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Kommentare

30. September 2017 22:29

Liebe Kathrin, danke für Deinen Kommentar, ich werde die Idee noch etwas verändern, um das Problem mit dem Marketing zu minimieren.
Alles Gute für Dich und Dein Projekt und schöne Grüße von Susanne

leapfrogservice
30. September 2017 17:59

Hallo Florian,
es freut uns sehr, dass Du Dir unser Vorhaben nochmal angesehen hast. Unser gemeinnütziger Verein unterstützt ja IT Bildung in Afrika für Beginner und angehende IT Professionals. Hier ist die Idee entstanden, dass unsere ITler gemeinsam mit den technisch kompetenten und kreativen Programmieren aus TechHubs in Kenia und Kamerun die App entwickeln. Technisch halten wir das für möglich. Wir dachten, die Idee als ein Genossenschaftsmodell aufzusetzen, um zu gewährleisten, dass die Programmierer am Gewinn beteiligt werden und sie als Vorteil nicht nur die App bei Bewerbungen angeben können. Uns erscheint das so machbar, bin gespannt, wie Du das siehst.
Liebe Grüße
Katrin

citkar
30. September 2017 13:14

Hey ich schließe mich euch an,

gerne, lade ich euch zu unserem Meetups in Berlin ein: https://www.meetup.com/de-DE/Networking-Afterwork-Meetup/

So kann man ich auch persönlich austauschen.

Grüße Jonas

prtkampagne
30. September 2017 12:50

Liebe Katrin,

ich habe mir dein Projekt auch noch einmal angesehen. Mir scheint es, dass Ihr schon eine ganze Menge Geld brauchen werdet, um das Projekt zu lancieren. Allein für die App kann man ja gut und gerne schon einmal mit mehreren zehntausend Euro rechnen für eine einfache Version.

Sehe ich das richtig und wie wollt Ihr Euch finanzieren?

Mit besten Grüßen,
Florian

uniqorn
30. September 2017 11:12

Hallo,

ich schließe mich Thomas an und finde es eine super Idee auch nach dem Wettbewerb in Kontakt zu bleiben. Es wäre vermutlich am sinnvollsten, wenn wir einfach alle die Links zu den jeweiligen Facebook Seiten, Websites, oder auch nochmal zu Linkedin, Xing oder ggf. zum privaten Profil auf Facebook (für die die kein Xing und Linkedin haben) unter Community im Forum posten. So hat man alles im Überblick und muss nicht nochmal durch alle Ideen klicken. Ich mache mal den Anfang, habe es unter "Nächste Schritte nach dem Wettbewerb" gepostet. Ich habe auch eine Facebook Gruppe gegründet, dort können wir uns gerne weiterhin austauschen, sie heißt "Gründen Live", wenn ihr mir eure E-Mail Adressen schickt oder mich auf Facebook hinzufügt, kann ich euch gerne eine Einladung in die Gruppe schicken.

Liebe Grüße,

Simone

leapfrogservice
29. September 2017 15:07

Hallo Gerson, vielen Dank für Deine Anmerkungen. Es kristallisierte sich raus, dass wir wohl mit dem Sektor beginnen werden, aus dem wir kommen: NGOs. Dort sind wir bereits sehr gut vernetzt und kennen den Bedarf gut. Hier wäre der EInsatz an Ressourcen, um auf den Service aufmerksam zu machen, nicht allzu hoch, da die Netzwerke funktionieren. Bei allen Reisen, die wir tätigen, ob privat oder "geschäftlich" haben wir immer Güter von A nach B mitgenommen, ob für privat, unsere Arbeit oder die anderer.
Ich denke, dass es sinnvoll ist, dies als Pilotphase zu konzipieren mit einer gründlichen Auswertung und erst danach die Erschließung weiterer Zielgruppen im Angriff zu nehmen. Dann kommt nämlich - das sehe ich genau wie Du - die Herausforderung ins Spiel, an diese Zielgruppen mit einem kleinen Budget heranzukommen. Ich kann mir vorstellen, dass sich über die NGO Schiene auch Kontakt und Vertrauen zur türkischen Diaspora aufbauen lässt, da die in zahlreichen Vereinen in Deutschland organisiert sind, zu einigen haben wir bereits Kontakt.
Herzlichen Dank nochmals für Deine Gedanken, viele Grüße
Katrin

