Kommentare

danielhofmeier
26. September 2014 10:24

Hallo Jan,
deine Idee ist aus Kundensicht mehr als nur Wünschenswert.
Hast du schon darüber nachgedacht auch mit Medikamenten Herstellern zu sprechen, um Barcodes an Packungen anzubringen, die auf deine Seite verweißen? So könnten auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente von dir übergreifend behandelt werden. Einsatzgebiete währen hier Apotheken. Bisher schreibt die Frau oder der Mann hinterm Dressen ja meist einen kleinen Zettel wie oft man die Medizin einzunehmen hat. Mit deiner Idee wäre auch das Geschichte, jeder könnte direkt nachsehen, wie oft er was nehmen darf.

enterpreneurlive
26. September 2014 2:53

mir gefällt euer Idee sehr.
habt ihr auch schon mit der Idee Schmerzpatienten hier auf der Gründer-Garage gesehen? evtl. könnt ihr euch Austauschen, evtl. für bestimmte Bereiche kooperiren,...

tierasyl
25. September 2014 13:38

Hallo,
grundsätzlich eine gute Idee.

Aber wir schimpfen auf die Krankenkassen weil die das mit dem Datenschutz nicht so eng sehen.
Wie seht Ihr das mit den Datenschutz und wie wollt Ihr diese Daten sicher verwahren?

Ich fände es nicht gerade angenehm wenn meine Daten bei euch auf einen Server liegen und nicht weiß wer darauf alles zugriff hat.

gruß
Tim fotoorte.de - Unsere Orte. Deine Fotos.

soosap
24. September 2014 10:33

Hey,

Ich denke deine Idee würde einerseits vielen Patienten deutlich mehr Aufklärung bieten, andererseits den Ärzten zusätzliche Aufgaben an den Tag legen. Du hast es ja angesprochen, dass die Ärzte im Sonderfall spezifisch Kommentare beilegen würden.
Jedoch glaube ich, dass viel zu viele Sonderfälle existieren und diese definitiv auf sich zugeschnittene Kommentare durch einen Arzt benötigen um tatsächlich Vergewisserung zu erlangen. Ich könnte mir aber sehr gut vorstellen, dass ihr im Falle einer bereits vorhandenen Kooperation oder künftigen Koop. mit einem Arzt evtl. eine intensivere Zusammenarbeit betreiben könntet. Nach und nach würdet ihr euch dementsprechend vergrößern und Kontakte zu weiteren Ärzten knüpfen. Um die Ärzte von eurer Idee zu überzeugen könntet ihr euer Projekt beispielsweise in verschiedenen Messen präsentieren um somit Aufsehen zu erregen. Auf diese Weise hättet ihr eine gute Basis eure Dienste folglich online anzubieten.

Liebe Grüße,
Team Saronia

dheles
22. September 2014 21:52

Hallo janguenthner,

"- Mobile Devices: Die Erreichbarkeit per App ist nicht nur praktisch sondern wird auch zunehmend zur Notwendigkeit, um dauerhaft bestehen zu können. Insofern wäre das im weiteren Verlauf sicher ein Thema."
habt ihr hier schon Ideen für die App entwickelt? Bzw. mit Leuten geredet, die euch den IT-Aufwand abnehmen? Der dürfte vorallem am Anfang recht hoch sein, das geht uns mit Spreadmix genauso. Kann euch nur raten, die App ab Start eurer Idee schon funktionstüchtig anzubieten, ansonsten finde ich eure Idee super, insoweit ich das beurteilen kann. :)

Beste Grüße
Daniel von Spreadmix

janguenthner
21. September 2014 14:44

Vielen Dank für eure Kommentare. Ich gehe kurz auf die Punkte ein, die neu aufgegriffen wurden:

- Haftungsrisiko: Diesen Punkt gilt es sicher zu beachten, er dürfte aber kein wesentliches Hindernis darstellen, wenn klar festgelegt wird, woher welche Informationen kommen und welche vom Arzt abgesegnet sind und welche nicht. Es kann schwierig sein, pauschale Aussagen zu bestimmten Krankheitsbildern zu treffen. Wo das der Fall ist muss das dem Patienten klar kommuniziert werden, mit entsprechenden Hinweisen, dann dürften auch rechtlich keine Probleme entstehen.

