Kommentare

thefounder
27. September 2014 0:22

Hallo jobtalents-Team,

ich finde eure Idee sehr gut und aktuell. Es muss bei den Personalern ein Umdenken stattfinden - es müssen andere Wege her um geeignetes Personal zu finden. Dazu passt jobtalent wunderbar, denn wie ihr schon behauptet - das Talent und die Fähigkeiten des Einzelnen sollten mit die wichtigsten Entscheidungsmerkmale für Unternehmen sein.

Viel Erfolg bei der Umsetzung!

hippoontoast
26. September 2014 22:51

Sehr coole Idee, wird aber schwer sich auf diesem Markt zu etablieren.

Viel Erfolg!

danielhofmeier
26. September 2014 15:50

Hallo mbless,
du sprichst von echten „unattraktiv genaue[n] Aufgabenstellungen“ der Unternehmen. Sollt ihr nicht genau diese „unattraktiven“ Tätigkeiten für das Unternehmen mit Personal besetzen?
Ich stelle es mir etwas kompliziert vor spannende Aufgabe zu kreieren, die gleichzeitig aussagekräftig im Hinblick auf die spätere Anstellung sein sollen und dazu noch Spaß machen müssen / sollten.
Helft ihr den Unternehmen solche Aufgaben zu stellen? Übernehmt ihr das komplett? Glaube irgendwie nicht, dass Unternehmen für diese Zusatzarbeit bezahlen würden.

mbless
26. September 2014 12:18

Hallo Daniel,

die Challenges finden digital statt. Das ermöglicht es dem Bewerber eine flexible Bearbeitung der Aufgaben. Die Auswertung erfolgt bei Multiple-Choice Aufgaben hauptsächlich automatisch und geben damit eine Vorauswahl interessanter Kandidaten. Die frei lösbaren Aufgaben werden individuell ausgewertet, entweder durch das Unternehmen oder als Dienstleistung durch uns.
Eine Open Challenge stellt z.B. eine typische Aufgabenstellung im Projektmanagement dar. Der Lösungsansatz eines Bewerbers ist für viele Unternehmen interessant, da sie solche Anforderungen bei ihren Bewerbern suchen. Die gestellten Aufgaben in der Challenge müssen dabei nicht immer konkret an einer beruflichen Situation ausgerichtet sein. In diesem Zusammenhang sind auch allgemeine Denksportaufgaben oder Situationen aus dem privaten Umfeld denkbar. Dies sorgt auch für eine gewisse lockere Atmosphäre und erlaubt damit einen besseren Einblick in die tatsächliche Arbeits- und Denkweise des Bewerbers.

Ich hoffe ich konnte deine Fragen beantworten.

Beste Grüße
Marcel Blessing

dheles
26. September 2014 0:01

Hallo mbless,

eins noch: ich habe noch nicht ganz verstanden, wie die Challenges zustande kommen. Lassen die Firmen alle potentiellen Bewerber in einem Raum „Probearbeiten“? Wie genau wird das ausgewertet? Kannst du mir ein Beispiel für eine open Challenge geben?
Sollen die Challenges nur ezwas mit Büroarbeit zu tun haben oder können sie auch privater Natur sein?

Ich finde die Idee immer noch super und würde mich freuen, wenn sie bald nutzbar wäre!

LG Daniel
https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/1085/

stefaniefeder
25. September 2014 11:30

Hi Marcel,

zuerst danke für deine Antwort.
Projectroom ist vom Zeitaufwand dann eher wieder wie ein CV - einmal erstellen (einmaliger größerer Aufwand) und dann abundzu mal pflegen. Die Bewerbung an sich ist dann kein Aufwand - eigentlich nur ein Klick....

und dann noch:
Maria (https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/1203/) und ich haben grad eine Gruppe auf FB gestartet um dann nach dem Wettbewerb zusammen zu bleiben:
https://www.facebook.com/groups/372872762862642/

Wäre schön, wenn du dazu kommst!

Liebe Grüße,
Steffi

mbless
24. September 2014 16:23

Hallo Steffi,

dann schau ich mal ob ich auch noch deinen letzten Punkte ausräumen kann ;)

Die 2-3 Stunden ergeben sich aus verschiedenen Aufgaben. Diese Aufgaben kann man jeweils getrennt von einander bearbeiten. Bevor du sie beginnst, weißt du das grobe Thema und wie viel Zeit du dir nehmen solltest. Jede Lösung kann einzeln gespeichert werden, so kannst du dir die Bearbeitungszeiträume flexibel einteilen. Orientiert haben wir uns an bestehenden Modellen von onlinebasierten Assessment-Centern, natürlich im kleineren Maßstab.
Eine Anrechnung von gelösten Aufgaben ist im Feld der Open-Challenges (durch jobTalents veröffentlicht) geplant. Bei Closed-Challenges von einzelnen Arbeitgebern hängt es von deren Bereitwilligkeit ab, Ergebnisse zu teilen. Hier planen wir bereits eine abstrakte Erfassung der Ergebnisse.
Dem zeitlichen Aufwand einer Challenge steht aus unserer Sicht die herausragende Präsentationsmöglichkeit gegenüber. Der Bewerber hat die Möglichkeit, sich mit seiner Leistung zu positionieren. Bisher waren unsere Rückmeldungen dazu immer im positiven Bereich. Den Zeitlichen Aufwand sehe ich ähnlich wie bei Projectroom. Hier brauche ich ja auch mehr Zeit im Vergleich zur CV-Erstellung. Daraus erhoffe ich mir einen Mehrwert bei den Bewerbungen. Zugegebener Maßen dient hier mein Profil direkt für mehrere Stellenausschreibungen, der Aufwand in Erstellung und Pflege ist allerdings auch höher.

Beste Grüße
Marcel Blessing

stefaniefeder
24. September 2014 13:09

Hi Marcel,

dein letzter Kommentar war auch noch mal sehr aufschlussreich über eure Sichtweise.
Das mit dem Betrug sehe ich nun auch nicht mehr sooo kritisch - Können muss man es ja dann so oder so.

