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Kommentare

anonym

8. November 2015 9:43

hallo wollte meine 3 erfindungen erklären

man hat eine dünne platte inmitten ein vakuum und eine solarzelle davon in der mitte wie die wärme ins all in der nacht entweicht entweicht sie in form von wärmestrhlung auf die solarzelleflüssige luft abgekühlt kommt raus mit der man wiederum strom erzeugen kann

idee 2 man hat rohre in schlangenlinie in stokwerken in den rohren sind platten mit klinen löchern unten ist einen vakuumpumpe man pumpt nur ein bisschenluft raus es endsteht ein unterdruck die luft wird in form vonflüssigkeit raus gepumpt das rohr wird heiß da die wärme ans rohr abgegeben wird eine dampfturbine wird angetrieben unten kommt flüssigluft raus mit derman wiederum strom erzeugen kann

idee nummer 3 aber diese klappt villeciht nicht
man hat einen hohlraum einen kleinen anfangs eine pumpe und am ende eine tuirbine wenn sich die turbine einmal dreht dreht sich die pumpe tausend mal deht endsteht tausendfachen druck durch den wird die turbine einmal angedreht und die pumpe tausend mal die luft wird durch den druck flüssig und die maschine wird heiß eine dampftrubine wird angetrieben die flssüüige luft wird zur stromerzeugung genutztz

anonym

8. November 2015 9:43

hallo wollte meine 3 erfindungen erklären

man hat eine dünne platte inmitten ein vakuum und eine solarzelle davon in der mitte wie die wärme ins all in der nacht entweicht entweicht sie in form von wärmestrhlung auf die solarzelleflüssige luft abgekühlt kommt raus mit der man wiederum strom erzeugen kann

idee 2 man hat rohre in schlangenlinie in stokwerken in den rohren sind platten mit klinen löchern unten ist einen vakuumpumpe man pumpt nur ein bisschenluft raus es endsteht ein unterdruck die luft wird in form vonflüssigkeit raus gepumpt das rohr wird heiß da die wärme ans rohr abgegeben wird eine dampfturbine wird angetrieben unten kommt flüssigluft raus mit derman wiederum strom erzeugen kann

idee nummer 3 aber diese klappt villeciht nicht
man hat einen hohlraum einen kleinen anfangs eine pumpe und am ende eine tuirbine wenn sich die turbine einmal dreht dreht sich die pumpe tausend mal deht endsteht tausendfachen druck durch den wird die turbine einmal angedreht und die pumpe tausend mal die luft wird durch den druck flüssig und die maschine wird heiß eine dampftrubine wird angetrieben die flssüüige luft wird zur stromerzeugung genutztz

zeip87
18. September 2015 15:54

Hallo Christian,

vielen Dank für den Kommentar.
Klingt sehr ärgerlich, was du da durchgemacht hast. Spricht auch nicht gerade für das Management der Firma erst ein solches Angebot zu unterbreiten und es dann nicht umzusetzen.

Ein System mit Speicher lohnt sich momentan nur bei relativ hohem Energieverbrauch, da stimme ich dir zu. Ich bin aber optimistisch, dass sich die Situation in wenigen Jahren verbessern wird, wenn sowohl die Preise für Speicher, als auch Solarmodule weiter sinken. Steigt der Strompreis gleichzeitig auch weiter, beschleunigt sich der Prozess noch.

Vielen Dank für den Link, die Seite kannte ich noch nicht.

Viele Grüße,
Dennis

markuspollhamer
17. September 2015 21:20

Hallo Christian,

du hast natürlich recht, wenn man die Überproduktion einfach wegwerfen würde könnte man auch größere Anlagen bauen. Ich bin mir aber nicht sicher ob das bei einem Residential System so einfach geht. Du sprichst vermutlich die aktuell gültige 70% Regelung an: http://www.photovoltaik-web.de/wechselrichter/vergleich-70-regelung-und-einspeisemanagement.html So wie es auch im Artikel beschrieben ist kostet eine dynamische Regelung des Inverter 900€ extra.

Zudem finde ich es auch nicht rational Solarstrom ohne Notwendigkeit einfach abzuregeln. Lieber verschenke ich ihn an die Allgemeinheit, bzw. kassiere dafür die Einspeisevergütung des EEG so wie es jeder PV Besitzer derzeit macht.

fg. Markus

ewlcsg
17. September 2015 13:59

Hallo Dennis,

gute Idee, wenn auch nicht ganz neu: Vor ca. 2 Jahren hatte mir eine Firma genau das angeboten, was Du hier beschreibst - und ich nahm das Angebot an.

