Kommentare

brittalambers
26. September 2014 14:16

Hallo Franzi,
gestern war ich erst wieder auf einer Fortbildung zu dem Thema und habe mitbekommen, wo der gesundheitspolitische "Trend" hingeht. Integrierte Versorgung ist das Zauberwort - und es ist so schwer scheinbar umzusetzen, da die Versorgungstrukturen in Deutschland das im ambulanten Bereich im Prinzip "noch nicht" hergeben. Der Bedarf für Schmerzpatienten wächst stetig - was sich auch so recht keiner erklären kann - zumindest noch nicht rein medizinisch. Das Schlimme ist aber nicht etwa, dass Patienten nicht irgendwann einmal versorgt werden, sondern der Weg dahin. Wen muss ich ansprechen, welche Experten benötige ich, was gehört zu einer umfassenden Versorgung dazu... Es entstehen viele Fragen - die leider einem keiner recht beantwortet. Man steht als Schmerzpatient ganz schon allein da. Das soziale Netz greift auch nur bis zu einem bestimmten Punkt. Wenn man nicht genau dem Schema X entspricht, nämlich eigentlich schon kurz vor der Rente und Berufsfähigkeit muss im Prinzip nicht mehr diskutiert werden, greift ganz schnell die negative Sozialspirale. Wenn dann das Netzwerk nicht greift, ist man ganz schnell nicht nur in körperlicher Not. Zudem sind Suizide in dem Bereich auch ein großes Thema. Ich möchte einmal der Entwicklung auf den Grund gehen: woher kommt die große Anzahl an Schmerzpatienten überhaupt? und warum wird das, was es an neuesten wiss. Erkenntnissen gibt, nicht an den Patienten herangetragen. Wenn der Patient "Glück hat" wird er stationär in einer der Schmerzzentren betreut - aber eben nur für einen Zeitraum X, dann wird er entlassen und es entsteht ein riesiges Versorgungsdefizit...schlimmstenfalls verliert er sogar seinen Job, ob der langen Rehazeiten. Nun ja, Du merkst - ich bin sehr engagiert. Hinter meinem Konzept verbirgt sich emotional sicher mehr, als es hier abbildbar ist, da es natürlich die finanziellen Nöte und damit einhergehenden Sorgen nicht so beschreiben kann, wie es real erlebt wird. Dafür hätte ich vielleicht ein Interview mit einem Patienten führen und hier online stellen müssen. Das ist aber nicht so mein Stil.
Jeder Kommentar hilft mir hier sehr weiter und ermutigt mich, für das Konzept einzustehen.
Herzlichen Dank dafür,
Britta

franziskaahnert
26. September 2014 13:55

Hallo Britta - vielen Dank für Deinen Kommentar, den ich Dir auch gleich beantwortet habe. Deine Idee finde ich toll, da sie vielen Patienten helfen kann. Besonders die Wartezeiten für einen Termin sind oft extrem lang und es muss dringend Abhilfe her. Ich glaube, Dein Konzept ist gut umsetzbar, auch wenn es nicht komplett neu ist. - Aber das muss ja nicht schöelcht sein. Hauptsache, jemand setzt es auch in die Tat um :) Viel Erfolg Dir! Franzi Scientific'>https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/1163">Scientific Musketeers

brittalambers
26. September 2014 13:07

Hallo Christian,
prima - danke Dir! Du hast das geschickt gelöst das Thema! Freue mich auf unseren Austausch!
Viele Grüße und noch toi toi toi für den letzten Tag bei Gründergarage!
Britta

christianschmitz
26. September 2014 11:48

Hallo Britta, bitte benutze diese Email für den ersten Kontakt cssafe-gruendergarage@yahoo.co.uk. Freue mich auf unsere Diskussion.
Gruß
Christian

karol
25. September 2014 14:56

hallo britta,

vielen dank für deinen kommentar. ich hab dir gleich geantwortet.
deine idee ist super. gerade in berlin ist es der reine horror als kassenpatient an therapieplätze zu kommen. wartezeiten von einem halben bis einem jahr sind die regel.

viel erfolg,
karol

brittalambers
25. September 2014 12:42

@entrepreneurlive
Hallo - grüße Dich!
Ach das ist interessant wie es bei Euch in der Schweiz läuft. Nein, leider gibt es das auf diesem Wege bei uns nicht. Um alternative Medizin bezahlt zu bekommen, bedarf es der Kulanz der Krankenkasse oder einer besonderen, individuellen Absprache zischen Arzt, Patient, Krankenkasse. Z.B. könnte ich meine Arbeit auch über die Heilpraktische Tätigkeit abrechnen, da ich Heilpraktiker Psychotherapie bin, aber eben nur in Ausnahmefällen. Da hilft eine Empfehlung des Psychiaters leider gar nichts.
Es gibt eine einzige große Krankenkasse bei uns, die Leistungen für Osteopathie und Homöopathie übernimmt. Eine von - ich glaube - 67 insgesamt. Dennoch gibt es, wie gesagt, Möglichkeiten der persönlichen Absprache, die ich nutzen werde.
Letzten endes ist mir aber auch der Gedanke gestern beim Ausfüllen des E-Learnings gekommen, dass ja auch andere Therapeuten, die ihre Leistungen regulär abrechnen können, die Beratung - statt meiner - übernehmen könnten und ich verbleibe in der koordinativen Position und verkaufe dieses Konzept in die einzelnen Regionen. Dann wäre das Problem der Finanzierung zumindest teilgelöst. Mal sehen, wohin der Wind mich trägt :o)
Daher auch Dir lieben lieben Dank für den Austausch - jedes Mal ist man ein Stückchen weiter!
Viele Grüße in die Schweiz und alles Gute für Dein Projekt!!
Falls Du dieses auf den deutschsprachigen Raum auslegst, bin ich gern dabei!
Britta

