Kommentare

26. September 2014 21:48

Hallo!
Deine Idee ist uns den Wettbewerb über positiv in Gedanken geblieben.
Wir wünschen dir sowohl bei der Gründer Garage als auch bei deinen kommenden Schritten viel Erfolg!

Viele Grüße

glowenergy
26. September 2014 13:31

Hi Nils,
in der Tat ist das in Uganda ein ganz anderer Markt. Allerdings gibt es dort auch Chancen. Uganda ist von der Global Alliance for Clean Cookstoves zu einem von ich glaube 6 priorisierten Ländern ausgewählt worden und daher laufen dort schon Bewusstseinkampagnen usw. Außerdem sind die Märkte dort recht wenig bearbeitet und man kann z.B. mit einfachen Marketingmaßnahmen eine Menge erreichen und wir haben vor Ort einen Partner mit mehreren Jahrzenten Erfahrung im Bereich Umweltschutz und Erneuerbare Energien. Zudem wollen wir durch unser Konzept eine enge Bindung zwischen der jeweiligen Community und unserem Produkt herstellen.
Da wir uns der komplexen Lage in Uganda bewusst sind, werden wir den Grill auch in Deutschland zum Kauf anbieten und verschiedene Produkte zur Erweiterung befinden sich in der Planung. Außerdem werden wir größeren Hilfsorganisationen langfristig auch das Verteilzentrum (inkl. Training usw.) als Produkt anbieten. Dadurch ist unser Geschäftsmodell skalierbar und wir sind nicht nur an Uganda gebunden.

Schöne Grüße
Sebastian

nilos
26. September 2014 13:04

Hallo Team Glow!

Ich finde eure Idee wirklich klasse und bewundernswert! Das größte Risiko besteht hier wirklich darin, dass die Menschen in Uganda sich den Herd vielleicht einfach nicht leisten können. Ich habe gelesen, dass ihr da schon einige Pläne habt, um ihnen das zu ermöglichen, ich vermute aber trotzdem, dass gerade am Anfang der Verkauf eher schleppend ist. Gerade wenn noch nicht so viel Unterstützung von zB Hilfsorganisationen da ist. Die Kosten für die Anfangsfinanzierung werden bestimmt hoch sein. Ich hoffe trotzdem, dass ihr es schafft und die Welt so ein bisschen besser macht! Ich und mein Team drücken euch die Daumen!

Grüße,
Nils von whispeer
https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/1548/

glowenergy
26. September 2014 10:56

Moin Moin entrepreneurlive
vielen Dank für dein Lob.
der Preis in Uganda wird um die 30€ liegen ohne Querfinanzierung. Bei der Kaufkraft in Uganda gibt es ein starkes Stadt - Land - Gefälle. Damit sich möglichst viele Leute das Produkt leisten können werden wir Finanzierungsmodelle anbieten z.B. über die Holzkohle. Außerdem wird eine Aufgabe sein die Nutzer davon zu überzeugen, dass diese durch den Herd enorme Einsparungen an Brennstoff, Zeit (zum Sammeln des Brennstoffes und beim Kochen durch die höhere Leistung) und Gesundheitsausgaben haben. Durch diese Einsparungen ist amortisiert sich der Herd in wenigen Monaten.
Durch den Verkauf zu einem höheren Preis in Deutschland (vermutlich um die 80€) und den Verkauf von CO2-Kompensationszertifikaten wollen wir den Preis dann aber noch weiter drücken. Außerdem wollen wir auch über Hilfsorganisationen gehen, die hier Verteilzentren (inkl. Herde) kaufen können und dann in ihren jeweiligen Wirkungsregionen die Herde verkaufen und denen steht dann natürlich auch frei den Verkaufspreis durch Spendengelder etc. zu Subventionieren. Durch den Verkauf an verschiedene Kundengruppen haben wir als zukünftiges Unternehmen auch mehrer Standbeine und sind Beispielsweise nicht nur von dem Markt in Uganda abhängig, was ohne Frage ein gewisses Risiko birgt.

enterpreneurlive
26. September 2014 1:01

wow eine wunderbare Idee, welche ihr total in ein gelungenes Video verpackt habt.

was würde das endprodukt am schluss kosten?
könne die Menschen in Uganda sich das leisten?

meinen Vote habt ihr.