Leider wurde die Anlage bis heute nicht installiert... und mittlerweile hat die Firma auch das Angebot zurückgezogen. - Wobei es am Kapital *NICHT* zu liegen scheint: Die Firma hat zwischenzeitlich sehr große Investments im Bereich erneuerbare Energie getätigt - aber an anderer Stelle (für mein Empfinden mit geringerem ökologischen Nutzen, dafür aber höherer Rendite).

Letztes Jahr habe ich deshalb so eine Eigenverbrauchsanlage ohne Netzanbindung und mit Speicher(*) mal für mich selber geplant. Ergebnis: Die Gesamtkosten pro Kilowattstunde waren -unter Berücksichtigung von Speicherverlusten, 20% nicht nutzbarer Energie im Hochsommer(**) und den Preisen vom letzten Jahr- mit ca. 32 Cent / kWh um einige Cent *teurer* als bei meinem Stromanbieter. PLUS höheres Risiko wegen Besitz und Betrieb der Anlage... ich hab's dann erstmal sein lassen.

Meines Erachtens hättest Du als Unternehmen -wegen der rechtlichen Situation in Deutschland(***)- zudem höhere Kosten, als wenn ich die Anlage rein privat betreibe.

Ich habe also Zweifel. - Aber wenn Du das von den Kosten her hinbekommst wie beschrieben: Ich gehöre hier gern zu Deinen ersten Kunden ;-)

Viel Erfolg wünscht Dir
Christian

(*) Ohne Speicher geht so etwas m.E. gar nicht auf wirtschaftliche Art: Man müsste dann viel viel zu viel Strom wegwerfen (oder einspeisen - habe dann hätte man die Anbindung ans Netz, mit allen ihren unerwünschten Folgen).

(**) @markuspollhamer :
Solche PV-Anlagen ohne Netzanbindung müssen mitnichten so klein dimensioniert sein, dass der Verbrauch immer größer oder gleich dem Ertrag ist: Neben Speicherung von Überschüssen (m.E. notwendig) ist es überhaupt kein Problem, Überschüsse zu vernichten bzw. gar nicht erst abzuziehen. Nichts anderes passiert schließlich auch jetzt schon, wenn Solaranlagen wegen Überproduktion in der sommerlichen Mittagshitze "gedrosselt" werden.

(***) Kennst Du www.sfv.de ? Neben ganz viel fachlichem KnowHow zu erneuerbaren Energien gibt es dort auch lesenswerte Fachartikel zu rechtlichen Problemen im Zusammenhang mit PV-Anlagen. Außerdem hat der Verein dahinter einen direkten Draht zur sogenannten "Clearingstelle" - das Gremium, in dem Auslegungsfragen zum EE-Gesetz sowohl diskutiert als auch oftmals verbindlich entschieden werden.
Vielleicht hilft Dir deren KnowHow und ggf. der Kontakt bei der Weiterentwicklung Deiner Idee.

zeip87
16. September 2015 10:54

Hallo Heidelore,

vielen Dank für die Klarstellung. Da bin ich wohl wirklich nicht auf dem aktuellen Stand. Ich finde das auch super, dass du die Folien bekannter machen möchtest! Jede nachhaltig produzierte kwh Strom ist sehr wertvoll. Die Informationen die ich zur OPV gefunden hatte sahen nur alle nicht sehr vielversprechend aus.

Kannst du mir noch sagen wie die Leistung deiner Folien aussieht? Die Folien der von mir genannten Firma InfinityPV erreichen ja je nach Produkt nur 1 bzw. 2 Watt bei einem Streifen von 1 Meter Länge. Hast du konkrete Informationen zu deinen Folien was die offizielle Lebensdauer laut Hersteller angeht?

Viele Grüße,
Dennis

heideloremargaretebecker
16. September 2015 9:50

Hallo Dennis, danke für deinen Kommentar, jedoch scheinst du nicht auf dem neusten Stand der Marktpräsens dieser Branche zu sein.
Aktuell bin ich im Besitz von rund 700 Folien der Firma Fuji, welche 3.40 lang und 0.46 breit sind.
Der VK der Folien wird ungefähr später inkl. fertiges betriebsbereites System zur Erzeugung von Strom, ca. 55 €/stck sein. Also die Hälfte von den Preis, der von Dir erwähnten infinityPV. Bei rund 1,6 qm meiner Folien liegt der VK nicht mal bei 1/3 der infinity Module. Diesen niedrigen Preis und das ist ja auch ein (der vielen ) Vorteil(e) der OPV, das sie nicht nur günstig herstellt werden können, sondern auch günstig weiter gegeben werden können.
OPV ist eben kein PV! Das eine ganze Branche die OPV schlecht redet ist völlig nachvollziehbar. Aber gerade deshalb mache ich ja auch mein Projekt, damit auch viele Menschen erfahren, wie gut OPV wirklich ist.
Den geringeren Wirkungsgrad machen meine Folien locker mit der Tatsache wett, dass sie eben keine Sonneneinstrahlung benötigen, sondern NUR Tageslicht.
Die Verarbeitung der Folien ist super, da sie wie herkömmliche Module auch durch die äußere Folie geschützt sind, somit kann man davon ausgehen, dass deren Lebensdauer eben so lang ist, wie die uns bekannten Module.
Ich wünsche Dir einen schönen Tag
Heidelore

mandyxis
6. September 2015 20:42

Hey Dennis,

nach dem Engagement, was Du meinem Projekt gegenüber gezeigt hast, war ich neugierig...
Finde ich eine wirklich schöne und langfristige Idee!