swathokk
29. September 2017 14:19

Liebe Gründer,

der Wettbewerb nähert sich dem Ende zu und wir sollten versuchen auch nach dieser Zeit in Kontakt zu bleiben und einander zu unterstützen. Ich schlage vor, dass wir uns alle mit unseren Projekten bei Facebook, Instagram, etc. vernetzen. So können wir unsere Reichweite zu potentiellen Kunden deutlich erhöhen, und uns weiterhin Hilfestellung geben. Macht also mit und vernetzt euch mit euren Facebook-Seiten! Man könnte z.B. „als deine seite mit gefällt mir markieren“ anklicken.

Ich freue mich auf eure Reaktionen!

Viele Grüße,

Thomas

gerson
29. September 2017 13:01

Hallo Katrin,
ich finde die Idee gut, bin aber bei solchen Projekten, die ein großes Netzwerk brauchen generell sehr skeptisch, darum hier ein paar Fragen die du beantworten solltest bevor du dein Projekt angehst:
- gibt es genügend Kapazitäten beim Reisegepäck? Meine Frau war gerade für ein Wochenende in Rom und nur für die 4 Tage war das angebotene Gewichts kontingent so klein, das es gerade ausgereicht hat. Wenn NGOs für länger im Ausland sind ist immer zu wenig platz im Gepäck, das wird voll ausgenutzt.
- um dich bekannt zu machen und so groß, dass die Kunden auch ein passenden Partner finden, brauchst du viel Geld: im Millionenbereich
- vertraut die Zielgruppe Türken sich gegenseitig? Güllen usw.

gruss Gerson
Ps: lösche doch bitte den letzten eintrag, ich war nicht angemeldet

Gerson

29. September 2017 12:56

Hallo Katrin,
ich finde die Idee gut, bin aber bei solchen Projekten, die ein großes Netzwerk brauchen generell sehr skeptisch, darum hier ein paar Fragen die du beantworten solltest bevor du dein Projekt angehst:
- gibt es genügend Kapazitäten beim Reisegepäck? Meine Frau war gerade für ein Wochenende in Rom und nur für die 4 Tage war das angebotene Gewichts kontingent so klein, das es gerade ausgereicht hat. Wenn NGOs für länger im Ausland sind ist immer zu wenig platz im Gepäck, das wird voll ausgenutzt.
- um dich bekannt zu machen und so groß, dass die Kunden auch ein passenden Partner finden, brauchst du viel Geld: im Millionenbereich
- vertraut die Zielgruppe Türken sich gegenseitig? Güllen usw.

gruss Gerson

leapfrogservice
27. September 2017 22:12

Liebe Simone, das ist ein guter Vorschlag, super, herzlichen Dank! Macht echt Freude, wie sich Ideen hier auf dieser Plattform immer mehr konkretisieren.
Viele Grüße
Katrin

uniqorn
27. September 2017 11:23

Hallo Katrin,

Sehr gerne! Ich denke, du musst ja auch keine 100% genaue Angaben machen. Es reicht ja auch schon aus, wenn du sagst verdiene ab x € oder bis zu x € dazu. An deiner Stelle würde ich allerdings eher bis zu x € schreiben und dann eine Tabelle auf der Website einfügen wie viel man für welche Strecke ca. verdienen kann. Ich würde den Boten auch eine Richtlinie für den Preis pro Kg und pro 100km geben, denn sonst läufst du Gefahr, dass sie auch relativ hohe Preise nehmen, die vielleicht nur ein bisschen unter den Preisen von Paketdienstleistern liegen und das ist ja nicht Sinn der Sache.

