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Kommentare

uniqorn
2. October 2017 15:24

Hallo Susanne,

kann ich natürlich verstehen, dass du hier nicht verraten möchtest, wie es funktioniert. Halte mich auf jeden Fall auf dem Laufenden. Ich bin gespannt, was für eine Lösung du dir ausgedacht hast.

Liebe Grüße,

Simone

1. October 2017 9:17

@Simone: Sprache in Text umzuwandeln und daran so lange zu laborieren, bis es perfekt sitzt, wäre in der Tat sehr aufwendig. Es ist eine Frage der Strategie. Will sagen: Ich setze auf einen anderen Weg. Den möchte ich hier jedoch nicht verraten.
Lieben Gruß, Susanne

1. October 2017 9:13

Liebe Katrin,
ich freu mich, dass Peacemaker alles bietet, was du dir von einem Messenger wünscht. Das sollen möglichst viele User sagen können, dann passt es.
By the way - ich liebe unsere technischen Errungenschaften. Umso mehr, wenn wir sie nicht gegen uns richten. Die Zukunft steht jeden Tag vor der Haustür und ich mag es, immer mal wieder einen Blick in die Ferne schweifen zu lassen :)
Lieben Gruß, Susanne

leapfrogservice
30. September 2017 17:46

Liebe Susanne,
die Kommentare von Dir und Simone folgend,wollte ich mich kurz einklicken. Ich sehe es ähnlich wie Simone, dass spezielle Features nur dann den Nutzen Deines Messangers steigern, wenn sie einwandfrei funktionieren, was sicher eine große technische Herausforderung für Dich sein wird. Ich persönlich lege bei Messanger Diensten Wert darauf, dass ich Textnachrichten mit Fotos und Videos schnell austauschen kann (die Sprachfunktion nutze ich gar nicht), der Dienst im Hinblick auf meine Daten sicher ist, ich meine Netzwerke darüber erreichen kann und das Business-Modell mir zusagt. All dies wäre bei Deinem Service gegeben, die speziellen Features böten für mich persönlich keinen Mehrwert.
Liebe Grüße
Katrin

uniqorn
30. September 2017 17:41

Ja, das kann ich mir vorstellen, dass besonders dieses Feature zeitaufwändig ist. Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg, denn das ist echt ein tolles Konzept.

30. September 2017 17:22

Jo, da sagst du was. Dieses besondere Feature ist nicht einfach zu knacken, da sind einige dran. Glücklicherweise sind Größe, Geld und Macht noch nie dauerhafte Garanten dafür gewesen, der erste zu sein. Ein bisschen Glück mag dazu gehören. Und manchmal auch, den Fokus nicht nur auf die Erfindung selbst zu legen, sondern die richtige Idee für den besten Weg zu haben :)

uniqorn
30. September 2017 16:39

Hallo Susanne,

wenn du dir sicher bist, dass es bereits zu Beginn eine alles beinhaltende Lösung sein muss und du das auch bereits durch Gespräche und umfangreiche Befragungen potenzieller Nutzer bestätigt hast, dann macht das auf jeden Fall Sinn. Ich sehe auch ein, dass dieses Feature bestimmt für viele extrem sinnvoll ist. Die Frage ist nur, ob du es eben schon zu Beginn brauchst oder mit einem kostengünstigeren MVP startest. Denn die Funktion Das gesprochene Wort einwandfrei in Text umzuwandeln und das bei unterschiedlichen Dialekten ist natürlich auch nicht so einfach und ich kann mir vorstellen dass da dann bei der Entwicklung die Kosten auch explodieren können und wahrscheinlich 150.000 noch nicht einmal ausreichen. Besonders wenn man sich überlegt dass Unternehmen wie Apple schon seit ewigen Zeiten daran arbeiten die Umwandlung von gesprochenem Wort in Text zu verbessern, und auch dabei passieren noch extrem viele Fehler. Besonders bei Den vielen englischen Worten, die wir inzwischen in unsere Umgangssprache nutzen. Einen wirklichen Mehrwert bietet dieses Feature eben auch nur, wenn es einwandfrei funktioniert.

Liebe Grüße,

Simone

30. September 2017 15:49

Ich halte grade die Hightechvariante für einen unumgänglichen Erfolgs-Baustein. Und ohne wär es auch nicht das Peacemaker-Konzept, sondern ein anderes.
Möglicherweise unterschätzt du den Nutzen von Sprach- zu Lesenachrichten in einem. Immer mehr User nutzen die komfortablen Sprachnachrichten. Für die Empfänger ist das entsprechend immer öfter ein kleines Problem, weil sie grade irgendwo sind, wo sie keine Nachrichten abhören können. Und das macht einen User wahnsinnig ;)
Ausserdem muss man sich fragen (bzw. wir haben es getan), warum überhaupt noch so viele User Textnachrichten schreiben, wenn Sprachnachrichten so viel komfortabler sind. Ganz einfach: Man möchte die Dialoge gerne jederzeit lesen können. Der User hängt irgendwie an diesen Nachrichten, egal ob er sie wirklich nochmal liest oder nicht.
Ich persönlich würde auf kein einizges Feature verzichten wollen. Und wie gesagt - ich bin überzeugt davon, dass Einschränkungen in der Technik einen Messenger sehr viele User kosten würde. Das muss man sich leisten können.