glowenergy
25. September 2014 22:25

Moin Daniel,
sehr schön zu hören, dass dir unser Video gefällt. Haben das für die Crowdfundingkampagne von zwei supernetten Filmstudenten gemacht bekommen. GloW Energy ist momentan noch ein studentisches Projekt. Wir sind alle vier gerade noch Studenten in Kassel und Leipzig und zwei werden bald fertig. Die Firmengründung ist für Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres geplant. Bisher haben wir in Rahmen von Studienarbeiten und Seminaren sowohl den Prototyp entwickelt und sind da gerade auch noch am testen und wir haben uns in Seminaren mit der Entwicklung von Geschäftsmodellen beschäftigt. Aber man bekommt doch immer wieder neue Ideen und Input. So auch bei der Gründer Garage und den dazugehörigen Aufgaben. Als nächster Schritt ist nun in den nächsten Wochen die Erstellung unseres Businessplans an der Reihe.
Das Geld vom Crowdfunding ist für die Pilotphase gedacht, während der wir unseren Herd vor Ort testen wollen.
Ich (Sebastian) war in Uganda schon an einer Firma beteiligt die Herde gebaut hat (den Mwoto stove), aber da habe ich meine Anteile vor über einem Jahr verkauft.

danielhofmeier
25. September 2014 21:38

Hallo Glowenergy

Zum Video: Bisher bestes Video der Gründer Garage!
Man merkt zwar das Christiane ein bisschen abliest, aber das empfinde ich nicht als schlimm. Sonst ist das Video durchweg professionell.
Zu eurer Idee: Der professionelle Ersteindruck zeigt sich auch in eurer Ausführung. Man merkt ihr kennt euch aus und seit bestens vorbereitet. Beeindruckend finde ich vor allem, dass ihr schon jetzt die Möglichkeit eventueller Zusatzgeräte in Betrachtung zieht. So müssen die Kunden nicht erneut eines eurer Geräte kaufen, sondern lediglich die Anbauteile. Sehr vorbildliches und vor allem ehrliches Geschäftskonzept!

Einige Fragen ergeben sich für mich aber doch:
Die erfolgreiche Startnext Kampagne impliziert für mich, dass es sich bei eurer Idee schon um eine gegründete Firma handelt? Ist das die Selbe, die du im Video erwähnst?

glowenergy
25. September 2014 20:06

Moin Moin Daniel,
es gibt unseres Wissen 3 relevante Konkurrenten die international agieren. Diese vertreiben jedoch einen Herd der eine andere Technology nutzt und die Herde werden zentral in China etc. gefertigt und dann komplett montiert in den jeweiligen Regionen verteilt. Mit unserem Bausatz wollen wir die Bevölkerung direkt vor Ort enger mit einbeziehen und so die Bindung an das Produkt erhöhen und auch einen größeren Nutzen schaffen, da die Bevölkerung nicht nur von dem Produkt an sich profitiert sondern auch mitverdient. AUßerdem sind bei Problemen Ansprechpartner (Montagewerkstätten) vor Ort.
Auf nationaler Ebene gibt es öfter kleinere Projekte von NGOs etc. Diese kleineren Projekte und Werkkstätten wollen wir auch als Kunden für den Bausatz gewinnen. Vorteile sind für diese, dass sie dann ein hochwertiges Produkt anbieten können mit Marketingmaterial usw.

dheles
25. September 2014 19:36

Hallo zusammen,

Eure Idee klingt sehr lobenswert und ich hoffe, dass Ihr damit Erfolg haben werdet.
Gibt es jedoch in der Sparte der Energiesparherde noch keine Konkurrenzanbieter? Welches Alleinstellungsmerkmal wollt ihr euren Kunden bieten?

Viel Erfolg und liebe Grüße, Daniel
https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/1085/

soosap
23. September 2014 22:24

Hi ihr,
ich arbeite selbst im Bereich der Energieverfahrenstechnik und kenne mich in diesem Bereich gut aus. Daher finde ich eure Idee sehr interessant und innovativ. Die Idee einer solchen Energiegewinnung bei reduzierten Emissionswerten kann nur gefallen. Ihr habt euer Projekt sehr gut strukturiert und gleichzeitig sehr transparent gestaltet.

Ich würde euch als Investor definitiv unterstützen!
Viele Grüße
Team Saronia

mbless
23. September 2014 11:13

Hallo zusammen,

tolle, unterstützenswerte Idee!

Viel Erfolg beim Vorhaben!

