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Kommentare

citkar
30. September 2017 13:17

Hey ich schließe mich euch an,

gerne, lade ich euch zu unserem Meetups in Berlin ein: https://www.meetup.com/de-DE/Networking-Afterwork-Meetup/

So kann man ich auch persönlich austauschen.

Grüße Jonas

uniqorn
30. September 2017 11:11

Hallo,

ich schließe mich Thomas an und finde es eine super Idee auch nach dem Wettbewerb in Kontakt zu bleiben. Es wäre vermutlich am sinnvollsten, wenn wir einfach alle die Links zu den jeweiligen Facebook Seiten, Websites, oder auch nochmal zu Linkedin, Xing oder ggf. zum privaten Profil auf Facebook (für die die kein Xing und Linkedin haben) unter Community im Forum posten. So hat man alles im Überblick und muss nicht nochmal durch alle Ideen klicken. Ich mache mal den Anfang, habe es unter "Nächste Schritte nach dem Wettbewerb" gepostet. Ich habe auch eine Facebook Gruppe gegründet, dort können wir uns gerne weiterhin austauschen, sie heißt "Gründen Live", wenn ihr mir eure E-Mail Adressen schickt oder mich auf Facebook hinzufügt, kann ich euch gerne eine Einladung in die Gruppe schicken.

Liebe Grüße,

Simone

readymade
30. September 2017 11:09

Lieber Gerson,

Deine Fleximöbel sind in der Tat ideal für uns! Könntest Du uns eine Übersicht und EK-Preise schicken (julian@readymade-furniture.de)? Dann können wir wir überlegen, ob und wie viel wir davon aufnehmen würden.
Gibt es die Möbel eigentlich "nur" in Holzoptik? Oder auch etwas schlichter?

Ich würde Dir außerdem empfehlen, Deine Internetseite etwas liebevoller zu gestalten, also einfach etwas mehr Infos drauf - auch über Dich, darüber wo Du fertigst und so weiter :)

Ganz liebe Grüße
Melusine ´

swathokk
29. September 2017 14:32

Liebe Gründer,

der Wettbewerb nähert sich dem Ende zu und wir sollten versuchen auch nach dieser Zeit in Kontakt zu bleiben und einander zu unterstützen. Ich schlage vor, dass wir uns alle mit unseren Projekten bei Facebook, Instagram, etc. vernetzen. So können wir unsere Reichweite zu potentiellen Kunden deutlich erhöhen, und uns weiterhin Hilfestellung geben. Macht also mit und vernetzt euch mit euren Facebook-Seiten! Man könnte z.B. „als deine seite mit gefällt mir markieren“ anklicken.

Ich freue mich auf eure Reaktionen!

Viele Grüße,

Thomas

gerson
27. September 2017 11:31

Liebe Melusine,
vieleicht können wir ja auch zusammenarbeiten, schau dir mal meine Idee an, es sind haargenau die Möel die Ihr braucht, leicht zerlegbar, leicht transportierbar, vielseitig einsetzbar.
https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/12/4018

Gruss
Gerson

readymade
22. September 2017 14:05

Liebe Simone,

ja, das stimmt! Gut, dass Du das noch mal sagst. Dadurch, dass auch Accessoires von Firmen wie Vitra und Muuto dabei sind, ist das vor allem für Designverliebte ein zusätzlicher Anreiz, auch wenn sie vielleicht sonst nicht morgen würden.

Ganz liebe Grüße
Melusine

uniqorn
21. September 2017 10:36

Liebe Melusine,

vielen Dank für deine Antwort.

Ich würde das mit der Möglichkeit sich jedes Jahr neu einrichten zu können bei eurer Kommunikation auch in den Vordergrund stellen. Denn das ist für eure potenziellen Kunden ein großartiger Nutzen!

Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg!

Liebe Grüße,

Simone

readymade
20. September 2017 16:23

Liebe Alice,

Du meinst den Button, nachdem man abgestimmt hat? Oder welchen? Vielleicht, weil die Abstimmungsphase offiziell eigentlich vorbei ist? Ich frage mal nach, vielen Dank für den Hinweis!!
Du kannst die Idee auch über den Link bei FB teilen, das funktioniert auf jeden Fall :) Vielen Dank auch dafür übrigens!!!

Ganz liebe Grüße
Melusine

annaliceschroeder
20. September 2017 16:19

Liebe Melusine,

wollte gerade Deine Idee auf meiner Facebook-Seite teilen, doch leider funktioniert der orangene Button nicht. Vielleicht sprichst Du mit unserem Support Team. Email: support(at)gruenden-live.de

Liebe Grüße
Alice

readymade
20. September 2017 10:43

Liebe Jeanette,

es ist schon möglich, unter 6 Monaten zu mieten - kostet dann aber mehr. Wir haben das Modell rund um die Logistik aufgebaut, da sie sozusagen das Hauptproblem an der ganzen Sache ist. Ich nehme an, dass deswegen Otto (noch) keine Möbel vermietet. Du hast geschrieben, dass Otto Dein Arbeitgeber ist? Darf ich fragen, in welcher Position? Denn Erfahrungen über den Zustand der Ware bei Rücklauf und ähnliches sind kaum zu bekommen, da es dieses Modell einfach noch nicht gibt.

