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Kommentare

Tom

2. February 2016 12:16

Hallo ihr zwei,

die (Haupt-)Idee ist eigentlich schon sehr alt, aber immer wieder nett.
Recht viele Klicks habt ihr bedauerlicherweise nicht bekommen.
Das liegt sehr wahrscheinlich an der recht technischen "Sache" und Steckdosen ... naja hat ja jeder...sicher ungesteuerte.
Frau, aber auch Mann, kann sich das nicht so vorstellen, wie man eine intelligente Steckdose nutzen könnte...und die technikaffinen nutzen Teils bereits die (sehr) teuren Produkte auf dem Markt, oder machen es wie ich selber. Ein Flachmodul für Steckdosen, die Eure Funktionalität bietet kosten 100€; aber per Funk.
Hier müsstet Ihr sehr viel Präsentationsarbeit vorschießen z.B.:
-Man spart damit (nachgewiesen vom Institut X) Z% Strom im Jahr ein...das macht bei einem Standardhaushalt xxx€/a aus
-Man könnte damit Ökostrom besser ausnutzen (Grüne-Idee)...unterstütz die Energiewende…
-Man kann damit machen xyz….
Technik:
Das mit der elektronisch gesteuerten Kindersicherung ist ein nettes Beiwerk, wobei die vielen verschieden mechanischen Kindersicherungen im Prinzip -- sehr kostengünstig <<5Ct-- funktionieren. Aus Sicherheitsgründen ist eine "Vollabschaltung" technisch nicht unaufwendig bzw. nicht ganz billig.
Auch das Embedded-Mikroprozessor Board mit allem drum herum dürfte deutlich mehr kostet als eine Marken- Standardsteckdose für 10€. Das Ganze muss auch passend "zusammengesteckt" werden – Herstellungskosten?
Die Kommunikation über Stromleitungen ist auch ein alter Hut, aber mit einigen ekligen technischen Problemen behaftet.. Siehe Powerline PLC-BUS, KNX…
Es gibt auch zu viele inkompatiblen Anbieter: http://www.mobilegeeks.de/artikel/kabelgebunden-oder-funk-zigbee-z-wave-co-vs-knx-und-loxone-im-smart-home/, die aber bereits sehr viel denkbare Funktionen anbiete/abdecken.
Wie wollt Ihr eigentlich das ganze Steuern?
KNX oder eigenes Protokoll?
Irgendwo muss ja eine Zentrale(-rechner) eingebaut oder zumindest eingesteckt werden? Kosten?
Für einen Einbau, auch der Steckdosen, ist im Normalfall (99%) ein Elektriker nötig. Stundenlohn ~40-60€, je nachdem mit oder ohne Anfahrt.
Wer schult die Elektriker…? (Wenn‘s nicht geht wird dieser angerufen…)


Übrigens: Die Ablehnung gegenüber der „Funkverseuchung“ ist bio/technisch nicht haltbar. Die Energie, die das normale Stromnetz im Haus erzeugt ist massiv viel, viel …größer. Da fällt die Funkverbindungsenergie nicht ins Gewicht…aber es hört sich ökologischer an…
Man könnte natürlich auch mit Aktoren ganze Stromleitung für Zimmer abschalten… wieder ein Öko-Argument…
Vielleicht ist das, was ich hier schreibe für euch schon kalter Kaffee, aber mir scheint es so, dass die ganzen -- nicht nur -- technischen Probleme noch nicht genau erfasst worden sind. Die gehören auch ins Konzept/Präsentation ALS GELÖST beschrieben.
Aber Daumen hoch!
Viele Grüße
Tom
(Dip….)

pragmat1ker
23. September 2015 14:15

Hallo Ben, hallo Alexander,
klasse Idee! Auch mich hat es bereits vermehrt gestört, dass Zähler immer vor die Steckdose geschaltet werden müssen. Wieviel würde euer Produkt kosten im Vergleich zum konventionellen Steckdosen + Adapter - Aufbau?
Ebenfalls interessant wäre es für Kunden zu Wissen, wieviel Elektrosmog eingespart wird (und was Elektrosmog verursachen kann) über das Jahr.
Euer Video gefällt mir bereits sehr gut (perfekte Dauer von 60 Sekunden), bei dem ihr euren Zuschauern deutlich einen sympathischen Eindruck vermittelt. Leider reicht dieser Eindruck nicht, um den durchschnittlichen Zuschauer 60 Sekunden bei der Stange zu halten. So wäre es meiner Meinung nach sehr sinnvoll eure Vorrichtung ebenfalls kurz zu zeigen.