uniqorn
30. September 2017 15:17

Hallo Susanne,

das ist doch super. Natürlich solltest du nicht auf Features verzichten, die wichtig sind. Aber ich bspw. könnte sehr gut auf das Feature verzichten, dass Sprachnachrichten in Text übersetzt. Denn dadurch dass das iPhone die Funktion bietet gesprochenes Wort direkt in Text umzuwandeln, wäre so ein Feature etwas was ich bspw. gar nicht benötige, da ich es mit den Funktionen meines Handys ohnehin machen kann. Zwar habe ich als User dann nicht die Möglichkeit die Sprachnachricht zu hören ODER den Text zu lesen, aber das wäre ein Feature auf das ich gut verzichten könnte. Der größte Mehrwert, der für mich entscheidend wäre von Whatsapp zu wechseln ist die Datensicherheit und der Zusatznutzen etwas Gutes zu tun.

Liebe Grüße,

Simone

30. September 2017 14:45

@ Simone: Das ist natürlich passiert. Die 150tsd€ sind nicht ausgedacht, sondern kalkuliert.
Ich halte eine abgespeckte Version wie gesagt nicht für den richtigen Weg. Egal, welches Feature man streicht- das 'bisschen' Kosten, die man sparen würde, würde überproportional stark die Chancen minimieren.
Das Peacemaker-Konzept ist bewusst darauf ausgerichtet, mehr Möglichkeiten und technische Features zu bieten (z.B. dass Sprachnachrichten automatisch in Textnachrichten umgewandelt werden, so dass Sender und Empfänger wenn sie es wünschen Nachrichten hören und lesen können).

Mich würde trotzdem interessieren, auf welche Features eines Messengers du als User oder als Anbieter verzichten würdest und gleichzeitig davon ausgehst, dass sich das nicht schädlich auf den Userzulauf auswirkt. Was der User mit WhatsApp & Co machen kann, ist ja übersichtlich, deshalb ganz entspannt und unkompliziert die Frage an dich - du nutzt ja sicher einen Messenger: Worauf würdest du, Simone, verzichten und trotz des fehlenden Features wechseln?

citkar
30. September 2017 13:12

Hey ich schließe mich euch an,

gerne, lade ich euch zu unserem Meetups in Berlin ein: https://www.meetup.com/de-DE/Networking-Afterwork-Meetup/

So kann man ich auch persönlich austauschen.

Grüße Jonas

uniqorn
30. September 2017 12:06

Dazu müsste ich alle Funktionen kennen, die du gerne einbauen würdest. Ich würde an deiner Stelle mal im Detail alle Funktionen aufschreiben, die du am Ende, wenn alles fertig ist, haben möchtest und mich dann würde ich mich mit einem Programmierer zusammen setzen und durchsprechen was besonders kostenintensiv ist und auf was er verzichten würde. Dann macht es Sinn sich mit potenziellen Nutzern auszutauschen und nachzufragen auf welche Features sie in der Beta Version verzichten könnten und was auf jeden Fall dabei sein muss.

30. September 2017 11:41

Das ist auf jeden Fall einen Gedanken wert. Man kommt aber zwangsläufig nicht drum herum, sich zu fragen, wo man denn abspeckt. Kannst du konkretisieren, worauf du als User verzichten würdest?

uniqorn
30. September 2017 11:19

Hallo Susanne,

ja, die gängigen Features sollte es schon haben, da gebe ich dir absolut recht. Ich stelle mir nur vor, dass die ganze Integration mit den unterschiedlichen Projekten sehr aufwändig in der Umsetzung ist. Ich kann mir vorstellen, dass besonders im Hinblick darauf eine abgespeckte Version, die vielleicht nicht alle Features bietet vollkommen ausreicht.

Liebe Grüße,

Simone

30. September 2017 11:13

Salut Simone,
das würd ich so nicht unterschreiben. Messenger sind heute in der Anwendung übersichtlich, man weiß sehr genau, welche Funktionen wie gut genutzt werden, darauf würde ich nicht verzichten wollen. Ich schätze Minimalismus, aber ich glaube, dass er hier den Start sehr erschweren und dem Erfolg im Weg stehen würde. Mir fällt kein gängiges Feature ein, auf welches ich als User verzichten wollte. Textnachrichten, Bilder senden, Sprachnachrichten, Telefonieren über den Messenger, Videocall, Gruppenchats, ...? Hast du ein Beispiel?
Lieben Gruß
Susanne

uniqorn
30. September 2017 11:08

Hallo,

ich schließe mich Thomas an und finde es eine super Idee auch nach dem Wettbewerb in Kontakt zu bleiben. Es wäre vermutlich am sinnvollsten, wenn wir einfach alle die Links zu den jeweiligen Facebook Seiten, Websites, oder auch nochmal zu Linkedin, Xing oder ggf. zum privaten Profil auf Facebook (für die die kein Xing und Linkedin haben) unter Community im Forum posten. So hat man alles im Überblick und muss nicht nochmal durch alle Ideen klicken. Ich mache mal den Anfang, habe es unter "Nächste Schritte nach dem Wettbewerb" gepostet. Ich habe auch eine Facebook Gruppe gegründet, dort können wir uns gerne weiterhin austauschen, sie heißt "Gründen Live", wenn ihr mir eure E-Mail Adressen schickt oder mich auf Facebook hinzufügt, kann ich euch gerne eine Einladung in die Gruppe schicken.

