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Kommentare

citkar
30. September 2017 13:18

Hey ich schließe mich euch an,

gerne, lade ich euch zu unserem Meetups in Berlin ein: https://www.meetup.com/de-DE/Networking-Afterwork-Meetup/

So kann man ich auch persönlich austauschen.

Grüße Jonas

uniqorn
30. September 2017 11:12

Hallo,

ich schließe mich Thomas an und finde es eine super Idee auch nach dem Wettbewerb in Kontakt zu bleiben. Es wäre vermutlich am sinnvollsten, wenn wir einfach alle die Links zu den jeweiligen Facebook Seiten, Websites, oder auch nochmal zu Linkedin, Xing oder ggf. zum privaten Profil auf Facebook (für die die kein Xing und Linkedin haben) unter Community im Forum posten. So hat man alles im Überblick und muss nicht nochmal durch alle Ideen klicken. Ich mache mal den Anfang, habe es unter "Nächste Schritte nach dem Wettbewerb" gepostet. Ich habe auch eine Facebook Gruppe gegründet, dort können wir uns gerne weiterhin austauschen, sie heißt "Gründen Live", wenn ihr mir eure E-Mail Adressen schickt oder mich auf Facebook hinzufügt, kann ich euch gerne eine Einladung in die Gruppe schicken.

Liebe Grüße,

Simone

swathokk
29. September 2017 14:33

Liebe Gründer,

der Wettbewerb nähert sich dem Ende zu und wir sollten versuchen auch nach dieser Zeit in Kontakt zu bleiben und einander zu unterstützen. Ich schlage vor, dass wir uns alle mit unseren Projekten bei Facebook, Instagram, etc. vernetzen. So können wir unsere Reichweite zu potentiellen Kunden deutlich erhöhen, und uns weiterhin Hilfestellung geben. Macht also mit und vernetzt euch mit euren Facebook-Seiten! Man könnte z.B. „als deine seite mit gefällt mir markieren“ anklicken.

Ich freue mich auf eure Reaktionen!

Viele Grüße,

Thomas

uniqorn
27. September 2017 12:26

Hallo Michael,

Ich finde es auch sinnvoll Themenabende zu veranstalten und lokale Künstler miteinzubeziehen. So kommen auch Menschen zusammen, die die gleichen Interessen teilen.

Liebe Grüße,

Simone

friendly2016
24. September 2017 22:51

Lieber Michael,
ich finde, deine Idee könnte wirklich Zukunft haben. Gerade in Großstädten lebt mittlerweile jeder Zweite allein und das Kochen für sich allein ist meistens teurer und aufwendiger, als sich irgendwo etwas auf die Hand zu holen. Und allein kochen und essen macht auch nicht so viel Spaß. Und wenn die Wohnungen kleiner werden, weil teurer, spart man vielleicht an der Küche und dem Esstisch, so dass das Zusammenkommen beim Essen doch wieder außerhalb stattfindet. Als ich noch in Berlin lebte, war im Nachbarhaus eine Eckkneipe und die haben viele Männer auch als zweites Wohnzimmer genutzt, um Geselligkeit zu haben. Es ist ja ein ähnliches Thema, wie ich es verfolge und von daher finde ich es gut, dass du so eine Idee den Menschen anbieten möchtest.
Ich finde die Themenabende aber nicht uninteressant. Auf jeden Fall solltest du an Mehrfachnutzung denken. Es gibt ja auch Lokale, da kann man frühstücken, Kaffee und Kuchen und auch Abendessen bekommen. Die haben fast 20 Stunden auf und sind daher immer und gut besucht. Optimale Ausnutzung der Lokalität. Gut finde ich Treffpunkte, wo ich einfach hingehen kann und immer mit Leuten ins Gespräch komme, ohne dass ich mich vorher verabreden muss. Um aber ins Gespräch zu kommen, sind Themenabende nicht schlecht. Muss ja nicht jeden Abend sein, aber ab und zu. Und auch die Idee von Thomas mit den Künstlern - ihnen einen Raum geben ihre Kunst zu präsentieren ist eine Weiterverfolgung wert. Denke doch z.B. mal an die Straßenmusiker. Die freuen sich über jeden Zuhörer. Oder Leute, die gut malen oder fotografieren könnten die Räume ausstellen. Du könntest z.B. auch den Repair-Cafés deine Räumlichkeit anbieten.
Viel Erfolg - und selbstverständlich vote ich auch für dich!
Viele Grüße, Jeanette
Viele Grüße, Jeanette

michaeljester
13. September 2017 13:56

Hallo Simone,

meiner Meinung nach ist der größte Vorteil dei dem RepGrid-Verfahren, dass der Fragende die Ergebnisse nicht verfälscht. Das ist bei der quantitativen und der qualitativen Befragung ein großes Problem ... oder eben eine Chance, wenn ich die Befragten in irgendeine Richtung fokussieren möchte - ich möchte aber eher nicht manipulieren ;-)
Das RepGrid gibt es auch digital, online. Aber wahrscheinlich wäre das wirklich mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Wir wollen ja keine wissenschaftliche Abhandlung schreiben, wir wollen Menschen zusammenbringen.

Ich meine bei Demokratie in Bewegung den Marktplatz der Ideen ... und ja, das ist nicht anonym, darin liegt aber auch die große Stärke ... es wird weniger rumgetrollt. Der Rest ist letztenendes Aufgabe der Moderatoren und der Mitarbeiter des Freiraums. Wenn wir es nicht schaffen, eine offene und wertschätzende Atmosphähre zu fördern, würde das Konzept ohnehin nicht funktionieren. Keiner soll das Gefühl haben, sich hinter einem anonymen Profil verstecken zu müssen.

Liebe Grüße
Michael

michaeljester
13. September 2017 13:47

Hallo Melusine,

wir tun unser Bestes um das Projekt ins laufen zu bringen. Für's erste haben wir nur einen Platzhalter bei Facebook https://www.facebook.com/Mein-Freiraum-1943913265866379/ und wir haben uns eine URL gesichert. Da muss aber noch Inhalt rein. Aber wir sind dran und wenn es so weit ist, werden wir das auf jeden Fall auch bei Facebook posten :-D

Wenn du in Braunschweig bist, gibt einfach Bescheid ... egal ob der Freiraum schon steht oder noch in Planung ist. Ich freue mich immer, neue Leute kennenzulernen :-D

Liebe Grüße
Michael

uniqorn
12. September 2017 15:00

Hallo Michael,

Gern geschehen. Das Tool best4planning ist echt ganz hilfreich.

Finde ich super, dass die Räumlichkeiten, die derzeit interessant für dich wären bereits über ein Restaurant oder Bistro verfügen, das macht vieles einfacher.

Repertory Grid-Verfahren ist natürlich sinnvoll, da der Befragte keine Möglichkeit hat die dabei herauskommenden Erkenntnisse zu beeinflussen. Es ist aber auch sehr aufwändig. Wahrscheinlich bieten sich für dich auch Gruppendiskussionen und Workshops an bei denen du mit deinen Mitgliedern gemeinsam Dinge erarbeiten kannst.
Welches Tool von Demokratie in Bewegung meinst du genau? Das ist doch einfach nur ein öffentliches Intranet oder soziales Netzwerk, was extern auf deren Website platziert wurde, sich aber der Nutzerdaten auf Facebook bezieht, oder? Wenn du Dialoge anregen und mit deinen Mitgliedern kommunizieren möchtest, bietet sich sowas natürlich an. Hier würde ich aber auch deinen Mitgliedern die Möglichkeit geben anonym Feedback zu geben und Beiträge zu veröffentlichen. Denn ich habe festgestellt, dass viele sich bspw. der Mehrheit anschließen und keine ausgefallenen Vorschläge machen, wenn ihr Name dahinter steht. Viele trauen sich dann einfach nicht, das ist zwar schade, aber deshalb finde ich es gerade für so ein Projekt wie deines wichtig ihnen auch die Möglichkeit des anonymen Feedbacks zu geben.

