Kommentare

produtekentre
26. September 2014 22:44

Hallo sven,

die Finanzbrange ist ein schwieriges Thema.
Das wichtigste ist vertrauen gewinnen.
Und dass, geht nun mal am besten mit einer gewissen Offenlegung.
Je mehr desto besser.
Ich denke dann hast du Erfolg.
Gruß
Bernd

26. September 2014 19:55

Hi Sven.
ich finde an deiner persönlichen Story super, dass du dich auf die Seite des Kunden geschlagen hast und nun aktiv versuchst, etwas besser zu machen anstatt nur darüber zu meckern wie intransparent die Finanzbranche ist. Du scheinst Dir echt einige gute Lösungen überlegt zu haben. Zwei Fragen bleiben für mich noch offen:

- Die Übertragung des Terms der "Produktverpackungen" wirkt etwas weit hergeholt. Kannst du dem Laien erklären, warum "Kapitallebensversicherungen" einer unnötigen Produktverpackung entsprechen?
- Wie ist dein genauerer Plan für das Roll-Out? Willst du bei Dir Berater ausbilden und das als Franchise oder mit Provisionsvergütung, wie zum Beispiel in der Versicherungsbranche aufziehen?

Viel Erfolg für dein Projekt, den Finanzmarkt kundenfreundlicher zu gestalten, finde ich super! Viele liebe Grüße von
Lisa von traumhelm,'>https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/1202/">traumhelm, der Fahrradhelm deiner Träume

erik
24. September 2014 22:20

Hi Sven,

schöne Idee. Der Knackpunkt ist m.E. die Langfristigkeit. Um Vertrauen in deine Anlage zu gewinnen, müsstest Du schon jetzt (oder vor möglichst langer Zeit) ein Beispielportfolio angelegt haben, auf dass Du verweisen kannst (fast egal wie groß, im Zweifel auch Virtuell, sofern nachweislich zum Zeitpunkt xy).

Grüße,

Erik

michaelhaas
24. September 2014 19:04

Hey Sven,

das ist in der Tat ein schwieriges Thema in der Finanzbranche, es geht ja immerhin um viel Geld. Um Kunden zu gewinnen musst du sowohl Sicherheit bieten, als auch zum Wechsel überzeugen. Ich kann dir zwar nicht direkt helfen, aber Tipps geben:

Wir bei actified haben viel Zeit mit Brainstorming verbracht: Was soll unsere Idee ausdrücken, was sind andere Wörter dafür, Bilder oder Symbole? Dann haben wir damit gespielt und die Ideen anderen Leuten vorgestellt um Feedback zu bekommen. Man kann auch viel dazu lernen, wenn man sich die Konkurrenz anguckt. Wie machen die es, und wie ist deren Strategie? Warum sind sie erfolgreich, und warum eben nicht? Bei actified haben unsere Recherchen ergeben, das viele Ideen nicht umgesetzt werden konnten, weil nicht die kritische Masse an Nutzern erreicht werden konnte - entsprechend haben wir unser Launch-Konzept entwickelt.

Vielleicht kannst du diese Methodiken auch auf deine Idee anwenden, viel Erfolg damit!

Lg, Michael

soosap
24. September 2014 13:54

Hallo Jürgen,

Wie sehen deine Vertriebskanäle aus. Die Menschen sind heute sehr skeptisch gegenüber Fondmanagern und Finanzdienstleistern die exorbitante Gewinne und Erträge versprechen, wie möchtest du das Vertrauen der Menschen gewinnen? Und wie möchtest du Kunden auf dein Produkt hin überzeugen und schließlich einen Abschluss erzielen.

Du hast alles sehr schön aufgelistet wieviel die Banken in ihre Tasche stecken für ihre Dienstleistungen. Wie sieht dies bei dir aus? Was ist dein Gewinn, wie hoch sieht dieser aus, wie setzt sich dieser zusammen?
Wie läuft das Prozedere ab, alles online oder sprichst du persönlich bei deinen Kunden vor, bzw. gibt es Räumlichkeiten wo du anzutreffen bist.