Liebe Grüße,

Simone

leapfrogservice
24. September 2017 14:34

Hallo Simone und Thomas,
vielen Dank für Eure Vorschläge, die wir gerne aufgreifen. Stimmt, der Nutzen muss sofort für den User erkennbar sein. Ich finde es etwas schwierig anzugeben, wie groß der Gewinn für den Boten sein kann, da dies ja letztlich zwischen Bote und Empfänger ausgehandelt wird und vor allem von der Größe, dem Aufwand aber auch der Anzahl alternativer Angebote abhängt (biete ich mich z.B. als Bote nach Papu Neuguinea an, bin ich wahrscheinlich der einzige oder konkurriere nur mit Wenigen im Vgl. zu einer Strecke nach z.B. Barcelona). Es lässt sich aber sicher überschlagen, wie viel durchschnittlich an Gewinn für den Boten und den Empfänger drin ist. Daran werden wir uns nun machen, daher vielen Dank für die Anregung.
Viele Grüße
Katrin

uniqorn
23. September 2017 20:01

Hallo Katrin,

Ich sehe das genauso wie Thomas. Es ist immer sinnvoll den Nutzen direkt bei der Kommunikation in den Vordergrund zu stellen. So fühlt sich der potenzielle Nutzer deiner Plattform direkt angesprochen. Gerade da du die Boten und die Nutzer des Transportservices beide gleichermaßen erreichen willst musst du wie Thomas auch schon gesagt hat, den Nutzen für beide Gruppen ausarbeiten und kommunizieren.

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg!

Liebe Grüße,

Simone

swathokk
23. September 2017 12:14

Hallo Katrin,

ich habe noch eine Idee für den Titel deines Projektes. Es bietet sich an, den Nutzen statt die Features einer Idee an den Anfang zu stellen. Ich finde es gut, dass du schreibst: "effiziente Ausnutzung von Reisegepäck." Vielleicht fügst du noch hinzu: "Verdiene jetzt Geld durch die effiziente Ausnutzung deines Reisegepäcks. Bis zu x EUR pro Botendienst möglich."
Dann müsstest du auch noch einen high level pitch für den Versender anbieten: "Spare jetzt X % beim Versand mit uns anstatt mit üblichen Paketdiensten."

Viele Grüße,

Thomas

uniqorn
21. September 2017 15:33

Hallo Katrin,

das ist die richtige Einstellung. Konkurrenz ist etwas Positives. Denn ohne jegliche Konkurrenz würde man sich irgendwann nicht mehr weiter entwickeln. Man kann sich auch gut an der Konkurrenz orientieren, was funktioniert bei denen, was man vielleicht selbst nutzen könnte, oder welche Fehler haben sie gemacht aus denen man lernen kann.
Die Entscheidung euch erst auf NGOs zu konzentrieren finde ich auch super!

Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg!

Liebe Grüße,

Simone

leapfrogservice
20. September 2017 23:28

Vielen Dank für Euren Zuspruch. Nein, entmutigen lassen wir uns auf keinen Fall. Die Konkurrenz hilft ja auch, dass eigene Profil zu schärfen. Uns gefiel die Empfehlung, uns vornehmlich auf die NGO Welt zu fokussieren gut, hier werden wir wohl zuerst ansetzen.
Beste Grüße
Katrin

citkar
19. September 2017 18:41

Liebe Katrin,

Konkurrenz bzw. Wegbegleiter sind nichts schlechtes, im Gegenteil. Davon kann man viel lernen, man muss nicht jedem neue erklären was sein Produkt ist, sondern kann erzählen warum man besser ist. Man hat viel mehr Möglichkeiten Marketing zu machen, weil man sieht, welche Methoden gehen und welche nicht und die dann umwandeln kann auf sich.

Wünsche Viel Erfolg :)

prtkampagne
15. September 2017 19:20

Liebe Katrin,

auf jeden Fall. Lasst Euch nicht entmutigen; es ist ja oft der Fall, dass man mehrere Mitbewerber hat, die den Markt auch schon vorher betreten haben. Facebook war übrigens auch nicht das erste soziale Netzwerk; sie haben es einfach nur besser angestellt als die anderen.