Liebe Grüße,

Simone

readymade
12. September 2017 13:53

Ich würde mich wirklich, freuen, wenn Ihr das realisiert bekommt! Gibt es eine Möglichkeit Euch irgendwo zu folgen oder einen Newsletter oder ähnliches? Ich bin zwar eher selten in Braunschweig, aber wenn das Konzept so funktioniert, sollte man das dringen weiter verbreiten :)

Liebe Grüße
Melusine

michaeljester
12. September 2017 13:44

Hallo Melusine,

wir würden in Braunschweig starten. Hier haben wir 250.000 Einwohner. Davon bräuchten wir etwa 1 % um solide arbeiten zu können. Braunschweig ist aber auch eine Studentenstadt und das Konzept spricht auch zahlreiche andere Menschen an, die bewusster leben (müssen). Von der Rechtsform liebäugeln wir aktuell mit der gGmbH. Hier sehen wir am ehesten die Möglichkeit, das Konzept vernünftig umsetzen zu können.
Momentan bietet der Freiraum so wie wir ihn geplant haben drei Personen eine berufliche Perspektive mit je 30 Std./mtl. Davon wäre einer ich ... und dann eben noch zwei weitere ehrenamtlich ist das zu viel.

Basecamp ist tatsächlich super und ist definitiv einer unserer Top-Kandidaten für unsere Kolaboration.

Was den Erwerb von Immobilien angeht, ist das auf jeden Fall erstrebenswert. In jedem Fall müssen wir aber erstmal das Konzept in's laufen bringen um den Beweis anzutreten, dass es auch wirklich funktionieren kann ... Mietkauf wäre ja auch ne Option aber darauf lassen sich die meisten ja nicht ein :-/

Lieben Gruß
Michael

readymade
12. September 2017 13:29

Lieber Michael,

ja, das mit der Verantwortungsdiffusion ist sicherlich ein Problem, dem mit einem bezahlten Mitarbeiter begegnet werden kann. Meiner Erfahrung nach, können aber auch der Erfolg und die Möglichkeiten des Raumes dazu führen, dass sich Menschen einbringen (nicht nur durch direkte Mitarbeit, sondern eben Veranstaltungsorganisation o.ä.). Aber mit der vergünstigten Mitgliedschaften begegnet Ihr dem ja. Wollt Ihr selbst und der Vorstand das denn ehrenamtlich machen?
(In welcher Stadt wollt Ihr noch mal anfangen?) Bei einer Großstadt sind 2.000 Mitglieder sicherlich nicht unrealistisch. Allerdings organisieren sich 2.000 Mitglieder auch nicht von alleine. Falls Ihr das ehrenamtlich machen werdet, kann ich Euch ein Tool empfehlen, mit dem wir früher mal einen Verein ehrenamtlich organisiert haben und zwar basecamp (https://basecamp.com ). Asana ist eine ähnliche Software, mit der habe ich aber nicht so gute Erfahrungen gemacht. Basecamp ermöglicht es Mitgliedern auch einfach passiv dabei zu sein und nur zu schauen, was so passiert, wenn es ihnen gerade passt. Gerade zur Koordination von Ehrenamtlichen und Angestellten fand ich das sehr hilfreich.

Ich bin selber nicht genug in der Thematik, um zu wissen, wie hoch die Mieten in den Innenstädten für gastronomische Betriebe sind. Das mit dem Mietshäuser Syndikat hab ich deswegen eingeworfen, weil es vielleicht kostengünstiger ist, einen Raum über einen Kredit zu finanzieren, statt der Miete den Kredit mit den Beiträgen abzubezahlen, sodass der Raum irgendwann dem Verein/der GmbH gehört und die Kosten für die Miete/Kreditabzahlung "frei" werden. Ansonsten muss ja dauerhaft diese Miete aufgebracht werden, hinzu kommen mögliche Erhöhungen und Auseinandersetzungen mit dem Vermieter. Es wäre eine schöne Ergänzung dazu, Wohnimmobilien zu schützen, wenn auf diese Weise auch bislang rein kommerziell nutzbare Flächen dauerhaft zugänglich würden :)

Ganz liebe Grüße
Melusine

michaeljester
12. September 2017 10:11

Hallo Melusine,

toll, dass du in den autonomen Zentren so gute Erfahrungen machen konntest. Ich hatte bisher in vergleichbaren Einrichtungen und WG's eher Verantwortungsdiffusion par excellence erlebt. Daher ist der Plan tatsächlich, dass während der Öffnungszeiten permanent ein bezahlter Mitarbeiter anwesend ist. Jemand, der sich auskennt, der die Menschen kennt und sich auch etwas um Ordnung und Sauberkeit kümmert.

Dadurch entsteht natürlich ein großer Kostenblock, der nahezu die Hälfte der geplanten Kosten ausmacht ... es entsteht aber auch ein Plus an Service und Qualität wodorch es für eine größere Gruppe attraktiv sein wird. Das Konzept trägt sich je nach Ausgestaltung ab etwa bei 2.000 Mitgliedern. Aufgrund des enormen Mehrwertes halten wir das durchaus für möglich. Wir planen auch eine vergünstigte Mitgliedschaft für Mitglieder, die mindestens zweimal fünf Stunden im Jahr dort mithelfen. Wir haben aber nicht die Illusion, dass wir dafür jeden begeistern können. Aber wenn wir etwa 234 Mitglieder finden, die sich darauf einlassen, können wir die Stoßzeiten abends mit jeweils einem ehrenamtlichen verstärken.

Das Mietshäuser Syndikat durfte ich auch schon kennenlernen ... das Konzept um Immobilien dauerhaft der Spekulation zu entziehen ist wirklich genial ... Wenn wir die Freiräume so gut etablieren können, dass der Kauf von Immobilien in greifbare Nähe rückt, ist die Eingliederung in's Syndikat durchaus in unserem Sinne :-D

Liebe Grüße nach Bonn
Michael

michaeljester
12. September 2017 9:47

Hallo Alice,

ich kann mir gut mehrere Freiräume auch in einer Stadt vorstellen ... aber dann eher in großen und polyzentrischen Städten. Braunschweig hat nur ein Stadtzentrum und der Fokus auf das Zentrum ist ein zentraler Punkt dieses Konzeptes.

Wir arbeiten gerade an einem Konzept, um für das Thema in Braunschweig etwas Stimmung zu machen. Der Zuspruch in den persönlichen Gesprächen ist enorm. Es wird sich aber zeigen müssen, ob die Menschen auch bereit sind, dafür in die Tasche zu greifen... Auch wenn die Leute dadurch deutlich Geld sparen und an Lebensqualität gewinnen können, so brauchen wir eine gute knackige Methode um das Konzept zu kommunizieren... aber wir sind auf jeden Fall dran.

Wohnst du denn in Braunschweig?