zeip87
6. September 2015 17:34

Hallo markuspollhamer,

vielen Dank für die Klarstellung. Ich denke aber nicht, dass es zwangsläufig zu Überschüssen kommen muss. Es ist ja wie du schon sagst eine Frage der installierten Leistung und ich glaube, dass sich auch kleine Anlagen sehrwohl rentieren können.
Batteriespeicher sind auf jeden Fall sehr hilfreich und wenn die Größe der Solaranlage und Batterie gut abgestimmt aufeinander abgestimmt werden, kann der Speicher sicherlich den gesamten überschüssigen Strom speichern.

Viele Grüße,
Dennis

markuspollhamer
6. September 2015 16:04

Hallo Dennis,

danke für deine rasche Antwort.
Ich bin auch für die dezentrale Nutzung von Solarenergie, so war es auch in meinem Kommentar gemeint. Den Zugang zum Stromnetz sehe ich aber als Möglichkeit um Überschüsse, die bei PV zwangsläufig auftreten, vermarkten zu können. Sieh dir einfach mal die Leistungskurven von hiesigen Solaranlagen an. Daten findest du z.B. hier: https://www.sunnyportal.com/Templates/PublicPagesPlantList.aspx

Auch mit Batteriespeichern können diese Schwankungen nicht vollständig ausgeglichen werden. Du musst sonst so kleine Anlagen konfigurieren dass es sich in vielen Fällen nicht mehr rentiert.

zeip87
6. September 2015 13:49

Hallo markuspollhamer,

Das beschriebene PPA-Modell sieht vom Prinzip her sehr ähnlich aus. Nur, dass das in der von dir verlinkten Präsentation beschriebene Business Modell darauf basiert die Anlagen an Investoren weiter zu verkaufen, die von den Steuervergünstigungen etc. profitieren.

Richtig, das öffentliche Stromnetz zu nutzen wäre sicherlich einfacher, aber ich denke, dass durch Installation einer riesigen Solaranlage auf einer Fläche, in deren Nähe nur ein Bruchteil verbraucht werden kann, das Potenzial verschwenden würde, da unnötig viel Kapital gebunden werden würde.
Wenn statt dieser einen großen Anlage vielleicht 4 kleinere Installationen möglich wären, könnten gleich 4 Kunden von den niedrigeren Kosten profitieren. Bei einer Anlage, deren produzierter Strom zu großen Teilen in das Netz geleitet werden muss, profitiert nur ein Kunde.

In deinem letzten Punkt gebe ich dir auch Recht. Günstiges Kapital zu bekommen wird die größte Herausforderung darstellen. Aber ich denke, dass das Problem durch das von mir beschriebene Beteiligungsmodell, das es den Kunden erlaubt sich jederzeit ohne irgendeine Strafzahlung oder sonstiges an der Anlage zu beteiligen, zumindest etwas relativiert wird. Wie ein solches Modell tatsächlich angenommen wird, wird sich zeigen.

Viele Grüße,
Dennis

markuspollhamer
6. September 2015 11:36

Hallo Zeip,

deine Idee erinnert mich sehr stark an das in den USA verbreitete PPA Modell: Anbieter realisiert Solaranlage auf eigene Kosten und eigenes Risiko, Kunden bezahlt nur für bezogenen Strom. nähere Infos dazu: http://de.slideshare.net/Alex.Osterwalder/a-business-model-for-solar-energy-sunedison-3319168

Mit deinem Ziel, das öffentliche Stromnetz nicht einzubinden, machst du es dir nicht gerade einfacher. Die Anlage müsste dann immer so klein dimensioniert sein, dass selbst bei maximalem Ertrag nicht mehr erzeugt wird als der Verbraucher benötigt. Einzelhaushalte sind damit praktisch nicht relevant.

Bei den verbleibenden Zielkunden die es durchaus gibt (Mehrparteienhäuser, Gastgewerbe,..) stehen derzeit allerding schon die herkömmlichen Solar Unternehmen Schlange. Dein USP gegenüber diesen wäre das PPA Modell (Strombezugsvereinbarung statt Anlagenkauf). Um damit erfolgreich zu sein benötigst du vor allem eins: günstiges Kapital. Crowd Funding wäre dazu ein probates Mittel wenn du dich nicht mit großen Investmentbanken einlassen möchtest.

zeip87
5. September 2015 14:52

Hallo Hadi,

trotzdem vielen Dank für deinen motivierenden Kommentar!