brittalambers
25. September 2014 12:33

@Christian:
Hallo Christian,
Du hast natürlich recht: Deine Idee widersetzt sich der Interessen einiger Stakeholder - vor allem Pharma. Dieses Problem habe ich der Dimension/Form natürlich nicht. Aber dennoch finde ich es bewundernswert, dass Du Dich dafür einsetzt und engagierst. Um nicht doppelte Lobbyarbeit machen zu müssen, könnten wir uns in Berlin mal unterhalten, wie wir uns dahingehend gegenseitig unterstützen könnten. Natürlich haben wir andere Zielgruppen, aber manchmal ergibt sich im Gespräch die ein oder andere Idee. ...ist nämlich auch gar nicht so recht mein Ding. Wie könnten wir uns denn verabreden, dass wir uns auf dem Kongress begegnen? Gibt es dort vielleicht einen Meeting Point und dort um 13:00 Uhr an einem Tag oder so ähnlich? Weist Du vielleicht darüber mehr? Ich würde Dir ja gern meine E-mail zukommen lassen, aber eben nicht öffentlich.
Dann nehmen wir uns ersteinmal einen Kaffee und denken mal darüber nach, wie unsere Lobbyarbeit zu strukturieren sein könnte - oder - wie wir es im E-Learning gelernt haben, wie es auch anders gehen kann , z.B. über Menschen, denen das mehr liegt. Wäre das auch in Deinem Sinne?
Ganz herzlichen Gruß und ich freue mich auf eine persönlichen Austausch,
Britta

enterpreneurlive
24. September 2014 22:43

Vielen Dank, dass du dir soviel Mühe gemachst hast um mir ein Feedback zu geben. Ich schätze deinen Feedback sehr:-)

Vorerst vielen Dank für deine wirklich wertvollen Feedback und viel Erfolg mit deiner wunderbaren Idee und bis demnächst.

PS:
noch zu deiner Frage unten.
Heute wissen wir ein Schmerzpatient ist am besten aufgehoben, wenn er nebst der schulmedizin alternativ Therapien macht. Doch viele alternativ Therapien sind teuer und für den Klienten auf Dauer nicht mehr leistbar.
Damit ein Schmerzpatient doch kostengünstig über einen längeren Zeitraum die begleitung einer alternativ Therapie bekommen kann, ist es nur möglich, wenn ein Psychiater ihn an seinen Kollegen (der alternative Therapie macht) weiterveweist.

christianschmitz
24. September 2014 21:20

Hallo Britta, ich habe schon vor einigen Monaten Kontakt zu Beratern in dem Segment Regulatory Affairs und AMNOG Preisgestaltung für neue Pharmafirmen, speziell im Segment von sog. Biosimilars geknüpft. Diesen Kontakt werde speziell ich mit BioCompound benötigen, da wir auf die Hilfe von den KVs angewiesen sind, damit ein deutschlandweiter roll-out möglich wird. Da die Rückerstattung auch föderalistisch in Deutschland gestaltet ist, wird das Geschäftsmodell von BioCompound nicht notwendiger Weise in allen BUndesländern gleiche Vergütung / Erstattung erreichen, oder eben gar nicht möglich sein. Hier gilt es nicht nur den David/Goliath Kampf mit anderen gewichtigen stakeholder an einer Front zu führen, sondern auch die Unterstützung der KVs zu gewinnen. Ich muss entsprechend die 'richtigen' Kontakte in die Politik oder sogar zu Lobbyisten finden.. gar nicht mein Ding.
Mein Gefühl für deine Idee ist, dass es eher unkomplizierter ist, da die Kassen hier einen direkten Nutzen sehen können, da es sich um eine 'integriertes Praxismodell' handelt und ein ansich nicht vollkommen neues Geschäftsmodell. BioCompound geht neue Wege, die nicht nur 'Liebhaber' finden wird, sondern in einem hochregulierten Umfeld, neue Wege beschreitet und in eine bestehende Wertschöpfungkette eingreift. Hier wird es sicherlich Seitens der KVs Zurückhaltung geben, denn Kosten sparen allein, ist nicht unbedingt das obererste Ziel der KVs.... hier gilt es noch herauszufinden, welche Interessen die KVs wirklich verfolgen.
Ja, ich werde am Entrepreneur Summit teilnehmen. Es wäre sicherlich hilfreich, wenn wir beide unsere Erfahrungen austauschen. Würde mich freuen!
Gruß
Christian