Liebe Grüße
Michael

michaeljester
12. September 2017 9:38

Hallo Katrin,

danke für die Anregung, die Themen möchte ich dennoch nicht vorgeben. Klar spricht man direkt eine bestimmte Zielgruppe an ... gleichzeitig verellt man aber auch viele, insbesondere wenn die Themen einige male hintereinander die falschen wären.
Wir haben da etwas anderes, vielleicht spricht dich das an ... Die Mitarbeiter dort sollen sich primär um die Gäste kümmern ... offen ins Gespräch gehen. So nach und nach kennen diese die Interessen der Mitglieder und können so aktiv zur Vernetzung beitragen. Vielleicht können wir noch ein Themennetzwerk realisieren über das wir das auch visualisieren können. Natürlich wollen wir auch themenbezogene Veranstaltungen im Freiraum durchführen, aber das soll nicht das freie und ungezwungene Treffen dominieren.

Was die Kosten angeht, wäre für den Anfang sicher ein Crowdfunding, über das schon die ersten Mitglieder generiert werden, wohl die beste Möglichkeit und gleichzeitig ein proof of concept.

Liebe Grüße nach Berlin
Michael

michaeljester
12. September 2017 9:24

Hallo Simone,

Danke für den Tipp mit dem Tool, das kenne ich noch nicht ... schaue ich mir direkt mal an.

Was die Anforderungen an das Gebäude angeht, so habe ich bis jetzt den Vorteil, dass die meisten Räume, mit denen ich bis jetzt liebäugel, bereits ein Restaurant oder ein Bistro waren. Das ist auch was die notwendige Küche angeht, nicht uninteressant ;-)

Was die Fragebögen angeht, so halte ich beides ... qualitativ und quantitativ für suboptimal. Mir ist tatsächlich kaum ein guter Fragebogen untergekommen. Was dem schon etwas näher käme wäre ein qualifiziertes Interview aber wenn es schon eine automatisierte Befragung sein müsste, dann am liebsten das Repertory Grid-Verfahren. Die Ergebnisse sind deutlich aussagekräftiger.
Tools für Befragungen kenne ich zur genüge. Mir wäre es aber lieber, nicht einfach nur zu fragen ... das ist mir zu wenig Interaktion. Ich möchte die Mitglieder gerne einladen, mitzugestalten. Dafür liebäugel ich momentan mit dem Tool von Demokratie in Bewegung. Das Prinzip, das dort auf dem Marktplatz realisiert wurde, entspicht absolut so meinem Verständnis von Beteiligung.

Natürlich soll der Freiraum auf für diverse Veranstaltungen genutzt werden. In welcher Form, hängt aber auch ein wenig von dem Interesse der Mitglieder ab. Der bunte Mix macht's erst so richtig rund.

Liebe Grüße
Michael

readymade
11. September 2017 15:00

Hey Michael,

ich finde die Idee großartig - toll, dass Du die politischen Forderungen nach städtischen, umkommerziell genutzten Räumen versuchst in eine sozialunternehmerische Form zu bringen!
Ich hätte eine Frage zu den Mitarbeitern: Wären das auch Vereinsmitglieder und würden die insofern ehrenamtlich arbeiten oder müssen die bezahlt werden? Falls letzteres, frage ich mich nämlich, ob 5€ Mitgliedsbeitrag für die Fixkosten reichen können. Ich fände allerdings die Konzeption, dass die Vereinsmitglieder dort nicht nur hinkommen und "konsumieren", sondern auch am Erhalt des Raumes beteiligt werden, sehr charmant. Das würde vielleicht auch das Gefühl, dort gemeinsam etwas anderes zu realisieren stärken und auch jedem, der davon profitiert Einblick darin geben, wie das alles eigentlich zustande kommt. Aus der Erfahrung von autonomen Zentren könnte ich mir außerdem vorstellen, dass dadurch der Umgang mit dem Raum pfleglicher wird.
Zur Finanzierung ist vielleicht auch die Idee von Mietshaussyndikaten eine interessante Adresse, um mal abzuschauen, wie man durch die Verschränkung verschiedener Rechtsformen Räume aus der kommerziellen Nutzung herausnehmen kann (https://de.wikipedia.org/wiki/Mietshäuser_Syndikat).

Ich wünsche jedenfalls schon mal viel Erfolg und würde mich sehr freuen, wenn es sowas in Bonn gibt!
Ganz liebe Grüße
Melusine

annaliceschroeder
10. September 2017 8:31

Hallo Michael,

ein zweites Zuhause im städtischen Raum zu haben, klingt verlockend. Ich verstehe, dass Du Deine Idee am liebsten in mehreren Stadtteilen realisieren möchtest. Hast Du vielleicht kleine Testumfragen bereits gestartet. Wie sieht es um die Studenten der TU aus?

Viele Grüsse Alice

leapfrogservice
8. September 2017 17:39

Hallo Michael, ich vergaß in meinem letzten Kommentar noch eine Idee aus einem Café/Bistro in Berlin zu erwähnen. Dort gibt es u.a. ein kleines Frühstückbuffet am Vormittag und man zahlt nicht nach Verbrauch, sondern nach verbrachter Zeit. Jede Stunde 3 EUR. Vielleicht wäre das auch eine Idee für Nicht-Mitglieder, um die Auslastung des Freiraums zu erhöhen?

Viel Glück und Gruß
Katrin

leapfrogservice
7. September 2017 22:39

Hallo Michael,
Idee und Name finde ich gut. Das Konzept hat mich etwas an die sog. "VoKü" (Volksküche) in Berlin erinnert, bei der man sich, meist in Verbindung mit einer politischen Diskussion, zuammenfindet und anschließend zum Selbstkostenpreis oder auf Spendenbasis zusammen ißt. Oder auch an die Plattform https://www.meetup.com/de-DE/, bei der sich Gruppen gründen und dann irgendwo verabreden (z.B. zum Sport, zum Lernen einer Sprache, Austausch über ein berufliches Thema etc) oder auch an die zahlreichen Eltern-Kind Gruppen / Familientreffs. Diese 3 genannten Konzepte zum Treffen gefallen mir, weil ich im Vorhinein weiß, dass ich dort auf Leute treffen werde, mit denen ich ein bestimmtes Thema teile. Das fehlt mir noch etwas in Deinem Konzept und daher weiß ich nicht, ob ich mich davon angesprochen fühlen würde. Klar ist es ein bestimmter Typ Mensch, der solche Angebote wahrnimmt und sich für Nachhaltigkeit engagiert, wenn es aber kein bestimmtes Thema gibt, das von Vornherein verbindet (so schätze ich z.B. an den Familientreffs, dass ich mit zunächst fremden Menschen mit dem Thema Kind sofort genug Stoff zum Austausch habe), klingt das für mich erstmal nicht so attraktiv, dass ich mich umgehend dafür engagieren würde. Es mag aber gut sein, dass ich hier in Berlin von dem Überangebot an Treffmöglichkeiten etwas verwöhnt bin, und Dein Angebot in anderen Städten ganz anders ankommt. Vielleicht ist eine Idee, verschiedene Themenabende anzubieten, ausgerichtet an einer bestimmten Zielgruppe (wie hier ja auch schon vorgeschlage). Auch könnte eine Verbindung mit Meets Up (siehe Webadresse oben) als ein möglicher Treffpunkt weiterführend sein. Die Herausforderung sehe ich vor allem darin, die Miete und Umkosten jeden Monat zu stemmen, vor allem am Anfang, wenn es möglicherweise noch nicht so viele Mitglieder gibt.
Ich wünsche Dir viel Glück und freue mich, wenn ich in Berlin bald auf einen "Freiraum" treffe,
Katrin

uniqorn
6. September 2017 15:50

Hallo Michael,

vielen Dank für das Kompliment. Ich finde es auch großartig, dass man sich hier so gut austauschen kann und auf Dinge aufmerksam gemacht wird, die man vielleicht gar nicht bedacht hat.