Viele Grüße,
Dennis

zeip87
5. September 2015 14:51

Hallo Till,

vielen Dank für den wertvollen Kommentar. Ich stimme dir voll und ganz zu. Der Solarboom basierte auf einer falschen Grundlage und hat zudem meiner Meinung nach den deutschen Herstellern von Solarmodulen sogar langfristig eher geschadet, als gut getan. Da die Einspeisevergütung lange Zeit sehr hoch angesetzt war, konnte jeder, der über die finanziellen Mittel verfügte, Solarmodule auf seinem Dach installieren lassen und eine hohe Rendite erwirtschaften. Dadurch gab es eine sehr hohe Nachfrage nach Modulen, was vielen Herstellern scheinbar den Anreiz genommen hat die eigenen Produkte weiter zu entwickeln, um die Kosten zu senken und die Effizienz zu erhöhen. Das ist jedoch nur meine persönliche Meinung...

Die Entwicklung im Bereich der Energiespeicher finde ich sehr spannend. Gerade Tesla dürfte da ein sehr interessanter Anbieter sein, da das Unternehmen durch die im Bau befindliche Gigafactory einen deutlichen Kostenvorteil haben dürfte. Ob die Erwartungen alle erfüllt werden, wird sich zeigen, da stimme ich dir zu.

Zu deinem 3. Punkt: Das ist auch meine Idee. Als erstes würde ich versuchen Kunden zu finden, die in der Zeit der intensivsten Sonneneinstrahlung einen hohen Verbrauch aufweisen. Kleine Hotels sind da eine sehr gute Idee, vielen Dank für den Hinweis!
Mein Ziel ist nicht so viele Kunden wie möglich an mich zu binden. Ich würde es sogar sehr begrüßen, wenn beispielsweise ein solches Hotel dafür entscheidet Kunde meiner Firma zu werden, um zu sehen, ob sich der Eigenverbrauch finanziell lohnt. Wenn der Hotelbetreiber nach einer gewissen Zeit entscheidet, dass er die Anlage allein betreiben möchte, kann er das gerne jederzeit tun. Dadurch bekommt mein Unternehmen gebundenes Kapital zurück, das in weitere Anlagen investiert werden kann.
Mein Ziel ist es also, so viele Anlagen wie möglich zu installieren. Wem die Anlagen später gehören ist dabei nicht wichtig. Ich möchte nur dafür sorgen, dass soviel Strom wie möglich aus regenerativen Quellen stammt und der Bedarf an Kohlekraftwerken etc. verringert wird.
Aus dem selben Grund halte ich es auch für eine gute Sache, wenn es Konkurrenzunternehmen gibt, die eine solche Dienstleistung anbieten. Wenn die Preise für Solarmodule und Speicher weiter sinken, kann auch der Endkundenpreis des produzierten Stromes weiter gesenkt werden. Ich denke, dass aus diesem Grund langfristig ein enormer Kapitalbedarf entstehen wird, den eine Firma, egal welcher Größe, allein nicht decken kann.

Viele Grüße,
Dennis

pragmat1ker
5. September 2015 0:07

Hallo Dennis,
leider kenne ich die genauen Zahlen nicht, daher bin ich auch nicht mit der Wertminderung vertraut. Tut mir leid. Ich drücke dir die Daumen, dass sich deine Berechnungen bewahrheiten und das Konzept höchst lukrativ wird.
Viel Erfolg!

Hadi von Business Buddy

timondoe
4. September 2015 22:26

Hallo Dennis,

prima Vorhaben. Ich hoffe, dass es klappt.

Der Solarboom der letzten 15 Jahre basierte zum großen Teil NICHT auf einem massenhaft ökologischen Umdenken in der Bevölkerung, sondern vor allem darauf, dass der private Hausdachinvestor ein unschlagbares Geschäftsmodell relativ leicht umsetzen konnte. Mit dem Verfall der Einspeisevergütung ist der Boom reichlich abgeflaut, zumal das Thema medial sicher auch etwas übersättigt war und der Strompreisanstieg die Debatte der Sozialvertäglichkeit von Ökostrom angezündet hatte. Dass die jetzt (!) verfügbare neue Generation der Speichertechnik fürs Eigenheim genau das leistet,was von ihr erhofft wird, muss die langfristige Praxis noch zeigen.

Wenn Du den Hintergrund dieser beiden sehr wesentlichen Rahmenbedingungen im Kopf behältst, dann finde ich Deine Idee sehr gut und vor allem verfolgenswert. Warum?

