, das vor allem junge Menschen anspricht.
https://govolunteer.com

Beste Grüße
Anna und Alice

uniqorn
15. September 2017 16:49

Hallo Janette,

erst einmal Kompliment. Ich finde die Idee, dass ihr etwas gegen die Altersarmut machen möchtet super. Ich habe zu eurem Konzept noch einige Fragen und Anregungen.

1. Wie genau ist das Geschäftsmodell? Wie löst ihr das Problem der Altersarmut? Indem ihr Jobs an die Rentner vermittelt und sie sich so etwas dazu verdienen können? Wie genau generiert ihr Einnahmen?
2. Was genau soll die Plattform leisten? Was wird alles darüber abgewickelt? Nehmt ihr denn für die Jobs, die über das Portal gebucht werden eine oder Provision, oder ist das in den Kooperationsgebühren enthalten. Oder gelten die Kooperationsgebühren nur für Unternehmen, nicht aber für Freelancer?
3. Ihr sprecht von günstigem Marketing. Wie stellt ihr euch das Marketing vor? Die Unternehmen zahlen also eine Kooperationsgebühr. Wie hoch ist diese und was genau für Marketingmaßnahmen können sie sich damit erkaufen? Und im Vergleich zu welchen anderen Marketingmaßnahmen sind die Marketing Maßnahmen günstig? Denn günstig ist immer relativ. Wenn ich einen TV-Spot mit mehreren Millionen Mediabudget schalte, dann sind 100.000 € im Vergleich dazu relativ günstig. Wenn ich aber eine Anzeige in einer Zeitung für 2.000 € schalte, sind 100.000 € im Vergleich dazu sehr teuer. Könnt ihr das konkretisieren?
4. Ich finde die Idee mit den 2 Nutzeroberflächen von Melusine super, denn zumindest für Menschen, die heute 80 Jahre alt sind, ist die digitale Welt einfach noch nicht so im Alltag angekommen. In 20 Jahren, wenn die heute 60-Jährigen 80 sind, sieht das natürlich ganz anders aus. Deshalb finde ich es auch gut, dass ihr die Senioren aktiv an der Entwicklung der Plattform beteiligen wollt.
5. Ihr hattet in dem Video gesagt, dass sich bspw. ein Onlinemarketer registriert und seine Leistungen anbietet. Wie wollt ihr mit großen Plattformen konkurrieren, die Jobs für Freelancer in bestimmten Bereichen anbieten und für Onlinemarketer die erste Anlaufstelle sind. Menschen sind ja immer faul und mögen es nicht sich bei zich Plattformen zu registerien. Oder wollt ihr wirklich alle Plattformen die es gibt auf einer zusammenschließen?
6. Wie regelt ihr das mit den Steuern, wenn sich die Oma etwas dazuverdient? Sie kann das ja nicht „schwarz“ machen. Dann müsste sie also einen Gewerbeschein haben und das auch in der Steuererklärung angeben, da der Verdienst ihre Rente mindert. Hattet ihr darüber schon nachgedacht?
7. Ich finde ebenfalls, dass ihr den USP noch besser herausarbeiten müsst. Wenn ihr groß denkt und alle Plattformen bündeln wollt, dann wäre das euer USP. Eine Anlaufstelle für alles. Das bringt aber auch wieder Herausforderungen mit sich. Es ist immer schwierig, wenn man alles machen möchte. Denn es gibt ja bereits viele Plattformen und die meisten sind eben auf etwas spezialisiert. Wenn eine Plattform alles bietet (Verkaufsplattform von alten Dingen, Jobvermittlungsplattform, Nachbarschaftshilfe, Vermietung von Gegenständen etc.) stelle ich mir die Navigation schwer vor bis ich mal dahin gelangt bin, wo ich hinmöchte. Wie habt ihr vor die Navigation zu lösen? Oder wollt ihr gar nicht so viel miteinander vereinen? Außerdem stelle ich mir die Positionierung als Generalist schwierig vor. Denn Große Konzerne haben ja auch unterschiedliche Marken in ihrem Portfolio um den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.
8. Was den USP angeht ist weniger mehr. Denn in der Regel spricht man im Marketing von einem herausragenden USP und nicht von mehreren USPs. Denn bspw. die Punkte 4-6 sind lediglich Vorteile, aber keine USPs. Denn finanzielle Vorteile habe ich auch bei Payback. Finanziell kann ich mich an jedem Unternehmen beteiligen, dass eine Aktiengesellschaft ist, das Crowdfunding, oder Crowd Investement in Anspruch nimmt und bei vielen anderen Projekten ist man auch ein Glied in der Kette.
9. Ich finde es gut, dass ihr die Kirche mit im Boot habt, wie verhält sich das aber mit Menschen, die keiner Religion angehören? Dürfen die dann trotzdem an Veranstaltungen im Gemeindesaal teilnehmen. Denn die katholische Kirche ist sehr streng was bestimmte Dinge angeht. Wie sind da eure Erfahrungen?
10. Ich würde auch mal Kontakt zu nebenan.de aufnehmen, die sind sehr engagiert und schon relativ erfolgreich und können euch vielleicht sinnvolle Tipps geben.