- Feedback: Das bisherige Feedback, sowohl von Ärzten als auch von Patienten, ist ausgesprochen positiv. Ärzten ist wichtig, dass keine wesentliche Mehrarbeit entsteht. Das ist durch die jetzige Form des Portals gewährleistet. Alle zusätzlichen Funktionen können optional genutzt werden.

- Mobile Devices: Die Erreichbarkeit per App ist nicht nur praktisch sondern wird auch zunehmend zur Notwendigkeit, um dauerhaft bestehen zu können. Insofern wäre das im weiteren Verlauf sicher ein Thema.

Zu karols Kommentar: Genau so ist es gedacht. Ich sehe Herausforderungen vor allem im technischen Bereich: in Krankenhäusern und Praxen wird unterschiedliche Software verwendet, es kann nicht immer auf ICD-10-Codes zugegriffen werden, manchmal besteht nur der Verdacht auf eine Krankheit oder die Diagnose ist vage etc. pp.
Wenn man diese Faktoren technisch in den Griff bekommt und eine sinnvolle Endlösung schafft dürfte die Überzeugungsarbeit zur Nutzung wesentlich erleichtert werden.

karol
21. September 2014 12:34

hi,

mich würde auch mal interessieren, in wieweit ihr denn schon mit ärzten in kontakt seit? was sagen die dazu?
ich finde die richtig gut und sehe auch für beide seiten nur vorteile. für die pazienten ist es klar. es wurde jetzt mehrfach erwähnt, dass die ärzte keine zeit haben. das mag ja sein, aber die diagnose, medikamente und weitere schritte tippen die so oder so min ein mal in ihren rechner. ärzte sind schlaue leute, die grundsätzlich nur das beste für ihre patienten wollen. es sollte also kein großer aufwand sein, sie von den vorteilen eurer idee zu überzeugen. wenn ihr denen dann eine einfache software-maske und plattform gebt, in die sie die informationen die sie so oder so festhalten müssen eintragen, wüsste ich nicht, warum sie das nicht annehmen sollten. wäre natürlich super, wenn die software dann auch auf die ärztlichen bedürfnisse eingeht. eine crm und erp anbindung z.b. der arzt stellt seine diagnose etc und am ende hat er auch schon gleich alle positionen buchhalterisch verordnet und alles ordentlich dem kunden zugeordnet.

viel erfolg und beste grüße,
karol
tak'>https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/787/">tak tak - polish deli

stefaniefeder
20. September 2014 18:24

Hallo,
da ihr auch ein online Portal habt, würde mich bei euch auch eure Lösung zum Thema mobile Devices interessieren (ist bei Projectroom heute Tagesthema ^^).
Viele Patienten werden wohl auch Bereichte daheim online am PC lesen. Wird es bei euch auch eine App geben? Oder Versionen für Smarthphone/Tablet?

Könnte man vielleicht in der Smartphone Version Folgerezepte aufrufen und dann (in Zukunft) vielleicht damit (wie auch schon am Flughafen mit Ticket) in die Apotheke gehen?

Lg,
Steffi

mbless
17. September 2014 11:30

Hallo zusammen,

ich denke, dass es v.a. zwei Punkte gibt, die in der Beschreibung noch nicht ganz ausgereift sind und in der bisherigen Diskussion auch bereits angesprochen wurden:

- Erhöhter Aufwand und ausreichende Incentivierung der behandelnden Ärzte

- Möglicherweise erhöhtes Haftungsrisiko für die Ärzte

Ich hoffe wir konnten Dir weiterhelfen.

Viel Erfolg beim Vorhaben!

Marcel
www.jobtalents.de

ktsvetanova
9. September 2014 18:20

Hallo janggünther,

das Konzept finde ich gut! es gibt trotzdem viele Fragen, die mir eingefallen sind. z.B hast du schon ein Feedback von Ärzten bekommen? Und wenn wie viel und in welchem Land? Das ist immer die erste Frage mit einem Investor. Das ist eigentlich kein typischer Fall, aber trotzdem ist auch wichtig, dass du die Zielgruppe richtich ansprichst.