1. Ich finde deine Zielgruppensegmentierung sehr gut. Du musst dich ja auch nicht an eine bestimmte Altersgruppe wenden. Oder anhand von soziodemografischen Merkmalen segmentieren. Wenn deine Zielgruppe die gleichen Wertvorstellungen hat ist das auch eine Segmentierung, die die Zielgruppe gut beschreibt. Was dir hierbei auch helfen kann um mehr über deine Zielgruppe zu erfahren ist das Tool von best4planning. Kennst du das? Dort kannst du verschiedene Kriterien eingeben und dir Statistiken ansehen. Das Tool darf nicht für kommerzielle Zwecke genutzt werden, aber wenn du da einfach mal reinguckst um deine Zielgruppe noch greifbarer zu machen, ist das bestimmt in Ordnung. Die haben auch eine Hotline, wo du nachfragen kannst, ob das für deinen Zweck nutzbar ist. Hier mal der Link zu dem Tool: http://www.b4p.med ia/online-auswertung/
Die Formulierung deines Grundgedankens „Gemeinschaft statt Kommerz“ finde ich sehr schön und treffend, den würde ich auch in der Kommunikation aktiv nutzen um deine Idee zu beschreiben und bekannt zu machen.

2. Super

3. Ein Tagespass halte ich auch für eine gute Idee, genauso wie ein Bonus für die Vermittlung neuer Mitglieder und wenn der Tagespass vom Betrag her so hoch angesetzt ist, dass er zwar die Besucher nicht verschreckt, sie aber gleich darüber nachdenken, ein Mitglied zu werden, weil es nicht erheblich teurer ist, so ist das vermutlich die beste Lösung. Ich muss da spontan an die Deutsche Bahn denken, denn die machen es mit ihren Bahnkarten sehr clever, da spart man teilweise bereits ab der ersten oder der zweiten Fahrt und so müsste es beim Freiraum auch sein.

4. Ich würde mich an deiner Stelle auch nicht von vorne herein festlegen. Aber lies dir mal die VstettVO durch. Da sind dann was viele Immobilien angeht erhebliche Bauliche Veränderungen notwendig und das lässt dann Kosten explodieren. Ich kenne das aus eigener Erfahrung und wollte dich deshalb darauf aufmerksam machen. Denn man muss sich als Gründer mit 1000 Dingen beschäftigen, die man teilweise das erste Mal macht und in denen man keine Erfahrung hat und ich bin dann immer froh, wenn ich Input von Leuten bekommen, die sich schonmal mit dem Thema auseinandergesetzt haben

5. Welches Tool nutzt du denn für die Weiterentwicklung? Fragebögen kannst du auch mit offenen Fragen erstellen, sodass die Mitglieder freu ihre Meinung zu bestimmten Themen niederschreiben können. Das geht sehr gut via Survey Monkey. Das ist ein sehr leichte Online Plattform zum Erstellen von Umfragen. Kennst du das? Und wenn es bspw. nur um eine Frage geht die mit ja, nein und einem Freitextfeld beantwortet werden soll, kann man das sehr gut nutzen. z.B. in deinem Fall: sollen wir unseren Freiraum von Künstlern gestalten lassen oder sollen wir ihn selbst gestalten oder hast du vielleicht eine andere tolle Idee: Ja/Nein/Freitext für eigene Ideen.

8. Ich finde es gut, dass alle Mitglieder über die Hygienevorschriften Bescheid wissen müssen und ein Gesundheitszeugnis haben. So ersparst du dir viel Ärger, falls es zu einer Kontrolle kommt und es steht dann doch jemand in der Küche, der keine Unterweisung hatte.

9. Freiraum ist ja auch ein super Name, den du dir überlegt hast. Auch die Idee mit der Bühne ist toll, so könnten regionale Musiker ihr erstes Publikum finden und man könnte Musikabende veranstalten. Hattest du sowas in der Art auch geplant? Möglich wären ja auch Kunstabende und Workshops von regionalen Künstler. Derzeit ist das Startup Artnight GmbH (https://www.artnight.com ) auch sehr erfolgreich mit seinem Konzept und wenn Mitglieder von die, die Künstler sind sowas auf Selbstkostenbasis, wo man also nur Farben etc. Zahlt anbieten, könnte das auch viele Menschen anziehen und überzeugen Mitglied zu werden. Hattest du auch an solche Veranstaltungen gedacht?

Liebe Grüße und du kannst ja auch mal ein Blick auf mein Konzept werfen, wenn du Zeit hast. Macht Spaß sich mit dir auszutauschen.

Liebe Grüße,

Simone

michaeljester
6. September 2017 14:44

Hallo Simone,

die Fragen finde ich super ... bei vielem wird mir selbst erst so richtig bewusst, an was wir da schon alles gedacht haben aber natürlich verweisen die Fragen teilweise auch auf Baustellen. Danke nochmal dafür.

1. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten eine Zielgruppe zu definieren. Ich möchte dies ganz bewusst nicht anhand von biometrischen Faktoren machen. Viel wichtiger sind wohl Interessen und Persönlichkeitsmerkmale. Den - ich nenne ihn liebevoll Konsumterroristen - für den Konsum vor allem Statussymbol ist, den werde ich damit sicher nicht erreichen. Meine Zielgruppe geht bewusst durch die Welt und legt mehr Wert auf menschliche Beziehungen als auf kommerzorientierten Livestyle. Ist gleich welchen Alters offen für neues und führt ein selbstbestimmtes Leben oder befindet sich auf dem Weg dahin.
Die Lage im/am Zentrum ist jedoch unabdingbar damit der Grundgedanke - Gemeinschaft statt Kommerz im Zentrum - auch plausibel ist. Sonst wäre es eine weitere Einrichtung am Rande.

2. Dann werde ich mir Freiburg auf jeden Fall mal merken :-D

3. Für Gäste wäre es denkbar, dass z. B. Mitglieder eine begrenzte Anzahl von Gästen im Monat mitbringen könnten. Ein Bonus für die Vermittlung von neuen Mitgliedern könnte motivieren, das im Freundeskreis weiterzuempfehlen. Das fühlt sich aber alles noch nicht so richtig rund an. Wir hatten auch an sowas wie einen Tagespass z. B. für 5 € gedacht. Das muss hoch genug sein, dass die Mitgliedschaft attraktiver wirkt und gleichzeitig niedrig genug, dass es sich für die Gäste im Vergleich zur herkömmlichen Gastronomie immer noch lohnt.

4. Was das Rechtliche anbelangt, möchte ich mich tatsächlich nicht aus Scheu davor, mich damit auseinanderzusetzen, unnötig deckeln. Mehr Kapazität bedeutet auch gleichzeitig mehr Platz für potentielle Mitglieder ... das möchte ich gerne ausbaufähig halten. Generell finde ich es ohnehin gut, Brandschutzvorschriften, Barrierefreiheit und andere Anforderungen einzuhalten. Dies dient der Sicherheit und der Gesundheit der Mitarbeiter und vor allem der Mitglieder. Bei der Auswahl der Immobilie muss das selbstverständlich alles berücksichtigt werden.