Das ist bei Autos tatsächlich auch unterschiedlich: Insbesondere Sixx basiert darauf, dass man auch mal ein Auto fahren kann, das man sich sonst nicht leisten könnte/würde. Genauso ist das bei unseren Möbeln. Hinzu kommt, dass Möbel eher in die Kategorie Kleidung fallen, als Autos, denn Autos haben einen primären Nutzen: Nämlich das Fahren. Bei Möbeln geht es allerdings nicht nur darum, etwas zu verstauen, sondern genauso um die Raumwirkung, den Stil und die letztendlich auch auf die Qualität - genauso wie bei Kleidung. Perspektivisch möchten wir selbst eine Reihe rausbringen, die perfekt an die Vermietung angepasst ist, aber dafür müssen wir erstmal das Konzept als solches testen. Dafür haben wir Möbel ausgewählt, die von besserer Qualität sind und modular - ebenfalls wegen der Logistik. Mit günstigen Möbeln wäre der Sharing-Kreislauf nach zwei Kunden vorbei und wir müssten das Möbel dann doch wegschmeißen, aber unser Ziel ist es ja eine längerfristige Nutzung von Möbeln zu realisieren. Deswegen der Fokus auf Designermöbeln.

Gartenmöbel kann man tatsächlich schon mieten, deswegen haben wir das erstmal außen vor gelassen :)

Ganz liebe Grüße und danke für das Feedback
Melusine

friendly2016
19. September 2017 22:06

Liebe Melusine, lieber Julian,

vor einem halben Jahr bin ich umgezogen und viele Möbel passten nicht mehr in meine neue Wohnung. Somit wurde der Umzug ziemlich teuer und ich habe auch noch nicht alle Möbel. Es ist und war eine Katastrophe einen runden 90er Küchentisch zu finden. Fast alle Möbelhäuser bieten große Esstische an, obwohl es immer mehr kleine Wohnungen gibt. Nach 14 Wochen wurde ein fehlerhafter Tisch geliefert und nun warte ich erneut 12 Wochen. Somit käme mir euer Angebot gerade recht. Allerdings bräuchte ich den Tisch nun unter 6 Monaten. Aber so wie ich es verstanden habe, ist das dann nicht möglich, oder?

Sehr interessant würde ich das auch für Balkon/Gartenmöbel finden. Die braucht man oftmals nur ein 1/2 Jahr und dann muss man sie irgendwie verstauen und sie nehmen im Keller viel zu viel Platz weg. Also überlegt doch mal, ob ihr euer Angebot dahingehend ausweitet.

Ihr sprecht immer von Designermöbel. Ist eure junge Zielgruppe denn auf Designermöbel aus? Bei Kleidung und IT ist das wohl der Fall, aber bei Möbeln habe ich das noch nicht beobachtet. Genauso wenig z.B. bei Autos. Wer dort Sharing in Anspruch nimmt (wie ich selbst auch), dem sind Autos in der Regel nicht wichtig, sonst hätte man eins.
Wäre es denn nicht günstiger, wenn ihr selbst eure Möbel als eigene Marke an die Kunden bringt? Meine Nachmieterin liebäugelt nun mit einem Rolf Benz Wohnzimmertisch, kann ihn aber nicht kaufen, weil sie ihn vorher sehen will und niemand hat ihn ausgestellt. Das ist bei Möbeln auch immer so ein Thema. Wenn man ein Möbelstück bestellt, wird es ja eine Überraschung, wie die Couch dann tatsächlich mit dem bestellten Stoff aussieht. Ich bin extrem vorsichtig, Möbel zu bestellen. Vielleicht könnt ihr diese Überlegungen/Unsicherheiten beim Möbelkauf auch mit in eure Überlegungen einbeziehen.

Mein Arbeitgeber verkauft auch Möbel und sie laufen wie geschnitten Brot. Und wir vermieten auch Haushaltsartikel. Aber keine Möbel. Ich weiß nur nicht, warum. Ob noch nicht, oder ob sie bewusst nicht im Angebot sind. OttoNow gibt es noch nicht so lange: www.ottonow.de/haushaltswelt

Herzliche Grüße Jeanette

readymade
17. September 2017 15:09

Liebe Anna, liebe Alice,

tyklo ist ein großartiges Konzept und eine schöne Idee, modulare Möbel zu verbreiten. Allerdings kommen Konzepte wie dieses, "formbar" und andere Startups nicht unbedingt für uns in Frage, da wir ja gerade Möbel brauchen, die in jede Wohnung passen und von jedem verwendet/angepasst werden können, damit so viele Menschen wie möglich sie sich teilen können. Bei uns steht Flexibilität im Zentrum, bei Konzepten wie tylko eher Individualität :)

Liebe Grüße
Melusine

readymade
17. September 2017 15:06

Liebe Simone,

ja, es ist möglich uns nach einem Jahr Miete das Möbel abzukaufen. Die schon geleistete Miete wird dann auf den Verkaufspreis angerechnet und je nach Zustand des Möbels wird ein Restwert ermittelt, den der Kunde dann noch zahlen muss. Auf diese Weise können wir unseren Bestand auch kontinuierlich erneuern.