Liebe Grüße,

Simone

uniqorn
30. September 2017 11:01

Hallo Susanne,

sinnvoll bei so einem Projekt ist es immer mit einem MVP zu starten. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Entwicklung der App sogar die 150.000 € überschreitet. Aber du kannst ja auch schonmal mit einer abgespeckten Version starten und diese dann immer weiter entwickeln. Denn häufig plant man Features usw. die der Nutzer vielleicht gar nicht benötigt. Ich würde mit einer Minimalversion starten und dann immer weiter ausbauen, so hältst du die Anfangsinvestitionen auf ein Minimum beschränkt und entwickelst auch wirklich nur die Features, die für die Nutzer wichtig sind.

Liebe Grüße,

Simone

30. September 2017 9:33

Lieber Gerson,
das mag man gar nicht glauben, aber die Entwicklung der App auf dem Niveau kostet ungefähr 150.000€. Dazu gibt es im Moment Verhandlungen mit drei potentiellen Firmen, die diese Herausforderung wuppen können. Interesse von Investoren gibt es auch, aber das sind noch ungelegte Eier.
Peacemaker unterscheidet sich von allen anderen Messengern durch den CSR-Charakter. Es gibt aktuell noch wenig vergleichbare Konzepte, die so starke Multiplikatoren für social business sind.
Gegenüber den anderen Messengern haben Peacemaker- und Marketing-Konzept innovative und wesentliche Alleinstellungsmerkmale.
Am Tagesende gilt sowieso: Nichts währt ewig. Das gilt heute für jede bestehende Firma mehr denn je, egal wie groß sie ist und wie unvorstellbar der Wandel sein mag. Der Raum für Überraschungen und für Neues wird immer größer. Das ist doch herrlich :)
Salut, Susanne

gerson
29. September 2017 16:47

Hallo Susanne,
Geld für Gute Dinge zu geben finde ich immer gut.
Hast du deinen Aufwand schon mal kalkuliert?
Wer macht die App und was kostet dass?
Hast du schon Sponsoren, die sich dafür interessieren?
Meine Frau hat auch einen alternativen messanger runtergeladen, weil der sicherer ist. Aber alle anderen haben WhatsUp deshalb ist es sehr schwer sich da durch zusetzen, und die haben die Kohle wie du weist.
Ich hoffe du kannst dich trotzdem durchsetzen.
Gruss Gerson

swathokk
29. September 2017 14:33

Liebe Gründer,

der Wettbewerb nähert sich dem Ende zu und wir sollten versuchen auch nach dieser Zeit in Kontakt zu bleiben und einander zu unterstützen. Ich schlage vor, dass wir uns alle mit unseren Projekten bei Facebook, Instagram, etc. vernetzen. So können wir unsere Reichweite zu potentiellen Kunden deutlich erhöhen, und uns weiterhin Hilfestellung geben. Macht also mit und vernetzt euch mit euren Facebook-Seiten! Man könnte z.B. „als deine seite mit gefällt mir markieren“ anklicken.

Ich freue mich auf eure Reaktionen!

Viele Grüße,

Thomas

24. September 2017 9:00

Grüß dich Simone,

übergeordnet geht es um social Business, CSR (Corporate Social Responsibility = Unternehmerische Sozialverantwortung) und Gemeinnützigkeit.

Jeder kann Projekte für den Peacefond und das Voting vorschlagen. Entsprechend werden die Projekte, die am Voting und damit am Peacefond teilhaben, ganz vielfältiger Natur sein. So vielfältig wie die Projekte sind, so vielfältig sind die Anforderungen und Kriterien. Oberstes Kriterium ist, dass sie gut sind für die Menschen, also in keinster Weise ausbeuterisch, um es mal so plakativ zu sagen.

Formale Gemeinnützigkeit der zu gründenden Gesellschaft zu dem jeweiligen Projekt ist sicher ein gutes Kriterium. Aber es ist nicht zwangsläufig. Die Firma, mit der ein Projekt/Produkt aufgebaut wird, z.B. eine innovative Technik wie eine neuartige Hightech-Gehhilfe für Behinderte etc., kann auch eine konventionelle GmbH sein. Dann wird entscheidend für die Teilnahme am Peacefond sein, wie der verbindliche Gesellschaftsvertrag lautet, denn auch mit einer konventionellen GmbH kann man sich im Gesellschaftsvertrag sehr wohl gegenüber der Gemeinschaft verpflichten.

Jedes Projekt wird von Profis unter die Lupe genommen und die Parameter, Risiken und Chancen werden den User übersichtlich und anschaulich dargestellt. Und dann ist ganz entscheidend genau das: Die Community entscheidet mit.