Herzliche Grüße,
Florian

leapfrogservice
12. September 2017 22:52

Hallo Florian und Simone,
vielen Dank für Euren Hinweis auf Importhead, die kannten wir bisher noch nicht, werden deren Entwicklung aber auf dem Schirm haben und noch mal besprechen, wie wir uns genau positionieren, auch gegenüber diesem Startup.Ich denke auch, dass wir mit einer anderen Positionierung im gemeinnützigen Bereich und vielleicht einem Fokus auf Afrika uns durchaus neben den behaupten können.
Herzlichen Dank,
Katrin

uniqorn
12. September 2017 16:10

Hallo Katrin,

ich hatte mir auch mal das von Florian vorgeschlagene Startup Importhead angesehen. Hier wird sehr schön der Nutzen für die User sowie für den Passagier kommuniziert. Denn als Passagier macht man anderen eine Freunde und als User kann man sich Sachen von überall aus der Welt mitbringen lassen. Da deine Idee entstanden ist, weil du selbst die Erfahrung in einem Hilfsprojekt gemacht hast, dass es sehr teuer ist bspw. Produkte oder Briefe von Afrika in andere Kontinente zu versenden, würde ich das auch ganz klar kommunizieren. Wenn Importhead das Transportstartup für Konsumgüter etc. ist. Könntest du das Startup für wohltätige Zwecke sein. Hier haben die Passagiere nochmal einen höheren Mehrwert, da sie mit ihrer Mitnahme aktiv einen guten Zweck unterstützen. Also wie Florian gesagt hatte. Das bedeutet nicht, dass du mit deiner Idee nicht auch erfolgreich sein kannst. Man muss sich nur eben anders positionieren als Player die vielleicht schon vorher an den Start gehen.

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

Liebe Grüße,

Simone

prtkampagne
12. September 2017 14:55

Hallo Katrin,

das ist eine sehr schöne Idee. Ich habe auch immer mal schon Leute über ähnliche Projekte sprechen gehört. Der Einfall ist also nicht mehr ganz neu, aber bei welchem Konzept trifft das auch schon zu :-) ?

Schau dir doch mal das Unternehmen "Importhead" an; meines Wissens gehen sie demnächst an den Start und bieten das an, was du auch machen möchtest. Das heißt natürlich gar nichts; denn grundsätzlich könntest du ja alles ein bisschen anders/ besser machen.

Mit besten Grüßen,

Florian

swathokk
8. September 2017 20:19

Hallo Katrin,

ich glaube, dass so ein Projekt schnell unübersichtlich werden kann. Daher würde ich auch empfehlen in den AGB's festzulegen, dass die Verantwortung über das Gewicht beim Versender liegt. Wenn nun der Bote am Flughafen nachzahlen muss, weil das Transportgut doch schwerer ist, so bekommt er ja eine Nachzahlquittung von der Airline. Diese Quittung, ein Bild der Kofferwaage mit Koffer und Paket, ein Bild der Kofferwaage mit Koffer ohne Paket, könnte man in die App einscannen. Somit hat man einen Nachweis zur Erstellung der Rechnung für den Versender. Also nur 3 schnelle Fotos. Das hält das System schön einfach und günstig in den Fixkosten. Der Nachteil wäre natürlich, dass es bis zur Auslösung von Übergepäckskosten nur einen Standardpreis geben kann.

Viele Grüße,

Thomas

uniqorn
8. September 2017 10:27

Hallo Katrin,
gerne, denn ich finde, das ist eine sehr wichtige Herausforderung, die ihr lösen müsst. Ich glaube, dass das so wie du es beschrieben hast in der Umsetzung schwierig wird. Denn es kann ja dennoch sein, dass die Gewichtsangabe nicht mit der kommunizierten Angabe übereinstimmt. So müsste der Bote um sicher zu gehen immer eine Kofferwaage mitnehmen und das ist wenig nutzerfreundlich. Falls ihr die Idee nutzt, die ich euch vorgeschlagen hatte mit den Schließfächern, wäre es möglich, dass ihr einfach eine Koffersage in einem Schließfach deponiert und der Auftraggeber seine Waren dort ebenfalls reinlegt, so kann der Passagier die Waren bequem aus dem Schließfach nehmen und nochmal wiegen. Hattet ihr darüber schonmal nachgedacht?