Aber 2-3 Stunden Aufwand für 1 Challenge haben mich grad etwas erschreckt. Für 1 Challenge, dh wenn ich wirklich auf Jobsuche bin, muss ich als Bewerber sehr viel Zeit investieren. Im Moment mit CV hat man den Aufwand den CV zu gestalten (und immer mal wieder ein bisschen zu aktualisieren) und die Jobs sich zu suchen. Dann folgt ein Anschreiben dazu. Aber da brauche ich nicht 2-3 Stunden...Und wenn ich dann die ganze Zeit online dran bleiben muss, finde ich das sehr unflexibel. Oder kann man da speichern und dann später weiter arbeiten? Habt ihr da eine Umfrage gemacht, wer pro Job 2-3 Stunden Challenge machen würde? Oder was eine Zeit wäre, wo viele Menschen mitmachen würden. Denn auch die Masse und die Anzahl der potenziellen Bewerber wird bei euch zählen auf dem Portal (wie bei uns!). Wenn nun vielen Leuten 2-3h zu viel sind, bleiben viele eventuell weg? Kann man vielleicht generelle "Anangstest" machen, die nur so 30Min sind. Also zb Basischallenges von Jobtalent gestellt - durch diese Basischallenges könnte ich mir badget verdienen, die in meinem Profil zu sehen sind (ähnlich wie hier http://openbadges.org/about/). Und dann habe ich schon ein gewisses Level...
Ich muss ja gestehen, ich müsste schon echt einen riesen Pain haben mich 2-3h für eine Aufgabe zu nehmen, ohne zu wissen, ob ich damit erfolgreichbin. Oder es muss wirklich ein ganz ganz krass guter und reizender Job sein.

Bei der Frage nach der Diskriminierung stimme ich Euch zu. Da haben wir die gleichen "Probleme" bzw das Problem Mensch....

Liebe Grüße,
Steffi

mbless
24. September 2014 10:04

Hallo Prasath,

unseren Vorteil in der Vorrunde durch jobTalents, wie du es so gut beschrieben hast, ist, dass der Arbeitgeber die Kandidatenauswahl von Beginn an auf seinen Mehrwert ausrichtet. Ein größtmöglicher Nutzen entsteht dem Unternehmen nur, wenn die neuen Mitarbeiter nach ihren tatsächlichen Fähigkeiten ausgesucht werden. Im Gegenzug entsteht dem Unternehmen ein theoretischer Verlust, wenn es qualifizierte Bewerber aufgrund von Formalanforderungen oder ähnlichem abweist. Hierin sehen wir den Vorteil von vorgeschalteten Challenges, welche von Beginn an den Fokus auf die Leistung des Bewerbers legen.

Die Verhinderung von Betrug beim lösen der Challenges sehen wir als nicht so problematisch. Einmal gibt es die zeitliche Komponente (siehe folgender Punkt). Des Weiteren muss jedem Bewerber klar sein, dass er zu einem späteren Zeitpunkt seine Leistung entsprechend erbringen muss. Fällt es auf, dass jemand die gestellten Aufgaben durch einen Dritten lösen lässt, wird er von jobTalents ausgeschlossen, d.h. er hat seine Chance verspielt.

Eine Challenge KANN insgesamt in 2-3 Stunden gelöst werden. Wir stellen uns das eher so vor: Du öffnest die eine Aufgabe, bekommst alle Materialien und hast z.B. 45min Zeit, dein Ergebnis einzureichen. Dann kannst du die nächste Aufgabe öffnen. Wenn du keine Zeit hast, kannst du sie zu einem späteren Zeitpunkt beginnen, somit hast du die Möglichkeit deine Zeit einzuteilen.

In der Realität wirst du überraschend vor neue Aufgaben gestellt und musst ad-hoc diese bestmöglich lösen. So auch bei jobTalents. Der Bewerber hat die Möglichkeit zu wählen, wann er eine Aufgabe beginnt. Wenn er einen schlechten Tag hat, ist das so.

Stimmt, ein persönliches Treffen ist nicht zu verhindern ;) Man kann Diskriminierung nur durch entsprechende Werkzeuge und Maßnahmen entgegenwirken, garantiert verhindern kann man sie nicht. Durch die anonyme Bewerbung mit einem Lösungsansatz für die bearbeitete Challenge, sehen wir uns auf einem guten Weg. Der Kampf gegen Diskriminierung lässt sich leider nur in den Köpfen und Gedankengut der Akteure aufnehmen.

Hoffe ich konnte weiterhelfen.

Beste Grüße
Marcel Blessing

soosap
23. September 2014 18:20

Hallo Marcel,

euer Portal stellt also eine "Vorrunde" bei einer Bewerbung dar.
Ich finde die Idee gut, da sich Bewerber durch ihre Talente hervorheben können, allerdings ist es fragwürdig ob sich diese "Vorrunde" durchsetzt. Wie kann man verhindern das der Bewerber sich Hilfe holt. Wie hoch wird die Challenge angesehen. Es wird sicherlich auch Bewerber geben die einen Top Lebenslauf haben und genau in diesen 2-3 Stunden nicht ihre eigendlichen Fähigkeiten abrufen können.
Wie soll gegen Diskrimenierung vorgegangen werden, wenn die Personen sich im Gespräch vorstellen müssen, was ja nicht zu verhindern ist.

Grüße,
Prasath
Team Saronia

mbless
23. September 2014 14:15

Hallo Steffi,

schön, dass wir dich zum Grübeln bringen ;) Vielleicht können dir die Folgenden Antworten weiterhelfen:

- Bewerber die von Anfang an nicht ins Raster passen bzw. nicht für den Job geeignet sind wird man immer haben. Das können auch wir nicht verhindern. Wie du richtig erkannt hast, ist die Herausforderung, die richtigen Leute zur Challenge zu motivieren. Abgesehen von Open Challenges sind die gestellten Aufgaben jedoch auf ausgeschriebene Stellen bezogen, d.h. sie wissen um was es geht. Es geht hier also weniger um das Problem eine für Bewerber attraktive Aufgabe zu finden, sondern um qualitativ passenden Traffic und intelligente Challenges für eine Bewertung der Teilnehmer.
Wie du in unserer Präsentation gesehen hast, handelt es sich bei einer Challenge um eine Reihe von Aufgabenstellungen. Diese sprechen unterschiedliche Aspekte des Bewerbers an. Somit ist die Gefahr einer einseitigen Betrachtung nicht gegeben.