1. Mit der neuen Generation der Stromspeichertechnik (u.a. siehe Tesla) lassen sich viele Experten, deren Wissen meistens auf dem deutschen Stand der letzten 10 Jahre basiert, durchaus mit innovativen Praxisbeispielen widerlegen. Dafür brauchen wir kleine und smarte Projekte, die nicht unter einem hohen Gemeinkostenanteil / kalk. Deckungsbeitrag leiden (Problem klassischer Konzerninnovationen).

2. In den Kommentaren wurde Dir ja bereits gesagt, dass der Grundansatz funktioniert. Ich stimme dem zu, allerdings unter der Prämisse, die innovativsten Komponenten der Speichertechnik zu verwenden. Ansonsten kann es passieren, dass der Spielraum der Marge einfach zu eng wird.

3. Selektiere Deine ersten Kundenprojekte nach dem höchstmöglichen Sofort-Stromverbrauch bei Sonnenschein. Klimaanlagen-Nutzer und kleinere Hotels in Privathand sollten bessere Bedingungen für erste Referenzprojekte bieten.

Gerade der 3. Punkt führt zu dem möglichen Problem, dass solche Kunden ein viel höheres Eigeninteresse haben, Deine Leistung einfach selbst umzusetzen. Sprich, nachdem Sie von Dir erfahren haben, beauftraghen sie einfach einen Solarteur, der das Ding für sie zusammmen stellt.

Und damit kommt es auf Dein USP an: bisher sehe ich den Service, einen Knowhow-Vorsprung für eine gewisse Zeit, bis andere Solateure die Nummer ebenfalls umsetzen. Und dann, ja dann hängt es von der finanziellen Ausstattung des Eigenheimbesitzers ab, ob er jemanden wie Dich bevorzugt.

Der USP könnte hier vielleicht noch etwas besser und stärker ausfallen. Zumindest kann man das ja mit der Zeit weiter ausbauen. Oder Du hast uns nicht alles verraten, wer weiss... ;-)

Viel Erfolg
Till

zeip87
4. September 2015 15:40

Hallo Pragmat1ker,

vielen Dank für den Kommentar. Freut mich, dass sowas schonmal probiert wurde!
Ist die Anlage auf dem Schuldach noch aktiv? Kannst du etwas zu euren Erfahrungen hinsichtlich Degradation etc. sagen?
Die Subventionen wurden in den letzten Jahren generell nur weiter gekürzt. Da mein Konzept allerdings keine Einspeisung in das öffentliche Netz vorsieht, gibt es dafür keine Subventionen. Da jedoch der Strompreis in den letzten Jahren stark gestiegen ist, gleichzeitig aber die Kosten der Solarmodule und Speichermedien drastisch gefallen sind, macht das Konzept in meinen Augen heute mehr Sinn als je zuvor.

Viele Grüße,
Dennis

pragmat1ker
2. September 2015 19:53

Hallo Zeip,
ich möchte dir bestätigen, dass dein Geschäftskonzept funktioniert. Wieso? Weil wir das Konzept circa 2004 selbst in der Familie getestet haben. Damals wurden auf dem gesamten Dach einer Schule von uns Solaranlagen angebracht. Das Dach wurde von der Schule an uns verpachtet. Der produzierte Strom konnte nun von der Schule zu einem geringen Strompreis genutzt werden. Anders als bei deinem Modell mussten wir jedoch aufgrund mangelnder Speichermedien den ungenutzen Strom weiterhin ins Netz einspeisen. Kurz darauf wurden die staatlichen Subventionen für Solaranlagen jedoch drastisch reduziert. Ob sich diese wieder verbessert haben, weiß ich leider nicht.
Das Konzept funktioniert also. Mach was draus!

Liebe Grüße,

Pragmat1ker von Business Buddy

Wir freuen uns auf dein Feedback.

krohmers
5. August 2015 21:49

Hallo Zeip,

ich möchte meine Gedanken der letzten Tage etwas vertiefen denn lustiger weise habe ich ähnliche Gedankengänge auch schon gesponnen bin dann aber doch wieder davon abgekommen. Ich habe ähnliche Bedenken wie Johannessiegfried. Wobei ich die Idee weiter in Richtung der E-Mobilität lenken würde. Hast du dir z.B. schon Gedanken gemacht über, ich nenne es mal "Die Tankstelle der Zukunft" ?! Ich denke zum Beispiel an Dachflächen von Tankstellen Raststätten. Riesige Segel in meist weiter Landschaft. Praktisch jede Ausrichtung ist denkbar. Vielleicht auch mal in Richtung Brennstoffzellentechnik denken !
Denn erst heute habe ich wieder einen Bericht gelesen: "Straßenverkehr ist Umweltsünder Nummer 1"

Ich hoffe ich konnte dich etwas weiterbringen. Wünsche dir viel Erfolg !