Bitte versteht meine Fragen nicht falsch. Ich finde eure Idee großartig. Ich möchte euch lediglich auf ein paar Dinge aufmerksam machen, die noch nicht ganz klar rüberkommen. Ich kenne das von mir selbst auch sehr gut, wenn man sich so lange mit einer Idee beschäftigt, sind einige Dinge für einen selbst ganz logisch und deshalb vergisst man sie zu erwähnen, wenn man sie anderen erklärt.

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg und bin gespannt auf eure Antworten.

Liebe Grüße,

Simone

Eva

15. September 2017 14:13

Hallo Ihr Zwei,
ich vote für euch, weil das Thema wirklich wichtig ist und wir dringend eine Lösung brauchen. Das stimmt, es ist ein Must have. ..Ich drücke die Daumen!
Viele Grüße von Eva

friendly2016
15. September 2017 9:39

Liebe Anna, liebe Alice,
herzlichen Dank für euren Hinweis. Das beweist, dass es schon viele gute Initiativen gibt und viele versuchen für sich das Thema zu lösen. Deshalb wollen wir auch gar nichts neues erfinden, sondern - wie gesagt - das Vorhandene verbinden. Solche Initiativen - wie eurer Beispiel - sollen bekannter werden, damit sich vielleicht andere Unternehmen daran anschließen können, damit sie größer werden und mehr bewirken können. Viele "kleine" Vorhaben können auch zusammen zu einem großen werden.
Eurer Feedback motiviert das Thema weiter voranzutreiben. Vielen Dank!

friendly2016
15. September 2017 9:15

Lieber Andre,
ja, wenn die Frage lautet, wo liegen eure Herausforderungen, dann da, ein komplexes Thema einfach zu machen. Mein Arbeitgeber stellt auch gerade eine Marktplatzplattform her und alles verändert sich dadurch. Nicht nur das Angebot, sondern auch, wie wir als Arbeitnehmer denken müssen....alles Denken geht vom Kunden aus....spannend!

swathokk
14. September 2017 20:15

Hallo!

Ich finde euer Konzept auch total gut, weil es ein großes Problem löst. Wahrscheinlich kommt diese Vereinsamung der älteren Generation in fast jeder Familie in Deutschland vor.
Hinzu kommt: Seitdem es das Internet und Smartphones gibt, starren die Leute nur noch auf Bildschirme anstatt sich zu unterhalten. Jüngere Leute vereinsamen mittlerweile also ebenfalls. Ich finde, dass ihr deshalb mit eurem Konzept gut zu "Mein Freiraum" hier bei Gründen-Live passt. Vielleicht kann man da ja kooperieren.

Ich würde an eurer Stelle das Konzept am Anfang sehr einfach halten. Die Idee mit einer Telefonkette finde ich ziemlich gut. Wenn man das auf eurer Plattform digital einleiten könnte, wäre der erste Schritt zu einer neuen Bekanntschaft getan. Vielleicht geht auch eine Art Chat, der z.B. am Sonntag um 12:00 Uhr startet und sich mit einem lokalen Ereignis befasst, wo sich jeder beteiligen kann.

Ihr habt mit der Spezialisierung auf einen Stadtteil schon einen guten Schritt geplant, um das "Plattformproblem" zu lösen.
Ansonsten möchte ich noch mal die bereits erwähnte Website empfehlen: https://www.sharetribe.com/academy/grow-your-marketplace-on-a-budget/

Viele Grüße,

Thomas

annaliceschroeder
13. September 2017 19:34

Liebe Corinna, liebe Jeanette,

Euer Vorhaben ist begrüssenswert und notwendig. Allein der Zuschnitt ist schon eine Herausforderung für sich. Wäre schön, wenn Euch der folgende Hinweis hilfreich sein könnte. Darin geht es um Wahlverwandtschaften und ein Generationen Netzwerk, das auf betreiben eines Unternehmens gegründet wurde. Dort hat man sich die Frage gestellt, welche Potentiale bei den, in den Ruhestand verabschiedeten Angestellten, stecken mag.

https://www.google.de/search?client=safari&rls=en&q=generationen+netzwerk+der+weleda+ag&ie=UTF-8&oe=UTF-8&gfe_rd=cr&dcr=0&ei=_Gi5WdzDCIWDX-u6taAB

Viele Grüsse
Anna und Alice

Elke Diederich

13. September 2017 16:40

Tolles Konzept und tool mit sozialem Engagement, das nachhaltig ist und in der Gesellschaft gebraucht wird. Verschiedene Generationen können sich treffen, helfen, unterstützen und sinnvoll ergänzen.