- Eine Challenge wird aus mehreren Abschnitten bestehen. Jeder dieser Abschnitte sollte von einem entsprechend qualifizierten Bewerber in 20-30min bearbeitet werden können. Somit würde eine Challenge insgesamt ca. 2-3 Stunden dauern.
Auf Seite der Personaler wird der Aufwand nicht so groß sein. Für die Aufgaben der Challenges erarbeiten wir einen grundsätzlichen Werkzeugkasten, so können wir durch Adaption relativ kostengünstig individuelle Aufgabenstellungen erarbeiten. Zudem handelt es sich bei jobTalents im Kern um ein vorgelagertes Assessment-Center. Diese Aufgabenstellungen liegen für gewöhnlich bereits bei den Personalern in der Schublade, bzw. es gibt entsprechende Erfahrungswerte/Fallbeispiele.
Wer formuliert die Aufgaben? Wie im Profil geschildert werden wir den Arbeitgebern entsprechende Hilfestellung geben. Das bedeutet, wir unterstützen sie nach Wunsch beratend oder durch die Challenge-Erstellung als zusätzliche Dienstleistung.

- Stimmt, die ersten Schritte und Gedankengänge eines Quereinsteigers sind meist ähnlich. Die Aufgabenstellung der Challenge hat das Ziel, Einblick in die Arbeits- und Vorgehensweise des Bewerbers zu geben – nicht eine perfekte Lösung. Wie sich eine Person in einer praktischen Stresssituation verhält, ist weder durch eine Challenge noch durch eine klassische Bewerbung einwandfrei feststellbar. Sie können immer nur einen begrenzten Einblick gewähren. Der Vorteil der Challenge besteht allerdings darin, dass eine Lösung des Bewerbers seine Arbeitsweise offen legt und somit einen Rückschluss auf das praktische Arbeiten erlaubt. Strukturiert der Bewerber beispielsweise seine Lösung und legt er Gedankengänge systematisch offen kann er voraussichtlich besser mit komplexen Herausforderungen umgehen.
Wie bereits geschildert, ist die Challenge auf jobTalents.de kein Ersatz für das persönliche Bewerbungsgespräch. Dies wird auch in Zukunft das zentrale Element einer Bewerbung bleiben, da die soziale Interaktion unserer Meinung nach durch nichts zu ersetzen ist. Der Bewerber kann sich durch seine individuelle Challenge-Lösung für die nächsten Schritte im Bewerbungsprozess qualifizieren. Praktische Erfahrung, der Lebenslauf, etc. wird nicht ausgeblendet sondern aus dem Fokus der ersten Bewerbungsphase genommen, um talentierten Bewerbern eine Chance zu geben.

- Hilfe bei der Lösung von Challenges:
Es besteht die Gefahr, dass sich einzelnen Bewerber bei einer Challenge externe Hilfe nehmen. Doch kein Unternehmen, wird sich rein auf die Arbeitsprobe verlassen. Spätestens im persönlichen Gespräch wird der Bewerber seine Kompetenz beweisen müssen. Kommt es nachweislich zu Betrugsversuchen können Unternehmen diese Bewerber sperren lassen. (siehe: Risiken und Herausforderungen)

- Der Ansatz von jobTalents greift einen neuen Gedanken auf. Wir möchten weg vom Vergangenheitsbezug im Bewerbungsprozess hin zu einem offeneren zukunftszugewandten Bewerbungsansatz. Die vergangenen Jobs, Projekte, etc. stellen zwar eine Qualifizierung dar, sollten aber nicht zwangsläufig die weitere berufliche Laufbahn bestimmen. Meiner Meinung nach hat man heute vielfältige Möglichkeiten über Facebook, Xing, linkedIn, etc. die eigenen privaten Projekte auch für einen Bewerbungsprozess zu präsentieren. Dabei handelt es sich allerdings immer um ein vergangenheitsbezogenes Kriterium und erfordert aufgrund der hohen Individualität einen hohen Auswertungsaufwand (selbst mit Keywords, welche zumindest die professionellen Plattformen bereits unterstützen). Bei jobTalents erhalten die Arbeitgeber auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Ergebnisse. Sie sehen ob ein Bewerber für ihre individuellen Herausforderungen interessant ist und der Auswertungsaufwand hält sich aufgrund der hohen Standardisierung in Grenzen.

Einen weiteren Vorteil sehen wir in unserem geringen abgreifen von persönlichen Daten. Bei uns ist am Anfang jeder Bewerber gleich. Eine Anmeldung erfolgt erst bei tatsächlichem Interesse an einem Job und selbst dann gibt er nur ein Minimum an persönlichen Daten preis. Die Frage ist also nicht auf welchem Portal eine Anmeldung erfolgt, sondern ob er sich für eine Stelle interessiert. Heutzutage ist nicht mehr die Frage wie man sich präsentiert (siehe Facebook, Xing, linkedIn,...) sondern wie man darüber hinaus mit seinem Talent punkten kann.

Den Aufruf zur Umfrage kann ich natürlich nur teilen und hoffe auf ein paar interessante Beiträge

Beste Grüße
Marcel Blessing

mbless
23. September 2014 14:13

Hallo ktsvetanova,

die Analyse der potentiellen Arbeitnehmer möchten viele Plattformen lösen. Unsere Abgrenzung sehen wir in der Verschiebung des Fokus vom Lebenslauf als erstes Entscheidungskriterium zur Challenge-Lösung als Arbeitsprobe. Unserer Satz zur Überzeugung auf Seite der Bewerber ist daher recht einfach: „Mit jobTalents kannst du mit deinem Talent von dir überzeugen.“

Beste Grüße
Marcel Blessing

stefaniefeder
23. September 2014 10:31

Hi Marcel,
danke für Deine Antworten. Ich habe mir noch ein paar Gedanken gemacht zu Eurem Ansatz, die Bewerbungswelt umzukrempeln.
Mir sind die "Challenges" zu wenig und noch nicht griffig genug. Ich sehe hier folgende Probleme:

- Wenn eine Aufgabe zu schwer ist oder sehr "einseitig" (also z.B. wird eine Aufgabe für einen Projectmanager Position gestellt, die sich nur um Finanzierung dreht) könnte ich mir vorstellen, dass sich nur bestimmte Leute der Challegen stellen. Aber das bedeutet nicht, dass sich nur die guten melden, sondern eben nur die Leute, die denken, sie können die Aufgabe gut lösen. Somit kann passieren, dass auch wirklich gute Leute sich für eine passende Stelle nicht bewerben, da die Aufgabe nicht ganz passend gewählt ist. (Da stellt sich mir dann weiter die Frage, wann ist eine Aufgabe passend? Wie kann mit Lösen von nur 1 Aufgabe einen Job wie Projektmanagement beurteilen?)