Deine Krohmer´s

johannessiegfried-herbst
2. August 2015 20:51

Servus Zeip,

Noch ein paar Gedanken von mir

Energiepreise. Es kann sein. dass sie weltweit nicht sehr ansteigen. Schiefergas und -Öl werden dann abgebaut werden, wenn die normale Ölproduktion nachlässt. Es werden aber immer wieder neue Lagerstätten gefunden. Rechne also nicht mit hohen Energiepreisen und Vorteilen dadurch.

Du als Kapital-Einsammler und Finanzunternehmer, das wird schwierig. Geld wird Dir nur der leihen, der einen großen Gewinn damit macht. Das bedeutet aber auch hohe Zinsen.

Du als Strom- Ein- und Verkäufer, das ist auch schwierig. Stelle lieber einen Installations- Vermittlungs- und Wartungs-Service zur Verfügung. Und nicht mal den musst Du selbst machen. Es gibt so viele Firmen, die Kapazitäten dafür frei haben. Der EE-Markt läuft nicht so rund, aber viele haben sich darauf eingestellt, bzw sind dafür ausgebildet worden.

Mach eine schlanke Organisation, die das alles vermittelt und mit gutem Service und Preisen punktet. Und überlass das unternehmerische Risiko anderen.

Falls Du die Welt vor dem Untergang retten willst, ist das eher auch nicht das Projekt dazu. Solarenergie betrug 2014 gerade einmal 1% des Primärenergiebedarfs von Deutschland, laut UBA. Windenergie 1,5%. Wasserkraft und Holz/Biomasse machen da einiges mehr. Da kann man ganz Deutschland zupflastern und ändert trotzdem wenig. Nachts scheint hier die Sonne nicht, oft auch tagsüber nicht. Wir haben hier dieselbe Sonneneinstrahlung wie in Alaska... Und dann gibt es Zeiten, da weht der Wind in ganz Deutschland nicht, und die Sonne scheint dann oft auch nicht. Deshalb brauchen wir immer 95% konventionelle Kraftwerkskapazität als Backup, denn mehr als 5% schaffen sämtliche Speicher nicht.

Um die Stromversorgung zu gewährleisten wird es nach Abschaltung der Atomkraftwerke entweder mehr Gaskraftwerke geben. Da sie aber zu teuer sind. wird man wieder bei der Kohle landen. allen Beteuerungen zum Trotz.

Ich will damit Dein Projekt nicht kleinreden, sonder nur mal die reellen Vorgaben zeigen. MIt Solarstrom kann man nur dann sinnvoll andere Energien sparen, wenn man den erzeugten Strom auch nutzen kann. Hilfreich wären dazu: Kühlschränke und Truhen, die auch mal ohne Strom ein par Tage ihre Temperatur halten können. Größere Waschmaschinen, die dann loswaschen, wenn Strom da ist - oder solche, die ihr Warmwasser aus einem PV beheizten Speicher holen. Leute die dann backen und einkochen und dörren, wenn die Energie da ist. Und große WW-Speicher für Heizung und WW, um die Energie in Form von WW zu speichern oder in ein Fernwärmenetz einzuspeichern.

Mit Strom kann man übrigens sehr heißes Wasser erhitzen und braucht dazu weniger Volumen als mit lauwarmen Solarwasser.

Sinnvoll wäre es, zu den Modulen gleich die passenden Geräte zu verkaufen und die Kunden zu beraten. Das geht alles mit einer schlanken Logistik.

Zwar nicht die Welt retten, aber mit einer guten Geschäftsidee zu zegen, wie EE sinvoll und kostengünstig eingesetzt werden können, das scheint machbar zu sein - und dazu noch mit geringem Kapitaleinsatz.

johannessiegfried-herbst
2. August 2015 18:12

Servus Zeip,

Es spricht einiges dafür und einiges dagegen für Deine Idee, hier meine Kommentare:
+ Biete die Module zu einem unschlagbar günstigen Preis an. Dazu musst Du einen Container in China voll machen oder hier einen vollen schon verzollt kaufen 500€/KW (ca 4 Module) kostet das hier + MWST.
+ Weil es so günstig ist, muss der Kunde bestellen und Vorkasse machen. Das macht er, wenn Dein Angebot seriös ist und es eine Absicherung hat.
+ Damit der Strom auch weggeht, wenn er produziert wird, brauchen die Kunden oder die Nachbarschafts-Vereinigung auch Smart-Meter
+ Vergiss Stromspeicher, die machen dein Geschäft tot (ca 30-50ct/kwh Totalkosten)
+ Überschüssiger Strom wird per billigen Heizstab in die Warmwasserzubereitung oder Heizung gepumpt. PV-Strom ist jetzt schon billiger als thermische Anlagen.