Marcel
www.jobtalents.de

karol
21. September 2014 12:15

hi glowenergy,

mir sind auch direkt flüchtlingscamps als abnehmer eingefallen, aber die habt ihr ja auf dem schirm. sonst fällt mir nicht problematisches auf. ihr seid ja schon sehr fortgeschritten und die idee ist echt super.
ich wünsche euch viel erfolg damit.

beste grüße,
karol
tak'>https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/787/">tak tak - polish deli

glowenergy
18. September 2014 17:06

Hallo Lisalotte,
vielen Dank für die Hinweise. Werde mich da gleich mal mit beschäftigen was die Texte und Formatierung angeht.
Schöne Grüße

18. September 2014 14:05

Hi Glow Energy,
viele gute Kommentare wurden schon abgegeben und ich schließe mich dem Votum der breiten Maße an, dass Eure Idee innovativ, spannend und vor allem wertschöpfend ist! Ich finde Ihr erklärt viele Aspekte hier sehr gut, auch in den Kommentaren. Mir ist jedoch aufgefallen, dass in der Kurzbeschreibung der Bezug auf die Entwicklungsländer fehlt, ihr schreibt nur "lokal". Außerdem würde ich unter "Beschreibung der Idee" ein paar Wörter fett machen, so dass der Leser einen besseren Lesefluss und auch einen Überblick hat, worum es im jeweiligen Absatz geht. Viel Erfolg von uns und beste Grüße,
Lisa von traumhelm,'>https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/1202/">traumhelm, der Fahrradhelm deiner Träume

glowenergy
16. September 2014 10:44

@ jonsch:
Die Herde die du nennst kennen wir. An dem Mwoto Projekt haben Markus und Sebastian in Uganda mitgewirkt und Sebastian hatte dort schon eine kleine Firma, die ein paar tausend Mwoto gebaut hat.

Bei dem Herd auf unseren Bildern handelt es sich um den Prototypen. Designmäßig werden wir da in Kooperation mit der lokalen Bevölkerung vermutlich noch einiges ändern. Was "schön" ist, wird ja durchaus anders wahrgenommen. Unser Herd ist relativ groß - könnte Leute eventuell zum Kauf bewegen da größer besser ist weil man mehr bekommt für das Geld... Einige Solarlampen sollen Metallteile drin haben um das Gewicht zu erhöhen weil mehr Gewicht einen höheren Wert bedeutet.
Kern unseres Konzeptes ist, dass der Herd vor Ort zusammengebaut wird und dadurch die lokale Bevölkerung nicht nur einen Herd hat sondern auch Arbeit. Material zu importieren ist dabei nötig da es z.B. in Uganda nur einfache Stähle gibt. Großes Problem bei dem Mwoto im Hinblick auf Haltbarkeit. Außerdem ist Material hier nicht nur besser verfügbar sonder auch günstiger als bspl. in Uganda. Die Transportkosten in Container sind hingegen recht überschaubar und verursachen Kosten von weniger als 2€/Herd.
Ebenso sind elektronische Komponenten im Hinblick auf Haltbarkeit empfindlich. Daher verfügt unser Basisherd über keine solche Bauteile. Würde dort etwas versagen, ist eine lokale Reparatur schwer und der Herd würde vermutlich in der Ecke landen. Die Menschen müssen erstmal an ein neues Produkt herangeführt werden und da ist Haltbarkeit sehr wichtig. Als nächste Schritte, nach der ersten Adaption der neuen Technologie, können dann Addons und Weiterentwicklungen angeboten werden, die dann z.B. einen Lüfter beinhalten.
Eine weitere Gefahr die wir bei dem BioLite Stove sehen ist, dass er Strom generiert aus der Wärme. Dies könnte dazu führen, dass der Herd also Stromquelle genutzt wird und nicht nur zum Kochen entzündet wird. Energetisch wär das dann nicht so top. Die Energieversorgung könnte unser Auffassung besser über PV laufen - z.B. in Kombi mit ner Solarlampe.

@Sommerflocke:
Der Herd soll um die 30€ kosten. Wir werden Finanzierungsmodelle anbieten. Z.b. können die Leute den Herd über die generierte Holzkohle abzahlen. Dies dauert nur wenige Monate. Die Holzkohle kann dann auch weiter als Einkommensquelle dienen. Außerdem wollen wir den Herd Querfinanzieren durch Verkäufe in Deutschland und durch CO2-Kompensationsdeals. Weiterhin können Verteilzentren direkt an Vereine, Hilfsorganisationen usw. verkauft werden. Inwiefern diese die Herde dann subventionieren bleibt denen dann überlassen.
In Uganda haben wir eine NGO als Partner (JEEP)

summerflocke
15. September 2014 22:02

Hallo,

ich finde Eure Idee sehr gut.