Ganz genau: Die Möglichkeit, sich jedes Jahr neu zu erfinden, indem man seine Möbel austauscht, ist mit READYMADE auch gegeben. Da wir jedes Jahr neue Stücke in die Kollektion aufnehmen, kann man sich dann also immer die neusten Stücke mieten. Die sind dann eben auch am teuersten, aber so hat man immer Abwechslung und Zugang zu wirklich aktuellen Trends :)

Ganz liebe Grüße
Melusine

annaliceschroeder
13. September 2017 19:12

Liebe Melusine,

mit Design Möbeln auf Zeit trifft Ihr den Nerv der Zeit. Für den Fall, dass Eure künftigen Kunden doch noch einen Bedarf auf passende Nischenfüller haben werden, schaut Euch ergänzend zu Euren Herstellern eine schöne Startup Lösung unter den Namen "tylko"; übersetzt "nur", an. Hier können mittels einer App genial schön designte Regale nach Mass bestellt werden. https://tylko.com/de/
Euch viel Glück und viel Erfolg
Anna und Alice

uniqorn
12. September 2017 14:12

Liebe Melusine,

ich glaube es liegt wirklich an den Anschaffungskosten von Designermöbeln, denn wenn bei Vitra ein Stuhl 400 € aufwärts kostet, dann überlegt der Durchschnittsmensch eben dreimal, ob er sich wirklich 6 Esszimmerstühle dort kauft, oder nicht doch lieber zu einem der großen Möbelhäuser geht. Die Preisunterschiede sind meiner Meinung nach einfach viel extremer als von normaler Kleidung zu Markenkleidung.

Ich finde es gut, dass ihr euch erstmal auf B2C konzentriert um auch überhaupt die Awarenss bei dem Konsumenten zu schaffen. Denn bei neuen Konzepten wie dem von euch muss eben meist erstmal Customer Education betrieben werden. Ich würde es nicht unbedingt anders herum machen, aber parallel. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass ihr die B2C Kunden einfacher von eurem Konzept überzeugen könnt, nicht so viel erklären müsst und vor allem gerade bei großen Unternehmen der Umsatz, den ihr dann macht viel höher ist und das könnte euch gerade am Anfang helfen eine höhere Auslastung zu haben.

Die Idee eine Wohnung auszustatten finde ich auch super.

Ich finde es auch großartig, dass ihr so den Zugang für Kunden zu Designermöbeln leichter macht. Hattet ihr eigentlich auch über eine Art Leasing nachgedacht? Dass der Kunde, wenn er ein Möbelstück bereits sehr lange mietet, auch die Möglichkeit hat nochmal eine höhere Rate zu zahlen und es somit kauft? Das könnte auch ein Anreiz sein.

Eine weitere spannende Lösung für Menschen, die immer wieder etwas neues haben möchten, wäre ein Wohn Abo, bei dem er je nach Beitragshöhe die Möglichkeit hat sich jedes Jahr das Zimmer neu einzurichten. Bei Brillen wird diese Form des Abo-Modells bereits verkauft und bei Laptops habe ich auf der Startup Night in Berlin auch eine Lösung gesehen, die so funktioniert. Weißt du, ob da die Nachfrage besteht? Denn Möbel sind ja immer schlechter von der Qualität geworden, weil man sie eben heutzutage nicht mehr sein Leben lang hat, sondern sich immer wieder auch wohnlich verändern möchte. Hattest du darüber schonmal nachgedacht?

Liebe Grüße,

Simone

readymade
12. September 2017 13:43

Liebe Simone,

ja und ich denke, es hat auch damit zu tun, dass wir es bislang noch gewohnt sind, "draußen" gerne Wertvolles zu tragen, zuhause uns das aber nicht so unbedingt gönnen - das sieht ja niemand! Dabei ist ja unser Zuhause die Basis, von der aus wir in diese Welt da draußen starten und uns auch von ihr erholen.

Ja, sowohl Immobilienbesitzer/-unternehmen als auch Homestager sind für uns im Bereich B2B eine wichtige Zielgruppe. Der Bereich ist bislang allerdings noch nicht wirklich ausgebaut, weil wir uns erstmal auf B2C fokussiert haben, um das Thema überhaupt in die Diskussion zu bringen. Würdest Du es eher andersherum angehen?

Hotels und auch Co-Working-Spaces möchten wir gern als kurzzeitige Aussteller gewinnen. Wir wollen einmal im Jahr unsere neue Kollektion rausbringen und die einerseits in einer eigenen "Pop-up-Wohnung" ausstellen, als auch in solchen halböffentlichen Räumen. Das ist einerseits Verbreitung und andererseits verbindet das auch den E-Commerce wieder schön mit der haptischen Welt, weil diese Zimmer dann für uns wie ein Showroom funktionieren würden.

Wir waren auch auf Anhieb verliebt in Tavar! Es gibt zwar noch nicht so viele Anbieter solcher praktischer Möbel, aber wir wollen die gerne zusammenbringen und auch für die den Zugang zu Kunden einfacher machen. Es kann sich nicht jeder eins dieser schönen Möbel von Tavar direkt leisten, aber wenn er es erstmal mieten kann, ist das ja auch schon mal ein Anfang :)

Liebe Grüße
Melusine

uniqorn
12. September 2017 13:29

Liebe Melusine,

Sehr gerne!