- Wie lang stellst Du die Aufgaben vor? Ich habe nun schon gaaaanz oft gesagt bekommen: Personaler haben keine Zeit. Eurer Prozess verschlingt in meinen Augen sehr viel Zeit. Habt ihr da mal Probeläufe gemacht? Ein Personaler muss ja dann: Aufgabe konzipieren, Aufgabe einstellen, Bewerbungen/Lösungen lesen, Bewerber aussuchen, Bewerber kontaktieren, Bewerbungsgespräch.
Habt ihr euch schon mit Personaleren zusammen gesetzt, wie die so eine Aufgabe formulieren würden? (Da ist das nächste: WER formuliert die Aufgaben? Um gute Aufgaben zu schreiben/ zu konzipieren gibt es extra Fachleute, die sich mit Wissensabfrage beschäftigen)

- Eure Präsentation: Bis zur Seite 3 könnte man das auch für Projectroom verwenden :) Nur haben wir wirklich eine ganz andere Lösung! Mich überzeugt leider diese eine Aufgabe nicht. Und auch das Beispiel ist mir schafft es nicht! Gehe wir das mal durch: Fatima mag die Aufgabe in der Theorie auf Blattpapier super lösen - aber es bleibt Theorie! Wie kann der Personaler nun beurteilen, was sie praktisch drauf hat? Wenn auf einmal unvorhergesehene Probleme auftreten wie das Catering kommt nicht, ein Ausstellerauto wird kaputt gefahren etc. Wie reagiert Fatima in Stress Situationen? Kann sie ein Team führen? Wie kann sie mir Kunden und Lieferanten umgehen? Wie kann sie sich durchsetzten?
Wie können diese Fragen in der Aufgabe beantwortet werden? Oder wird das dann im Bewerbungsgespräch geklärt? Dann hat sie aber keine praktischen Erfahrungen, die sie vorweisen kann! Durch was kann sie dann überzeugen - nur durch die theoretische Challenge?

- Fakes: Wie wird sichergestellt, dass niemand anderes die Aufgabe von Fatima schreibt?

Projectroom setzt anders an. Nehmen wir das Beispiel mit Fatima. Sie möchte endlich mehr in Organisation gehen! Sie startet zuerst PRIVAT mit der Planung einer Junggesellinnen Party für die beste Freundin Arzu mit 20 Leuten. Danach organisiert sie immer noch privat und aus Leidenschaft die Hochzeit ihres Bruders für 100 Leute. Und danach sucht sie sich ein Projekt mit Studenten (zb Kurzfilmdreh mit 10 Drehtagen und 30 Leuten), bei der sie die Produktionsleitung übernimmt (unbezahlt, freiwillig, privat). Nun hat sie schon 3 kleine Projekte gestemmt, sich bewiesen und von projekt zu Projekt gesteigert! Sie hat Erfahrungen gesammelt, Beweise für ihren Erfolg und ganz viel Selbstbewusstsein durch die erfolgreichen Projekte. Diese kann sie nun auf Projectroom stolz präsentieren und beschreiben - und sich dann auf die Stellenausschreibung von der Messe bewerben. Der Arbeitgeber sieht ihr Profil, ihre geschäftliche Karriere und die 3 letzten privaten Projekte. Und hier kann der Personaler beurteilen:
- Steigerung der Projekte von 20 auf 200 Leute, von 1 Tag auf 10 Tage
- Hochzeit: bedeutet Stress, unvorhergesehne Geschehnisse, viele Leute, Pfarrer/Kirche/Location/DJ/Catering etc Organisation muss passen - und vielleicht sieht er noch schöne Bilder einer tollen Hochzeit
- Kurzfilm Dreh: Organisation mehrerer Tage, großes Team mit unterschiedlichen Aufgaben und Abteilungen (Schnitt, Dreh, Location, Ton, Kamera, Licht, Catering etc)
- Kommentare: hier stehen vielleicht Kommentare von Leuten, die bei der Hochzeit dabei waren und danken Fatima für den reibungslosen Ablauf trotz plötzlichem Gewitter...
-Kompetenzen: Für jedes Projekt würde Fatima bei Projectroom 5 Kompetenzen bekommen: (nur zum Beispiel) Belastbarkeit, Tatkraft, Projektmanagement, Konfliktlösungsfähigkeit, Delegieren - das sagt viel aus!

Wir können ja hier mal eine kleine Umfrage starten und unsere Gründergarage starten: Wer würde sich bei welchem Portal anmelden und warum? Vielleicht finden wir ein paar Personaler hier, die sich dazu äußern (Wink mim Zaunpfahl an unsere HRler hier ^^)?

Ich freue mich auf Eure Gedanken zu der Gegenüberstellung unserer Portale.
Liebe Grüße,
Steffi

mbless
23. September 2014 9:20

Hallo Stefanie,

danke für dein ausführliches Feedback! Für Kooperationen sind wir grundsätzlich immer offen und würden uns über einen Austausch freuen.

Unseren Mehrwert hast du ja perfekt herausgestellt. Wir grenzen uns zusätzlich durch ein integriertes Bewerbermanagement ab, dies soll den Zeitaufwand für die Personaler minimieren. Durch die Kombination von Multiple-Choice und offene Fragen lässt sich bereits eine automatische Vorauswahl treffen, was den Zeitaufwand zusätzlich minimiert. Zusätzlich kann die Auswertung als Dienstleistung angeboten werden.

Zu "Talent ist nicht alles.", im Endeffekt kommt es beim Bewerber auf ein authentisches und passendes Gesamtbild an. Das Talent stellt in unserem Prozess die Grundlage der Arbeitnehmersuche dar, zusätzlich wird in weiteren Schritten in eine tiefere Bewerberanalyse gegangen.

Beste Grüße
Marcel Blessing

mbless
23. September 2014 8:57

Hallo Marcel von eyevo,

zum Nutzeraufbau haben wir bereits einige Marketingmaßnahmen in Planung, hierauf kann ich leider nicht im Detail eingehen. Insbesondere für die große Masse an Nutzern setzen wir auf Kooperationen mit entsprechendem Publikum.
Zu den Arbeitsagenturen grenzen wir uns insofern ab, dass wir keine "gigantischen Tätigkeitskataloge" abfragen. Wir setzen hier auf gezielte Fragestellungen und weniger auf den BigData-Ansatz.
Der Fachkräftemangel ist tatsächlich nur ein Problem in bestimmten Branchen, um so schwieriger ist er jedoch für diese. Mit jobTalents möchten wir eine Möglichkeit bieten, die Unternehmen zu unterstützen und ggf. Bewerber zu identifizieren, welche üblicherweise nicht im Fokus gelegen hätten.