13. September 2017 8:34

Hallo ihr beiden,

herzlichen Glückwunsch zu eurer tollen Idee. Ich kann eure Motivation sehr gut nachvollziehen. Ich habe dieses Phänomen ebenfalls in der eigenen Familie erlebt. Die Menschen, in meinem Fall war es meine Oma, vereinsamen mehr und mehr bis ihnen schlussendlich der Lebenswille ausgeht. Eine community, die ihnen Halt, Hilfe und evtl. das Gefühl gibt weiterhin gebraucht zu werden ist eine gute Sache. Ich wünsche euch mit der Umsetzung viel Erfolg. Wäre toll, wenn ihr es schaffen würdet die Idee so einfach wie eben möglich umzusetzen - ansonsten bekommen ältere Menschen evtl. ein Verständnisproblem und zeigen kein weiteres Interesse.

Beste Grüße
Andre
NextStardom

friendly2016
13. September 2017 1:46

Liebe Melusine,

Herzlichen Dank für dein sehr konstruktives Feedback. Ich freue mich, dass dich das Thema anspricht.

Meine Oma hatte sechs Kinder, von denen vier vor ihr starben. Zwei lebten dann mehrere hundert Kilometer entfernt. "Einen alten Baum verpflanzt man nicht" sagte sie. Meine Mutter rief immer Sonntags bei Oma an. Dann stürzte meine Oma mit ihren 89 Jahren in der Wohnung und niemand hat es bemerkt. Nachdem zwei Tage das Schlafzimmerfenster sperrangelweit aufstand wunderte sich eine Nachbarin und rief den Hausmeister. Sie kam dann ins Krankenhaus und dann ins Altenheim.

Sorry für das unlustige Beispiel. Aber solche Geschichten treiben mich an. Da könnte eine einfache Telefonkette unter Senioren schon helfen: Frau Hansen ruft jeden Abend bei Frau Schmitz an und Frau Schmitz jeden Morgen bei Frau Schneider. Und vielleicht trifft man sich auch mal auf einen Kaffee.

Ich habe viel recherchiert und habe Interviews geführt. Habe Kontakt zum Familienministerium aufgenommen, bin mit einem Mitarbeiter von dort zur Stadtteilgenossenschaft nach Kiel, zum größten Nachbarschaftsverein in Köln, zum Vorstand des Generali. Habe mit einer Professorin Kontakt gehabt, die das Thema wissenschaftlich untersucht. Alle ihre Erfahrungen, Wünsche Forderungen habe ich zusammengefasst und im ersten Anlauf daraus eine Mehrgenerationengenossenschaft erarbeitet. Die öffentlichen Gelder, die wir von der Politik wollten, hätten aber nicht erlaubt, dass wir die eG wirtschaftlich führen - as aber Voraussetzung und auch wichtig ist.

Deshalb haben wir das Konzept überarbeitet und weiterentwickelt und daraus ist eine digitale Plattform entstanden, die wie ein Marktplatz funktioniert. Ja, es ist eine unserer Herausforderungen, sie so zu gestalten, dass sie für alle Generationen interessant ist.

Wenn Senioren ihren Vorteil - und vielleicht auch Spaß - daran finden, kann ich mir vorstellen, dass sie sie auch nutzen. Warum sollten Senioren z.B. nicht auch skypen können? Sie müssen nur behutsam daran geführt werden und brauchen Ansprechpartner. Und was noch hinzukommt: Die Technik entwickelt sich weiter in Richtung Sprache. Denken wir nur an die persönlichen Assistenten wir Alexa, Cortana usw. Wir werden in Zukunft noch mehr über Sprache kommunizieren. Das kommt auch Senioren zugute.
Und ich finde WhatsApp auch ein sehr schönes Beispiel wie man Senioren einbinden kann. Wie viele haben Familengruppen eingestellt und Oma und Opa bekommen mit, was der Enkel in Australien macht, ohne dass sie sich beklagen brauchen, dass der Enkel sich so wenig meldet.