Viel Erfolg mit der weiteren Umsetzung eurer Idee!

Waren meine Anmerkungen hilfreich? (+)

Liebe Grüße,

Pragmat1ker von Business Buddy

Wir freuen uns auf euer Feedback.

klasch
20. September 2015 6:35

Hallo Ben & Alex,

ich hoffe (durch die Anmeldung) informiert zu werden, wenn es Euer Produkt gibt!
Unter: -USP- letzter Satz, eher so: - ...., haben wir einen klaren energetischen Vorteil! - (?)
Ihr habt weiterhin meine Unterstützung!
Ich wünsche Euch viel Erfolg!

Beste Grüße
Jürgen

28. August 2015 10:00

Sehr interessant. Wenn das technisch machbar ist, ist das ein einfacher Gedanke, der mir längst überfällig scheint. Super!

benxy
16. July 2015 14:53

Auch ein herzliches "Hallo" zurück erstmal.

@benjaminledel:
Unsere Steckdosen ersetzen genau die bisher vorhandenen in der Wand. Wenn man das nicht selbst machen kann / darf / möchte, muss natürlich ein Elektriker her. Allerdings ist genau das unser Alleinstellungsmerkmal, denn das gibt es so noch nicht. Zwischenstecker sind zwar einfach und schnell zu installieren, aber wer würde so ein Aufsteckteil an jede seiner Steckdosen im Haus / in der Wohnung machen und drin lassen? Alex hat z.B. auch einen kleinen Sohn, der es liebt, solche Dinger wieder aus der Steckdose zu ziehen.

@partem:
Den Gedanken mit Whitelabel hatten wir durchaus auch schon. Meist ist dann aber das Endprodukt wieder teurer. Diese Option ist auf jeden Fall noch nicht ganz vom Tisch.
Branchen, die an den Daten interessiert sind, gibt es bestimmt. Auch daran haben wir schon gedacht, das wird aber auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, wenn das Produkt getestet ist und Serienreife erreicht hat.

@thahn:
Unsere Idee wurde aus dem eigenen Bedarf heraus geboren. Wir sind einfach zu faul oder manchmal verlässt man auch zu hastig den Raum und der Schalter an der Steckdose wird nicht gedrückt. Oder man schaltet morgens beim Verlassen des Hauses Waschmaschine und Trockner ein und die laufen dann noch im Leerlauf weiter, bis man wieder zuhause ist. Eine automatische Abschaltung hätte hier erhebliches Sparpotenzial.
Zu deinen Fragen:
[Wie teuer wird der Endpreis für den Kunden sein (Preis pro Dose)?]
- Wir planen im Moment, die 50€ Grenze pro Steckdose nicht zu überschreiten.

[Wie soll der Stromverbrauch angezeigt oder konfiguriert werden? Via App?]
- Per App oder Webinterface.

[Welche weiteren Module / Messgeräte wird es noch geben?]
- Da ist noch einiges in Planung... Beispiele wären hier: Sensoren für Helligkeit, Bewegung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit / Module: Es gibt schon einige Module am Markt für so ziemlich alles. Die meisten arbeiten mit ZWave oder Zigbee. Diese 2 Standards wollen wir in unser System integrieren, damit diese Module auch benutzt werden können. Für diejenigen, die Elektrosmog vermeiden wollen, wird es in Zukunft aber auch unsere Module geben, die z.b. Licht schalten / dimmen oder Rolladen steuern.

[Kann so ein "Umbau" auch in Mietwohnungen gemacht werden?]
- Das wäre wohl mit dem Vermieter abzuklären. In den meisten Fällen dürfte es aber kein Problem sein, wenn man die Austauscharbeiten von einem Elektriker vornehmen lässt.

@klasch:
Es handelt sich hier um Unterputz Steckdosen.
Beim dpma haben wir bisher nichts gefunden, was unserer Idee im Wege stehen könnte.

@Alle:

Wir möchten uns nochmal für die vielen Rückmeldungen bedanken und hoffen, dass euch unsere Antworten weiterhelfen. Ansonsten freuen wir uns schon auf weitere Fragen!

Viele Grüße,

Ben & Alex

klasch
13. July 2015 11:20

Hallo Team - benxy,

Euere Präsentation und Idee ist toll, aber könntet Ihr bitte die in den Kommentaren gestellten Fragen beantworten? Geht es hier um "überputz- oder unterputz" Steckdosen (oder beides)? Habt Ihr schon beim dpma recherchiert ( (Steckdose AND Kindersicherung)/BI ), angemeldet? Ich wünsche Euch viel Erfolg!