Es stimmt allerdings, dass Designermöbel noch nicht so stark verbreitet sind, was jedoch bestimmt auch damit zu tun hat, dass Designermöbel im Gegensatz zu einiger Designerkleidung nochmal deutlich teurer ist.

Ich denke, wenn ihr für die derzeitigen Mieter und für die Nachmieter die entsprechenden Anreize schafft, spart euch das viel Zeit und Kosten, wenn die Möbel dann einfach weitergegeben werden. Für Immobilienbesitzer ist das bestimmt auch sehr interessant, oder auch für Unternehmen, die Großimmobilien bauen, denn diese statten auch häufig eine Musterwohnung mit Möbeln aus. Hattet ihr daran schon gedacht?

Um noch stärker auf euch aufmerksam zu machen, wäre es bestimmt auch interessant mal ein Hotelzimmer in einem Kunst- oder Designhotel auszustatten. Ihr müsstet nur eines finden, was gerade sowieso umgestaltet, renoviert oder neu eröffnet. Hattet ihr sowas auch schonmal angedacht?

Ich habe mir übrigens mal die Systeme von Tavar angesehen. Das sind wirklich super schöne und praktische Möbelstücke. Davon sollte es mehr geben!

Liebe Grüße
Simone

readymade
12. September 2017 12:42

Liebe Simone,

Shpock hat ja mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Etwas wie Kleiderkreisel funktioniert im Gegensatz auch hauptsächlich wegen dem Markenvertrauen und der Nähe zu Influencern/Bloggern. Das könnte im Bereich Designermöbel zwar grundsätzlich auch funktionieren, allerdings sind Designermöbel und das Interesse daran noch nicht so weit verbreitet wie bei Designerkleidung.

Das ist eine sehr gute Idee! Bisher hatten wir da noch nicht drüber nachgedacht, aber das werden wir auf jeden Fall tun! Wir hatten zwar Immobilienbesitzer im Kopf, die für ihre möblierten Zimmer etwas bei uns mieten, aber das kann ja auch dezentral über die Mieter selbst laufen, so wie Du es vorgeschlagen hast. Das würde auch dem Clubkonzept sehr entgegenkommen.
Vielen Dank!! :)

Ganz liebe Grüße
Melusine

readymade
12. September 2017 12:33

Lieber Gerson,

völlig richtig: Der Transport und die Lagerung sind wohl auch der Grund, weswegen es so ein Modell noch nicht gibt. Einer der Produzenten, mit denen wir sehr eng zusammenarbeiten und auch ein eigenes Design entwickelt haben sind TAVAR (https://www.tavar.de ). Sie haben ein System entwickelt, bei dem die einzelnen Module mit Magneten zusammengesteckt werden. Man kann also tatsächlich das gesamte Möbel auseinandernehmen und in seine Einzelteile zerlegen. Für jedes Möbel wurde außerdem eine eigene Transportbox entwickelt, in die die Platten eingelegt werden können, sodass sie möglichst wenig Platz wegnehmen. Und das schöne: Die Transportbox selbst ist ein Cube und deswegen einerseits als kleines Regal/Nachttisch aber auch als Hocker verwendbar :)
Andere Produzenten haben ähnliche Konzepte bspw. Everblock (Möbel aus großen "Legosteinen"), VEIT. oder Tojo (verschiedene Steck-/Drehsysteme), die jeweils andere Vorteile haben. Wir suchen diese Konzepte und fügen die passenden unserem Möbelstock hinzu, immer mit dem Fokus auf der Transportfähigkeit und Wiederaufbereitung.
Außerdem arbeiten wir mit einem Logistiker zusammen, bei dem wir nur die Lagerflächen zahlen müssen, die gerade verwendet werden. Auch hier ist wieder ein Vorteil an modularen Möbeln: Sie sind einfacher zu lagern, da sie jeweils verpackt stapelbar sind.
Beantwortet das Deine Frage?

Liebe Grüße
Melusine

Daniela Kaminski

12. September 2017 8:27

Wir als Second-Hand Verband Deutschlands mit dem Ziel einer müllfreien Gesellschaft, unterstützen natürlich gerne diese wunderbare, zukunftsfähige Idee, die in Zukunft sicher noch andere Produkte nach sich ziehen wird.

uniqorn
11. September 2017 18:49

Liebe Melusine,

ich finde es gut, dass ihr nicht in die Richtung Tauschbörse geht, wie Markus es vorgeschlagen hatte. Denn in diesem Bereich gibt es wie du auch geschrieben hattest bereits Anbieter, die das gut machen. Es aber trotzdem in der Praxis schwer umsetzbar ist, weil die meisten Leute etwas relativ Wertloses gegen etwas Wertvolleres tauschen möchten und dann geht die Rechnung nicht auf. Die App Swapper macht das sehr schön und funktioniert von der Art und Weise wie Tinder, aber ich glaube die haben es wegen der eben geschilderten Problematik auch schwer.
Was ihr jedoch machen könntet um Transportkosten zu sparen ist die Funktion einzuräumen die Möbel zu „vererben“. Wenn bspw. jemand ein Bett von euch gemietet hatte, der in einer WG wohnt, könnte er seinen Nachmieter anbieten das Bett zu übernehmen. Wenn ihr dem Nachmieter ein gutes Angebot macht und ihm einen Preisnachlass gibt, wird er sich das sicherlich überlegen und ihr spart Abholung, Wartung und Neulieferung. Wenn ihr Erstmieter nun auch noch mit einem Gutschein incentiviert, wenn sie die Möbel quasi weitervererben, haben sie auch nochmal einen Anreiz euch ihren Nachmietern weiterzuempfehlen. Hattet ihr darüber mal nachgedacht?