brittalambers
24. September 2014 10:52

Hallo,
danke für Dein Interesse und die hilfreichen Links!
Genau aus dieser Erkenntnis, dass Schmerzkliniken das Prinzip schon leben, aber ambulant es daran fehlt, hat mich zu meiner Idee gebracht. Es ist in der Tat schwierig für Schmerzpatienten aus einem stationären, "behüteten" Setting wieder zurück in den Alltag zu gehen und sich dort ambulant zurechtzufinden. Und auch wenn man so lang dabei ist wie ich, mit etabliertem Netzwerk etc. - es wird auch mit der Zeit nicht wirklich besser, da sich neue, unerwartete Probleme ergeben, für die es keinen Ansprechpartner gibt. Die Kompetenz, gut für sich sorgen zu können (darunter fällt auch, sich gezielt Hilfe zu holen) und Entscheidungen zu treffen, scheint mir daher unabdingbar.
Nun habe ich Deine Anmerkung bez des Psychiaters noch nicht ganz erfasst. Ich gehe mal darauf ein, soweit ich das verstanden habe. Psychiater können, unabhängig eines stationären Settings, in D natürlich auch ambulant als Fachärzte konsultiert werden. Der Psychiater kümmert sich um eine Diagnosestellung oder Ausschluss einer Erkrankung, wenn das seelische Leid des Patienten für ihn untragbar geworden ist - was bei einer Schmerzerkrankung nicht selten vorkommt. Es gibt mehrere Möglichkeiten stabilisierender Therapien: z.B. Sport (falls der Patient das gern macht) oder psychotherapeutische Begleitung. Erst in letzter Konsequenz verschreibt der Psychiater vielleicht ein Antidepressivum oder ein anderes Präparat. Da meistens der Schmerztherapeut auch ein Antidepressivum verschreibt - parallel zur Einnahme eines Schmerztherapeutikums (das hat medizinische Gründe) - geht es dann schon um die Einnahme drei verschiedener Substanzen mit eigenständigem Nebenwirkungsprofil. Gegen die Nebenwirkungen verordnet dann der Gastroenterologe oder der Hausarzt noch ein anderes Präparat usw. Und das ist nur eine Problematik, die entstehen kann (nicht immer, da es auch sehr wachsame Ärzte gibt, die von allein, die Medikamentenkoordination übernehmen, wenn der Patient das auch kommuniziert). Das ist nur ein Beispiel, was bei Nichtabsprache verschiedener Instanzen passieren kann.
Nun könnte ich Deinen Kommentar auch noch anders verstehen - im Sinne: der Psychiater der stationären Einrichtung überweist den Patienten an einen Kollegen, der ambulant weiterbetreut. Das geht als Empfehlung natürlich schon, aber trotzdem braucht ein Patient eben mehr als nur die psychiatrische Begleitung. Zudem sind die Sektoren von stationär und ambulant so sehr getrennt in Deutschland, dass allein der Datentransfer zu lang dauert - zum Teil ganz verloren gehen kann (Erfahrungswerte). Daher macht es Sinn, einen Ansprechpartner zu installieren, der diesem nachgeht, wenn auch nicht selbst, sondern mehr den Patienten darin unterstützt, diese Dinge selbst umzusetzen, und damit gut für sich selbst zu sorgen.
Herzliche Grüße und noch eine gute Woche,
Britta

enterpreneurlive
24. September 2014 9:40

hallo

ich finde deine Idee sehr gut und dafür meinen Vote.
Es gibt einige Kliniken die Ansatzweise in die gleiche Richtung geht wie du.
beispielsweise schau mal unter http://www.aeskulap.com , www.paracelsus-spital.ch/ , http://www.schmerzklinik.ch

gibt es in Deutschland die Möglichkeit den Psychiater einzubinden, der dann quasi die Klienten weiter weisst? über diesen Weg können - in der CH - die Kosten für Klienten auf ein Minimum reduziert werden.

brittalambers
23. September 2014 16:18

Hallo Christian,
danke für Deinen Kommentar. Genau das Buch von Porter habe ich erst vor einigen Wochen in die Hände bekommen und genau dazu gestern auch einen Kommentar auf meinem Profil abgegeben. Der Ansatz bestätigt mir genau, was Du sagst: wenn man die Kostendämmung genau darlegen kann, dann wäre es auf jeden Fall interessant für die Kassen. Dennoch muss ich sagen, dass ich einen Bekannten habe, der ebenfalls ein tolles Modell zur Kosteneinsparung erst kürzlich vorlegt hat. Leider hatte er mit seinem Konzept keine offenen Türen. Wir mutmaßen, dass der Grund darin liegt, dass sich die Einsparungen erst in einiger Zeit und nicht unmittelbar bemerkbar machen.
In meinem Falle kann man zudem natürlich nicht nachweisen, ob der Patient nicht auch mit der herkömmlichen Methode arbeitsfähig geblieben wäre. Das ist eben ein bisschen der Punkt.
Ich habe noch keinen Kontakt zu GKV/PKV aufgenommen, da ich gut präpariert sein möchte, d.h. ich möchte mir fachkundigen Rat zur Seite stellen, um dieses Konzept ökonomisch wirklich gut aufzustellen. Da ich gerade einen Lehrauftrag an der Uni für Gesundheitsökonomie bekommen habe, habe ich daher ganz gute Kontakte zu "wahren" Ökonomen - ich bin von Hause aus Ingenieur. Kontakte in die lokale politische Ebene habe ich nicht - aber auch hier erhoffe ich mir durch die Uni Zugang zu bekommen.
Du scheinst Dich mit dem Thema gut auszukennen - welchen beruflichen Hintergrund hast Du? Bist Du vielleicht auch auf der Veranstaltung in Berlin in 3 Wochen, "Entrepreneurship"? - dann könnten wir uns vielleicht einmal persönlich zu dem Thema austauschen. Würde mich freuen - vielleicht kann ich Dir auch irgendwie weiterhelfen.
Jedenfalls ganz herzlichen Dank für Deine ausführliche Darlegung!
Herzliche Grüße zurück,
Britta

christianschmitz
23. September 2014 10:37

Hallo Britta,

die Idee welche von dir hier beschrieben wird erinnert mich stark an den Ansatz von Michael Porter und Thomas H. Lee: 'The strategy that will fix health care'. The nutshell: in der Idee geht es im Grundlegenden darum, dass das Gesundheitswesen den Patienten wieder mehr in den Vordergrund rücken sollte, um eine wert-fokussierte Therapie anwenden sollte. Der Harvard Business Review Artikel ist lang und beschreibt eine mögliche Strategie, wie Kosten gespart werden können und gleichzeitig die Qualität und Effizienz der Behandlung am individuellen Patienten erhöht werden. Zum Bsp. durch sog. Integrated practice units ,IPUs.