Schwierige Aufgabe, schwierige Branche. Meiner Meinung nach gibt es schon genug Kredithaie…

Viele Grüße,
Team Saronia

dheles
22. September 2014 21:50

Hallo Jürgen,

deine Idee klingt nach einem lobenswerten Ansatz. Auch falls es hier für dich nichts werden sollte, hoffe ich dass sich dies auch in Zukunft etablieren wird.
Denkst du jedoch, dass du deinen Kunden vollkommene Transparenz garantieren kannst? Finanzgeschäfte sind ja oft an so unendliche viele Klauseln gebunden, dass selbst die Unternehmen gar nicht immer einen Überblick über die komplette Rechtslage haben.

LG Daniel

Hier kannst du meine Idee kommentieren: https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/2/1085/

arlitglasberger
17. September 2014 16:01

Hi Sven, ich denke das Wichtigste ist, dass Privatkunden wieder verstehen was sie kaufen, denn nur so können sie das Risiko abschätzen. Da kommen wohl nur wenige Investments in Frage. Deine Idee schafft Transparenz in der Finanzbranche und ich denke dies kann nur ein Schritt in die richtige Richtung sein. Vielleicht zeigst du noch mal ein Beispiel auf, welches kurz und einfach ist. Viel Erfolg!

svenzivanovic
15. September 2014 11:50

Hallo Michael,

vielen Dank für Dein Feedback! Ja, das ist in der Tat der Knackpunkt! Meine Marketing- und Kommunikationsstrategie steht noch in keinster Weise :-(
Falls Du ein paar interessante Tips und Anregungen hast...immer her damit!

Mit besten Grüßen,
Sven

michaelhaas
14. September 2014 9:31

Hey Sven,

eine sehr unterstützenswerte Idee!! Ich sehe eigentlich nur einen Knackpunkt: die Bekanntheit bei den zukünftigen Kunden und deren Vertrauen in dein Unternehmen zu wecken. Dazu wirst du eine durchdachte Marketingstrategie brauchen. Hast du schon treffende Slogans und Werbemittel entworfen? Welche Medien in deiner Kommunikationsstrategie möchtest du benutzen?

Ich wünsche viel Erfolg!

Michael

danielhofmeier
10. September 2014 17:36

Hallo Sven,
ich kenne mich mit Aktien leider gar nicht aus. Sollte dein Konzept aber die selben Vorteile bieten wie das Teekampagnen-equivalent, hast du meine Unterstützung. Mehr Möglichkeiten in der Anlagenwahl sind immer zu begrüßen.

fibsmaster
5. September 2014 0:24

Hallo Sven,

tolle Idee.
Du willst also ETFs und Aktien zu einem Fondpaket bündeln und dabei das Residualrisiko gegen 0 tendieren lassen und sozusagen den globalen Gesamtmarkt abbilden, oder?
Fundierte Sache. Stimm dir zu. Im Wiwi-Studium lernt man, dass es defacto ja aus empirischer Sicht überhaupt keine planbare Überrendite gibt, mal abgesehen von Arbitragen, die aber eh die Großen sofort abgrasen. Da ist Risikodiversifizierung ein transparenter Ansatz.

Du sprichst da ja von einem sehr langen Anlagehorizont. Willst du dir trotzdem aktive Eingriffe vorbehalten? Wie z.B. 2008/09 wäre es ja sinnvoll gewesen, komplett long on cash zu gehen. Oder blendet dein geplanter Anlagehorizont dieses "Hintergrundrauschen" von Marktzusammenbrüchen aus?

Viel Erfolg. Kriegst nen Vote!

nicolas
2. September 2014 12:14

Das klingt nach einem fundierten und interessanten Ansatz. Ich werde in auf alle Fälle unterstützen.