Liebe Grüße,

Simone

gerson
11. September 2017 17:43

Hallo Melusine,
ich finde euer Konzept sehr spannend. Ich sehe das Problem, das Möbel hin und her zu Transportieren sehr Teuer ist. Ihr sprecht davon, das ihr "mit Produzenten zusammenarbeitet, die modulare und somit flexiblere Möbel anbieten" Wer sind den diese Produzenten, dass man sich die Möbel mal besser vorstellen kann. Und sind diese dann auch wirklich klein zerlegbar, damit man Sie leicht Transportieren kann?
Grüsse
Gerson

readymade
11. September 2017 0:35

Lieber Hans,
ich hab mir das mal angeschaut, aber nicht so ganz verstanden: Ist das eine Werkstatt und ein Möbelsystem, mit Ihr Menschen an einen kreativen Umgang mit Möbeln heranführt? Oder vermietet/verleiht/vertauscht Ihr die Möbel auch? Weil Du hast ja erst geschrieben, dass die Möbelei bei Euch "weiter geht", deswegen dachte ich, es geht um eine Art "Bücherei" für Möbel. Aber das ist es ja nicht, oder?
So wie ich das Möbelsystem verstanden habe (Modular?) ist es auf jeden Fall von Interesse für uns, können wir dazu ein paar Infos mehr bekommen?

Du hattest in Deinem ersten Kommentar noch geschrieben, dass unser Vorhaben "unwägbar" sei - könntest Du das noch konkretisieren?

Vielen Dank und liebe Grüße
Melusine

readymade
11. September 2017 0:30

Lieber Markus,
erstmal vielen Dank für Dein Feedback zu unserer Vision! Wir sehen das ganz genauso wie Du: Innovation ist nicht nur ein Buzzwort, sondern heißt, tatsächlich etwas anders/neu zu machen.
Zu Deinen Fragen:
Wir haben einen Preisbereich von 20-100€ pro Möbel, je nach Aufwändigkeit und Exklusivität des Designs. Auf diese Weise hoffen wir einerseits, den gehobenen Ansprüchen von Zielgruppen wie Expats, Berufspendlern und Designliebhabern gerecht zu werden. Und andererseits immer noch für Zielgruppen zugänglich zu sein, die sich ansonsten ein möbliertes Zimmer mieten würden - die sind im schnitt 100€ teurer in der Miete. Ob wir damit natürlich die Schnäppchenjäger begeistern können, ist fraglich, da hast Du sicherlich recht.
Ein Tauschring - also eine C2C Plattform für Möbel - war tatsächlich unsere erste Idee von der wir aber aus verschiedenen Gründen Abstand genommen haben. Die Erfahrung von anderen Startups, die genau das versucht haben und damit gescheitert sind, haben uns gezeigt, dass das in Deutschland scheinbar für Haushaltsgegenstände nur in Berlin funktioniert. Das hat wohl verschiedene Gründe, einer ist, dass die Interaktionsrate zu niedrig ist, wenn man eben nur einmal im Jahr den Tisch vertauscht und ein anderer ist, dass Möbel eben nicht einfach so mit der Post zu verschicken sind. Um also Kunden mit der Logistik nicht alleine zu lassen, haben wir uns erstmal für dieses Modell entschieden. Für die Zukunft können wir uns aber durchaus vorstellen, so etwas bei Erfolg zu initiieren.

Ganz liebe Grüße
Melusine

hans patzke

10. September 2017 12:45

guten tag Melusine,
auf .newworkcityberlin.org
findest du weitere infos zu unserem bausystem (alles mit dem gleichem bausystem) ua. für
möbiele - möbelbau
e-mosy - e-mobilbau
biolab - vertikalgarten
schulhofbaumbank - schulhofmöblierung
in jeder schul-, inklusions- oder sonstigen werkstätten herstellbar bzw. zu betreuen!

freue mich über dein Interesse
lg. hans patzke

Markus

9. September 2017 14:34

Liebe Melusine,
es macht so viel mehr Sinn, unternehmerische Verantwortung mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden. Die Unternehmer der Zukunft sind für mich diejenigen, die über den Tellerrand des bloßen Geldverdienens hinausschauen. In der Tat hört Verschwendung bereits auf, indem man sie direkt vermeidet. Zu den Zielgruppen: Aufgrund der Designermöbel sprecht ihr zur Zeit aus meiner Sicht eine Zielgruppe mit hohen Ansprüchen und entsprechendem Budget an. Wie gliedert sie sich auf? Spontan fallen mir Bundeswehrangehörige ein, sie verdienen gut und werden alle 3 Jahre versetzt....

Last but not least: Was machen wir mit all den Schnäppchenjägern, die zu POCO & Co laufen oder schlicht bei eBay Kleinanzeigen suchen? Ggf. könnte man auch einen Tauschring zwischen Menschen etablieren, die keine Designermöbel haben?