Meine Fragen: Wieviel kostet solch ein Herd? Wer soll diese Kosten übernehmen? Menschen in Entwicklungsländern werden sich die Herde wahrscheinlich nicht leisten können. Habt Ihr schon Kooperationen mit NGOs?

Viele Grüße,
Claudia

Finde deinen idealen WG-Mitbewohner
https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/153

15. September 2014 18:06

Hey Liebes Glow-Energy-Team,

Kenne eure Idee schon von anderen Herstellern, diese sind zwar weitaus teurer, bieten aber auch ein zum Teil etwas "schöneres" Produkt an.

http://www.biolitestove.com/products/basecamp/
http://www.mwotostove.com
http://www.envirofit.org/about/?sub=clean-technology

Der Biolite ist sicherlich der teuerste, bietet den Menschen zwar keine Kohle , aber kann durch die elektrische Luftzufuhr ein noch besseres Lambda für die Verbrennung erzeugen, zudem wird wichtiger elektrischer Strom für die Menschen an abgelegenen Orten aus der Wärme gewandelt. Das Produkt verkauft sich auch sehr gut in den Industrienationen.
Envirofit ist seit 2003 auf dem Markt und hat schon viel Erfahrung und auch ein sehr ansprechendes Design.

Für mich unterscheidet Ihr euch stark von Biolite/stove und Envirofit im Preis und den Funktionen. Ihr seit super günstig im Vergleich zu beiden, Menschen können Kohle produzieren und es wird zum Teil lokal gefertigt. Das sind sicherlich schon gut Argumente. Aber Strom und Design sind für andere Märkte (Industrienationen) extrem wichtige Verkaufsargumente (Apple,...).
Ihr werdet so meiner Meinung nach Proleme in diesen Märkten bekommen.
In armen Ländern ist der Preis natürlich ideal, aber könnt ihr damit den Overhead und die Logistik aus Deutschland finanzieren?
Die anderen Firmen, allen voran Biolite haben ihr Hauptgeschäft in den Industrienationen und finanzieren so ihr "Wohltätigkeit" in ärmeren Ländern.

Super finde ich aber trotzdem, dass es sich auch Ingenieure aus Deutschland trauen, dieses Thema anzugehen. Die Kompetenz haben wir hier auf jedenfall, nur fehlt es uns oft an Marketing und dem Design. Vielleicht schafft ihr es ja in der Zununft ein Modul für Strom und noch bessere Verbrennung zu entwickeln, bzw. das Design zu verbessern um auch in den Industrienationen erfolgreich zu sein.

Also Daumen hoch und viel Erfolg!

12. September 2014 11:21

Hallo Sebastian!
Beim Ideenwettbewerb letztes Jahr warst Du noch alleine, jetzt zu dritt? Mir gehts genauso. Alleine nicht zu schaffen.
Schön Dich hier wieder zu finden - Kassel hält zusammen! Deine Idee war ja auch klar einer der Favoriten. Einfach und doch durchschlagend, das is bei mir etwas anders gestrickt! Aber vom Thema her wollen wir eben alternativen bieten welche sich durch effizienz auszeichnen.
Dein gebastelter Prototyp ist schon in Serie? Schon patentiert?
Grüße
Helfried

glowenergy
11. September 2014 16:23

Hallo Bernd,
vielen Dank für deinen Kommentar. Wir werden in der Tat die Schritte step by step einführen. Das der Endnutzer den Herd selber montiert halten wir noch für zu gewagt - den Endmontage sollte daher in kleinen Werkstätten in den jeweiligen Dörfern geschehen.

produtekentre
11. September 2014 12:34

Hallo glowenergie,

das wirklich Besonder ist bei Euch hi tec lasern in Germany und dann vor Ort montieren und Ausliefern.

Oder als kpl. Bausatz zum Endkunde ?

Ihr werdet mehreres ausprobieren müssen ?

Meinen Vote habt ihr
Gruß Bernd

produtekentre
11. September 2014 12:34

Hallo glowenergie,

das wirklich Besonder ist bei Euch hi tec lasern in Germany und dann vor Ort montieren und Ausliefern.