Übertragen auf deine Idee wäre dies genau der von Porter beschriebe Ansatz: eine integrierte Praxis, die einen holistischen Ansatz zur Schmerztherapie verfolgt; von klassischer pharmakologischer Schmerztherapie über physio- zu psychotherapeutischer Behandlung. Individuell und ohne redundante Behandlungen. Das Beispiel der Arbeitsausfälle alleine durch Rückenschmerzen in Deutschland, könnte im Businessmodel als Berechnungsgrundlage für Versicherer herangezogen werden.

Das würde zum Pkt 2. in Porters 'value based healthcare' Strategie führen: Berechnung des 'Therapie-Erfolgs' unter Berücksichtung der enstandenen Kosten und das über den gesamten Behandlungszeitraum. Wenn dein Modell zeigen kann, dass hier siginifikant Kosten reduziert werden können (zb. weniger Krankheitstage, kürzer Behandlungsdauer durch gezieltere Diagnosen und genauere Anamnesen), dann werden sich die Kassen für dein Modell massiv interessieren.

In Verbindung mit einem vereinfachten Abrechnungssystem (für Kassen und Patienten), der Integration zu Anschlußtherapien und einer hohen Qualität der Behandlung in deinem Schmerzzentrum, wird sich das neuartige Modell unter Patienten schnell rumsprechen.

Hast du schon Kontakte zu GKVs und PKVs aufgenommen, oder schon mit den jeweiligen Spitzenverbänden gesprochen?

Hast Du Konakte in die lokale politische Ebene, wo do die einzelnen Interessen der stakeholder abtasten kannst?

Viel Glück und weiter machen!
Gruß, Christian

brittalambers
22. September 2014 16:58

Hallo "Lambi",
danke für Dein Feedback. Nicht nur der Internetauftritt wäre hier wichtig. Sondern eben auch gutes Infomaterial für die verschiedenen Zielgruppen: Ärzte, Patienten etc. Da bin ich dran und es sollte sich zumindest im Herbst alles schon einen entscheidenen Schritt nach vorn bewegen. Marketing auf dieser medizinischen Ebene gestaltet sich nicht so einfach - eben auch aufgrund der Finanzierungsfrage.
Danke fürs Daumendrücken!
Viele Grüße und eine gute Herbstzeit!
Britta

brittalambers
22. September 2014 16:53

Hallo,
ja die Tumortherapien sind ein gutes Beispiel, bei dem integrierte Versorgung schon ganz gut funktioniert. Genau das würde ich mir für andere Erkrankungsbilder auch vorstellen, aber das bedarf eben Zeit zur Entwicklung. Ich beschäftige mich gerade sehr intensiv mit dem Aufbau und der Funktionsweise unseres Gesundheitssystems und lese dazu viel. Der Hauptpunkt, warum sich Dinge noch nicht "aus dem System heraus", wie Du gut gesagt hast, entwickelt haben, liegt unter anderem in der strikten Trennung der Versorgungssektoren ambulant und stationär. Damit ergeben sich zum Teil sogar Doppelversorgungsstrukturen (z.B. Fachärzte) - aber auf jeden Fall ein Mehraufwand an Zeit und Kosten, Absprachen bleiben meist völlig auf der Strecke. Zudem liegt der Blickwinkel der heutigen Optimierungsversuche des Gesundheitssystems, nach Meinung der Experten, wohl noch zu sehr in der Kostendämmung statt des Patientennutzens. Aber das ist ein weites Feld. Um irgendwo relativ unbürokratisch zu starten, könnte mein Konzept zumindest eine Übergangslösung sein, bis sich andere Strukturen besser ausgebaut und etabliert haben.
Ich danke Dir für Deinen Kommentar! Einen schönen Herbststart!
Britta

lambi
22. September 2014 16:52

Hi Britta,

alles sehr interessant und schlüssig.
Jetzt fehlt nur noch der passende Internetauftritt.

Wünsche viel Erfolg.

jcs09
22. September 2014 11:37

Hallo Britta,

Ich finde die Idee toll und außergewöhnlich. In vielen Bereichen der Mediozin gibt es nach meiner Sicht einen starken Bedarf an ganzheitlichen Therapieansätzen oder zumindest interdisziplinären Abstimmungen. Bei Tumortherapien sehe ich da eine gute Entwicklung, nur ist diese aus dem System selbst heraus noch viel zu langsam.