Danke für das Feedback!

Beste Grüße
Marcel Blessing

mbless
22. September 2014 22:31

Hallo Yvonne von paloneo,

die Motivation der Bewerber für die ausgeschriebene Stelle wollen wir durch die Art und Weise der Challenges sichtbar machen. Insbesondre durch die Verbindung von branchentypischen Fragestellungen mit herausfordernden Denksportaufgaben - natürlich auch mit Bezug zur ausgeschriebenen Stelle - soll die Begeisterungsfähigkeit des Bewerbers überprüft werden.

Beste Grüße
Marcel Blessing

mbless
22. September 2014 22:25

Hallo Bastian von peesign,

du erhältst durch die Lösung einer Challenge kein Zertifikat im eigentlichen Sinne. Dein Lösungsansatz zeigt dem Unternehmen deine Herangehensweise an typische Problemstellungen und somit dein Talent für die ausgeschriebene Stelle.

Beste Grüße
Marcel Blessing

mbless
22. September 2014 22:22

Hallo Daniel Hofmeier,

eine Einstellungsverpflichtung nach der Lösung von X Challenges ist aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Selbstverständlich erhalten die Unternehmen durch die gekästen Aufgaben auch Ideen für mögliche Problemlösungen. Jedoch bewerten wir die Gefahr einer Ausnutzung der Bewerber als sehr gering, da Unternehmen für brauchbare Ergebnisse unattraktiv genaue Aufgabenstellungen veröffentlichen müssten. Dies würde Bewerber eher verschrecken und somit die Challenge unbrauchbar machen.
Wir setzen daher auf kompakte und vielfältige Aufgabenstellungen, welche die Bewerber zum nachdenken anregen, aber keine Langeweile aufkommen lassen.

Beste Grüße
Marcel Blessing

mbless
22. September 2014 22:15

Hallo Johannes von mobihasy,

für Jobbörsen sind wir als Zusatzgeschäft interessant. Insbesondere da sie durch jobTalents ihr Leistungsprofil in Richtung Mini-Assessment-Center erweitern können.

Beste Grüße
Marcel Blessing

mbless
22. September 2014 22:10

Hallo Hanna von chrondox,

bei der Erstellung der Challenges werden wir insbesondere auf Studien zur Teamdynamik setzen, hierdurch lassen sich Softskills einigermaßen erfassen. Letztendlich ist die vollkommene Erfassung der Persönlichkeit eines Bewerbers immer die Herausforderung eines Einstellungsprozesses.
Für die Aufgaben der Challenges erarbeiten wir einen grundsätzlichen Werkzeugkasten, so können wir durch Adaption relativ kostengünstig individuelle Aufgabenstellungen erarbeiten.

Beste Grüße
Marcel Blessing

mbless
22. September 2014 22:01

Hallo lisalotte,

in unserem Vertrieb werden wir großen Wert auf Kooperationspartner setzen, welche als Multiplikatoren setzen. Hierunter fallen z.B. IHKs, Arbeitgeberverbände und HR-Arbeitskreise.

Beste Grüße
Marcel Blessing

mbless
22. September 2014 21:56

Hallo Olaf Kossak,

mittlerweile haben wir unser Profil um ein Fallbeispiel erweitert, dieses erklärt den groben Ablauf einer Challenge. Hauptsächlich werden die Aufgaben online beantwortet. Dabei gibt es eine Mischung aus Multiple-Choice und Lösung im Freitext. Die Auswertung kann sowohl vom Unternehmen als auch von uns durchgeführt werden. Bei Multiple-Choice kann es eine definierte gewünschte Lösung geben.

Beste Grüße
Marcel Blessing

ktsvetanova
22. September 2014 19:31

Hi mbless,

ich kann mich Steffi nur einschließen. Ich finde die beiden Ideen sehr ähnlich und gleichzeitig ähnlich zu anderen Platformen, die schon existieren.

Wie kannst du mich mit einem Satz überzeugen , meinen zukünftihen Traumarbeitgeber bzw. Job in deinem Plattform zu finden?

Danke und viel Glück!

LG
ktsvetanova

stefaniefeder
20. September 2014 18:39

Hi mbless,
da unsere Ideen wirklich sehr nah beiander liegen, würde ich mich wirklich freuen, wenn wir uns austauschen könnten. Ich hatte ja ein paar Fragen aus meinem letzten Kommentar noch - wäre schön, hier wirklich ein Feedback von Dir zu bekommen. Vielleicht können wir ja auch zusammen arbeiten?

Meine letzten Fragen waren:
Für Talente gibt es vor allem schon sehr viele Plattformen zb http://www.talentfrogs.de/personal-finden/
Hier sehe ich den Mehrwert Deiner Plattform mit den Aufgaben/Challenges, die die Unternehmen stellen können. Ich habe allerdings erfahren, dass Personaler wenig Zeit haben und im Recruitment oft solche "Spielereien" zu zeitaufwendig sind. Vorallem wenn man dann zb die Lösung einer Aufgabe von 100 Leuten lesen/auswerten muss. So Tests wären dann in meinen Augen eine Challenge im nächsten Schritt, wo man zb nur noch 3 Bewerber gegeneinander antreten lässt.

Wie hebt sich dein Portal ab von den anderen Talentplattformen und Talentsuchplattformen? Und wie siehst du den Spruch "Talent allein ist nicht alles"? Könnte man zu dem Talent nicht noch etwas hinzufügen? Bei meiner Plattform geht es um Projekte und Kompetenzen...

Liebe Grüße
Steffi

saritaroundtheworld
19. September 2014 17:15

Eine sehr gut durchdachte Idee! Die Monetarisierung ist auch sehr schlüssig. Jetzt bleibt die einzige Frage, ob die Unternehmen genauso daran interessiert sind, wie die Bewerber?

enterpreneurlive
18. September 2014 21:41

Hallo

aus eigener Erfahrung und bin auch davon überzeugt, dass wenn Arbeitnehmende "ihre Fähigkeiten" bei der Arbeit ausüben können, mehr Produktivität und weniger Mitarbeiterfluktuation,... entstehen.
Es gibt dafür sehr viele gute Studien.

Meinen Vote ist gegeben.
Ich wünsche weiterhin viel Erfolg und freue mich auf ein Feedback über meine Idee.

eyevo
17. September 2014 16:39

Hallo Marcel,

"nachher" war gut (s. mein letzter Kommentar)... :P Sorry, jetzt komme ich endlich dazu auch deine Idee mal zu studieren!