Die konkreten Kriterien zu erarbeiten, das ist eine ziemliche Aufgabe und einer der nächsten Schritte. Aber ein Hexenwerk ist es nicht. So gibt es schon diverse Papiere und Entwürfe dazu. Ein Beispiel ist Transparenz als Schlüsselwort - zu Transparenz gegenüber Peacemaker und damit gegenüber der Community müssen sich alle teilnehmenden Projekte verpflichten. Das wäre so ein Kriterium. Ohne diese Verpflichtung keine Teilnahme.

Ich hoffe, ich konnte deine Frage beantworten. Bitte hak gerne nach, wenn doch noch etwas unklar ist.

Liebe Grüße
Susanne

uniqorn
23. September 2017 20:05

Hallo Susanne,

Ich muss jetzt auch nochmal zum genauen Verständnis nachfragen:
Was für Projekte werden denn da vorgestellt für die die Nutzer Voten können? Sind das die Projekte an die die Spenden gehen, die Investorn für jeden Nutzer bereitstellen? Und wenn dem so ist, welche Kriterien gibt es für die Projekte?

Ich freue mich auf deine Antwort.

Beste Grüße,

Simone

23. September 2017 12:52

Liebe Carina,

dank dir für die lobenden Worte.

Im Grunde ist es ganz simpel: Peacemaker ist erstmal ein "ganz normaler" Messenger, der mindestens alle Funktionen hat, die man kennt und braucht. Und größtmöglich sicher soll er sein, klar.

Und Spaß machen soll der Messenger. Die Möglichkeit, sich an oder mit innovativen Projekten zu beteiligen, das findet über die PM-App Projektgruppen statt. Ähnlich wie bei WhatsApp, nur dass bei PM zusätzlich alle Projekte als Gruppe angelegt sind. PeacemakerUser können ihren gewünschten Projektgruppen anonym beitreten und sich so über die Projekte auf dem Laufenden halten.
Dazu gibt es eine Internetseite, auf die man auch aus der App heraus klicken kann. Auf der Website werden die Projekte den Usern ausführlich vorgestellt. So ähnlich wie im Intranet. Nicht-User können sich nur allgemeine Infos zu den Projekten anschauen und keine Funktionen nutzen, wie Votings etc.

Finanzierung / Investoren: Ja, eine Finanzierung über kleinere Privatinvestoren ist möglich. Das ist eine von drei Möglichkeiten. Schau mal hier, bitte etwas runterscrollen zum Punkt Finanzierug https://peacemaker1.jimdo.com/new-is/

Anzahl Anfragen: Es pendelt grade zur dreistelligen Zahl, also noch keine Besucherstürme. Was daran liegt, dass Peacemaker noch fast gar nicht beworben wird. Wenn keiner PM kennt, kann sich auch niemand dafür eintragen. Das soll sich natürlich planmäßig ändern. Kommt Zeit, kommt Peacemaker :) Jedes Weitersagen und Teilen hilft.

Salut, Susanne

friendly2016
23. September 2017 11:17

Liebe Susanne,

ich finde es toll, wie sehr du dich für Projekte engagierst, dich wirklich wichtig sind! Ich kann mir vorstellen, dass du mit der Messenger-Funktion Menschen erreichst, die bisher nie Berührung mit solchen Themen hatten. Datenschutz ist so belangvoll!! Wir brauchen Kommunikationskanäle in denen wir uns nicht nur sicher fühlen, es auch sein können. Deine Idee ist für mich sehr komplex. Vielleicht kannst du sie mir an einigen Punkten nochmal erklären. Wie kann ich mir die App vom Aufbau vorstellen, in der ich eine Messenger-Funktion habe und gleichzeitig mir Projekte näher gebracht werden? Wäre es auch denkbar, dass private Investoren sich auch mit kleineren Beiträgen beteilligen können? Wieviele Anfragen hast du schon für die Einladung der App?

Schönen Gruß
Carina

19. September 2017 9:08

Liebe Katrin,
da sprichst du traurig wahres an. Die Begehrlichkeit nach Geld hat noch so manche gute Idee und aufrichtigen Ansatz gekillt. Dieses Phänomen ist ein riesen Problem, dem wir uns als Gesellschaft stellen sollten, und zwar dringend. Dafür habe ich vor über einem Jahr das Label https://www.impact-one.de/ gegründet. Es gibt überall immer mehr Menschen, die sich dieser Thematik annehmen, aber es sind halt noch zu wenige. Jeder spürt zwar, dass etwas Grundlegendes so ganz und gar nicht in Ordnung ist, aber weil man sich machtlos fühlt, nimmt man es hin und schwimmt so mit.
Leider sind weder NGOs noch Kontrollen eine nachhaltige Lösung. Aktuell können sie uns 'nur' helfen, die Gierprobleme nicht komplett entarten zu lassen. Wenn das überhaupt aufzuhalten ist.
Was wir brauchen, sind erfahrbare Werte, die über Theorie und "Du musst" hinausgehen. Mensch 2.0, eine Mammutaufgabe. Seufz...
Salut,
Susanne