Du schreibst, der Kunde könne sich bei dem gigantischen Angebot nicht wirklich zurechtfinden.

Ich meine, dem Kunde wird die Möglichkeiten der quantitativen Analyse vorenthalten und Ihm fehlt die Zeit sich einen Algorithmus mit den entsprechenden Parametern zurechtzubauen um die Nadel im Heuhaufen zu finden.

Doch bei Deiner Anlage-Strategie ist so etwas nicht schwer zu bewerkstelligen - man spart sich sogar noch die 0,5% an Beratung.

Schon mal daran gedacht hier eine Software zu entwickeln?

Grüße
Nicolas

svenzivanovic
1. September 2014 20:04

Hallo lieber Jürgen,

es geht nicht darum einen bestimmten Index auszuwählen, sondern es werden Portfolios aus verschiedenen Inidzes gebildet. Wichtig hierbei ist eine globale Diversifizierung um eine größtmögliche Risikostreuung zu erreichen und um das Risikoprofil des Anlegers: Je nach Risikoprofil wird dann die prozentuale Aufteilung der Investition - die sogenannte Asset Allokation - vorgenommen, z.B. 60% in Aktien und 40% in Anleihen.

Zu Deiner zweiten Frage: Ja, man benötigt viele Zulassungen und natürlich eine Menge Expertise. Deshalb haben wir uns die Expertise extern eingekauft - ganz nach Prof. Faltins Motto: Gründen mit Komponenten! Die gesamten Kosten hierfür sind in der o.a. Kalkulation schon eingepreist.

Beste Grüße,
Sven

klasch
1. September 2014 18:27

Hallo Sven,
die Idee an sich, ist nicht schlecht! Welchen Index(e) würdest Du integrieren oder wäre Dein Favorit? Braucht man nicht eine Menge Zulassungen (die Kosten?) um das umzusetzen? Viel Erfolg. Jürgen Klasch

funforpeace
1. September 2014 12:32

Moin Moin,

Super Idee für die Finanzwelt. Viel Erfolg.

Ich würde mich freuen wenn du dir auch unsere Idee anschaust.

Lieben Gruß

dennissy
31. August 2014 10:32

Hallo Sven,

das ganze klingt äußerst spannend und ich denke, dass es für viele Anleger interessant ist. Ich habe die Idee daher mal "unterstüzt".

Viele Grüße
Dennis

PS. Vielleicht magst Du meine Idee ja auch!

svenzivanovic
30. August 2014 22:38

Halllo lieber Till,

vielen Dank für Dein Feedback.
Das ist ja gerade der Irrtum vieler Anleger! Viele anerkannte Forschungsergebnisse beweisen, dass es langfristig eben kein "solides Fondsmanagement" gibt - es die Fondsmanager also nicht schaffen besser als der Marktdurchschnitt zu sein. Insofern kann sich der Anleger die Kosten eines aktiven Fondsmanagements komplett sparen, indem er einfach auf den Marktdurchschnitt setzt! Dies geschieht in Form von "passiven" Investments wie z.B. Indexfonds, bei denen eben keine Managementkosten anfallen, weil es in dem Sinne kein Fondsmanagement gibt, das 200.000 € kostet!

Die Frage für den Anleger lautet insofern wie folgt:
Laut Forschung der Wissenschaft schafft ein aktiver Fondsmanager langfristig keine Überrendite und liegt abzgl. der Kosten unterhalb der Marktrendite!
Ist es da nicht besser gleich die Marktrendite zu erwirtschaften und die Kosten zu minimieren um so eine wesentlich bessere Nettorendite zu erwirtschaften als alle aktiv gemanagten Fonds?
Ich denke ja!

Beste Grüße,
Sven

timondoe
30. August 2014 22:17

Hallo Sven,

unabhängig von der Projektbeschreibung gefällt mir das Bild sehr gut. Ein sehr starkes Motiv, meinen Glückwunsch.