- Das Problem ist, wie man das eigene Stromnetz verkabelt.Kabeltrommel zum Nachbar?....
- Das System kann keine Volldeckung bieten, also darf man die Anlagen nicht zu groß und teuer machen. Allerdings schadet es nicht, wenn man seinen Strom mal nicht loskriegt. Wahrscheinlich muss man die Anlage so auslegen, dass sie manchmal etwas Überkapazität hat und manchmal etwas aus dem normalen Stromnetz dazugebuttert wird. Wenn die Module so billig sind, dann kann man ja etwas mehr anlegen.
- Die Module und Regler müssen sachgerecht verbaut werden. Damit beauftragst Du am besten Profis, und handelst schon vorher einen guten Preis aus.

Soweit mal,

Johannes

ingbadablessing
31. July 2015 21:01

@zeip:

Der chinesische Modulpreis zeigt den Kostenpreis deutscher Modelle, also Herstellung abzüglich F&E und Qualitätsruf (ist bei chin. Modulen idR auch ok, da gleiche Produktionsmaschinen).

"Auf EEG-Förderung bin ich nicht aus. Die entsprechenden Gebäude würden zwar an das Stromnetz angeschlossen bleiben, aber ich möchte den Strom nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen und dafür die Einspeisevergütung bekommen oder sonst irgendeine Förderung annehmen. Ich möchte den Strom direkt an die Haushalte verkaufen, da dies die effizienteste Methode ist. Dabei entfallen Gebühren für Netznutzung usw. Subventionen oder sonstige Förderungen gibt es dafür keine."

Ich glaub das eben geht nicht, du musst das Netz mitfinanzieren und ohne EEG könnte das die Rechnung verhageln. Aber ist eine Frage der Recherche, solltest evtl mit der Frage nach deinem Netzbeitrag beginnen.

zeip87
31. July 2015 17:45

Hallo ingbadablessing,

erstmal vielen Dank für den Hinweis auf Lidl. Dass die in Italien Filialen haben wusste ich nicht. Eine solche Kooperation würde aber einiges einfacher machen. Das Modell in anderen Ländern wie Italien anzuwenden könnte durchaus Sinn machen, hängt aber wie du ja schon sagst von den Gegebenheiten vor Ort ab. Also beispielsweise die Bürokratie, Gesetze die das Konzept vielleicht sogar komplett verhindern.

Die 500 Euro beziehen sich auf durchschnittliche Preise einzelner Module deutscher Hersteller. Dass es so günstige Alternativen wie die 100€, die du nennst, gibt bezweifle ich nicht. Dazu werde ich noch einiges recherchieren müssen. Wichtig ist ja nicht nur der Preis, sondern auch die Qualität und wie seriös der Hersteller ist, der die Garantie abgibt.

Auf EEG-Förderung bin ich nicht aus. Die entsprechenden Gebäude würden zwar an das Stromnetz angeschlossen bleiben, aber ich möchte den Strom nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen und dafür die Einspeisevergütung bekommen oder sonst irgendeine Förderung annehmen. Ich möchte den Strom direkt an die Haushalte verkaufen, da dies die effizienteste Methode ist. Dabei entfallen Gebühren für Netznutzung usw. Subventionen oder sonstige Förderungen gibt es dafür keine.

Coole Idee mit dem Tagebau. Ich werde mal anfragen, ob so etwas möglich ist und wie die Bedingungen etc aussehen.

Vielen Dank für den Link. Es mag natürlich sein, dass sich später herausstellt, dass das Konzept in Deutschland nicht funktioniert. Ich bin aber davon überzeugt, dass es funktioniert und möchte es wenigstens versucht haben.

Viele Grüße,
Dennis

zeip87
31. July 2015 17:26

Hallo mandysgf74,

das ist ein super Vorschlag. Ich denke auch, dass gerade Haushalte, die sowieso ihr Dach sanieren lassen möchten eher bereit wären gleich die Solaranlagen dazu installieren zu lassen.

Viele Grüße,
Dennis

zeip87
31. July 2015 17:23

Hallo nilsdonder,

mit Hilfe von smart homes ließe sich der Strom sehr effizient verwenden. Die Idee finde ich sehr interessant. Vielen Dank für den Hinweis. Nur schade, dass es wohl noch lange dauern wird, bis diese Technologien weit verbreitet genutzt werden.

Viele Grüße,
Dennis

zeip87
31. July 2015 17:19

Hallo klasch, hallo krohmers,

den überschüssigen Strom für Ladesäulen zu nutzen wäre natürlich eine super Sache über die es sich lohnt nachzudenken :)

Viele Grüße,
Dennis

krohmers
30. July 2015 16:31

Hallo Dennis,

spannende Idee, aber ja: Der Speicher ist so eine Sache...
Vielleicht könnte "deine" überschüssige Energie für E-Tankstellen genutzt werden?
Davon gibts einfach immer noch viel zu wenige in Deutschland.