Es ist ein Irrtum zu glauben, die Reichen seien eine Elite.
Es ist ein Irrtum zu glauben, die Armen wären die Guten, wenn sie wohlhabend wären.
Es ist kein Irrtum, dass Arm und Reich niemals zu einem nachhaltigen Höhenflug aufsteigen, aber immer zusammen untergehen.

leapfrogservice
18. September 2017 22:39

Liebe Susanne,
vielen Dank für Deine Antworten. Mir gefällt, dass Du die App einfach und unkonventionell halten möchtest. So sollte es auch sein, denn das macht ja den Reiz der App aus. So ganz kann ich dem Punkt - es gibt nicht zuviel des Guten - nicht zustimmen. Ich habe selbst ehrenamtlich eine NGO gegründet und arbeite hauptberuflich in einer und habe dabei öfters die Erfahrung gemacht, wie Ideen auch mit zu viel Geld kaputt gehen können, weil das Geld ausgeben im Vordergrund steht und nicht mehr die konzeptionelle Entwicklung, viel Geld Begehrlichkeiten weckt, Organisationen, die bisher mit Projektbudgets von 10.000 EUR gearbeitet haben, in der inhaltlichen und admistrativen Umsetzung überfordert sind, wenn sie auf einmal Budgets von 100.000 EUR sauber umsetzen sollen u.ä. Daher würde ich Dir raten, dass NGO ähnlich der Plattform Betterplace Bedarfe für ihre Projekte angeben und der Fond dann gemäß Bedarf ausgezahlt wird. So überlässt Du die Entscheidung, wie viel Geld benötigt wird, den NGO, die das sicher am besten einschätzen können.

Viele Grüße, Katrin
Katrin

18. September 2017 10:44

Liebe Katrin,
dank dir für dein Feedback und deine guten Fragen. Im Grunde handelt es sich um eine unkonventionelle und einfache Idee.

1. Zunächst sammeln wir Interessenten, nehmen wir als Beispiel 1 Million Peacmaker-Interessierte. Das bedeutet, dass Investoren 1 Million € für innovative Projekte zur Verfügung stellen und
2. die App entwickelt wird.
3. Zeitgleich können alle App-Interessenten eigene oder fremde Konzepte oder Ausbau-Projekte vorschlagen. Die 10 besten kommen in den Peacefond und werden dort für das eigentliche Voting vorgestellt, sehr übersichtlich und inklusive Kapitalbedarf.
4. Alle, die mittlerweile in die Peacemakerliste eingetragen sind, voten nun für die Konzepte. Jeder hat eine Stimme, die er einmal vergeben kann.
5. Jedes Projekt erhält an Euros exakt den Anteil seiner Stimmen. Warum?

Zuviel des Guten gibt es nicht, oder: Jeder Euro ist hilfreich, denn es werden persé nur Konzepte für den Peacefond zugelassen, die die Unternehmer auf jeden Fall auf- oder ausbauen wollen.
Vielleicht bekommt dann ein kleines Projekt, das nur einen Erstkapitalbedarf von 50.000€ angegeben hat, 150.000 Votes und damit ebensoviele Euros aus dem Peacefond. Dann sind eben drei Jahre Aufbauarbeit sichergestellt anstatt nur eines, oder man kann gleich eine Nummer grösser starten, das ist doch prima.
Andersherum kann es sein, dass ein grosses und teures Projekt vielleicht nur 1000 Votes und Euros bekommt. Haben oder nicht haben.

So entscheidet die Community über den Peacefond.

Alle Unternehmer haben sich mit ihren Konzepten vor der Teilnahme u.a. zu Transparenz verpflichtet. Das heißt konkret, dass sie ihren Einsatz und die Entwicklung des Projektes offenlegen müssen, so dass die Peacemaker-User den aktuellen Stand jederzeit nachverfolgen können.

Diesen Kreislauf kann man unter Berücksichtigung von zwei, drei einfachen Parametern beliebig oft wiederholen.
Für die Realisierung ist Weitersagen und Interessenten sammeln das A und O :)

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScdqk4FjHyjQ6051hlk-fUk1onfQ2SuED9KlsvrsAIotRzzSA/viewform

Salut, Susanne

leapfrogservice
17. September 2017 18:59

Hallo Susanne, klasse Idee, finde ich aus 2 Perspektiven: einmal suche ich privat nach Alternativen zu Whatsapp, die auch von meinen Freunden genutzt werden (wollen) und zum anderen finde ich es prima, dass gemeinnützige Projekte so an eine Finanzierung gelangen können! Ich habe mich auf die Interessensliste setzen lassen. Wie muss ich mir das vorstellen: Projekte werden vorgestellt, User voten dafür und das Projekt, welches die meisten Votes erhalten hat, erhält den Zuschlag? Oder richtet sich die ausgezahlte Summe nach der von den NGOs angegebenen Bedarf? Wie erfahren dann die Voter, was genau mit dem Geld umgesetzt wurde?
Viele Grüße Katrin

uniqorn
6. September 2017 14:51

Sehr gerne, habe ich gestern zufällig auf Facebook gelesen und musste gleich an dich und deine Idee denken. Ja, halte mich gerne auf dem Laufenden. Kontakt am besten per E-Mail über stemmerling@uniqorn-shop.de.