Mir gefällt eure Idee sehr gut und ich begründe auch sofort warum. Die meisten Stellenausschreibungen haben Überschriften mit speziellen Berufsbezeichnungen. Einen Kaufmann gibt es inzwischen für gefühlt jede Branche und jede Richtung. Damit fischen die Unternehmen aber immer nur in kleinen Teichen. Eine Suche über "Talent" und ein Portfolio an "Hard- und Softskills" erachte ich für viel effizienter.

Ich kenne mich leider in der Personalbranche nicht so sehr gut aus. Ich kann mir aber vorstellen, dass es ein großes Problem ist Nutzer aufzubauen. Wie sieht da dein Konzept aus?

Ich weiß, dass man von Arbeitsagenturen um das Zusammenstellen einer Auswahl von Hard- und Softskills aus einem gigantischen Tätigkeitskatalog gebeten wird und darüber Unternehmen pontetielle Arbeitnehmen suchen können. Prinzipiell gibt es also in allererster Instanz bereits eine solche Funktionalität. Wie könnt ihr euch abgrenzen? Oder könntet ihr vielleicht mit Arbeitsagenturen zusammenarbeiten?

Der sogenannte Fachkräftemangel ist ein undifferenzierte Buzz-Word hat mir mal ein Kumpel aus dem Bereich VWL erklärt. Eine branchenspezifische Abgrenzung ist notwendig. Folgendes Video ist sehr interessant und hat mir mein Kumpel mal zu dem Thema geschickt: http://youtu.be/sQUNPJysHaE
Ist in diesem Sinne vielleicht anfänglich eine Spezialisierung auf bestimmte Branchen sinnvoll?

Ich hoffe ich konnte dir mit meinem Feedback weiterhelfen!

Viele Grüße
Marcel
Diese'>https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/897/">Diese einfache Idee wird deine Art der Kommunikation schlagartig verändern! Mehr Feedback-Kultur!

stefaniefeder
17. September 2014 0:12

Hi Marcel, magst du vielleicht die Fragen von uns allen beantworten? Wir wollen ja alle wissen, ob wir dir damit weiter geholfen haben....

Liebe Grüsse,
Steffi

yvonne
14. September 2014 23:10

Hallo Marcel,

ich fände es gut, wenn du mal ein Beispiel einer Challenge beschreiben könntest und in welcher Form die Ergebnisse dann dem potentiellen Arbeitgeber präsentiert werden. Es muss ja am Ende wirklich etwas praxistaugliches sein, das dem Arbeitgeber die Qualitäten eines Bewerbers aufzeigt, die dieser im Berufsalltag aufweisen muss.
Erkenne ich als Arbeitgeber aus den Ergebnissen der Challenge, ob der potentielle Mitarbeiter Begeisterung für das Aufgabengebiet mitbringt? Das ist aus meiner Arbeitgeber-Erfahrung heraus weit wichtiger als bereits alle Fertigkeiten für den Job zu besitzen. Lieber einen begeisterten Mitarbeiter, der durch die Begeisterung schnell alles lernt und seinen Job grandios umsetzt als einen gelangweilten Mitarbeiter, der schon alles kann und durch seinen fehlenden Elan am Ende einen schlechteren Job an den Tag legt als der begeisterte, der noch am Lernen ist...

Vielleicht kannst du daraus noch Input in dein Konzept einbringen?
Viel Erfolg und viele Grüße!
Yvonne
paloneo'>https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/134/">paloneo

karol
13. September 2014 23:18

hi mbless,

tolle idee die ihr da habt. ich denke davon können sehr viele menschen profitieren. die themen talent fördern so wie bewerbungsangst und diskriminierung beseitigen, bieten zukünftig auch eine gute plattform wenn es darum geht die marke zu positionieren und zu kommunizieren.

ich habe euch übrigens auf meiner seite auf eure frage geantwortet. schaut doch noch mal vorbei.

beste grüße,
karol

eyevo
12. September 2014 15:35

Hi mbless!

Vielen Dank für deinen sehr hilfreichen Kommentar zu meiner Idee! Habe gerade eine Antwort verfasst.

Ich werde nachher auch direkt mal deine Idee studieren und hoffe ich kann auch zur deren Weiterentwicklung beitragen. Klingt sehr interessant!

Viele Grüße
Marcel (eyevo)
Diese'>https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/897/">Diese einfache Idee wird deine Art der Kommunikation schlagartig verändern! Mehr Feedback-Kultur!

clubliebe
11. September 2014 13:23

Hey,
interessante Idee! Find ich gut - so gäbe es eine gerechtere Auswahl der Bewerber*innen!
Viel Erfolg!
mascha | clubliebe

dheles
10. September 2014 17:47

Erste Klasse, bahnbrechend, wirklich gut!!! Eine Idee, die wirklich viele Probleme in der Bewerbungsphase löst und den ganzen Prozess rationalisiert und sinnvoller gestalten. Habt Erfolg damit! LG aus München

dheles
10. September 2014 17:47

Erste Klasse, bahnbrechend, wirklich gut!!! Eine Idee, die wirklich viele Probleme in der Bewerbungsphase löst und den ganzen Prozess rationalisiert und sinnvoller gestalten. Habt Erfolg damit! LG aus München

bastian86
9. September 2014 17:12

Coole Idee, aber wie genau zertifiziere ich mir quasi selbst, das ich ein Talent habe??

Peesign lässt grüßen!

https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/361/

danielhofmeier
9. September 2014 16:03

Wie garantiert ihr das Arbeitgeber die Closed – Challenges nicht missbrauchen um für kleinere Firmenprobleme billige Arbeitskräfte zu haben. Sind die Preise für die Closed – Challenges so hoch, das es sich nicht lohnen würde oder gehen die Arbeitgeber anderweitige Verpflichtungen ein? Müssen also Personal nach X Challenges auch einstellen oder Ähnliches?

9. September 2014 14:10

Hi Mbless,

Super Idee! Falls es mit unserer Idee nicht klappt meld ich mich bei euch! :-)
Frage: Warum sollten Jobbörsen mit euch Partnerschaften eingehen, wo ihr doch so gesehen Konkurrenz seid?

Gruß!
Johannes
Wir freuen uns auch über Feedback: mobihasy'>https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/1274/">mobihasy

fanomena
8. September 2014 15:10

Schaut gut aus und auf jeden Fall interessant für die Jobbranche - wir wünschen viel Erfolg :)! Vote von uns! Schaut auch mal bei uns vorbei - wir freuen uns auch über Feedback von euch :)!