5. Einbindung der Mitglieder ... hier war ein Gedanke, über z. B. 10 ehrenamtliche Stunden Mithilfe im Freiraum die vergünstigte Mitgliedschaft anzubieten. Erfahrungsgemäß würden die Meisten das wohl nicht machen. Das ist dann aber auch gut so, denn die Einnahmen brauchen wir ja dennoch. Wenn sich nur 234 Mitglieder dazu bereiterklären, könnten wir die Stoßzeiten in den Abendstunden mit zusätzlich einem ehrenamtlichen abdecken.
Die Weiterentwicklung des Konzeptes und neuer Ideen würde ich dann absolut basisdemokratisch über das Internet realisieren. Hierfür habe ich bereits ein geniales Tool kennengelernt. Bei Fragebögen habe ich wirklich ein Problem weil meist dort wirklich nur die Fragen beantwortet werden. Somit limitiert die Qualität des Fragebogens die Qualität der Ergebnisse ... und echte Entwicklung findet dort statt, wo Menschen sich austauschen können.

8. bezüglich der lebensmittelrechlichen Unterweisung ist natürlich der Freiraum an erster Stelle in der Verantwortung. Das bedeutet, dass alle Mitarbeiter entsprechend geschult sein müssen. Da ich die Qualität und den Nutzen dieser Unterweisung am eigenen Leib erfahren durfte, genügt das aber längst nicht. Da auch die Mitglieder und Gäste Einblick in den Kochbereich haben, kann das Thema Ordnung und Hygiene gar nicht hoch genug angesetzt werden. Anders als in Gaststätten können wir nicht viel vertuschen ... und wollen es auch nicht!
Mir gefiel ein Beispiel aus dem Ausland ganz gut, in dem die Restaurants den Bescheid der letzten Kontrolle öffentlich sichtbar aushängen mussten. Stichwort Transparenz!

9. Ich würde das ganze eher beim Namen nennen: "Freiraum".
Bei eBay Kleinanzeigen ist hier schon einiges los und mit etwas Vorlaufzeit wird das schon den Großteil der Ausstattung ergeben.
Die lokale Künstlerszene hatte auch Thomas schon vorgeschlagen. Auch da bin ich schon etwas vernetzt und im Raumkonzept ist auch eine kleine Bühne mit Soundanlage vorgesehen aber dazu müssen wir erstmal die Immobilie kennen.

Ich freue mich schon auf weitere Fragen und Anregungen :-D
Michael

uniqorn
5. September 2017 15:42

Hallo Michael,

vielen Dank für deine ausführlichen Antworten. Es macht auch viel Spaß sich mit dir auszutauschen. Denn ich finde deine Idee echt spannend.

1. Ich denke auch, dass du durch den gesamten Auftritt dann schon eine bestimmte Zielgruppe ansprichst. Wichtig hierbei ist eben nur, dass du dir schon vorher klarmachst welches diese Zielgruppe sein soll, damit du den Freiraum auch dem entsprechend gestalten kannst und nicht anders herum. Denn viele Gründer bringen ein Produkt auf den Markt und sagen sich selbst: Es wird schon gut ankommen. Häufig funktioniert das auch, aber es funktioniert meistens noch besser, wenn sie ihr Produkt auf eine Zielgruppe maßschneidern und direkt an ihren Bedürfnissen ausrichten. Auch würde ich an deiner Stelle vorsichtig damit sein sich in der Mitte zu positionieren und nicht versuchen zu viele Zielgruppen unter einen Hut zu bringen. Denn Unternehmen die versuchen es allen recht zu machen, haben in der Regel eine schwammige Positionierung und die Kunden wissen nicht ob das Produkt oder die Dienstleistung etwas für sie ist, weil sie es nicht wirklich einordnen können Es sei denn du kommunizierst das von Beginn an ganz klar. Ich fand deine Beschreibung dazu auch ganz gut... im Freiraum ist es eben wie zu Hause: Mittags wie bei Mutti und abends sturmfreie Bude. Vielleicht kannst du deine Zielgruppe auch einfach so eingrenzen: Für junge und jung gebliebene. Denn dann fühlt sich auch noch deine 82-jährige Nachbarin eingeladen.

2. Danke für das Angebot. Würde ich auch sofort machen, wenn ich nicht gerade selbst mit meinem eigenen Vorhaben so beschäftigt wäre ;-) Ich wohne derzeit in Berlin. Bin aber in Freiburg groß geworden und habe dort eine Zeit lang gearbeitet. In einer Stadt wie Freiburg mit unfassbar vielen Studenten, die teilweise wirklich nicht wissen, wo sie tagsüber hinsollen, weil die Wohnungspreise explodiert sind und viele Studenten außerhalb oder sogar in Containern wohnen, wäre ein zweites Wohnzimmer in der Stadt ein toller Treffpunkt.

3. Ich finde es gut, dass auch Gäste Zugang zum Freiraum haben. Hast du dir schon überlegt wie genau du das umsetzten möchtest? Darf jedes Mitglied so oft er möchte einen Gast mitbringen? Muss der Gast Eintritt zahlen? Einen kleinen Betrag von 50 Cent bspw? Denn ich denke irgendwie muss man den Gästezugang beschränken, sonst hast du irgendwann nur noch Gäste aber kaum noch zahlende Mitglieder.

4. Ich finde es super, dass du dir schon Gedanken bezüglich der Vorschriften etc. gemacht hast. Ein Tipp von mir: versuche es auf unter 200 Personen zu begrenzen, denn sonst kann es gut sein, dass du wie ich schon geschrieben hatte die Versammlungsstättenverordnung (http://www.nds-voris.de/jportal/;jsessionid=6CCCB07328F46A64953A3A132760E2CC.jp14?quelle=jlink&query=VStättV+ND&psml=bsvorisprod.psml&max=true&aiz=true#jlr-VStättVNDrahmen) erfüllen musst und das kann dann sehr aufwendig werden. Für Erfahrungswerte würde ich an deiner Stelle mal bei kommunalen oder öffentlichen Einrichtungen anklopfen. Vielleicht können die Dir Auskünfte geben, die dir weiterhelfen was die Aufenthaltsdauer etc. angeht.

5. Da bin ich voll deiner Meinung. Es gibt wirklich viel für Kinder und Jugendliche und dann wieder für ältere Menschen. Ich finde es auch gut, dass du deine Dienstleistung immer verbessern und an die Kunden anpassen möchtest. Hast du dir schon Gedanken dazu gemacht, wie du das machen möchtest? Willst du einfach vor Ort mit den Mitgliedern sprechen? Willst du Feedbackbögen auslegen? Hier gibt es bspw. auch gute digitale Lösungen. Sodass du allen Mitgliedern einen Fragebogen zusenden kannst. So kannst du die Antworten dann auch ganz einfach und zeitsparend auswerten und da es um die weitere Verbesserung der Dienstleistung geht, hast du wahrscheinlich auch relativ hohe Rücklaufquoten.

8. Ich finde es gut, dass du gemeinsam mit den Behörden arbeiten willst und wenn die Speisen nicht direkt verkauft werden, sollte das auch möglich sein dafür eine geeignete Lösung zu finden um das Konzept umzusetzen.
Klar kann eine Gruppenunterweisung auch Spaß machen. Die einzige Hürde sehe ich darin, dass viele Menschen leider oft faul sind was solche Dinge angeht. Würdest du dann die Organisation der Unterweisung vornehmen und auch im Freiraum durchführen lassen? Denn ich könnte mir vorstellen, dass die Mitglieder das begrüßen würden.