Liebe Grüße,
Simone

6. September 2017 9:25

Super Tipp, ich danke dir. Hab's mir grad angeschaut und werde die kurzfristig kontaktieren. Wer weiß, was kommt. Ich halte dich gerne auf dem Laufenden. Kontakt über uniqorn-shop.de ? Bei LinkedIn, Xing & Co. bin ich nicht, das frisst immer soviel Zeit für (aktuell) wenig Benefit.

uniqorn
5. September 2017 16:18

Hallo Susanne,

wir können gerne mal telefonieren, wenn deine Idee weiter wächst. Bist du denn Bei Xing oder LinkedIn?
Ich finde es super, dass Datenschutz bei deinem Messenger groß geschrieben wird. Kennst du Brabbler? Das ist das neue Startup von den damaligen Gründern von GMX. Das ist bestimmt auch interessant für dich, wenn du dich gegen die großen wie WhatsApp positionieren möchtest, ist das auch ein zukünftiger Wettbewerber. Hier ein Link zu einem Artikel: http://www.business-punk.com/2017/07/die-gruender-von-gmx-sind-mit-einem-neuen-startup-zurueck/2/.
Die möchten es den Nutzern mit ihrem Messenger anbieten Nachrichten, Fotos, Dokumente usw. zu versenden ohne dass NSA oder andere mitlesen können.
Da passt du perfekt in die Reihe: WhatsApp ist der Messenger, der wenn man es genau betrachtet eigentlich keine wirklichen Vorteile bietet, außer dass derzeit jeder den Messenger nutzt. Brabbelt bietet den Vorteil, dass die Daten der Nutzer sicher sind und du bietest den Nutzern dass die Daten sicher Daten sind und dass man gleichzeitig etwas Gutes tut. Also wenn alle 3 Messenger die gleichen Funktionen bieten, müsste ich nicht lange überlegen, welchen ich wählen würde :-)

Liebe Grüße,

Simone

4. September 2017 8:10

Perfekt! Danke auch nochmal für den Hinweis zum Datenschutz. Diesbzgl. möchte ich etwas wichtiges nachtragen:

Bei Peacemaker ist nicht der Kunde transparent, sondern das Unternehmen.

springt
3. September 2017 22:15

Danke Susanne! Schade, dass die App erst noch entwickelt werden muss. Ich könnte nämlich gerade einen vertrauenswürdingen Messenger gebrauchen.
Ich werde mich auf Deiner Liste eintragen!

1. September 2017 8:35

Hoch, sehr hoch. Ein Messenger ist keine öffentliche Plattform, wie facebook z.B. und darf deshalb auch kein Abhörraum sein, sondern ist absolute Privatsphäre, so wie ein Raum zuhause, in dem man sich auch ungestört unterhalten können muss.
Lieber Oliver, dank dir für den Hinweis. Ich merke, dass ich ein paar Sachen vergessen habe zu erwähnen, weil sie so selbstverständlich für mich sind.
Salut, Susanne

springt
31. August 2017 21:55

Liebe Susanne,

ein vernünftiger Messenger wäre schon toll. What's App traue ich jedenfalls keinen Meter weit.

Das bringt mich schon zur Gretchenfrage: Wie hältst Du's mit dem Datenschutz?

Gruß
Oliver

31. August 2017 20:16

Korrekt, Mißbrauch von Geldern ist immer eine Herausforderung. Insbesondere je größer und undurchsichtiger eine Organisation ist. Aber mit deiner Anregung bist du zum einen schon sehr weit in der Zukunft. Auslandsprojekte sind möglich, aber sicherlich würden wir in Deutschland beginnen und mit übersichtlichen Projekten.
Ausserdem ist bei Peacemaker absolute Transparenz ein Schlüsselwort. Einblick für alle in Aktivitäten und alle Zahlen, online, aktuell und übersichtlich. Das gilt für Peacemaker ebenso wie für die Projekte, die von Peacemaker gefördert werden. Das finde ich richtig und fair, und so lernen Menschen Wirtschaft.

Zudem bin ich - übrigens aus guter Erfahrung - überzeugt davon, dass die Mechanismen und Möglichkeiten, Wirtschaftsbetrug zu unterbinden, nicht ansatzweise so kompliziert oder schwierig sind, wie man das manchmal glauben möchte (oder soll). Es mangelt nämlich keineswegs an wirkungsvollen Strategien. Konsquent umgesetzt und gepaart mit Integrität und Transparenz - man wundert sich, wie herrlich gering so ein Risiko werden kann.

skamalis
31. August 2017 16:41

Ich finde die Idee gut. Allerdings hätte ich als Friedensfachkraft einige Bedenken, was Voting angeht: Unter Peace stelle ich mir vor, dass es eventuell auch einige Projekte im Ausland umgesetzt werden können, richtig? Sollte das der Fall sein, wird meiner Meinung nach viel mehr Expertise gebraucht als reine Voten, weil man manchmal gut meint aber unabsichtlich Schaden "Harm" einrichten könnte. Entwicklungszusammenarbeit ist voll von solchen Beispiele, daher wurde es mittlerweile viele Monitoring systeme eingebaut um diese zu vermeiden. Ich hätte dieser Effekt als Risiko genannt.

swathokk
30. August 2017 17:33

Hallo Susanne,

ja da hast du recht. Man kann natürlich beide messenger nutzen. Mit dem Stille-Post-Spiel ist eine tolle Idee. Vielleicht kannst du dabei so was ähnliches etablieren, wie damals das Gruscheln bei Studi VZ nur halt als Stille Post.
Viel Erfolg!