Ja, das mit dem Geldverdienen hast du richtig verstanden: Privatpersonen nutzen das Portal kostenlos. Firmen, Unternehmen, Einzelhändler etc. zahlen eine faire Kooperationsgebühr. Dafür erhalten sie im Gegenzug günstiges Marketing und engagieren sich sozial und tun somit etwas für ihr Image. Auch gewinnen sie dadurch neue Kunden.

Es stimmt, wir haben viele Aspekte ins Spiel gebracht. Damit wollen wir zeigen, was die Plattform alles abdecken kann. Ein Handy ist auch schon lange nicht mehr nur ein Telefon. Bei der Frage, wo treffen sich denn die strickenden Seniorinnen, kam die Antwort: Z.B. im Gemeindehaus der Kirche. Und Schwupps hatten wir die Kirche im Boot. Oder Repair-Café: Nicht jeder Senior, der etwas reparieren kann, hat auch noch das Werkzeug im Keller. Vielleicht leiht ein Nachbar oder ein Handwerksbetrieb oder der Baumarkt das Werkzeug aus? Da hatten wir dann den Aspekt der Sharing Community.
Wir planen, dass wir erst einmal die schon vorhandenen Projekte aus dem freiwilligen Engagement auf die Plattform holen, um sie bekannter zu machen und auch erst einmal in einem Stadtteil beginnen. Es wird sich dann - so hoffe ich - entwickeln.

Klasse, vielen Dank für den Link zu "Tante Inge". Ich kannte sie noch nicht. Lustigerweise habe ich selbst auch eine Tante Inge. Ich habe es mir angesehen. Was sie machen ist toll. Vielleicht lässt sich da was machen. Ein Kontakt, der auf jeden Fall interessant für uns ist !
Ihr Tandem Model kommt unseren Vorstellungen einer Patenschaft sehr nahe. Diesmal sollten allerdings Jüngere für Ältere Paten sein.

Die Nachbarschaftsportale habe ich mir natürlich angesehen und recherchiert und bin auch selbst bei einem angemeldet. Es gibt mehrere, weil sie von unterschiedlichen Ansätzen und Finanzierungskonzepten überzeugt sind.
Dabei ist mir nochmal wichtig zu betonen, dass FriendLY inhaltlich einem Nachbarschaftsportal zwar ähnlich zu sein scheint, wir aber ein Marktplatz sind, der ähnlich funktioniert wie eBay.
Unser USP ist, dass wir

1. Z.B. schon aktive regionale kleine Nachbarschaftsvereine auf die Plattform holen wollen, damit sie bei uns die von der Branche dringend geforderten Allianzen schmieden können. Sie sollen dadurch Kosten sparen, mehr Spenden akquirieren können und größer werden. Zusammen können sie selbst eine digitale Plattform bilden und sich so gegenüber den aufkommenden Portalen behaupten. Wir sind keine Konkurrenz, sondern Partner.
2. Gegenüber den reinen digitalen Plattformen sind unsere Nachbarschaftsvereine vor Ort präsent und erlebbar. Und: Sie bringen auch aktive Mitglieder mit auf die Plattform. Denn nur die Aktiven halten das Portal am Leben.
3. Wir wollen nicht nur Nachbarschaften mobilisieren, sondern ganz klar ein gesellschaftliches Problem lindern: Einsamkeit und Armut im Alter.
4. Unsere Nutzer/Mitglieder haben finanzielle Vorteile: Sie erhalten Rabatte und können sich etwas hinzuverdienen (bargeldlosen Geldverkehr wollen wir ausschließen).
5. Dazu gehört auch das Angebot, sich finanziell am Geschäftsmodell beteiligen zu können. Das steigert die Identifikation und motiviert vielleicht auch für uns zu werben. Mundpropaganda ist oftmals besser als das beste Marketing (und für uns günstiger).
6. Ohne Aufwand oder in ganz Kleinem kannst du schon ein Glied der Kette sein, wenn du dein Eis in der Eisdiele kaufst, die bei diesem Projekt mitmacht.

Auf die Bedürfnisse der Senioren gehen wir deshalb besser ein, weil sie mitgestalten dürfen und sollen. Genau wie du beispielhaft gesagt hast: Beziehe Senioren in die Plattformgestaltung ein. Was muss das Portal können und bieten, damit Senioren es nutzen?