Viele Grüße und teu teu,

Viele Grüße und teu teu,

Markus von der www.gründermeile.de und www.maches.org

Markus

9. September 2017 14:34

Liebe Melusine,
es macht so viel mehr Sinn, unternehmerische Verantwortung mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden. Die Unternehmer der Zukunft sind für mich diejenigen, die über den Tellerrand des bloßen Geldverdienens hinausschauen. In der Tat hört Verschwendung bereits auf, indem man sie direkt vermeidet. Zu den Zielgruppen: Aufgrund der Designermöbel sprecht ihr zur Zeit aus meiner Sicht eine Zielgruppe mit hohen Ansprüchen und entsprechendem Budget an. Wie gliedert sie sich auf? Spontan fallen mir Bundeswehrangehörige ein, sie verdienen gut und werden alle 3 Jahre versetzt....

Last but not least: Was machen wir mit all den Schnäppchenjägern, die zu POCO & Co laufen oder schlicht bei eBay Kleinanzeigen suchen? Ggf. könnte man auch einen Tauschring zwischen Menschen etablieren, die keine Designermöbel haben?

Viele Grüße und teu teu,

Viele Grüße und teu teu,

Markus von der www.gründermeile.de und www.maches.org

readymade
8. September 2017 8:13

Lieber Hans,

das klingt interessant, wie habt Ihr vor das zu realisieren oder gibt es die Möbelei schon? Wir haben uns vor allem für dieses Modell entschieden wegen der Logistik. Ähnliche Modelle wie die Kleiderei funktionieren vor allem weil vorhandene Paketdienstleister einfach genutzt werden können und die Lagerung nicht so immens viel Platz wegnimmt also im Endeffekt weniger kostet. Bei Möbeln ist das natürlich anders... ich würde sehr gern mehr darüber erfahren? Kann ich mich irgendwo informieren oder kannst Du uns was dazu schreiben?

Liebe Grüße
Melusine

newworker
8. September 2017 3:09

hallo melusine,
dein projekt finde ich sehr ambitioniert aber auch sehr unwägbar!
im rahmen unserer vision ".newworkcityberlin.org" geht diese idee
im projekt "möbiele" ein stück weiter.
der kunde kann designer, produzent, nutzer+recycler sein.

ich möchte dich und dein projekt besser kennenlernen!

mfg. hans patzke

Peter Hirth

6. September 2017 11:09

Ich unterstütze diese Geschäftsidee, da sie auf wichtige, aktuelle gesellschaftliche und makroökonomische Bedarfstrends setzt und für diese effektive Angebote und effiziente organisatorische Lösungen entwickelt. Auch unter dem Aspekt der Endlichkeit aller Ressourcen ist das Projekt des "Re-using" nach dem Recycling ein weiterer interessanter und für die menschliche Zukunft eminent wichtiger neuer Ansatz des nachhaltigen Wirtschaftens.

Das Vorhaben ist höchst innovativ auch im Hinblick auf das Marketing, die Logistik und die betriebswirtschaftlichen und finanztechnischen Aspekte.

readymade
30. August 2017 15:21

Hey Thomas,

erstmal vielen Dank für deinen Kommentar. Es freut uns, dass du nachhaltiges Wirtschaften genauso verstehst wie wir. :) Nun zu deinen Fragen:

1. Ein klassisches massives Designerbett aus zb. unbehandeltem Holz, kostet im Einzelhandel gerne 2000€. Wir arbeiten mit Produzenten zusammen, die modulare und somit flexiblere Möbel anbieten. Diese Möbel können wir preisgünstiger Einkaufen und dem entsprechend ist unser Vermietungspreis auch günstiger.

Der Abverkaufspreis wird danach berechnet, wie lange ein Möbel schon in Vermietung war. Desto länger, desto günstiger wird der Abverkaufspreis.

2. Du kannst zwischen 6,12 und 24 Monaten Mietzeit wählen. In jedem Fall zahlst du 18€ pro Monat für das Bett, welches du als Beispiel angeführt hast. Falls du nach dem gewählten Mietzeitraum das Möbel behalten möchtest, wird der Preis wie bei Frage 1. berechnet.

3. Unser Konzept ist so kalkuliert, dass die Vermietungseinnahmen dauerhaft unsere laufenden Kosten decken und uns gleichzeitig die Möglichkeit geben unser Möbelkontingent zu erneuern. Deshalb setzen wir auch auf ein Clubmodell. Somit können wir selber bestimmen, ob wir weiter wachsen oder lieber in ein vielfältigeres Sortiment investieren möchten.

4. Die Kosten für die Anlieferung und Abholung sind in dem Mietpreis eingerechnet. Der Kunde zahlt nur den aufgerufenen Mietpreis. Keine extra Versandkosten.