Du hast meine Stimme. Viel Erfolg!
LG
Kristina

michaelhaas
2. September 2014 13:50

Ich bekomme gerade selbst mit wie hilfreich so eine "Nachsorge" sein kann und eure Idee macht das einfach nur super unkompliziert, das finde ich gut! Habt ihr euch schon Prozesse bzw. Vorgehensweisen ausgedacht, um die ganzen Informationen über die Medikamente (Einnahmefrequenz, Nebenwirkungen, usw.) beschaffen und katalogisieren werdet? Ich glaube das wird leider echt aufwendig für euch.

Auf jeden Fall wünsche ich euch ganz viel Erfolg!

Cheers

Michael

ping
31. August 2014 16:43

neben der fehlenden zeit spielt bei ärzten vermutlich auch ein haftungsrisiko eine rolle. je genauer die diagnose dokumentiert ist, desto mehr anhaltspunkte liefert der arzt, um verklagt zu werden.

das argument "fehlende zeit" ist häufig vorgeschoben, denn in summe spart der arzt durch einen gut informierten und nicht verunsicherten patienten mehr zeit als er investiert.

ich habe schon häufiger beim arzt nach dem dazugehörigen ICD code gefragt; damit wird dann unter anderem klar, ob eine krankheit oder ein "verdacht auf die krankheit" diagnostiziert wurde.
mediziner geben bei einem gespräch darüber häufig auch zu bedenken, dass medizin gar keine so präzise wissenschaft ist, wie viele meinen.

was aber in jedem fall dokumentiert werden sollte ist, welche medikamente verschrieben wurden und der genaue plan zum einnehmen der medikamente. habe schon häufiger erlebt, dass der arzt beim präzisieren der medikation widersprüche entdeckt und kurzfristig richtig gestellt hat.

bei älteren leuten hilft übrigens ein übersichtlicher ausdruck auf papier statt der app entscheidend weiter.

janguenthner
30. August 2014 21:53

@msmr
Der Name ist aktuell der Projektname, letztendlich wird das Portal voraussichtlich einen anderen Namen erhalten. Aber Jägertee ist prinzipiell ja auch keine so schlechte Sache ;)
An eine Arztbewertung habe ich auch schon gedacht, am ehesten in Richtung Feedback für den Arzt selbst, das wäre ein weiterer Anreiz, das Portal zu nutzen.

@project-app
Den Punkt mit fehlender Affinität zu technischen Neuerungen sehe ich als weniger problematisch an. Es kann sicher nicht jeder Senior überzeugt werden, einen E-Mail-Account anzulegen, wenn er sein Leben lang ohne einen zurechtgekommen ist, die Grundakzeptanz nimmt aber zu. Und auch unsere Generation wird mit der Zeit (leider) älter.

@henrikpscheidl
Die technische Umsetzung wird sicher eine Herausforderung, soweit ich bisher informiert bin aber keine unüberwindbare. Den eService habe ich mir gerade einmal angesehen, auch wenn es da Überschneidungen geben wird steht bei Jagamed die Bereitstellung verständlicher Informationen im Vordergrund, insofern sehe ich da kein zwingendes Problem. Danke auf jeden Fall für die Anmerkungen.

janguenthner
30. August 2014 21:20

Vielen Dank für eure Kommentare, es ist sehr hilfreich so durchdachtes Feedback zu bekommen.

Das Projekt bzw. die Idee wurde etwas angepasst, die überarbeitete Version ist jetzt online. Hier ein paar Anmerkungen, was geändert wurde und warum:

Als Hauptproblematik hat sich der Punkt herauskristallisiert, dass Ärzte zeitlich nicht genug Zeit haben könnten mit dem Portal zu arbeiten. Dazu kurz die Anmerkung, dass bei der Grundidee dem Arzt hauptsächlich eine kommentierende bzw. editierende Funktion zukommt, Informationen werden vorwiegend durch Jagamed selbst bereitgestellt. Um den Zeitaufwand für Ärzte dennoch so gering wie möglich zu gestalten, werden vom Portal benötigte Patientendaten über eine Schnittstelle der Unternehmenssoftware ausgelesen und müssen nicht mehr selbst im System eingegeben. Die Funktionen sowohl für Anmerkungen als auch für direkte Kommunikation werden optionalisiert und nur bei Einverständnis des Arztes angeboten. Der Patient erhält somit in jedem Fall Informationen zu seinem speziellen Krankheitsbild, und das vollautomatisch. Nur das Einverständnis des Patienten zur Datenverwendung muss bestätigt werden.