Liebe Grüße,

Simone

leapfrogservice
7. September 2017 19:43

Hallo Simone,
vielen Dank für die Erinnerung an meine ausstehende Antwort zu dem Gewichtsproblem, was also passiert, wenn der Auftraggeber das vereinbarte Gewicht überschreitet. In der Tat eine gute Frage, danke. Die AGB müssen für einen solchen Fall festlegen, dass der Bote nur berechtigt ist das mitzunehmen, was per Buchung vereinbart worden ist. Bietet der Bote also 5kg an und der Auftraggeber überreicht 6kg (weil er z.B. schlecht kalkuliert hat) so ist der Bote berechtigt, 1kg nicht mitzunehmen. Es muss in der Verantwortung des Auftraggebers liegen, die Sendung mit einer präzisen Gewichtsangabe zu versehen und diese dann auch einzuhalten. Fungiert der Bote auch als Einkäufer (z.B. auf ein Gesuch hin 2kg Gebäck einzukaufen und mitzunehmen), überreicht am Ende aber nur 1kg, so würde der Empfänger auf dem Portal hinsichtlich erfolgreicher Überlieferung angeben, dass nur 1kg überliefert wurden, woraufin auch nur die Hälfte des vereinbarten Angebotspreis an den Boten ausgezahlt wird. Das restliche Geld wird an den Auftraggeber, der das Gesuch aufgegeben hat, zurückgezahlt.
Beste Grüße und danke für die Anregung, an welche Fälle wir bezüglich der AGB zu denken haben.
Katrin

uniqorn
6. September 2017 12:35

Hallo Katrin,

freut mich, wenn ich dir mit meinem Kommentar weiterhelfen konnte. Ich denke auch, dass so eine Lösung wie bei EDEKA super für deine Idee wäre. Hierzu müsstest du ja auch nicht unbedingt eigene Schließfächer aufbauen, sondern könntest die vorhandenen Schließfächer nutzen, je nachdem ob diese mit Code oder auf eine andere Art und Weise funktionieren. So kann derjenige, der etwas für einen anderen mitbringt einfach die Waren in das Schließfach legen, dem anderen den Code per WhatsApp übermitteln und der kann dann wiederum genau dann wann er Zeit hat zum Flughafen fahren und das Schließfach öffnen.
Hattest du dir mal Gedanken über meine Frage mit der Waage gemacht? Denn ich hätte Angst, dass das Gewicht nicht mit dem vereinbarten Gewicht übereinstimmt und ich dann ggf. Übergepäck zahlen müsste und das wäre für eure Kunden sicher sehr ärgerlich.

Beste Grüße,

Simone

leapfrogservice
5. September 2017 23:12

Hallo Simone,Maria und Thomas,

herzlichen Dank für Eure konstruktiven Vorschläge und das Ansprechen der Schwachpunkte, die wir teilen.