Oder als kpl. Bausatz zum Endkunde ?

Ihr werdet mehreres ausprobieren müssen ?

Meinen Vote habt ihr
Gruß Bernd

9. September 2014 21:13

Hallo!
Mir gefällt euer Produkt gut. In vielen außereuropäischen Ländern wird genau so etwas benötigt.
Ich wünsche euch, dass ihr die Kanäle findet, um eure Idee zu kommerzialisieren.

michaelhaas
9. September 2014 12:52

Hey Glowenergy,

mit so viel Expertise werden die Werbemittel bestimmt passen! Gutes Gelingen!

Michael

klasch
7. September 2014 9:04

Hallo glowenergie,

dann passt ja alles zusammen! Super! Viel Erfolg! Jürgen Klasch'>https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/909/">Klasch

glowenergy
5. September 2014 21:29

@klasch: Unser Partner in Uganda (JEEP) führt auch Aufforstungsmaßnahmen durch.

glowenergy
5. September 2014 17:39

@ michaelhaas: Die Werbemittel werden wir in Kooperation mit unseren Partnern in Ugander entwerfen und in der Pilotphase auch die Endnutzer mit einbeziehen. Zudem haben Markus und Sebastian haben bereits in Uganda im Bereich der Vermarktung von Energiesparherden gearbeitet und bringen daher gewisse Erfahrung mit.

@cristopherpraetsch: Nach der nun abgeschlossenen Labortestphase bereiten wir gerade den Versand einer ersten Testserie nach Uganda vor. Diese werden wir mit unserem dortigen Partner durchführen und sie dient dazu Feedback von Nutzern zu erhalten hinsichtlich der Weiterentwicklung. Außerdem sind in die Entwicklung Erfahrungen aus einem vorherigen Energiesparherdprojekt eingeflossen, an dem Markus und Sebastian beteiligt waren.

@ sebastianritter: Vielen Dank für den Tipp bzgl. des social Impact Labs. Dort wollten wir tatsächlich mal mitmachen aber da wir unseren Hauptsitz in Kassel haben ist es leider recht schwer eine Teilnahme an dem Lab zu realisieren neben dem normalen Studium in dem wir derzeit noch alle stecken.

@ suncyles: Ja man kann die Energie deutlich besser nutzen. Höhere Temperaturen und die Konzentration der Flamme direkt unter dem Topf machen dies möglich. Zudem entstehen deutlich geringere Emissionen.

suncycles
4. September 2014 22:36

Hallo Glow,
Top Idee die ein großes Problem mit einfachen Mitteln löst. Wie ihr sicher wisst, ist euer Ofen nicht der einzige, ich kenne ein ähnliches Projekt von der GIZ. Wie so oft ist die Finanzierung ein Problem, die Idee Holzkohle zu verkaufen klingt gut. Ein Verständnisfrage: Mit einem kg Holz kann man mit eurem Ofen (Vergasung) mehr Wärmeenergie in das Essen einbringen als bei einer normalen Verbrennung, wo keine Holzkohle übrig bleibt?

Sonnige Grüße

klasch
29. August 2014 17:15

Hallo Glowenergy-Team,
Gratulation! Meine Stimme für Euch. Wenn Ihr jetzt noch Partner zur Aufforstung mitbringt, wäre alles Perfekt. Viel Erfolg! Jürgen Klasch

project-app
29. August 2014 13:53

Hey,

hervorragende Idee. Für euch steht die Gesundheit und das Erleben des Menschen im Vordergrund. Und so etwas muss einfach unterstützt werden. Unserer Auffassung nach schafft ihr es bestimmt unter die Top 3 in diesem Wettbewerb. Weiterhin viel Erfolg.

sebastianritter
28. August 2014 20:13

Finde ich gut und gebe euch gern meine Unterstützung. Exist ist in der Tat eine gute Sache, auch das Social Impact Lab wäre sicher was für euch. Die suchen immer gute Ideen, die auch gutes bewirken und haben ein großes Netzwerk.

Viel Erfolg!

christopherpraetsch
28. August 2014 15:03

Liebes Glowenergy-Team,

Ich finde euren Vorschlag superinteressant, zumal - wie ihr in eurer Projektbeschreibung treffend sagt - die Luftverschmutzung, die durch unverbesserte Herde im Innenraum entsteht, ist laut der "Global Burden of Disease" Studie einer der drei Hauptrisikofaktoren in der globalen Krankheitslast!