Kommentiert gerne, was ihr davon haltet.

henrikpscheidl
30. August 2014 21:08

Ich habe gevotet, finde ich die Idee gut!
Allerdings gebe ich zu Bedenken, dass wirklich kein Arzt das freiwillig macht. Da kommt es auf jeden "Klick" an, den sie machen müssen, der Workflow dürfte massiv gestört werden.
Es kommt eben darauf an, in wie weit die Diagnosen noch einmal eingegeben werden müssen. Eine automatische Verbindung zu dem defacto-Standard-Programm Turbomed wird nicht möglich sein.
Turbomed selbst bietet übrigens genau das auch schon an, auf Wunsch werden Diagnosen für den Patienten online zur Verfügung gestellt (CGM LIFE eSERVICE) - das sieht dann quasi aus wie die Krankenakte mit Bemerkungen und Befunden. Deine Idee müsste sich dann insoweit abheben, dass dazu noch zusätzliche Infos abgerufen werden können, wie die nächste Apotheke oder eine genaue Krankheitsbeschreibung etc.
Viel Erfolg!
Grüße
Henrik

nurmedo
30. August 2014 14:24

Das Problem bei vielen Ärzten ist, dass sie einem manchmal die Diagnose gar nicht mitteilen. Und einfach irgendwelche Therapie verschreiben. Durch dieses Portal wird die Handlungsweise des Arztes transparenter und das ist gut. Und man kann im Internet selbst dann auschecken, wie das mit der Krankheit aussieht. Problem ist für mich, ob die Ärzte da mitmachen, sonst super Idee.

christopherpraetsch
29. August 2014 11:43

Ich finde, das ist ein wertvolles Projekt, das ein offenkundig bestehendes Problem, die Nachbetreuung im Krankheitsfall adäquat adressiert. Würde auch vorschlagen, über andere als Werbefinanzierungsquellen nachzudenken.

project-app
29. August 2014 10:47

Hallo,

eine wirklich gute und innovative Idee, die mit Sicherheit ein Erfolg sein könnte. Nur leider hegt nicht jeder eine Affinität zu den elektronischen Endgeräten oder technischen Erneuerungen. Besondere ältere Menschen haben in den meisten Fällen nicht die Kenntnis, sich Online zu bewegen, geschweige denn mit einem Smartphone eine App zu benutzen. Diese Idee ist vielmehr eine Idee für die jüngere Generation. Und ob sich die Ärzte auch die Mühe machen, alles Online einzutragen ist auch wieder eine wichtige Frage. Und was passiert, wenn man mal etwas nicht versteht? Wer beantwortet mir meine Fragen? Eventuell könnte man mit den Diagnoseprogrammen im Krankenhaus eine technische Verbindung zu deiner App bzw. aufbauen, sodass kein Mehraufwand für die Ärzte entsteht. Vor einiger Zeit hatten wir Firmen wie Bayer etc. bei uns in der Uni. Wir können uns noch teilweise daran erinnern, dass man von solch einer Idee gesprochen hat. Im welchem Ausmaß können wir jedoch nicht sagen. Eine Umfrage wäre ganz sinnvoll. Es gibt zahlreiche Umfrage Tools im Web, viele Unis bieten das sogar auch kostenlos an. Du könntest tausende von Menschen damit erreichen und nach ihren Bedürfnissen fragen, oder besser noch: Ob Sie so eine Funktion benutzen würden. Immerhin hättest du damit eine wissenschaftliche Auswertung und könntest dies bei Investoren vorlegen.

tessawaldhart
28. August 2014 23:12

@Janguenther sehr gut :) viel Erfolg! Tessa, /Good Morning Berlin/

msmr
28. August 2014 18:58

Hallo,

Du hast hier eine verdammt gute und darüber hinaus noch sehr sinnvolle Idee!