Viele Grüße,

Thomas

30. August 2017 16:35

Lieber Thomas,
ich werd die Gruppenanregung mit aufnehmen, merci.
Im Grunde seh ich das ganz entspannt. Es ist ja keine entweder/oder-Entscheidung - niemand muss WhatsApp löschen, wenn er Peacemaker installiert hat. Aber natürlich wird es schnuckelige Anregungen geben, Peacemaker auch zu NUTZEN. Zum Beispiel mit einem eigens dafür eingebauten Stille-Post-Spiel, an dem man über den Messenger teilnehmen kann. Lass dich überraschen :)

Liebe Simone, ich stimme dir voll und ganz zu. Du strahlst einen erfrischenden Unternehmergeist aus, vielleicht sollten wir mal telefonieren, wenn die Idee wächst. Freu mich, dass du dich auf die Einladungsliste zur App gesetzt hast.
Salut, Susanne

uniqorn
30. August 2017 16:04

Liebe Susanne,

als Gründer muss man auf jeden Fall optimistisch sein, sonst braucht man gar nicht erst anzufangen und es ist immer die richtige Vorgehensweise groß zu denken, also warum solltest du dich nicht als direkte Alternative zu WhatsApp positionieren?

Klar wäre es auf der einen Seite natürlich super, das Konzept ohne Investoren aufzustellen, aber Investoren bringen auch immer Know-How mit, was einem bei so einem Projekt sehr viel helfen kann.

Ich habe mich auf jeden Fall in die Interessenliste eingetragen und wünsche weiterhin viel Erfolg.

swathokk
30. August 2017 15:36

Hallo Susanne,

ich würde mich freuen, wenn deine App WhatsApp ablöst. Ich bin einer der wenigen Menschen, die Whats App aus verschiedenen Gründen nicht mehr installiert haben. Es gibt dutzende Messenger am Markt, wie Signal, Threema, Wire, Telegram, Viber, etc. Bisher hat es noch keiner geschafft ernsthafte Konkurrenz zu bieten.
Das Problem ist hier wie so oft: the winner takes it all!
Es muss für den User ein brennender Bedarf erzeugt werden von Whats App zu Peacemaker zu wechseln. Vielleicht kannst du ganze Gruppen zum Umzug animieren, wenn sie als Gruppe bei Werbetreibenden in deiner App Rabatte oder Gutschriften bekommen. Gruppen sind ja meist interressenspezifisch, z.B.: Biker-Gruppe, Familien-Gruppe, Kindergarten-Gruppe, etc. So würde sich deine Usermenge schnell steigern lassen und Werbetreibende kommen an eine sehr scharf geschnittene Zielgruppe heran.

Viele Grüße,

Thomas

30. August 2017 14:39

Unbedingt - Einladungen an Kontakte zu versenden wird definitiv ein Feature sein.

1,7 Mrd. User - herrlich, dass es jemanden gibt, der noch optimistischer ist als ich :) Aber genau so, wie du es beschreibst, ist es. Mit der Peacemaker-App hat gegenüber dem Hauptkonkurrenten WhatsApp niemand einen Nachteil, sondern alle haben Vorteile. Ob das viele Menschen genauso sehen, wissen wir, wenn sich viele auf die Einladungsliste für die kostenlose App setzen lassen.

Unten auf unserer Seite peacemaker1.jimdo.com

Gerne weitersagen, denn das ist der einfachste, aber wichtigste Schritt, und die Voraussetzung, um Peacemaker zum Leben zu erwecken.

Ja, Interesse von Investoren gibt es schon, aber das ist heute noch nicht relevant. Zumal es ja wirklich sein kann, dass die Peacemaker-Crowd sich über das erste Voting dafür entscheidet, die App ohne Investoren auf die Beine zu stellen. So etwas wundervolles mit einem Invest von 1-3€ pro Person auf die Beine zu stellen, das ist doch hammer, oder?!

uniqorn
30. August 2017 13:28

Liebe Susanne,

danke für deine Antworten.

Sehr gut, dass du die App von Profis entwickeln lässt. Technisch ist das auf jeden fall Möglich Nachrichten mit Einladungen zu versenden. Sowas würde ich definitiv einbauen, denn das erleichtert es den bestehenden Nutzern andere Freunde hinzuzufügen, wodurch du dann ein schnelleres Wachstum hast.