LG

J

brittalambers
21. September 2014 20:43

Hallo - guten Abend!
Danke für Deine Fragen.
Es wird im eigentlichen Sinne kein "Team" geben. Für jeden Patienten muss ein eigenes Netzwerk an Experten zusammengestellt werden - je nach Region, Erkrankung etc. Dazu gehören i.d.R. ein Schmerztherapeut, ein Physiotherapeut, ein Psychotherapeut. Dazu kommen spezifische Fachärzte, z.B. Orthopäde, Psychiater, Neurologe. Bei diesen stelle ich mich vor - bestenfalls kennen mich die Ärzte aus vorhergehender Zusammenarbeit - der Patient muss eine Schweigepflichtsentbindung unterzeichnen und dann würde ich telefonisch Absprachen bez. Behandlungsplan oder speziellen Einzelfragen vornehmen. Vielmehr stehe ich aber dem Patienten zur Seite, der im Idealfall die Absprachen selber koordiniert - denn meine Unterstützung dient letztendendes der Selbsthilfe. Der Patient soll so schnell wie möglich sich als sein eigener Schmerzmanager verstehen. Dazu bedarf es aber eben am Anfang meiner Unterstützung. Ich bringe sozusagen lediglich "den Stein ins Rollen". Daher variiert "der Aufwand" je nach Person.
Natürlich möchte ich dabei die freie Arztwahl des Patienten keineswegs einschränken, aber funktionierende Zusammenarbeit fördern. Das bedeutet, dass ich in meiner Funktion viele Ärzte meiner Region persönlich aufsuchen werde, um mich und mein Konzept vorzustellen. Für die Ärzte entstehen keine Unkosten oder Umstände - im Gegenteil; sie sparen wertvolle Zeit. Sie können sich auf das Wesentliche konzentrieren - nämlich die Behandlung des Patienten - Aufklärung über Maßnahmen, Adaptation der Behandlung an den bestehenden Alltag, Einbezugnahme und Aufklärung der Angehörigen - diese ganze Betreuung fällt dann in mein Gebiet. D.h. und das ist mir sehr wichtig - ich nehme niemandem Arbeit weg, noch möchte ich etwas besser wissen als die Ärzte; bei meiner Arbeit geht es um den Ausgleich bestehender Lücken im System, die durch die einzelnen Therapeuten unmöglich abgedeckt werden können und meiner Erfahrung nach auch nicht abgedeckt werden.
Das Thema jedes Patienten ist höchst individuell zu betrachten und daher mit viel Zeitaufwand verbunden. Die entstehenden Kosten durch "Umwege", die einfach durch ein anfängliches Unwissen der Patienten entstehen (sowohl bei dem Patienten selbst als auch bei Arbeitgeber und Krankenkasse) können so minimiert werden.
Ich hoffe, dass ich Deine Fragen etwas beantworten konnte.
Herzliche Grüße und noch einen schönen Sonntag Abend!
Britta

21. September 2014 20:18

Hallo!

Interessante Idee, die sich thematisch doch ziemlich von den anderen Teilnehmer abhebt.

Wie stellst du dir bei der Umsetzung die Aufstellung des Teams vor?
Welche Qualifikationen müssten diese haben und mit welcher Größe möchtest du beginnen?

Viel Erfolg!

brittalambers
21. September 2014 13:41

Liebe Steffi, vielen vielen Dank für Dein hilfreiches Feedback. Ich habe mir direkt etwas dazu überlegt und mein Profil aktualisiert. Dein Kommentar hat mich wirklich nochmal weitergebracht!
Ich freue mich auch über Deine Anmerkung, dass Du etwas von den Informationen über Schmerztherapie mitnehmen konntest. Es ist ein sehr komplexes Thema und ich habe mir viele Gedanken machen müssen, wie ich dieses kompakt und gut verständlich darstellen kann. Vielleicht hast Du Lust, mir nocheinmal über die Aktualisierung ein Feedback zu geben. Das ist kaum auffällig, nur ein/zwei Sätze bei "Beschreibung Deiner Idee". Ich bin natürlich schon etwas betriebsblind geworden und mich würde interessieren, ob diese Veränderung genau das ist, was Deine Anmerkung auf dem Punkt bringt.
Herzliche Grüße und einen schönen Sonntag! Britta

stefaniefeder
20. September 2014 18:50

Hallo Britta,
ich habe durch deine Idee in den letzten 15 Min suoer viel gelernt - danke dafür. Ich bin ein recht gesunder Mensch und kenne so Schmerztherapien, lange Wartezeiten, viele Arztbesuche, Diagones etc und die Probleme dadurch überhaupt nicht. Dein Idee und das Wissen was Du hier beschrieben hast, hat mein Wissen um einen großen Part weitert! Wahnsinn.
Deine Idee, bzw Dein Serviceangebot finde ich sehr spannend und kann mir (durch Deine Beschreibung) gut vorstellen, dass es vielen Menschen helfen wird.

Kurz zu Deiner Präsentation: Ich habe erst nicht ganz verstanden, was du anbietest. Erst durch den Kommentar am 31.8. ist deutlich geworden, dass Du Beratung und Service machst. Das könntest Du vielleicht noch auf Deine Ideen Seite packen?