5. Die Matratze wir von uns neu eingekauft und nach jeder Vermietung in die Reinigung gegeben. Du musst also nicht auf den Hinterlassenschaften deines Vormieters schlafen. ;)

Ich hoffe ich könnte deine Frage ausreichend beantworten :)

Beste Grüße,
Julian

swathokk
29. August 2017 19:47

Hallo Melusine,

ich möchte gerne auch noch meinen "Senf" zu eurer Idee abgeben. Mir gefällt dieses Konzept sehr! Ich glaube ihr trefft damit nicht nur den Nerv der Zeit, sondern eine Entwicklung zu der wir uns langfristig bekennen müssen. Nur durch eure Kernideen "reduce.reuse.repeat" können wir langfristig unseren Wohlstand sichern, sympathisch ist euer Konzept sowieso.
Ich möchte ein paar Fragen an euch stellen, da ich von Möbeln nahezu keine Ahnung habe:
1) Ihr vermietet ein Möbelstück für 5 Jahre: 60 Monate * 18 Euro für ein Bett = 1080 Euro; ein Designerbett kostet ungefähr 2000 Euro. Was wäre das nach 5 Jahren noch wert? Wenn ich dafür noch mehr als 920 Euro bekäme, würde ich ja mit einem Kauf besser fahren.
2) 5 Jahre ist für Leute, die oft umziehen ein langer Zeitraum. Was ist wenn ich das Produkt nach z.B. 6 Monaten (also vor Vertragsablauf) spontan wieder abgeben muss? Diese Flexibilität ist ja gerade wichtig für jemanden der nur mietet. Ihr erwähnt im Szenario, dass man auch für 6 Monate mieten kann. Wäre dann der Preis z.B. für ein Bett auch bei 18 Euro oder höher?
3) Und ab wann kommt ihr bei der Vermietung des Produktes in die Gewinnzone?
4) Wer zahlt die Lieferung, den Auf- und den Abbau? Kunde oder Unternehmen?
5) Beim Thema Bett fällt mir noch ein, dass ich ja auch eine Matratze benötige. Kommt die neu oder kann es sein, dass ich die Matratze meines Vormieters bekomme?

Danke für eure Antwort.

Viele Grüße,

Thomas

readymade
29. August 2017 14:41

Lieber Andre,
ja stimmt, das geht in eine ähnliche Richtung! Schwebt Dir sowas wie Monoqi mir Nachwuchsdesignern vor?

Genau, READYMADE kauft ein festes Kontingent an Möbeln und vermietet diese dann über 5 Jahre. Es ist möglich, liebgewonnene Stücke nach einer Zeit zu übernehmen, sodass wir immer ein bisschen Fluktuation im Kontingent haben.

Das kommt ganz auf den Schrank und das Bett an: Das günstigste Bett würde Dich 18€/Monat kosten, die teureren 27€. Und beim Schrank geht es bei 27€/Monat los und geht bis zu 101€/Monat - das sind dann die Designs, die es auch nur bei uns gibt. Für den Anfang würden wir allerdings nicht nach Bremen liefern, da wir uns erstmal auf NRW fokussieren ;)

Ja, es wird natürlich eine Übersicht unserer Angebote auf der Website geben. Zu den Angeboten selbst haben allerdings nur Clubmitglieder Zugang (wie bei Westwing oder Monoqi).

Ganz liebe Grüße
Melusine

readymade
29. August 2017 14:34

Liebe Simone,
soweit ich weiß, arbeiten die deutschlandweit - wie genau da dann allerdings die Konditionen und Standorte sind, weiß ich nicht. Hier die Unternehmensseite: http://www.mpr-fulfillment.de
Ganz liebe Grüße
Melusine

28. August 2017 20:54

Hallo ihr beiden!

Tolle Idee! Nachhaltigkeit soll bei NextStardom ja auch umgesetzt werden. Vielleicht könnte man zu gegebener Zeit eine Kooperation eingehen. Käufer von NextStardom, die ihre Möbel wieder loswerden wollen, können sich ggf. mit euch in Verbindung setzen.

Wo bekommt ihr die Möbel von READYMADE normalerweise her? Kauft ihr die selbst?

Und was würde mich ungefähr ein Kleiderschrank mit Bett kosten - in Bremen?

Wird es auf eurer website Fotos von den zur Verfügung stehenden Möbel mit Angabe ihrer Größe geben?

Beste Grüße
Andre

uniqorn
28. August 2017 16:42

Liebe Melusine,

vielen Dank für deine Antworten.

Super, dass ihr einen Logistikdienstleister gefunden habt, der so flexibel auf eurer Konzept eingehen kann. sitzt der Dienstleister nur in Köln, oder auch in anderen Städten? Ich bin nämlich gerade auch noch auf der Suche nach jemandem an den wir unsere Logistik outsourcen können. Vielleicht kannst du mir mal den Kontakt weiterleiten, falls dieser Anbieter in mehreren Städten aktiv ist. Ich finde es auch super, dass ihr gleich bei der Abholung die Überprüfung macht, das spart enormen Aufwand und Kosten, wenn man nicht alles 2 mal in die Hand nehmen muss.

Co-Working Spaces sind echt eine spannende Zielgruppe. Wenn ihr euch da frühzeitig bei großen Anbietern etabliert, könnt ihr ggf. Anlaufschwierigkeiten bei der B2C Zielgruppe überbrücken. Denn bei so neuen Konzepten wie euren braucht es in der Regel immer eine gewisse Zeit und ein wenig Customer Education, bis auch die breite Masse euren Service kennt und in Anspruch nimmt.

Was di Stadt angeht, kann ich eure Denkweise vollkommen nachvollziehen. Berlin ist speziell. Hier funktioniert vieles, was in anderen Städten scheitern würde. Dann habt ihr mit NRW als Startmarkt vermutlich eine deutlich repräsentativere Zielgruppe.