Eine kurze Frage zu eurem Konzept: inwiefern habt ihr die Bevölkerung in die Entwicklung des Produkts miteinbezogen (z.B. im Rahmen einer Befragung nach Bedürfnissen, aktuellem Kochverhalten, Verwendung von Materialien etc.)?

Hier noch ein Link zu einer sehr interessanten Arbeit von führenden "improved stove"-Forschern (Eva Rehfuess, Dan Pope und Nigel Bruce): "Enablers and Barriers to Large-Scale Uptake of Improved Solid Fuel Stoves: A Systematic Review" (http://ehp.niehs.nih.gov/1306639/)

Viel Erfolg auf jeden Fall bei der Umsetzung dieser tollen und wichtigen Idee!

michaelhaas
27. August 2014 15:17

Hey Glowenergy Team,

ich finde es eine gute Idee den kleinen, lokalen Werkstätten neben den Bausätzen auch Werbemittel zuzuschicken. Habt ihr auch schon eine Idee wie ihr sicherstellt, dass diese Materialien auch tatsächlich Verwendung finden und auch die Zielgruppe ansprechen? Ich denke die Wirksamkeit dieser Werbemittel kann ein entscheidender Faktor für den letztendlichen Erfolg eures super Projektes sein!

Viel Erfolg bei eurem Vorhaben!

LG Michael

glowenergy
27. August 2014 12:57

@mariafrank: Schön, dass dir unsere Idee gefällt. Klar hatten wir UNHCR auch schon auf dem Schirm, allerdings wollen wir nach dem erfolgreich abgeschlossenen Crowdfunding (http://www.startnext.de/glow-energy/) nun erstmal in der damit finanzierten Pilotphase unser Geschäftsmodell im uns sehr bekannten Uganda testen. Danke aber für den Tipp!

@jojo: Weltwärts schafft nicht nur Bewusstsein, sondern ermöglicht das Kennenlernen spannender Länder und Kulturen. Darum mögen wir z.B. Uganda so sehr und haben es als Pilotland für das erste Verteilzentrum ausgewählt. Wir freuen uns, dass dir das Projekt gefällt.

glowenergy
27. August 2014 12:38

@renci: Danke für den Hinweis. Wir haben das Bild nun angepasst. Ganz rausnehmen wollten wir das Logo aber nicht, da es ja nach dem Abspielen des Videos im "Youtube-Fenster" verschwindet. :)

jojo
27. August 2014 12:35

Weltwerts schafft Bewusstsein. Super Projekt. Mehr davon.

mariafrank
27. August 2014 10:48

Ich mag Eure Idee sehr. Ich kann mir vorstellen, dass die Lösung sehr gut in Flüchtlingskontexten und auch nach Naturkatastrophen anzuwenden ist, vor allem wegen der leichten Handhabe.
Habt Ihr Euren Idee z.B. schonmal dem UNHCR vorgeschlagen? Ich kenne dort jemanden, der Euch vielleicht weiterhelfen könnte. Schaut mal auf diese fb Seite: https://www.facebook.com/UNHCRInnovation/info
Viele Grüße.

renci
26. August 2014 23:43

Zur Gestaltung hier. Macht doch oben das Bild mit dem Ofen, weil darunter auf dem Film das selbe Bild am Anfang ist.

renci
26. August 2014 23:41

Ich kann mir noch Blähton als Isolierung vorstellen. Das sind die Kugeln die auch bei Hydrokulturen verwendet werden und weltweit vorhanden ist.
Beim Vorschlag von Lehmöfen habe ich eben auch an eine Optimierung der Öfen und damit die Langlebigkeit zu erhöhen. Hier würde den traditionellen Ofenbauern die Pläne für die optimalen Öfen zugängig gemacht.

glowenergy
26. August 2014 19:36

@renci
Die ltimative Lösung gibt es sicher nicht. Lehmherde gibt es schon eine Reihe. Nachteile sind hier, dass die Herde bei hohen Temperaturen Risse bekommen und die Brennkammern stark abnutzen und daher öfter nachgebessert werden müssen. Sowohl das als auch der Bau kann in der Regel nicht von den Nutzern sondern nur von speziell trainierten Arbeitern durchgeführt werden. in weiteres Problem ist, dass bei den vor Ort gebauten Herden die Abmessungen nicht immer ideal sind und dadurch dann auch die Effizienz leidet. Mit vorgefertigten Komponenten wollen wir das umgehen. Weiterhin können die Herde nur dort gebaut werden, wo entsprechender Lehm zur Verfügung steht. Ein längerer Transport von Lehmherden ist wegen Brüchigkeit und Gewicht nicht empfehlenswert.