Ich wünsch Dir weiterhin viel Erfolg!
Liebe Grüße,
Steffi

brittalambers
17. September 2014 22:56

Hallo Claudia,
danke für Dein Interesse! Ja, ich habe mir überlegt, dass ich die Finanzierung gern auf mehrere Säulen verteilen möchte. Sogar könnte der Arbeitgeber daran interessiert sein, finanzielle Unterstützung zu gewähren, wenn damit die Arbeitskraft nicht wegfällt. Des Weiteren bin ich dabei, ein Konzept für die Krankenkassen zu schreiben, um über eine Anteilsfinanzierung zu verhandeln. Auch der größte Verband Deutschlands, die deutsche Schmerzliga, würde ich gern mit ins Boot holen. Dazu muss ich aber gute Konzepte vorlegen können. Gar nicht einfach, sich genau zu überlegen, welches Interesse jeder Einzelne haben könnte, dieses Projekt zu unterstützen. Private Versicherer lassen sich auch manchmal darauf ein, die psychologische Begleitung über einen Heilpraktiker Psychotherapie zu bezahlen. Das sind zwar Einzelabsprachen, aber im Raum Köln, wo die Psychotherapeuten sowieso hoffnungslos überlaufen sind, nicht ganz unwahrscheinlich. Andererseits können Leistungen wie z.B. eine Berufsberatung/Karrierecoaching auch steuerlich geltend gemacht werden, so dass der Patient zwar in Vorleistung gehen muss, aber letztendlich einen Betrag zurück erstattet bekommt. Wenn man all diese Optionen bedenkt, gilt es für jeden Patienten eine individuelle Lösung der Finanzierung zu finden. Wichtig ist aber auch, dass der Patient einen Nutzen hinter dieser therapeutischen Maßnahme sieht - dann würde sich diese Investition für ihn lohnen. Welche Kosten in welcher Höhe dem Patienten entstehen - durch das Aufsuchen verschiedener Ärzte oder die lange Suche nach einer endgültigen Diagnose - kann man natürlich nur abschätzen. Das ist vielen Patienten natürlich nicht im Vorhinein ersichtlich.
Ich hoffe zudem noch, dass sich eine Uni mit einem Forschungsprojekt interessiert zeigt und wir darüber zusätzliche Gelder akquirieren können. Das bleibt aber abzuwarten und bedarf eine großen Lobbyarbeit. Es bleibt spannend!
Das Finanzierungskonzept ist und bleibt auf jeden Fall die große Herausforderung bei meiner Idee. Ich sende Dir herzliche Grüße und wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Projekt!
Britta

summerflocke
17. September 2014 21:18

Hallo Britta,

ich finde Deine Idee sehr ehrenwert und sehr gut!

Hast Du überlegt, ob Du vielleicht zur Finanzierung Kooperationen mit den Krankenkassen anstreben kannst (sowohl gesetzlich als auch privat)? Vielleicht gibt es auch Verbände zur Unterstützung von Patienten. Oder die Möglichkeit, über eine Zusatzversicherung, Dein Angebot in Anspruch zu nehmen?

Viele Grüße,
Claudia

Finde deinen idealen WG-Mitbewohner
www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/153

brittalambers
15. September 2014 19:20

Hallo Lisa,
lieben Dank für Deine Idee und Dein Interesse! Ehrlich gesagt, habe ich von einem Bekannten schon ein ähnliches Feedback bekommen - und da Du nun auch diese Idee hast - vielleicht sollte ich das wirklich machen. Danke Dir für diesen Anstoß. Was noch dafür spricht ist in der Tat, dass ich ja nur eine kleine Region abdecken kann. Wenn sich das Konzept bewährt, dann wäre es sicher auch hilfreich, es flächendeckend anzubieten - gerade in Ballungsräumen oder ländlichen Regionen, wo die Versorgung nicht dem Bedarf entspricht.
Ja Onlineplattformen mit Informationen für Schmerzpatienten gibt es schon in "Hülle und Fülle" - wie gesagt, vieles ist schon da - es fehlen nur die Mittler der Informationen. Auch ein Coachingformat über skype habe ich schon überlegt - aber das wird nur in Einzelsitzungen hilfreich sein. Für eine intensive Begleitung bedarf es doch eher der persönlichen Begegnung.
Ich wünsche Dir auch ganz viel Erfolg, viel Spaß dazu und schaue gern mal bei Deinem Konzept vorbei.
Ganz herzliche Grüße,
Britta

15. September 2014 18:40

Hi Britta,
ich bin auf deine Idee beim Stöbern gestoßen und ich finde es toll, dass du andere mit deinem Wissen bereichern willst und ihnen Arbeit und gekostete Nerven ersparen willst, so wie es aus deiner Beschreibung erscheint. Könntest Du deine Idee nicht auch als Franchise oder etwas Ähnliches anbieten? So dass du deine Idee und deine Koordinierung des Behandlungsprozesses schützt, andere darin ausbildest und diese dann an anderen Orten sich selbst niederlassen können? Oben wurde ja auch schon eine Online Plattform erwähnt, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich als leidender Patient nicht lieber einen lebendigen Menschen als Ansprechpartner hätte... Dir auf jeden Fall viel Erfolg! Beste Grüße von
Lisa von traumhelm,'>https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/1202/">traumhelm, der Fahrradhelm deiner Träume