Meine Vorschläge:

1.:
Bei "Jagamed" denke ich gleich an Jäger-Tee (d. h. mit Alkohol), was nicht so ganz zu Deinem doch sonst so seriösen Konzept passt. Fällt Dir eventuell eine bessere Bezeichnung ein? (Die Endung auf"-med" ist gut, die vielleicht als Namenbestandteil beibehalten)

2.:
Man könnte auch innerhalb des Angebots eine "Kunden-Community" anbieten, in der sich die Patienten/Kunden austauschen können.
3.:

Eventuell wäre sogar eine Arzt-Bewertung sinnvoll - wenn dem nicht das Finanzierungskonzept durch Ärzte zuwider steht (Aber nicht bei Finanzierung durch Krankenkassen).

+1

Grüße & viel Erfolg,
Uli.

27. August 2014 15:11

Hallo Janguenthner,

Jagamed hört sich grundsätzlich super an. Allerdings denke ich, dass du den Arbeitsaufwand für die behandelnden Ärzte so gering wie möglich halten müsstest (schließe mich da sebastianritter an). Ich kenne viele Mediziner aus meinem Umfeld und weiß daher nur zu genau, dass diese schon total mit administrativen Aufgaben überfordert und überlastet sind. Ich sehe daher auf den ersten Blick kein Incentive für einen behandelnden Arzt das System zu befüllen. Ich kann mich aber natürlich auch täuschen und wenn es so einfach wie möglich für den Arzt gemacht wird und man beispielsweise vorgefertigte Baukästen hat, kann das auf jeden Fall klappen.

Viel Erfolg

Beste Grüße

Christoph

sedacon
27. August 2014 12:57

Das ist mal eine gute Idee. Gerade für unsere "online" Generation wäre das bestimmt interessant und einfacher.

Die Telefondame könnte bestimmt auch die nötigen Informationen verwalten. Denn falls damit alles online funktioniert, braucht Sie den Telefonhörer nicht mehr zur Hand nehmen und hat automatisch mehr Zeit.

sebastianritter
27. August 2014 12:37

Für den Patienten ist das natürlich eine schöne Sache, allerdings sehr ich für die Ärzte den Mehrwert nicht so richtig. Die haben letztendlich doch nur mehr Arbeit dadurch. Die Patienten kommen ja auch so und viele Ärzte sind ohnehin ständig überlastet.

Hast du schonmal Kontakt zu Verbände, Krankenkassen etc. aufgenommen. Ich denke, du brauchst da einen sehr starken Partner an deiner Seite, dann könntest du die Idee vielleicht am Markt durchsetzen.

Viel Erfolg auf jeden Fall.

janguenthner
27. August 2014 2:03

@funforpeace, thomas
Ich stimme zu, dass das Portal den Arzt zeitlich eher ent- als belasten sollte. Optimalerweise werden Diagnosen und Therapien automatisch "übersetzt", viele Fragen durch die verfügbaren Infos abgedeckt und individuelle Fragen könnten oft auch vom Personal oder, sollte eine zukünftige Personalstruktur das hergeben, sogar von Jagamed selbst beantwortet werden. So könnten unnötige Arztbesuche sogar verhindert und netto Zeit gespart werden. Soweit zumindest die Theorie.

@tessa
Absolut! Jagamed bietet hier aber auch eher Zusatznutzen im Sinne von Informationen. Es steht dem Patienten frei ob er diese Möglichkeit nutzen möchte. Keinesfalls wäre es Überbringer der Diagnose, das muss natürlich weiterhin persönlich durch den Arzt durchgeführt werden.

@assad
Sehr gerne! Schreibe mir am besten einmal deine Kontaktdaten an jan.guenthner[at]gmail.com oder lasse mich einfach wissen wie du am besten zu erreichen bist.

@ping
Danke. Ich klicke mich bei Gelegenheit durch.

ping
26. August 2014 22:16

ich habe selbst mal in eine ähnliche richtung recherchiert. hier noch einige links zur motivation

http://download.ted.com/talks/ThomasGoetz_2010P.mp4
-- compliance funktioniert dann, wenn die patienten wissen, was sie tun sollen. dann ist auch der behandlungserfolg besser.

http://healthdesignchallenge.com/
-- hier ist ein wettbewerb auf basis der ergebnisse des vortrags von oben. vielleicht hilft dir das ja auch weiter.

assad
26. August 2014 13:11

Die Idee ist Klasse und es entwickelt sich genau in die Richtung. Ich arbeite bei Bayer als IT-Projektmanager und BayerHealthcare hat auch solche ähnlichen Ideen. Können uns gerne mal austauschen, vielleicht auch über eine Zusammenarbeit.