Gruß vom ganzen Team!

chrondox
8. September 2014 9:47

Hi mbless,
eine wirklich zukunftsgewandte Idee, die du da entwickelt hast. Ich habe mich viel mit Diversity beschäftigt und bin davon überzeugt, dass Tools solcher Art immer mehr Anwendung finden werden. Es verringert nicht nur Diskriminierung, sondern ermöglicht auch Bewerbungsverfahren ohne ständig durch die halbe Welt zu reisen - Telebewerbungen sozusagen. Wenn die Challenges passgenau ausgearbeitet sind, was ich mir recht schwierig und kostspielig in der Umsetzung vorstelle, kann das Unternehmen letztenendes doch eine Menge Geld sparen. Inwieweit willst du denn Softskills testen und herausfinden, ob Personen ins entsprechende Team passen?
Viel Erfolg!
Hanna

7. September 2014 22:20

Hi mbless, ich finde deine Idee interessant und wenn ich nicht selbst gründen, sondern einen Job suchen würde, würde ich gerne eine Challenge machen, um mein künftiges Aufgabenfeld kennenzulernen und einzuschätzen. Da ich eine gute Bekannte habe, die sich mit ihrer Personalberatung vor einigen Jahren erfolgreich selbstständig gemacht hat und jetzt mehrere Mitarbeiter beschäftigt, schnappe ich über Recruitment dort hin und wieder etwas auf. Wie willst du deine Plattform den Sales-Seitig verkaufen? Hast du gute Kontakte zu einigen entscheidenden Personalern oder plant ihr eine beta Version mit einem Pool aussagekräftiger Unternehmen? Viel Erfolg und liebe Grüße, Lisa

cbuchheim
7. September 2014 15:46

gute Idee, da zukünftig vor allem allgemeine Fertigkeiten und Kompetenzen zählen und Rückschlüsse zulassen, ob jemand mit den Herausforderungen eines Jobs fertig wird.
Finde, dass ihr auch schon ziemlich weit in den Überlegungen seid - sieht gut aus!
Obwohl ich das Modell gut finde, solltet ihr bedenken, dass Unternehmen aktuell so nicht suchen und ihren Suchprozess auch leider nur sehr langsam umstellen, weil deutsche Personaler sehr veränderungsresistent sind - ihr müßt also auf jeden Fall am Anfang eine gute Finanzierung sicherstellen, damit ihr eine Chance habt schnell genug ausreichend Nutzer zu gewinnen, denn am Ende geht's hier um eine Marktplatzfunktionalität, bei der Traffic bzw. Nutzerzahlen entscheiden und ihr entsprechend schnell Marktanteile gewinnen müsst.

luba
5. September 2014 15:18

Interessanter Ansatz, aber die Schummelmöglichkeit wäre mir als Personaler wahrscheinlich zu hoch. Zudem muss ich als Personaler ja trotzdem noch eine Menge Zeit reinstecken. Was immer wieder nicht bedacht wird, ist das nicht nur Können (was mit den Challenges geprüft wird) sondern auch die Softskills immer wichtiger werden. ein Team kann ich also nicht nur nach dem können zusammenstellen. der klassische Lebenslauf hat den Vorteil, dass ich sehe, was der potentielle Mitarbeiter alles in seinem Leben gemacht hat- vom sozialen Engagement bis hin zum wissenschaftlichen Arbeiten oder Teamversanstaltungen. Das würden mir die Challenges nicht verraten.... trotzdem eine sehr interessante Idee! ;)

olafkossak
5. September 2014 12:09

Hallo MBless,

vielleicht sehe ich es zu sehr aus der Sicht eines Entwicklers, aber wie stellt Ihr es Euch technisch vor, eine "Challenge" online umzusetzen? Die Erstellung (durch Euch oder den Personalsuchenden), die Bearbeitung durch den Jobsuchenden, und die Auswertung? Wie soll das branchenübergreifend möglich sein? Plant ihr die Online-Erstellung und Auswertung von Multiple-Choice-Tests? Oder habt Ihr eine geniale Idee für eine bessere Alternative?

Grüße
Olaf'>https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/917/comments/">Olaf Kossak

mbless
5. September 2014 8:45

Hallo fibsmaster,

Danke für das Feedback.

Richtig zusammengefasst. Es gibt aber eben unsere und Unternehmenscases.

Wir wollen eine API anbieten, damit verschiedene Lösungen eingebunden werden können.

Die Open-Challenges sind themenspezifisch, nicht Unternehmens. Ziel ist es, dass wenn ein Unternehmen zum erstmal einen HR-Manager einstellt und keine Erfahrung hat, diese Ergebnisse einer solchen Challenge nutzen kann.

Gruß

fibsmaster
5. September 2014 1:44

Hallo MBless,

eine interessante Idee verfolgt ihr da.
Ihr wollt prakisch ein web-based, anonymisiertes, Assessment-Center schaffen, das Unternehmen anbieten und für alle Bewerber ohne Vorselektion öffnen, richtig?
So ähnlich also wie die Test-Cases der großen Unternehmensberatungen, nur dass ihr die Ergebnisse erfasst und den Unternehmen zur Verfügung stellt.

Der value-add liegt denke ich vor allem bewerberseitig, da die ihr Talent zeigen können, ohne vorher durch z.B. schlechte Noten in den berufsqualifizierenden Dokumenten ausgesiebt zu werden.

Ich kann mir vorstellen, dass das unternehmerseitig eher bei hochspezialisierten Jobangeboten einen Mehrwert schafft.

Ansonsten müsst ihr beachten, dass der Bewerbungsprozess bei den meisten großen Unternehmen immer mehr in die IT-Prozesslandschaft eingebunden wird und der Trend klar zum e-recruiting geht. "Normale" Jobbörsen stehen dem nicht entgegen, da dort ja praktisch nur die Marketingplatform für den Arbeitsmarkt geschaffen wird.
Ihr bietet nun ein Outsourcing der Informationsgewinnung bzw. des Signalling und des Screening im Bewerbermanagement an. Das wird gerade große HR-Abteilungen mit straffen Prozessen etwas Bauchweh bereiten, darauf einzugehen.
Vielleicht könnt ihr da langfristig an Schnittstellen zu den Standardapplikationen wie SAP HCM arbeiten. Ansonten braucht jede HR die mit euch zusammenarbeitet einen Tool-/Portalmanager für JOBTALENTS.
Oder ihr positioniert euch danz anders als moderne Headhunter mit fancy Auswahlprozess und legt den Unternehmen die besten Ergebnisse vor.