brittalambers
14. September 2014 22:23

Hallo Luba,
danke Dir für Dein Interesse an meinem Konzept und die vielen Fragen. Dann fange ich am besten mal ganz vorn an:
Gibt es dieses Konzept nicht schon in Ärztezentren? Anteilig, heißt, dort findet zumindest schon mal ein Austausch zwischen den Experten statt. Aber der gesprächstherapeutische Bedarf ist damit leider immer noch nicht ausreichend abgedeckt. Und auch um andere Belange wie zum Beispiel die Vereinbarkeit des aufwendigen Therapieprogramms mit dem Beruf werden nicht thematisiert. Zudem steht leider das Angebot an solchen Zentren noch in einem absoluten Missverhältnis zum Bedarf.
Der Nutzen einer Studie wäre in meinem Fall klar an die Wiedereingliederung der Schmerzpatienten in den Beruf geknüpft. Ich möchte gern messen, inwieweit man einer Berufsunfähigkeit mit meinem Konzept vorbeugen kann.
Das Konzept liegt bei mir fertig in der Schublade und ich arbeite täglich an der Aktualisierung und Verbesserung. Deshalb auch meine Präsenz auf dieser Plattform. Ich biete diese Beratung aktuell schon an - dies sind aber Klienten, die mich über Mundpropaganda gefunden haben. Letztendlich arbeite ich an meiner Website und an Infobroschüren, v.a. für Ärzte. Ein Netzwerk existiert schon, aber auch hier bin ich natürlich noch im weiteren Aufbau. Ersteinmal benötige ich eine Lobby und deshalb besuche ich verschiedene Schmerzkongresse, um mit Professoren und anderen Spezialisten in Kontakt und ins Gespräch zu kommen. Da ich ganz allein an der Umsetzung arbeite, benötige ich viel Zeit.
Meine Idee soll dann über das persönliche Gespräch in meiner Region verbreitet werden - mit Patienten, mit den einzelnen Ärzten und Zentren. Das bedeutet viel Arbeit. Zudem kooperiere ich in Bezug auf das Karrierecoaching einer Universität und erhoffe mir dadurch weitere Kontakte. Weiterhin bin ich Lehrbeauftrage an einer Hochschule - dort werde ich Gesundheitsökonomie unterrichten. Auch da erhoffe ich mir gute Kontakte zu den Krankenkassen und anderen wichtigen Vertretern der Gesundheitsbranche. Ich bin auf vielen verschiedenen Kanälen unterwegs - mit der Hoffnung, dass 1-2 Sachen funktionieren.
Falls Du aus Deiner Perspektive als Gesundheitsökonom noch Tipps zur Umsetzung hast, bin ich sehr offen dafür. Vielen Dank für Deine Fragen - es bringt mir immer eine Menge, mich mit den Dingen nocheinmal genau auseinanderzusetzen.
Herzliche Grüße und einen guten Wochenstart,
Britta

brittalambers
14. September 2014 22:03

Hallo Daniel,
was meinst Du mit Skalierbarkeit? Evaluation des Therapieerfolgs? Danke Dir für das Angebot zum Austausch. immer gern.
Herzlichen Gruß,
Britta

dheles
12. September 2014 19:34

Hallo Britta,

der Nutzen deiner ist wirklich riesig. Wie geht ihr das Thema skalierbarkeit an? Wäre interessant sich da austauschen zu können

Beste Grüße

Daniel (Idee: https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/1085/)

luba
12. September 2014 19:17

Hallo Britta!
Deine Idee finde ich super. Um dein Konzept noch einmal genau zu verstehen:
Du fungierst als Beraterin für Schmerzpatienten und bist das Bindeglied zwischen den verschiedenen beteiligten Fachärzten, dessen Behandlung bei chronischen Schmerzen eben erforderlich ist.
Meine Frage ist nicht negativ gemeint. Gibt es nicht auch solche Konzepte bereits in Form von Ärztezentren? Oder ist dort trotz des gemeinsamen Standorts die Kommunikation zwischen den Ärzten nicht gegeben?

Die Studie, die du anstrebst, soll diese den Nutzen dieser Beratung belegen, um dann ggf. von verschiedenen Akteuren (Bund, Krankenkassen etc.) finanziert zu werden?
Wie weit ist dein Konzept momentan? Wenn ich das richtig gelesen habe, besitzt du derzeit schon einen Praxisraum und gehst dieser beratenden Tätigkeit schon nach. Kannst du daraus schon den Bedarf ableiten? Hast du bereits Kontakt zu Arbeitgebern? Wie hast du vor das Netzwerk aufzubauen oder auch auszubauen?

Da ich Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen studiere und damit grundsätzlich natürlich auch den betriebswirtschaftlichen Nutzen betrachte, finde ich deine Idee sehr spannend.

Ich wünsch dir weiterhin viel Erfolg.

Viele Grüße,
Luba

brittalambers
11. September 2014 22:09

Hallo Daniel,
sehr gute Frage, danke Dir! Also zur Zeit findet man mich im Raum Rhein-Ruhr - ich bin gerade noch dabei, meine Website aufzubauen und mich bekannt zu machen. Für mich ist aber klar, dass ich ein Konzept entwickeln möchte, welches in anderen Regionen genauso funktioniert. Der entscheidende Punkt ist das Netzwerk, welches eben für jeden Bereich etabliert werden muss. Grundsätzlich informiere ich mich deutschlandweit über die verschiedenen Einrichtungen zur Schmerzversorgung. Zur Diagnosefindung ist es durchaus sinnvoll Spezialisten zu konsultieren - wenn dann einmal klar ist, worum es sich handelt, kann die ambulante Versorgung wieder regional stattfinden. Denn eines der Hauptziele ist auch der Erhalt der Arbeitsfähigkeit, welche bei langen stationären Aufenthalten nicht gewährleistet werden könnte.
Viele Grüße und danke für Dein Interesse,
Britta

danielhofmeier
11. September 2014 13:41

Hallo Britta,
du schreibst du würdest dieses Angebot gern von deinen eigenen Praxisräumen aus verwirklichen.
Wo genau findet man dich denn? Beschränkst du deinen Service somit nur auf deine Region oder planst du auch Onlinehilfe in dein Konzept mit ein?