Den Vorschlag, zunächst eine eng gefasste Zielgruppe im Auge zu haben (wie z.B. Türken), wo die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass sie sich eher oder schneller vertrauen, werden wir aufgreifen. Die könnten auch eine Art Pilotgruppe sein für eine Pilotphase sein, nach der die Schwachstellen nochmal ausgebügelt werden.
Ebenso werden wir den Punkt der Zollbestimmungen hinzufügen. Die Frage der Haftung ist in der Tat nicht ohne. Unsere Idee wäre hier, vorausgesetzt es ist technisch möglich (müssen wir nochmal besprechen), dass bei Eingabe des Angebots das Portal automatisch die Waren nicht zulässt, die den hinterlegten Zollbestimmungen nicht entsprechen. Wenn ich z.B. das Schlagwort "Kamera" eingebe, sollten automatisch die Bedingungen oder ggf. das Verbot der Einfuhr aufploppen. Diesen Bedingungen müssen dann Sender und Bote zustimmen.
Wir sind durch unsere Arbeit im Bereich der Entwicklungshilfe immer recht viel unterwegs und haben auch selbst länger im Ausland gelebt. Dabei haben wir erlebt, wie groß der Bedarf nach einer günstigen Mitnahme von Sendungen ist, sowohl privat als auch für die Organisation, bzw. wie viele Güter privat über den Erdball transportiert werden. Die Herausforderung ist hier immer jemanden zu finden, der zum passenden Zeitpunkt reist. So ist die Idee für das Portal entstanden. Ich kann nachvollziehen, dass es viele Reisende geben wird, denen sowohl Aufwand als auch Risiko für eine Mitnahme zu groß sind. Wir haben da auch länger drüber nachgedacht, sind aber dann zu dem Punkt gekommen, dass wir diese Gruppe der Reisenden auch nicht von dem Portal überzeugen werden können, sondern eher auf die zielen müssen, die ähnlich wie wir, recht mobil sind und gerne als Bote fungieren, weil sie selbst immer wieder Bedard nach Boten haben.
Die Idee mit den Boxen am Bahnhof ähnlich dem Konzept von Edeka gefällt uns, da können wir ansetzen.

Habt nochmals herzlichen Dank für die ermutigenden und die kritischen Anmerkungen die uns helfen, die Idee weiter zu entwickeln.
Viele Grüße
Katrin

uniqorn
5. September 2017 16:33

Hallo Katrin,

Ich habe noch eine Frage: Wie stellt ihr denn sicher, dass die Waren, welche transportiert werden sollen auch wirklich die vom Passagier angebotene Menge in Kilogramm nicht überschreiten?
Stellt man sich folgendes Szenario vor:
Ein Passagier bietet an: ich kann noch für 5 kg waren mitnehmen. Es meldet sich jemand, der gerne eine bestimmte Creme oder ähnliches von seinen Verwandten aus den USA nach Deutschland mitschicken möchte. Er bringt 10 250g Packungen Creme mit. Jetzt wiegen diese aber 5,5 kg, weil er nicht bedacht hat, dass die Verpackung ja auch noch etwas wiegt. Wie löst ihr solche Herausforderungen? Sollen die Menschen, die gerne etwas transportiert haben wollen, die Waren zu Hause wiegen? Viele haben bspw. entweder gar keine Waage oder nur eine Körperwaage und die ist nicht so genau wie eine Küchenwaage. Hattest du dir darüber schonmal Gedanken gemacht?

Ein weiterer Punkt ist in der Tat der Aufwand und die Herausforderung sich besonders an großen Flughäfen mit vielen Terminals auch zu finden ohne ewig hin und herlaufen zu müssen. Eine Hervorragende Lösung hierfür wäre der Austausch über Schließfächer so wie Edeka es in seiner Abholstation für Berufspendler gemacht hat. Hier ein Artikel dazu: http://ngin-food.com/artikel/edeka-bahnhofsbox/
Hattest du an sowas auch schonmal gedacht?

Liebe Grüße,

Simone

mariamkeis
3. September 2017 20:27

Hallo Katrin,

Dein Konzept setzt sehr auf Vertrauen. Uniqorn liegt mit dem Hinweis auf die Drogen richtig.

Nach dieser Logik funktionieren nur abgepackte Lebensmittel in Originalverpackung und auch keine selbst eingemachten Marmeladen ect.

Alle offenen Backwaren und Frischwaren fallen raus. Nur Dinge, die leicht kontrollierbar sind.
Der Zoll ist in der Tat ein schlagendes Gegenargument.

Darum würde ich bei jedem Profilbesitzer, der ein Angebot schreibt, gleich die Zollbestimmungen mitanhängen für das jeweilige Land. Damit erst keine falsche Bestellungen aufgegeben werden können.