9. Freut mich, wenn dir der Begriff gefällt Möglich wäre auch für die Abende: Co-Chillout und Mittage Co-Coffee&Cake , was meinst du? Ich kann mir vorstellen, dass in Braunschweig auch nicht so viel auf Ebay Kleinanzeigen drin steht... In Berlin hättest du deinen Freiraum vermutlich in 2 Tagen eingerichtet, bei dem Angebot was es hier gibt. Lokale Hochschulen miteinzubeziehen finde ich auch super. So machst du erstens dein Projekt bekannter und kannst ggf. günstig oder kostenlos Möbel bekommen. Es wäre auch eine Möglichkeit die Wände des Freiraums von Künstlern der Hochschule für bildende Künste gestalten zu lassen. Hattest du daran auch gedacht?

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

Liebe Grüße,

Simone

michaeljester
5. September 2017 15:27

Hallo Thomas,

danke für deinen Zuspruch ... Es ein Mitstreiter von Foodsharing sagte immer: "Essen bringt Menschen an einen Tisch!" Genau davon brauchen wir wieder mehr.

Künstler wären tatsächlich eine tolle Bereicherung. Gerade für Abende und am Wochenende könnte ein solches Angebot sowohl für den Freiraum aber auch für die Künstler einen tollen Mehrwert bieten. Wenn es die Räumlichkeiten noch hergeben, hatten wir auch über eine Bürgerakademie nachgedacht: Reskilling von Bürgern für Bürger.

Was die Miete angeht, würde es hier in Braunschweig in zentraler Lage zu marktüblichen Mieten tatsächlich noch funktionieren. Das kann ich aber tatsächlich erst ganz genau sagen, sobald klar ist, wie das Konzept angenommen wird. Crowdfunding ist sicherlich eine der besten Möglichkeiten um das zu klären.

Danke für die Anregungen und dir auch noch viel Erfolg.
Gruß
Michael

swathokk
5. September 2017 15:03

Hallo Michael,

schöne Sache dein Konzept! Es wäre toll, wenn du damit Starbucks in den Innenstädten als "Co-Livingroom" ablösen könntest.
Letztenendes bedient dein Konzept einen enorm wichtigen Aspekt, der schon früher über Foren in den Städten gelöst wurde, nämlich Connectivity. In unserer Gesellschaft vereinsamen die Menschen und du löst damit dieses Problem.
Vielleicht wäre ein weiteres Standbein für dein Konzept sinnvoll. Meine Idee: Du gibst jungen Künstlern, Malern, Entertainern eine Bühne. Das würde einen weiteren Mehrwert bieten und den Anreiz erhöhen, bei dir die Mitgliedschaft zu bezahlen. So wird der Ort zu einem bunten Raum, wo immer was los ist.
Ein Problem könnte die Miete in zentraler Lage der Großstädte sein. Wenn man in den besseren Vierteln anmieten möchte, sind die Mieten sehr schnell sehr teuer. Du könntest die Zahlungsbereitschaft vorab testen, indem du ein Crowdfunding startest und dort Mitgliedschaften für 1 Jahr anbietest.

Viel Erfolg und viele Grüße,

Thomas

michaeljester
5. September 2017 10:38

Moin Simone,

das mit dem Austausch sehe ich genau so. So ist diese Idee ja erst entstanden und zu dem geworden, was es bis jetzt ist und ich freue mich schon jetzt auf die weitere Entwicklung :-D

1. Ich denke, dass man z. B. über Musik, Beleuchtung und Getränke und Speisen schon etwas die Gäste steuern kann. Tagsüber dann eher wie bei Mutti - und abends dann wie beim besten Kumpel.

2. Wie gesagt ... Freiraum für alle ... wenn du in Freiburg lebst, einfach machen. Ich teile gerne Idee und Gedanken und komme auch gerne mal vorbei ... klingt jedenfalls toll!

3. Es soll natürlich ein Freiraum für alle sein. Wir möchten auch Gäste willkommen heißen. Wer sich persönlich von dem Konzept überzeugen kann, wird auch eher Mitglied.

4. Bezüglich der Verteilung der Besucher habe ich mit genau diesem Konzept keine persönlichen Erfahrungen. Aber ich habe natürlich die bestehende Gastronomie beobachtet. Wie unter 1. schon angedeutet, gibt es tagsüber und abends etwas andere Zielgruppen. Darauf kann ich mit dem Angebot eingehen.
Was das Ordnungsamt, Gesundheitsamt etc. anbelangt, da muss mit dem Freiraum alles eingehalten werden. Hierfür habe ich schon die Fühler ausgestreckt und habe demnächst einen Termin.

5. Ich habe das Gefühl, dass es zahlreiche Angebote für die einkommensschwachen Lebensphasen gibt: Jugend und Alter ... Das ist natürlich gut und wichtig. Ich finde dennoch, dass die Lebensmitte nicht so stark dem Kommerz überlassen werden sollte. Auch hier gibt es viele Menschen, denen die Teilhabe nicht oder nur erschwert möglich ist.

Was die Dienstleistung anbelangt, sind die Mitglieder definitiv Kunden. Dienstleistungsorientierung in diesem Sinne bedeutet für mich, auf deren Wünsche und Interessen einzugehen und das Konzept immer wieder anzupassen.

6. + 7. Wie gesagt ... die Mitglieder sind Kunden, deren Zufriedenheit oberstes Ziel ist.

8. Was die Küche angeht, soll dort überwiegend gemeinsam gekocht werden. Ich sehe die Auflagen der Lebensmittelhygiene auch nicht als Hürde sondern viel mehr als hilfreichen Standard, der unbedingt einzuhalten ist. Hier gibt es definitv noch Klärungsbedarf. Ich möchte aber nicht reagieren sondern gemeinsam mit den zuständigen Behörden proaktiv agieren. Es ist definitv möglich. Das zeigen die zahlreichen Volksküchen, Kochschulen und diverse andere Einrichtungen, in denen gemeinsam gekocht wird. Die Speisen sollen auch nicht verkauft werden. Dank Kostentransparenz können diese Ausgaben über Spenden solidarisch gedeckt werden.
Was das Gesundheitszeugnis angeht, das ist eine simple Unterweisung, die auch in Gruppen durchgeführt werden kann ... ob erforderlich oder nicht, das schadet keinem. Dazu hatte ich schon Gruppenunterweisungen für einen anderen Verein organisiert. Das hat richtig Spaß gemacht und das Gesundheitsamt ist total kooperativ, wenn man die um Hilfe bittet.

9. Den Begriff Co-Livingroom finde ich super :-D ... Im Ablaufplan habe ich auch einige Zeit Beschaffungsphase genau für eBay Kleinanzeigen eingeplant. Das kann man eben nicht auf den Punkt bestellen. Das ist eben eine logistische Herausforderung. Mir persönlich sagt der Designer-Stil nicht wirklich zu. Ich habe wirklich tolle und gemütliche Locations kennengelernt, die mit nichts als Leidenschaft, Paletten, Bauholz und Phantasie wirklich tolle Nischen geschaffen haben. Es fällt mir schwer zu glauben, dass dieses Ambiente mit solitären Designermöbeln möglich sein soll. Außerdem bleibt noch immer die Kostenfrage.
Ich kann mir gut vorstellen, die lokal ansässige Hochschule für bildende Künste mit einzubeziehen. In Braunschweig gibt es sogar den Masterstudiengang für Transformation Design - also gesellschaftliche Veränderungsprozesse ... das könnte eine echte Bereicherung werden.