Beste Grüße
Jürgen

8. July 2015 11:47

Hi, in meiner Wohnung ist alles "versmartet". die Rollosteuerung und ggf. die Heizungsstuerung ist bei mir das einzige, was Einsparungen bringt - aber das relativiert sich auch schnell wenn man den Invest für all diese intelligenten Komponenten betrachtet.

ein kilowattstunde strom, kostet ein paar cent; die intelligenten komponenten an die 100 EUR.
Ich gestehe mir persönlich ein, dass all die Ausgaben mir ein detailliertes Spielzeug verschafft haben. Macht Spaß, würde ich auch nochmal machen, aber wirklich "rechnen" tut es sich nicht.

An den Invest würde ich versuchen ranzugehen und ihn evtl. mit einem smarten Business-Modell für den Nutzer redizieren. Wie Fielmann oder Carglass - die Versicherung zahlt den Invest, der Nutzer hat den Vorteil. Gibt es Branchen, die daran Interesse haben, dass der Nutzer diese Komponenten hat, z.B. für Datenauswertung oder Ähnliches?
Bei einem Neubau ist es anders, weil man da ein paar ebenen darunter ansetzt.

- auch die

thahn
7. July 2015 22:43

Hallo,

ich finde das Thema Smart Home sehr interessant. Ich habe mir auch schon verschiedene Lösungen angeschaut und auch welche Vorteile sie bringen. Mir fehlt bei eurer Idee noch der Vorteil, wie genau ich damit Geld sparen soll. Ich habe beispielsweise den Fernseher und den PC je an einer schaltbaren Mehrfachsteckerleiste. Wenn diese beiden Steckerleisten ausgeschaltet sind, dann läuft nur noch das WLAN und der Kühlschrank. Viel mehr kann ich nicht abschalten. Ich gehe davon aus das dies auch viele so machen werden. Desweiteren kann ich mir nicht Vorstellen ob es einfacher ist, durch die Wohnung zu gehen und zu schauen wo noch etwas leuchtet oder ein Gerät / Netzteil warm wird (Alles was warm wird oder leuchtet braucht Strom) , oder ob ich jede Steckdose umbauen muss damit ich feststellen kann wo noch Strom verbraucht wird. Ausserdem habe ich noch einige Fragen:
Wie teuer wird der Endpreis für den Kunden sein (Preis pro Dose)?
Wie soll der Stromverbrauch angezeigt oder konfiguriert werden? Via App?
Welche weiteren Module / Messgeräte wird es noch geben?
Kann so ein "Umbau" auch in Mietwohnungen gemacht werden?

Ich hoffe ich habe nicht zu viele Fragen gestellt. Ich denke wenn es noch mehrere Sensoren etc. geben wird und das zu einem günstigen Preis kann die Idee richtig gut werden.

Gruß
Thomas

4. July 2015 10:59

Hallo ihr zwei, ich selbst nutze Smarthome mit loxone und liebe es. Ich muss aber zugeben, dass es eher in den Bereich Hobby fällt. Wirklich rechnen tut es sich nicht :)
Was ich dabei gelernt habe ist, dass es entscheidend ist, wie gut sich Komponenten in Systeme (bestehende oder neue) einbinden lassen.
Mit 'nur' einer Steckdose in Konkurrenz zu bestehenden System-Anbietern zu treten, kann daher schwierig werden.
Habt ihr schon überlegt, als OEM aufzutreten und die System-Anbieter mit whitelabel Produkten zu beliefern?

benjaminledel
1. July 2015 16:01

Hallo,

erstmal Kompliment für die Ausarbeitung des Konzepts und der ausführlichen Beschreibung. Ich habe eine Frage, ihr schreibt: "Auch verzichtet abSmart auf unschöne und teure „Zwischensteck“-Lösungen.". Heißt das, dass die Steckdosen direkt die "alten" Steckdosen ersetzen werden? Was ist das für ein Aufwand für den Endkunden? Ich glaube niemand hat Lust seine ganzen Steckdosen in der Wand neu einzubauen. Ist dies erforderlich?
Falls ja, dann wird es durch diesen Umbau wahrscheinlich teurer als die Anbieter jetziger Zwischenstecker, wie z.B. Fritz!

LG

Benjamin