Was das Z2X-Festival angeht, so bin ich leider dieses Wochenende anderweitig eingespannt... Schade, das wäre bestimmt interessant geworden, zumal es direkt bei mir um die Ecke stattfindet.

Liebe Grüße,

Simone

readymade
28. August 2017 15:09

Liebe Simone,
vielen Dank für den ausführlichen Kommentar! Mit Deinen Fragen triffst Du direkt ins Herz der ganzen Angelegenheit: Die Logistik. Wir haben uns dazu entschlossen hier zu kombinieren: Einerseits arbeiten wir mit einem mittelständischen Logistiker zusammen, der sein Lager in der Nähe von Köln hat, und andererseits organisieren wir selbst die Lieferung. Der Logistiker ist auf startups spezialisiert und hat deswegen ein Angebot, bei dem nur die tatsächlich in Anspruch genommenen Lagerflächen auch bezahlt werden müssen - also ideal für uns. Die Auslieferung geschieht an bestimmten Tagen in der Woche, da kommt dann einer unserer Kuriere zum Kunden und bringt ihm die in Module zerlegten Möbel. Das Aufbauen übernimmt der Kunde selbst, das ist dank der Steck- oder Faltsysteme unserer Möbel aber kinderleicht und innerhalb von ein paar Minuten erledigt. Bei der Abholung kommt wieder ein Kurier, baut das Möbel auseinander und dokumentiert den Zustand, damit für die Überarbeitung schon mal alles vorbereitet ist. Danach kommen die Möbel in eine Schreinerei, werden dort überarbeitet, kaputte Teile ersetzt und dann kommen sie zurück ins Lager.

Ganz genau: Co-Living aber auch Co-Working Spaces sind Partner, die für uns von großem Interesse sind. Genauso Homestager. Um den Umgang mit Möbeln generell in der Öffentlichkeit zu thematisieren, haben wir uns zwar fürs erste den B2C Bereich vorgenommen, aber B2B muss auf jeden Fall auch kommen.

Tja dieses Berlin. Julian hat die letzten Jahre dort gelebt und gearbeitet, deswegen war für uns tatsächlich sehr die Frage, wo wir starten. Wir haben uns letztendlich gegen Berlin und für Köln/NRW entschieden, weil Berlin so eine Welt für sich ist: es gibt ganz viel, was es woanders nicht gibt - gerade im Bereich Sharing - und ganz vieles, was woanders auch nicht funktionieren würde. Um wirklich skalieren zu können später, haben wir deswegen NRW ins Auge gefasst. Nichtsdestotrotz sind wir auch in der Startup-Szene in Berlin unterwegs, so zB jetzt kommendes Wochenende auf dem Z2X-Festival der ZEIT, um dort einen Workshop über Mininalismus zu gestalten! Das Festival ist für Dich und uniquorn sicherlich auch spannend, meld Dich gern, falls Du da sein solltest!

Habe ich Deine Fragen halbwegs beantwortet? Zu Deinem Projekt mache ich mir auch gleich noch Gedanken - grundsätzlich auf jeden Fall schon mal was, was man als Gründer definitiv braucht! :)
Liebe Grüße
Melusine

uniqorn
28. August 2017 12:30

Hallo Melusine und Julian,

erst einmal Kompliment für eure Idee. Das ist ein großartiges Konzept, was in der heutigen Zeit echt fehlt.

Ich habe ein paar Fragen und Anregungen:
Wie erfolgt die Lieferung der Möbel? Habt ihr dafür schon einen Partner? Kommen die Möbel fertig zusammengebaut oder werden diese jedes Mal auseinander- und wieder zusammengebaut und falls dem so ist, übernehmt ihr das oder macht das der Endkunde selbst?
Eine große Herausforderung ist vermutlich die Berechnung der Lagerkapazität, denn wenn euer Konzept einschlägt und ihr eine extrem gute Auslastung habt, benötigt ihr fast keine Lagerfläche. Habt ihr da eine Lösung bei der ihr je nach Bedarf Lagerfläche dazu buchen könnt?
Um Kunden zu gewinnen macht es bestimmt Sinn Werbung an den ganzen Universitäten zu machen, die Austauschprogramme haben, bei denen dann auch viele Studenten aus anderen Ländern zum Studieren kommen. Eine Möglichkeit um besonders zu Beginn eine hohe Auslastung zu gewährleisten, könnten Partnerschaften mit Co-Living Spaces sein (https://goquarters.com  denn die müssen ihre Einrichtung auch immer wieder erneuern und könnten durch euch ggf. Eine exklusivere Ausstattung bieten.
Ihr hattet geschrieben, dass ihr das Konzept erstmal in NRW umsetzten wollt. Das ist sicherlich ein großartiger Markt besonders mit der Dichte der Großstädte. Berlin ist bestimmt auch extrem interessant für euch, denn nirgendwo gibt es mehr digitale Nomaden, die euren Service bestimmt gerne in Anspruch nehmen. Da würde ich an eurer Stelle nochmal das Marktpotenzial analysieren und ggf. In Berlin starten.
Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg!

Vielleicht guckt ihr auch mal bei meiner Idee rein. Ich freue mich über Feedback.

Liebe Grüße,

Simone