Die Frage ist auch, wer haftet? Der Portalbetreiber oder der, der die Bestimmungen für den Zoll missverstanden hat? Ich finde auch den Aufwand ziemlich groß für die Sender und Besteller. Sie müssen dann extra zum Flughafen wegen einer Paketsendung. Ob sich das lohnt, weiß ich nicht. Soviele Flughäfen gibt es nicht in Deutschland. Die Zielgruppe wäre relativ eng, die häufig fliegt und noch Platz hat im Gepäck. Das sind meist so Business-People. Ob die Lust haben anderer Leute Leckereien mitzunehmen ist die Frage. Die haben doch für so etwas gar keine Zeit. Reisende die länger unterwegs sind, brauchen ihren Platz doch selbst für ihre Sachen wie Skiausrüstung und Kleidung.
Das Argument von Swathokk ist gut. Der Personenkreis wird eng ausgelegt, am besten noch kennen sich die Leute persönlich und die Waren und das Zielland auch. Das grenzt schon einmal die Komplexität ein.

Denn so wie Du schreibst, verdienen die Reisenden mit Paket nicht soviel daran. Ich glaube, es wird auch daran scheitern, dass den Usern das Risiko viel zu hoch ist, vor einer Reise sich noch mit einem Paket herumzuschlagen, wo unklar ist, ob die Annahme und Abgabe auch tadellos funktioniert. Was ist, wenn der Besteller nicht da ist am Flughafen, dann hat der Reisende das Gezeter. Wohin damit? Dann muss er das Zeug mitschleppen oder am Flughafen entsorgen. Flughäfen sind großdimensioniert, man kann sich leicht verlaufen und dann diverse Verspätungen. Da kann leicht etwas schief laufen bei der Übergabe. Das können wenn dann nur Leute machen, die regelmäßig routiniert fliegen mit wenig Gepäck und sich gut auskennen auch mit den landestypischen Gegebenheiten. Wenn ich ehrlich bin, ich bin nicht gern ein Bote. Das soll die Post machen, die kennen sich da aus. Der Reisende muss auch die ganze Zeit auf das Zeug aufpassen und das im Urlaub womöglich noch. Zudem kommt, die meisten Touris kaufen im Ausland eine Menge Souvenirs ein. Also bei mir war das so. Meine Taschen war proppenvoll. Da hätte auf dem Flug nach Deutschland nichts mehr reingepasst. Auf dem Hinflug wäre wahrscheints Platz gewesen, aber das wären dann nur Leute in St. Petersburg gewesen, die auch Deutsch sprechen können oder zumindest Englisch. Die Sprachbarriere kommt also auch noch hinzu. Dann kommt noch das Problem mit den Wechselkursen. Wir konnten günstig dort Urlaub machen, aber für die dortige Bevölkerung ist der Tausch in Euro teuer, so wie ich das verstanden habe. Das müssen also sehr reiche Leute sein im Zielort des jeweiligen Landes, die sich deutsche Spezialitäten leisten können.

Wenn würde ich mich auf ein Partnerland konzentrieren max 2 innerhalb der EU und gleich mit Fluggesellschaften zusammenarbeiten. Sie sollten von Anfang an mit im Boot sein. Ich habe irgendwie das Gefühl, das geht nur bei Leuten, die sich schon kennen. Aber bei wildfremden Personen. Ich weiß nicht. Es müsste dann wenn ein richtig lebendige Community sein, wo sich die Leute vertraut sind über einen Chat ect. Aber vielleicht bin ich auch nur ein Miesepeter. Ich sage Dir halt so, wie ich es mir denke. Die Idee an sich klingt richtig gut. Das stimmt.

Trotzdem Dir noch einen schönen Abend.