Lieben Gruß
Michael

uniqorn
4. September 2017 16:38

Hallo Michael,

sehr gerne. Ich finde es immer sinnvoll sich auszutauschen, so merkt man genau, woran man vielleicht noch weiter feilen kann und ob die Idee auch genauso verstanden wird, wie man es sich selbst vorstellt. Siehe dir auch gerne mal unser Konzept an und frag nach, falls irgendetwas unklar sein sollte.

1. Studenten kann ich mir auch gut als Zielgruppe vorstellen. Allerdings kann so eine junge Zielgruppe auch wieder abschreckend auf andere ältere Zielgruppen wirken.

2. Es macht Sinn in Braunschweig anzufangen, wenn das deine Heimatstadt ist und du dort wahrscheinlich auch bereits gut vernetzt bist. Mir ist nur sofort Freiburg eingefallen, da die Freiburger sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit legen, bereits seit Ewigkeiten einen Grünen Bürgermeister haben und das Konzept dort bestimmt sehr gut ankommen würde.

3. Raumkonzept
Das mit der Idee den Freiraum wie eine Gaststätte anzusiedeln um eine direkte und einfachere Anbindung zu schaffen finde ich großartig. Die einzige Herausforderung sehe ich darin, dass andere Besucher sich dann auch dort aufhalten, vor allem wenn die Terrasse frei zugänglich ist. Diese dann wieder aufzufordern zu gehen oder die Terrasse einzuzäunen sind wohl nicht die optimalen Lösungen.

4. Größe
ich denke, dass 200 m2 eine gute Größe sind. Du hattest geschrieben, dass du davon ausgehst, dass sich die Besucher relativ gut über den Tag verteilen. Hast du da bereits Erfahrungswerte von anderen Einrichtungen auf die du deine Annahmen stützt? Denn wenn du Studenten und junge Berufstätige ansprichst, werden diese den Freiraum vorwiegend in den Abendstunden nutzen. Was in diesem Zusammenhang ebenfalls beachtet werden muss ist dass eine gewisse Anzahl an Personen pro m2 nicht überschritten werden darf. Des Weiteren müsstest du mal schauen, ob für dein Konzept (falls du doch für mehr als 200 Personen gleichzeitig Platz bieten möchtest) die Versammlungsstättenverordnung Anwendung findet. Denn dann muss die Location bestimmte Voraussetzungen was Brandschutz etc. angeht, erfüllen.

5. Abgrenzung z. B. vom Haus der Jugend in Freiburg
Das Haus der Jugend ist eine Einrichtung für Jugendliche. Hier gibt es kostenpflichtige Kurse. Man kann dort aber auch einfach so vorbei kommen und sich Spiele ausleihen, in den Räumen Tischtennis spielen usw. Ich finde es gut, dass du dich nicht auf Jugendliche beschränken möchtest. Ich denke junge Berufstätige und auch Senioren könnten eine viel spannendere Zielgruppe sein, da es im kommunalen Bereich einfach schon relativ viele Angebote für Jugendliche gibt. Hast du diesbezüglich schonmal eine Wettbewerbsanalyse am Standort Braunschweig gemacht und verglichen was es für kommunale Angebote für Jugendliche, Studenten und Erwachsene gibt?

Was genau meinst du damit die klare Dienstleistungsorientierung betonen? Welche Dienstleistung meinst du hier genau?

6. und 7. Obdachlose
Ich finde es einen sehr guten Ansatzpunkt erst einmal die Mitglieder genau zu kennen und das Konzept dann dem entsprechend mit ihnen gemeinsam weiter zu entwickeln. Das ist nämlich ein Fehler, den viele machen... Sie entwickeln etwas, weil sie selbst denken es sollte so und so sein und im Endeffekt denkt die Zielgruppe ganz anders. Also Kompliment und weiter so, das ist eine sehr durchdachte Vorgehensweise.

8. Werden dann auch die Speisen über die Mitgliedsbeiträge finanziert? Denn wenn jemand kocht und ich ein Gericht dort esse und dafür bezahle, dann ist das einem Reataurant sehr ähnlich. Wahrscheinlich ist die Deutsche Gesetzgebung was das angeht leider so streng, dass es dann auch alle Vorraussetzungen für ein Restaurant erfüllen muss. Z.b. Alle Personen, die Gerichte zubereiten, müssen über ein Gesundheitszeugnis verfügen. Und ich gehe mal davon aus, dass nicht alle Mitglieder über ein solches Zeugnis verfügen, dem entsprchend dürfen entweder nicht alle kochen, oder sie dürfen nichts dafür bezahlen. Des Weiteren werden dann Mitarbeiterumkleiden benötigt usw. Hier würde ich mich mal mit den entsprechenden Instanzen in Verbindung güsetzen und klären welche Bedingungen bei welcher Art von Konzept erfüllt werden müssen, denn wenn es in die Richtung Restaurant geht und nicht alles den Vorschriften entspricht macht dir der WKD ganz schnell einen Strich durch die Rechnung. Also versteh mich bitte nicht falsch. Ich finde dein Konzept super und würde auch sofort Mitglied werden. Ich möchte dir nur meine Erfahrung mitteilen und mögliche Herausforderungen aufzeigen, sodass du frühzeitig Möglichkeiten hast zu reagieren.
Du hattest geschrieben, dass du in deinem Finanzplan temporäre Deckungslücken miteinkalkuliert hast. Was mir spontan als sehr hoher Kostenblock einfällt ist die Reinigung des Freiraums. Denn 200 m2 bei täglich etlichen Besuchern müssen auch häufig gereinigt werden. Ich kann mir vorstellen, dass das ein hoher Kostenblock ist.

9. Ausstattung
Wenn du mit der Ausstattung eher in Richtung shabby-rusikal gehen möchtest, dann macht wohl Ebay Kleinanzeigen am meisten Sinn. In meinem Kopf ist eher ein Bild von einer modernen design Ausstattung aufgetaucht. Ab das kommt wahrscheinlich von der Tatsache, dass ich mir dein Konzept in Berlin vorgestellt habe und da würde so etwas auch bei der Startup Szene als Treffpunkt funktionieren. So wie der moderne Co-Working Space nur eben ein Co-Living Space, oder genauer Co-livingroom. Wahrscheinlich habe ich deshalb an Designermöbel gedacht :-) Vielleicht sind ja einige Möbelstücke von Readymade für deine Mitglieder intrssant. Finde ich super, dass du für alles offen bist und dein Konzept so auf die Zeilgruppe ausrichtest.

Liebe Grüße,

Simone

michaeljester
4. September 2017 15:22

Hallo Simone,

danke für die Anregungen ...

1. Zielgruppe
Ich denke, dass Freizeitverhalten und finanzielle Möglichkeiten schon gut zu Studenten passen. Aber eben nicht ausschließlich. Auch das Thema Nachhaltigkeit soll nicht missionarisch sein. Hier geht es eher darum, dass der Freiraum eher regional und saisonal arbeitet.

2. Bestimmte Stadt?
Mir persönlich liegt Braunschweig besonders am Herzen da es meine Heimatstadt ist. Zufälligerweise eine Studentenstadt - aber mit relativ wegig studentischem Flair. Das ist aber auch kein muss. Ich würde parallele Gründungen in anderen Städten und den Austausch dazu sehr begrüßen - für den Moment muss ich das aber nicht unbedingt selbst machen.