Zum Schluss noch eine Bemerkung einer älteren Dame bei einer Veranstaltung der Körber Stiftung: "Ich habe drei Kinder groß gezogen und meine kranke Schwiegermutter gepflegt. Ich möchte mich nicht mehr kümmern. Ich habe aber ein schlechtes Gewissen, wenn ich nun nicht ehrenamtlich tätig bin, weil ich weiß, dass die Gesellschaft das von mir erwartet".
Ja, vielleicht hat sie ja Lust, einen Chor mit zu gründen?

Das Call to Action Programm durchlaufe ich gerade und es hat mich motiviert, meinen Vorschlag hier einzureichen und den Proof of concept zu machen.
Ich bin gespannt, wie die Leute auf den Vorschlag reagieren und ob sie ihn gut finden.

Ich hatte eigentlich vor, mir deine Idee auch noch anzusehen. Aber gerade bin ich auf eine Taste gekommen und der ganze Text war weg. Jetzt habe ich ihn noch mal geschrieben und es ist schon 1:42h. Ich hole es die Tage nach - versprochen!

Herzliche Grüße, Jeanette

readymade
12. September 2017 13:08

Liebe Jeanette,

Du hast Dir auf jeden Fall ein Problem gesucht, wo es bisher noch nicht wirklich gute Lösungen für gibt. Ich habe selbst als ich noch in der Schule war mehrere Jahre Senioren im Altenheim besucht, damit sie dort nicht ganz so einsam sind. Aber das waren dann eben auch nur ein paar Stunden die Woche und kein bisschen selbstbestimmt. Mir gefällt an Eurer Idee, dass sich die Senioren selbst einbringen und beteiligen können, so wie sie es können und wollen.

Ich frage mich allerdings, ob eine digitale Plattform etwas ist, womit Senioren gut umgehen können bzw. sich wohl mit fühlen. Es wird vermutlich schwierig sein, eine einzelne Plattform zu designen, die den Gewohnheiten der jüngeren Generation entspricht und gleichzeitig intuitiv zugänglich ist für Senioren. Vielleicht wäre es hilfreich sich für die Konzeption der Seite/App direkt mit Senioren zusammen zu setzen und zwei verschiedene Zugänge/Oberflächen zu designen. Bei Anwendungen für Kinder wird das teilweise auch gemacht, sodass jede Zielgruppe die Oberfläche bekommt, mit der sie gut arbeiten kann. An der Stelle könnte Eure erste Verbindung auch einsetzen: Studenten, die Design, Programmierung oder ähnliches lernen, müssen häufig Semesterprojekte machen und könnten gemeinsam mit den Senioren eine Plattformseite entwickeln.

Mir ist außerdem nicht ganz klar geworden, wie Ihr damit Geld verdienen wollt. Würde das dann über eine Provision der Geschäftstreibenden laufen?

Insgesamt versucht Ihr sehr viele verschiedene Aspekte zusammen zu bringen: Lokales Sharing von Gütern und Dienstleistungen, Crowdfunding, bargeldlosen Geldverkehr usw. Jeder dieser Aspekte ist für sich sehr komplex, einerseits zu programmieren, aber auch zu koordinieren. Ich würde Euch empfehlen, Euch für den Anfang einen Aspekt heraus zu nehmen, den Ihr für die Senioren am wichtigsten findet - denn das ist ja Euer "Why?" - und den erstmal auszubauen.

Beim Z2X-Festival der ZEIT in Berlin vorletztes Wochenende hat ein Projekt gewonnen, das sich "Tante Inge" nennt (http://tante-inge.org ) und auch versucht, junge und alte Menschen zusammen zu bringen. Bei denen läuft das hauptsächlich über ein Tandem. Ich könnte mir vorstellen, dass es interessant für Euch wäre, mit denen mal zu sprechen. Sie haben schon ein bisschen Erfahrung mit der Verbindung dieser beiden Zielgruppen und können Euch sicherlich mehr dazu sagen, wie Senioren einbezogen werden können. Sie sind außerdem vielleicht interessiert an einer Kooperation, sodass Ihr ein erstes Angebot in Eurem Netzwerk hättet.

Und noch zum Schluss: Die Herausarbeitung der USP ist eine sehr unbefriedigende Arbeit, weil da auch deutlich werden muss, was das eigene Angebot gegenüber anderen Anbietern hervorhebt. Es gibt ja reichlich Nachbarschaftsplattformen, sowohl regionale als auch überregionale. Weswegen ist friendly zu bevorzugen? Weswegen geht Ihr besser auf die Bedürfnisse von Senioren ein? (Eine mögliche Antwort wäre z.B. der extra konzipierte Zugang, den ich vorgeschlagen habe.)

Ich bin gespannt auf Eure Antwort! :)
Liebe Grüße
Melusine