tessawaldhart
26. August 2014 13:04

Hallo! Ich finde die Idee sehr innovativ, ich bin mir nur nicht ganz sicher, inwiefern ein Patient seine Diagnose gern an einer App stehen hat, wenn es sich dabei, wirklich um eine schlimme Diagnose handelt. Vielleicht sollte man in solchen Fällen spezielle Tips geben, die einen positiv stimmen und versuchen bisschen aufzubauen. Lg Tessa

thomasm
26. August 2014 11:04

Hallo,
da hast Du auf jeden Fall eine gute Idee. Ich bin in der Gesundheitsbranche tätig und habe bereits Erfahrungen auf einem ähnlichem Gebiet gemacht.
Wir sind ein Heilmittelerbringer und haben uns auf die Förderung von Kindern über die Frühförderung und Komplexleistung spezialisiert.
Dabei haben wir eine eigene Software entwickelt, mit deren Hilfe die Ärzte auf den Entwicklungsstand der Patienten zugreifen können.

Ich kann dir da leider nur sagen, dass die das nach 4 Jahren Einführung nicht interessiert hat.

Good Luck!

Ich würde mich aber für eine Sache interessieren. Der Teil, wo der Patient seine Termine verwaltet in Form einer App, die von dem Arzt oder wem auch immer verwaltet wird. Änderungen könnten darüber kommuniziert werden.

MfG Thomas

funforpeace
26. August 2014 10:43

Moin Moin,

eine gute Idee hast du da gehabt aber ich befürchte einfach, dass kein Artzt dieser Welt Zeit dafür hat. Trotzdem fände ich es gut wenn es eine solche Plattform geben würde. Viel Erfolg!

janguenthner
26. August 2014 1:14

Was die Finanzierung durch Krankenkassen angeht - das ist ein sehr guter Punkt. Daran habe ich auch schon gedacht, realisierbar wäre das vermutlich am ehesten, wenn das Portal in seiner Gänze steht und zumindest in Teilen schon erfolgreich läuft. Langfristig ist diese Überlegung vermutlich sogar besser umsetzbar als Krankenhäuser und Ärzte selbst zur Kasse zu bitten, zumindest in Deutschland.

Würde sich das Portal so oder durch Werbefinanzierung kostenlos anbieten lassen wäre auch die Hemmschwelle von Krankenhäusern und Ärzten, das Portal zu nutzen, geringer. Ideal wäre die Möglichkeit der Einbettung in gängige Unternehmenssoftware, mit vollautomatischer postambulanter/stationärer (Mit)versorgung durch das Portal. Das hieße kaum Mehrarbeit für die Krankenversorgung bei gleichzeitigen Vorteilen in Information und Therapie.

janguenthner
26. August 2014 1:02

@Ping
Danke für deinen Kommentar. Optimalerweise werden durch gute Informationen und eine passende Q&A-Sektion viele potentielle Fragen bereits beantwortet. Inwieweit ein weiterer individueller Austausch stattfindet hängt sicher auch vom Engagement des Arztes/Krankenhauses ab, das Portal erleichtert die Kommunikation zumindest in jedem Falle schon einmal dadurch, dass sie prinzipiell möglich und mit minimalen Hürden (online, schnell) erreichbar ist und zudem auf alle behandelten Patienten zugegriffen werden kann. Die Kommunikationskomponente ist aber mit Sicherheit ein Punkt, der hinsichtlich der realisierbaren Tiefe und Detailliertheit genau betrachtet werden muss.

ping
25. August 2014 23:59

falsche medikation schafft einen signifikanten teil der probleme beim gesundwerden.
allein die punkte dokumentation und vor allem verständliche handlungsanweisungen dürften dieses problem weitestgehend aus der welt schaffen.
der punkt "patient kann fragen stellen" kann sich allerdings schnell ein aufwendiges unterfangen werden.

statt der werbefinanzierung würde ich über eine finanzierung durch die krankenkassen / krankenversicherungen nachdenken. schliesslich sparen die eine menge geld durch zielgerichtete therapie.

das problem ist auf den punkt getroffen, aber wie wollt ihr die ärzte dazu überreden, dabei mitzumachen?