Noch eine Frage:
Wollt ihr die Open-Challanges generisch erstellen, oder unternehmens- und jobspezifisch?

Viel Erfolg!

christopherpraetsch
4. September 2014 22:07

Hallo Mbless,

ich finde deine Idee interessant, doch

a) ebenfalls sehr aufwendig für Personaler,
b) außerdem würde es dem Unternehmen auch am meisten etwas bringen, wenn ähnliche "Projekte"/"cases", wie im Unternehmen aktuell sind, zu lösen wären, was jedoch aufgrund der "Compliance" Einhaltung nicht möglich sein wird, weiterhin
c) ist das "Faking Potential "doch größer als man denkt und
d) ergeben Studien, dass es sowohl dem Bewerber als auch dem Arbeitgeber, oder gar etwaigem zukünftigem Kollegen, sehr wichtig ist den anderen kennenzulernen sowie dem Bewerber das Unternehmen, da Arbeitszufriedenheit -und somit performance- nicht nur durch die Task an sich beeinflusst wird, sondern auch durch das Teamklima.

Ich wünsche Euch dennoch viel Erfolg, da ich auch die Erfahrung gemacht habe, dass bei Einstellungsgesprächen Bewerber, die rhetorisch sehr versiert waren ("Impression Management"), sich dann leider in den praktischen Skills doch nicht so beweisen konnten, nach der Zusage, und eine Arbeitsprobe dies verhindert hätte. Viel Erfolg,

lieben Gruß,
Chris

stefaniefeder
4. September 2014 21:19

Hi,
die Idee ist sehr interessant, vor allem weil ich mit meiner Idee einen ähnlichen Ansatz habe, mich aber nicht auf das Talent fokusiere sondern auf Taten und Projekte der Personen.

Für Talente gibt es vor allem schon sehr viele Plattformen zb http://www.talentfrogs.de/personal-finden/
Hier sehe ich den Mehrwert Deiner Plattform mit den Aufgaben/Challenges, die die Unternehmen stellen können. Ich habe allerdings erfahren, dass Personaler wenig Zeit haben und im Recruitment oft solche "Spielereien" zu zeitaufwendig sind. Vorallem wenn man dann zb die Lösung einer Aufgabe von 100 Leuten lesen/auswerten muss. So Tests wären dann in meinen Augen eine Challenge im nächsten Schritt, wo man zb nur noch 3 Bewerber gegeneinander antreten lässt.

Wie hebt sich dein Portal ab von den anderen Talentplattformen und Talentsuchplattformen? Und wie siehst du den Spruch "Talent allein ist nicht alles"? Könnte man zu dem Talent nicht noch etwas hinzufügen? Bei meiner Plattform geht es um Projekte und Kompetenzen...

Schau doch mal auf meine Ideenseite, ich freue mich auf Dein Feedback.

Liebe Grüße
Steffi

juiiana
4. September 2014 19:50

Arbeitet ihr schon an der technischen Umsetzung? Denn für die Kalkulation lohnt sich auf jeden Fall ein Gespräch mit einem Web-Spezialisten, der eine Einschätzung der Kosten für die gewünschte technische Umsetzung geben kann.
Ich wünsche viel Erfolg!

ythalo
4. September 2014 19:39

Die Idee klingt interessant!
Viel Erfolg.
Ythalo

klasch
4. September 2014 18:24

Hallo Mbless,
Menschen in (passende) Arbeit zu bringen ist sehr lobenswert! Was Kosten (einmalig, monatlich, pro Stelle?) denn die Challenges (Closed/ Prämium) dem Arbeitgeber? Was kostet ein Blick in die Open-Version? Wenn Ihr eine Open-Version ins Netz stellt, wodurch unterscheidet Ihr Euch von Personaldienstleistern die Stellen ausschreiben und keine haben (außer das ich mein Talent angeben kann)? Menschen, die nicht mit Computer umgehen können, haben bei Euch keine Chance? Oder ist Eure Plattform nur für hochqualifizierte Stellen gedacht?
Viel Erfolg!
Jürgen Klasch

https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/909

mbless
4. September 2014 17:44

DANKE für die Feedbacks.

@sebastianritter:
Sorry war falsch formuliert. Wir wollen mit Wettbewerben wie der Gründer-Garage die Frühphasen-Finanzierung weiter aufstocken, wir haben selbstverständlich nicht dies als festen Baustein eingeplant. :)

@olafkossak:
Nein, es gibt 2 Möglichkeiten. Du kannst selbst eine Challenge schreiben, dann bekommst auch nur du die Ergebnisse. Aber auch wir schreiben Tests mit unseren Experten, in dem Fall würden aber auch andere Unternehmen das Ergebnis sehen, sprich man ist in Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern um die Talente der Challenge.

sebastianritter
4. September 2014 17:20

Die Idee klingt eigentlich recht einfach, aber doch innovativ. Ich könnte mir vorstellen, sowas selbst zu nutzen und sehe auch den Mehrwert für die Unternehmen.

Die Siegprämie der Gründer-Garage schon fest in die Finanzierung einzuplanen, halte ich aber für etwas gewagt. ;)

Hier in der Gründer-Garage gibt es ja noch eine zweite Idee, die ebenfalls eine Job-Plattform planen. Bedarf scheint also auf jeden Fall da zu sein, etwas besser zu machen als die etablierten Portale.

Viel Erfolg!
Sebastian von 22places'>https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/619/">22places

olafkossak
4. September 2014 17:12

Hallo MBLESS,

als Unterstützung für Personal suchende Firmen jeder Größe finde ich Deine Idee hervorragend. Ich könnte mir vorstellen, sie selbst zu nutzen, wenn ich für mein Startup Mitarbeiter suche (hoffentlich bald).

Wie gestaltet Ihr die Online-Tests? Ich z.B. würde Java-Programmierer suchen und diese prüfen wollen. Wie würde so ein Test aussehen? Müßte ich den als Auftraggeber selbst schreiben? Und wie geht das technisch? Wie läuft die Auswertung?

Meine Stimme hast Du. Viel Erfolg!
Olaf'>https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/917/">Olaf Kossak

funforpeace
4. September 2014 17:07

Klingt interessant.

Viel Erfolg

crosscloud
4. September 2014 16:49

Coole Idee. Speziell die Challenges finde ich sehr nützlich. Alles Gute und +1