Was die Idee betrifft, so finde ich ihren Kerngedanken gut. Allerdings lebt ein Fonds davon, dass er sehr solide gemanagt wird. Nehmen wir an, dieser Manager ist 200.000 Euro Arbeitgeberanteil inklusive Altersvorsorge im Jahr wert, dann müsste der Fonds bei 0,5 % Managementkosten also 40 Mio. Euro groß sein. So weit so gut, aber wie bekommt man 40 Mio. Euro zusammen, wenn man keinen Vertrieb bezahlen will?

Dies ist sicherlich durch ein exzellentes Networking in entsprechenden Geldkreisen möglich. Oder durch ein irre gutes Image zusammen mit einer Schwarmfinanzierung. So oder so... Jemand der das schafft, wird sicher innerhalb der 20 Jahre abgeworben, oder?

Ist nur so eine Überlegung... ;)

VG Till

nurmedo
30. August 2014 21:14

@svenzi

es ist sicher nötig im Bankensektor mal die Maden, die sich im Speck festgemacht haben, zu bekämpfen und so träge systeme, wie das Banksystem und Wertpapiersystem durch externe Innovatoren zu verbessern.

svenzivanovic
30. August 2014 19:49

Hallo,
lieben Dank für den 1. Kommentar :-)
Bzgl. Vertrauen: Ja, Du hast Recht: Einer Erhebung zufolge verließ die überwältigende Mehrheit wechselnder Kunden ihren Berater aufgrund einer schwachen Servicebeziehung. Anlageerfolg reicht nicht aus, es muss ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden. Die beste Art, Vertrauen zu schaffen, ist es, dem Kunden dabei zu helfen, die für ihn richtigen Anlageentscheidungen zu treffen - durch Aufklärung!

Bzgl. Selbstauswahl des Kunden: Kein deutscher Anleger ist auch nur annähernd in der Lage, die etwa 40.000 Einzelaktien in den 50 nationalen Aktienmärkten der Welt zu überblicken. Hinzu kommen über 16.000 zugelassene Fonds allein in Deutschland. Die meisten Anleger insvestieren deshalb lediglich in eine kleine Gruppe deutscher Unternehmen. Eine solche Beschränkung auf deutsche oder europäische Aktien ist aber eine willkürliche Eingrenzung der maximal möglichen Risikosenkung (durch globale Diversifizierung) und des Ertragspotenzials.

Fondsanlagen sind Einzelaktien aber auch bzgl. ihrer Kosten überlegen. Zwar beklagen sich viele Anleger zu Recht über die hohen Kosten von Fondsanlagen in Deutschland. Bei Einzelanlagen scheinen die Anleger aber viel weniger empfindlich zu sein. Dabei sind - über einen längeren Zeitraum betrachtet - Fondsanlagen selbst im Falle von überdurchschnittlich teuren Fonds günstiger als Einzelanlagen. Mit Einzelanlagen liegt die Gesamtkostenquote im günstigsten Fall bei 2 % pro Jahr. Die Mehrzahl der Einzelaktien-Anleger bringt es auf bis zu 3 % und mehr, ohne die genaue Belastung jeweils wirklich zu kennen. Eine derartige Kostenbelastung hat langfristig, wegen des Zinseszinseffektes dramatische Auswirkungen!

Liebe Grüße,
Sven

quark
30. August 2014 17:38

Am günstigsten ist es aber für den Kunden sich selbst Fonds herauszusuchen oder direkt in Aktien zu investieren. Geldanlage oder -verwaltung ist ein reine Vertrauenssache und in der heutigen Zeit ist Vertrauen von Finanzdienstleistern schwer zu schaffen oder zu erhalten, besonders wenn man ein neues Unternehmen in diesem Bereich aufbauen möchte. Trotz allem viel Erfolg!