3. Raumkonzept
Natürlich wäre ein Garten, eine (Dach)Terasse etc. absolut genial. Hier muss man jedoch den örtlichen Gegebenheiten Rechnung tragen. Mir gefällt der Gedanke, den Freiraum ähnlich öffentlich wie eine Gaststätte anzusiedeln um die direkte Anbindung in das öffentliche Leben sicherzustellen.
Momentan schiele ich auf Immobilien ab ca. 200 m². Das ist je nach Lage finanziell noch machbar und bietet Platz für eine Küche und gemütliche Sitzecken. Ich will mich aber noch nicht auf Immobilien festlegen, da das Angebot zum Zeitpunkt der Realisierung schon ein ganz anderes sein kann.

4. 200 m² für 2.000 Mitglieder?
Ich gehe davon aus, dass sich die Besucher relativ gut über den Tag verteilen werden. Auch wird nicht jeder jedes Wochenende, geschweige denn jeden Tag sich dort aufhalten. Wenn wir davon ausgehen, dass ca. 150 m² davon als Aufenthaltsfläche ausgelegt werden, könnte ein solcher Freiraum bis ca. 150 Personen gleichzeitig aufnehmen. Das könnte genügen.

5. Abgrenzung z. B. vom Haus der Jugend in Freiburg
Ich kenne diese Einrichtung leider noch nicht. Wenn das aber zentral und kommerzfrei ist, halte ich es nicht für erforderlich, mich davon großartig abzugrenzen ... Das ist dann schon ein Freiraum - heißt nur anders.
Die Zielgruppe von Mein Freiraum ist nicht auf jugendliche Beschränkt. Meine Nachbarin (82) hatte schon Interesse bekundet. Einfach nur zum Kaffee trinken und Kuchen essen mit ihren Freundinen.
Vielleicht könnte man noch eine klare Dienstleistungsorientierung gegenüber den Mitgliedern als besonderes Merkmal betonen. Ich denke, dies ist für ein Gelingen dieses Konzepts unabdingbar.

6. und 7. Obdachlose
Ich kann mir auch sehr gut ein solidarisches Konzept für die Beiträge vorstellen. Dazu ist es aber hilfreich, Mitglieder besser zu kennen. Wahrscheinlich gibt es irgendwo einen Kipppunkt ab dem zu viele Obdachlose die zahlenden Mitglieder verprellen würden. Das ist ein sehr heißes Thema!
Im ersten Schritt würde ich Obdachlose daher nicht als Zielgruppe verstehen. Ob, und wie der soziale Aspekt realisiert werden kann, würde ich am liebsten mit den Mitgliedern gemeinsam entscheiden.

8. Es werden immer Angestellte und/oder Ehrenamtliche vor Ort sein und, falls kein anderer kocht, selbst kochen. Du solltest also immer was zu essen bekommen. Aber eben nicht á la carte. Den Angestellten obliegt auch, die Transparenz von Ausgaben und Einnahmen sicherzustellen. Daraus lassen sich kostendeckende Spendenempfehlungen ableiten. In anderen Projekten habe ich sehr gute Erfahrungen mit dieser Form der Finanzierung gemacht. Allerdings muss man da wirklich ein Auge darauf haben und frühzeitig entsprechend nachsteuern. In meinem Finanzplan habe ich auch einen prozuentalen Anteil für temporäre Deckungslücken berücksichtigt.

9. Ausstattung
Nein, Readymade kannte ich bis jetzt noch nicht - habe mir das daher eben mal angesehen. Ich würde mit der Ausstattung eher auf rustikal-shabby-gemütlich abzielen. Ein Großteil dafür würde ich eher über gebrauchtes und Schenkungen realisieren. Ich denke nicht, dass geliehene Designer-Möbel einen Mehrwert im Sinne des Freiraumes generieren. Außerdem verursacht das Konzept zusätzliche monatliche Fixkosten, die über die Mitgliedsbeiträge finanziert werden müssten. Wenn aber die Mitglieder sich mehrheitlich für so ein Konzept aussprechen, werde ich mich dem sicher nicht verschließen.

Vielen Dank nochmal für den Anstoß zum nachdenken.
Liebe Grüße
Michael

uniqorn
4. September 2017 13:17

Hallo Michael Jester,

ich finde deine Idee spannend einen Raum in der Stadt zu schaffen, an dem man so zusagen sein zweites zu Hause hat. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass dieses Konzept besonders junge Menschen anspricht. Ich habe allerdings noch ein paar Fragen zu deiner Idee:

1. Wie genau sieht denn deine Zielgruppe aus? Möchtest du dich ausschließlich an Nachhaltigkeitsinitiativen richten oder eher an Studenten wenden, da du geschrieben hattest, dass Studentenstädte besonders gut geeignet sind.

2. Hast du da bereits eine bestimmte Stadt im Auge? Freiburg und Münster würden sich bspw. anbieten, da in diesen Städten die Dichte der Studenten relativ hoch ist.

3. Wie darf ich mir den Freiraum genau vorstellen? Ist das ein Raum mit Küche, eine ganze Wohnung oder ein Haus? Und wie viel Quadratmeter planst du? Ich kann mir vorstellen, dass dein Konzept besonders gut aufgeht, wenn der Freiraum auch über eine Terrasse oder einen Garten verfügt, so würdest du den Städtern etwas bieten, was viele nicht haben und zusätzliche Anreize schaffen.

4. Eine Herausforderung sehe ich darin, dass der Freiraum von 2.000 Mitgliedern genutzt werden soll. Denn viele möchten die Räumlichkeiten bestimmt in den Abendstunden oder am Wochenende nutzen und dann wird das ziemlich eng. Hast du dir darüber bereits Gedanken gemacht? Oder hast du Erfahrungen, oder kannst sinnvolle Annahmen treffen wie viele Mitglieder den Freiraum monatlich auch nutzen würden und wie viele Stunden sich das durchschnittliche Mitglied im Freiraum aufhält?

5. Wie du auch in deinem USP beschrieben hast, gibt es viele kommunale und karitative Angebote und Treffpunkte. Für Jugendlichen ist es bsw. In Freiburg das Haus der Jugend und das befindet sich nicht in einem sozialen Brennpunkt. Wie grenzt du dich davon ab?

6. Ich finde die Idee, den Freiraum auch für Obdachlose zu öffnen toll. Du könntest auch Patenmitgliedsbeiträge anbieten, sodass Menschen, die gerne etwas Gutes tun möchten die Mitgliedsbeiträge für einen Obdachlosen übernehmen und dann eben 10 € im Monat zahlen.

7. Wenn du auch Obdachlose als Mitglieder aufnimmst, läufst du Gefahr, dass einige Mitglieder abspringen, weil sie sich von den Obdachlosen gestört fühlen. Das ist zwar traurig, aber leider ist es so. Denn viele Menschen leider wahnsinnige Vorurteile gegenüber Obdachlosen.

8. Du schreibst, dass Speisen zu Einkaufspreisen angeboten werden. Wie genau ist da die Umsetzung geplant? Denn wenn die Mitglieder auf Freiwilligenbasis kochen, kann es sein, dass es gar nichts zu essen gibt, wenn ich vorbeikomme. Oder planst du ein non Profit Restaurant im Freiraum einzurichten? Das ist mir irgendwie noch nicht ganz klar.

9. Wie planst du den Freiraum auszustatten? Denn wenn du dafür Möbel benötigst wäre es eine Idee mit Readymade eine Kooperation einzugehen: https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/12/4014. Hattest du dir die Idee von Melusine schon angeguckt?

Ich freue mich auf deine Antworten.

Beste Grüße,

Simone