Viele Grüße

Maria M.

swathokk
3. September 2017 18:53

Hallo Katrin,

schöne Idee von dir! Die unten genannten Herausforderungen machen dein Projekt in der Tat komplex. Vielleicht macht es Sinn sich am Anfang auf eine scharfe Zielgruppe zu konzentrieren, um einen einfachen Aufbau zu ermöglichen. Dafür wäre eine Gruppe sinnvoll, die einen hohen Bedarf nach postalisch verschickten Produkten hat, wie zum Beispiel in Deutschland lebende Türken. Dann musst du nur die Zollbedingungen klar auf der Plattform ausarbeiten. Es findet sehr viel Reiseverkehr zwischen Deutschland und der Türkei statt, also könntest du von Anfang an viele "Boten" bzw. Flüge anbieten. Zusätzlich ist diese Zielgruppe eher preissensibel - wird also in der Funktion als Bote auch für kleineres Geld Pakete mitnehmen. Da sie untereinander sehr heimatverbunden sind, könnte das ein guter Start werden.
Ich finde deine Idee sehr sympathisch und hoffe, dass du Erfolg haben wirst!

Viele Grüße,
Thomas

leapfrogservice
2. September 2017 15:18

Liebe Simone und liebe Susanne,
vielen Dank für Eure Ermutigungen und Eure Anmerkungen. Es ist sicher eine Herausforderung, dass Portal so zu gestalten, dass es nicht missbraucht wird. Wir versuchen dem dadurch entgegenzuwirken, dass der Reisende ja in einer Variante selbst die Waren beschafft, also genau weiß, was er transportiert. Schwierig wird es, wenn ihm jemand ein Paket zur Mitnahme gibt, darin könnten auch Dinge versteckt sein, von denen der Reisende als Bote nichts weiß. Wir überlegen noch, ob es ausreicht, dass der Reisende als Bote bei Paketen selbst entscheiden kann, ob er diese mitnimmt oder ob ihm das zu heikel ist.
Herzlichen Dank,
Katrin

1. September 2017 17:52

Hallo Katrin,
mir gefällt die Idee auch, ich kenne Leute, die den Transport von arabischem Brot so organisieren, weil es das in manchen Orten nicht gibt. Ich dachte auch schon daran, mir von der Küste so den frischen Fisch mitbringen zu lassen. Jemand bringt ihn zum Bahnhof und ich hole ihn dann am Zielbahnhof ab. Aber dann hatte ich ein bisschen Bedenken, dass ich niemanden finde, der mit einer Tasche voll Fisch im Zug sitzen möchte. Ich wünsche Dir und euch viel Erfolg mit der IT in Afrika und hier.
Schöne Grüße von Susanne

uniqorn
31. August 2017 15:00

Hallo Katrin,

deine Idee ist toll. Ich kenne das auch gut, wenn man Dinge aus Ländern vermisst, die man hier einfach nicht bekommt. Oder wenn man ein Paket aus dem Ausland nach Hause schicken muss. Ich könnte mir vorstellen, dass das besonders gut zwischen Ländern funktioniert bei denen die Versandkosten extrem hoch sind. Wie bspw. von Australien nach Deutschland. Da habe ich mal für ein Paket 320 Dollar gezahlt und das ist doch wirklich verrückt. Hast du schonmal alle Versandkosten verglichen und festgestellt von welchem Land in welches andere Land die Versandkosten am höchsten sind?

Eine große Herausforderung wird es sein die Nutzer darüber aufzuklären was erlaubt ist und was nicht. Denn bspw. gelten sehr strenge Bedingungen bei Nahrungsmitteln. In die USA darf man soweit ich weiß so gut wie gar keine Nahrungsmittel einführen. In den meisten Ländern sind bestimmte Nahrungsmittel verboten. Des Weiteren müssen gekaufte Elektronikartikel oder Waren im Wert eines bestimmten Betrages verzollt werden. Eine weitere Schwierigkeit sehe ich darin, dass Kriminelle euer Angebot für den Schmuggel von Waren ausnutzen könnten. Zwar wirkt ihr dem entgegen indem die Waren unverpackt übergeben werden, aber in ein Brot kann man auch bspw. Drogen einbacken. Das ist jetzt zwar weit gesponnen, aber solche Aspekte solltet ihr dabei auch bedenken.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg mit der Idee und halte mich auf dem Laufenden... mich hättest du schon als Kunden gewonnen.

Liebe Grüße,

Simone