Das stimmt, dass es so gesehen eine günstige Investition ist. Aber ich gehe mal davon aus, dass du nicht bei 1 Mio. Nutzern halt machen möchtest. Hast du denn schon potenzielle Investoren, die bei entsprechendem Wachstum ggf. auch mehr investieren würden. Denn die Idee hat wirklich Potenzial und wenn man das ganz groß aufzieht, könntest du bestehenden großen Messengern Konkurrenz machen, und bspw. WhatsApp hat derzeit 1,7 Mrd. Nutzer.

Es ist schon richtig, dass Werbung oft nervt. Doch sie kann auch gut genutzt werden um weiteres Wachstum zu finanzieren, denn wenn deine Nutzerzahlen steigen, steigen logischerweise auch deine Kosten. Du benötigst mehr Serverkapazität und musst die App kontinuierlich weiter entwickeln.

Die Möglichkeit mit Peacemaker als Kooperation zu werben finde ich auch gut, wenn du da zu Beginn gleich bekannte Unternehmen gewinnst, könnte dir das helfen dein Projekt bekannter zu machen.

Liebe Grüße,

Simone

29. August 2017 16:34

Liebe Simone,

danke für das Feedback und die guten Anregungen.

Technische Performance: Korrekt, die muss absolut einwandfrei sein. Die App wird von Profis entwickelt werden, die sich mit den Anforderungen und dem Volumen auskennen.
Voraussichtlich wird die Verbreitung über Einladungen erfolgen, mal schaun, was technisch so möglich ist.

Finanzierung: Das ist der Clou. Normalerweise hat man eine App, macht sie (bestenfalls) erfolgreich und verkauft sie dann für viel Geld, siehe WhatsApp. Andersherum: Wenn sich 1 Million Interessenten auf die Einladungsliste für Peacemaker setzen lassen und später wirklich 1 Mio User die kostenlose App downloaden, bedeutet das für den Peacefond und damit für die Investoren 1 Million €. Das klingt viel, ist es aber nicht. Wäre die App mit 1 Million Usern bereits erfolgreich und Investoren würden sich heute einkaufen wollen, würden sie für 1 Mio € sicher keine Beteiligung bekommen. Günstiger als diese Variante kann es also für Investoren gar nicht werden.

Alternativ könnte man auf klassische Investoren verzichten und das ganze ausschließlich mit Usern aufbauen, über Crowdfunding und indem die App pro User 1€ pro Jahr kostet. Dann wär man komplett frei von Investoren und Peacemaker wär zu 100% ein Gemeinschaftsprojekt.
Wenn es genug Interessenten gibt, könnte das das erste Voting sein: Mit oder ohne Investoren?

Werbung: Umsatz um jeden Preis ist nicht alles. Diese Idee lebt von einem innovativen und visionären Wirtschaftsansatz. Wenn die Idee ankommt und der Messenger genutzt wird - muss man dann wirklich noch Werbung auf Peacemaker platzieren? Mich nervt so viel Werbung häufig und ich empfinde das oft als gewerbliches Stalking.
Andersherum kann ich es mir sehr wohl vorstellen: Und zwar dass Unternehmen Werbung für Peacemaker machen bzw. mit Peacemaker machen dürfen. Wenn es Kooperationen gibt und die Crowd für ein Produkt oder ein Projekt eines Unternehmens gevotet hat, warum nicht.

Salut,
Susanne

uniqorn
29. August 2017 15:53

Hallo Susanne,

ich finde deine Idee toll. Einen Messenger zu nutzen und gleichzeitig etwas Gutes damit zu tun ist etwas das jeder ohne große Überlegung gerne macht. Es muss lediglich gegeben sein, dass all die Funktionen verfügbar oder besser sind, die wir von unseren Messengern (WhatsApp, FB etc.) gewohnt sind. Denn sonst sind die Wechselbarrieren zu hoch.

Ich habe noch ein paar Fragen zu deinem Konzept: kann ich jedem eine Nachricht schreiben, oder auch nur Menschen, die ebenfalls den Messenger nutzen? Falls das der Fall ist wäre für den Anfang eine Funktion gut, eine Nachricht gekoppelt mit einer Einladung zu versenden. Nach dem Motto: XY hat dir eine Nachricht geschickt um sie anzusehen lade dir die Peacemaker App runter.

Eine Herausforderung sehe ich in der Finanzierung der gemeinnützigen Projekte: Du schreibst, dass 1 € pro Nutzer in den Peacemaker Fond fließt. Wie stellst du sicher, dass die Investoren genügend Kapital investieren, falls die Idee durch die Decke geht und sich in kürzester Zeit extrem viele User die App herunterladen und nutzen möchten?

Ist es langfristig geplant den Messenger auch für Werbezwecke zu nutzen? So könntest du mehr Umsatz generieren, der dann ebenfalls in gemeinnützige Projekte fließen kann. Denkbar wäre es ja auch nur bestimmte Unternehmen bei dir werben zu lassen, die ebenfalls etwas Gutes tun. bspw. vegane Kosmetik ohne Tierversuche, Original Unverpackt - der Supermarkt ohne Verpackungen oder ähnliches.

Ich freue mich über deine Antworten.

Liebe Grüße,

Simone