Meine Idee: Der'>https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/418/">Der Virtuelle Film

brittalambers
1. September 2014 13:31

Hey,
danke für Deine Unterstützung. Ich stöbere gern mal bei euch rein.
Grüße zurück,
Britta

brittalambers
1. September 2014 13:29

Liebe Tessa, danke für Dein Interesse zum Thema Schmerz. In der Tat geht es mir vorrangig um Erkrankungen, die unmittelbar mit dem Thema verknüpft sind. Das sind vor allem alle Arten von Rückenerkrankungen, Magen-/Darm, Kopfschmerzen oder auch speziellere Sachen wie rheumatische Erkrankungen. Das Thema ist dabei wirklich das eigenständige Bestehen des Schmerzes - unabhängig der organischen Ursache. Dafür gibt es neurologische Gründe. Da ich keine Medizinerin bin, ist es nicht möglich in einer Gemeinschaftspraxis zu arbeiten, aber das muss auch gar nicht sein. Eine regelmäßige Absprache per Telefon wäre schon ein super Fortschritt. Das klingt so simple - aber das passiert in der ambulanten Versorgung einfach nicht. Der Orthopäde kümmert sich um das Bein, der Psychiater um die Seele, der Physioth. um die Beweglichkeit - aber für Absprachen untereinander hat niemand wirklich Zeit. Das ist kein Vorwurf, sondern wirklich nicht zu machen für die einzelnen Therapeuten. Daher meine Idee. Ganz viele Grüße zurück an Dich, Tessa!
Britta

funforpeace
1. September 2014 12:37

Moin Moin,

ich kenne mich zwar nicht sehr gut in diesem Gebiet aus aber halte deine Idee für ausbaufähig, sozial und sehr gut.

Viel Erfolg

Ich würde mich freuen wenn du dir auch unsere Idee anschaust.

Lieben Gruß

tessawaldhart
1. September 2014 0:51

Hallo Britta! interessante Idee, du hast recht, dass die meisten Krankheit wirklich zu spät erkannt werden oder nicht ernst genommen werden und dann chronisch werden. Möchtest du mit einem Ärzteteam zusammen arbeiten oder wie kann man sich das vorstellen? Ich stelle mir das vor als ein große Gemeinschaftspraxis mit verschiedenen Ärzten und Therapeuten, stimmt das? viel erfolg, Tessa // Good Morning Berlin//

brittalambers
31. August 2014 22:54

Hallo Johanna,
sowohl meine persönlichen Erfahrungen als auch Studien haben gezeigt, dass die breit gefächerte Behandlung im Moment die bewährteste Methode darstellt, um mit Schmerz umgehen zu können. Mehrere Möglichkeiten eröffnen eben auch, dass mal das eine mal das andere besser greift. Ich sehe mich nicht als Berater im Sinne "ich weiß es besser", sondern möchte mit den Patienten ihren eigenen Weg etablieren. Natürlich wäre die Übernahme durch die Kassen ein Traum - aber diese sind eben nicht leicht zu überzeugen, denn das Konzept bedeutet eine Vorinvestition. Vielleicht würde sich aber auch der Arbeitgeber daran anteilig beteiligen, wenn ihm dadurch die Arbeitskraft erhalten bleibt. Allein die Zahl, dass wohl nur 20% der chronischen Schmerzpatienten je wieder in den Beruf zurück gelangen, finde ich sehr alarmierend, wohl weisslich, dass diese Angabe alte Menschen vorrangig mit einbezieht. Für junge Menschen muss es Alternativen zur Rente geben. Dafür möchte ich mich engagieren.
Danke für Deine Interesse zu so später Stunde!
Viele Grüße,
Britta

johannaschmidt
31. August 2014 22:39

Hallo Britta,

sehr schöne Idee, gerade die Vernetzung mit dem Arbeitgeber finde ich grossartig und sehr hilfreich! Wirst Du Dich dabei eher auf die Schulmedizin stützen oder auch alternative Heilmethoden miteinbeziehen? Und soll das (langfristig) von den Krankenkassen übernommen werden?
Vielen Dank!

brittalambers
31. August 2014 19:02

Hallo - leider bin ich mir nicht sicher wie Du heißt - Verzeihung!
danke für deine Frage!
Mein Konzept dient einer quasi "Rundum-Betreuung" von Schmerzpatienten: angefangen bei dem Aufbau eines Behandlungskonzepts, über eine supportive psychotherapeutische Begleitung bis hin zur Hilfe zum Wiedereinstieg in den Beruf. Das Angebot ist klar abgegrenzt und soll sich nicht in die Gebiete der einzelnen Experten einmischen, sondern dient der Übersicht, dem roten Faden - wichtig bei einer multimodalen Behandlung, also parallelen Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen (Pharmakologisch, Physiotherapeutisch, Ergotherapeutisch, Psychotherapeutisch etc. ). Dazu kooperiere ich mit Hausärzten, Schmerztherapeuten und anderen Experten auf ihren Gebieten. Das alles möchte ich in meinen eigenen Praxisräumen anbieten - mich aber auch dem regionalen Angebot bedienen und Hilfsangebote vermitteln (wie z.B. Veranstaltung zur Aufklärung über den neuesten Stand der schmerztherapeutischen Versorgung). Ansonsten soll mein Angebot sich auch an Unternehmen richten, die präventive Maßnahmen für Ihr Personal anstreben - wenn sich Rückenbeschwerden ersteinmal richtig etabliert haben, kann es zu langen Ausfallzeiten über Monaten führen. Das sind dann eher edukative Maßnahmen. Desweiteren kooperiere ich mit Unis, um Probanden für die Forschung zur Verfügung zu stellen und irgendwann vielleicht ein eigenes Forschungsprojekt zu etablieren. So zusammengefasst - beantwortet das Deine Frage? :o)
Ich sende Dir herzliche Grüße und viel Erfolg bei Deinem Projekt (welches ist es?)!!
Britta

janguenthner
31. August 2014 14:36

Hallo Britta,

grundsätzlich eine unterstützenswerte Idee, aber hast du schon Pläne, was du konkret aufbauen oder anstreben würdest und wie?