Unser Geschäftsmodell bezieht in der dritten Ebene lokale Werkstätten mit ein. Diese können eventuell anfallende Reparaturen erledigen. Die Konstruktion ist so gestaltet, dass Teile ausgetauscht werden können. Außerdem ist es möglich verschiedene Aufnahmen für Töpfe, Woks (...) Anzubringen an vorgefertigten Löchern.

Als Dämmmaterial verwenden wir bisher Mineralwolle aber dort sind wir noch ein wenig am probieren. Lehm könnte als Isolationsmaterial ebenfalls in Frage kommen, wenn es vorhanden ist. Eingehaust in Metall gibt es auch keine Probleme mit Rissen. Ich hab da mal mit einem Nutzer in Uganda gesprochen der mir erzählt hat, das Leute glauben das ein Energiesparherd aus Lehm oder mit sichtbarer Lehmisolierung kaputt ist, sobald dieser Risse bekommt...

Bisher haben wir über 100 Laborversuche mit demselben Herd gemacht und bei den Metallteilen gab es dabei keine Probleme hinsichtlich der Haltbarkeit. Sowohl bei Brenndauern von 2 Stunden als auch mehrere Brenndurchgänge hintereinander. Demnächst planen wir erste Tests mit einer kleinen Serie in unserem Pilotland Uganda um den Herd gezielt weiterentwickeln zu können und zur Serienreife zu bringen.

renci
26. August 2014 11:25

Wäre es nicht besser, einen Ofen aus Lehm/Lehmsteinen zu konzipieren. Metall und auch die Komponenten sind schlecht reparabel für den Anwender. Was für eine Isolierung wird eingesetzt?
Habt ihr getestet, wie häufig Essen auf dem Ofen gemacht werden können. Also wenn der täglich 1-3 mal heiß wird und wieder abkühlt oder viele Stunden durchbrennt. Ist der testweise im Einsatz und seit wann?

glowenergy
26. August 2014 10:07

Neben Vereinen können auch Unternehmen Herde kaufen als CSR-Maßnahme. Weiterhin bieten CO2-Zertifikate eine Möglichkeit zur Finanzierung.

glowenergy
26. August 2014 10:04

@ tessawaldhart
Geld verdienen wollen wir durch den Verkauf der Herde in Europa und in geringerem Maß durch den Verkauf in Entwicklungsländern. Der Kaufpreis für das komplette System wird um die 30 Euro sein. Durch die Brennstoffeinsparungen rentiert sich der Herd nach Ca. 3 Monaten - wenn der Nutzer Holz kauft. Außerdem kommen Zeitersparnisse durch kürzere Kochzeiten und Einsparungen bei Gesundheitsausgaben dazu. Sammelt der Nutzer Holz und kann die 30 Euro nicht bezahlen besteht die Möglichkeit, dass der Herd über die produzierte Holzkohle abbezahlt wird. 1 kg Holzkohle kann in Uganda für Ca. 0,5 Euro verkauft werden. Von dem eingesetzten Brennholz bleibenaam Ende der Pyrolyse bezogen auf die Masse etwa 20 % Holzkohle übrig. Im Janr können so mit einem Herd mehrere hundert Kilogramm Holzkohle produziert werden und der Herd so finanziert werden.

Weiterhin wollen wir nicht nur Herde sondern auch komplette Verteilzentren verkaufen (siehe Grafik). Kunden könnten hier Vereine und Organisationen aus dem globalen Norden sein, die Partnerschaften mit dem globalen Süden unterhalten (Z.B. ein Verein der ein Dorf unterstützt).

Bei dem Herd fallen keine besonderen Wartungsmaßnahmen an.

tessawaldhart
25. August 2014 5:03

Ich finde Glow ist wirklich eine super innovative Idee! Ich habe nur einige Fragen. Wie wollt ihr Geld verdienen? In dem ihr Glow auch nach Europa verkauft? Wie viel kostet ein Glow Kocher und wie können sich die Leute in Uganda einen Kocher leisten. Muss der Kocher auch speziell gereinigt werden? Viel Erfolg