Grüße Jan

ingbadablessing
26. July 2015 19:21

Hallo, drei Anmerkungen:

1.

Ich würde mit der Idee nach Italien gehen. Dort gibt es viel mehr Sonne, kein nerviges EEG (das dir hier einen Strich durch die Rechnung machen wird) und die Stromkosten liegen trotzdem im Bereich der deutschen: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/13020/umfrage/strompreise-in-ausgewaehlten-laendern/

An deiner Stelle würde ich mal bei Lidl anfragen, ob Interesse besteht an einer Kooperation, die haben dort bereits 600 Filialen:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/expansion-nach-italien-aldi-sued-im-tiefen-sueden/11792624.html

Wenn nur jede sechste im Freien steht, dann hast du 1.000m²*100 = einen ganzen Hektar für Module, also mehr als genug, um für eine Weile beschäftigt zu sein. Nebenbei würden die nicht zu verachtenden Zusatzkosten für Wechselrichter etc entfallen. Den Strom kannst du dann an die jew. Filiale verkaufen.

Der Nachteil besteht natürlich am Faktum "Italien", also einer Menge sinnloser Vorschriften, Gebühren, die geballte Ineffizienz der Behörden, dass du vermutlich Land und Sprache lernen musst und jemand Vertrautes im Team brauchst, der intime Landeskenntnisse hat.

2.

Wie kommst du auf 500 Euro pro Modul? Das scheint mir etwas viel. Bei Alibaba gibts das Qualitätsmodul mit 200wp und 10 Jahren Garantie bereits ab 100 Euro pro Einheit. Selbst wenn sich der Preis durch Einbau, Wartung und Anschlusstechnik verdoppelt (was großzügig wäre) ist es weit günstiger als 500 Euro.

Die Abschreibung beliefe sich bei 500 Euro auf 13 Cent pro Tag und Modul. Das wiederum entspricht etwa 500 Watt pro Tag und das würde bedeuten, im Tagesschnitt müsste die Sonne 2,5 Stunden scheinen. Ich hab da meine Zweifel, ob dem so ist.

Falls du auf EEG Förderung schielst muss ich dich warnen, die ist absichtlich so angelegt, dass dein Geschäftsmodell nicht funktioniert. Man wollte gesellschaftsverändernde Kleinanlagenbetreiber fördern und keine großen Kartelle. Hinzu kommt mW, dass du an das Netz angeschlossen sein MUSST, um für die Förderung infrage zu kommen. Ich bin mir nicht einmal mehr sicher, ob du ohne Anschluss an das öff. Netz überhaupt zum gewerblichen Produzenten werden darfst, da vor ca einem Jahr zb. der Bau von unternehmenseigenen (und autonomen) Kraftwerken per Regulierung quasi verboten wurde. Es kann aber sein, dass dies nur für fossile Kraftwerke gilt.

3.

Falls dein Geschäftsmodell entgegen meiner Vermutung in Deutschland funktioniert: Kauf dir einen alten Braunkohletagebau. Die müssen renaturiert werden, dh die Eigner der Tagebaue haben teure Rückstellungen gebildet, um Bäume etc zu pflanzen. Das kostet pro m² etwa 10-30 Euro und muss noch für einige km² durchgeführt werden.
Wenn du die Tagebaue übernimmst, dann bekommst du das Geld aus den Rückstellungen und die Auflage, etwas natürliches oder eben sinnvolles aus der Brache zu machen, zb. einen Solarpark.

Hier ein schon älteres Konzept dazu, das ich mir ausgedacht habe: http://workupload.com/file/0Tk93RYN

Der Experte zum Thema meinte es wäre nicht profitabel, aber vielleicht funktioniert ja dein Ansatz besser..

klasch
24. July 2015 11:08

Hallo Dennis,

die Anregung von Mandy würde auch meine Frage -Wenn Deine Firma auf den Dächern die Anlagen anbaut/aufbaut, wer haftet für evtl. Schäden durch den Bau? Oder was ist wenn der Unterbau von Schädlingen befallen wird?- (zum Teil) beantworten.
Du schreibst unter -Risiken & Herausforderungen- -Der Preis eines einzelnen Solarmoduls liegt in der Größenordnung von 500€.- Wenn Du jetzt noch den Preis der Strommenge, die das Modul im Jahr umwandelt, ins Verhältnis setzt, kannst Du vielleicht Deinen Kapitalbedarf errechnen.

Beste Grüße
Jürgen

mandysgf74
24. July 2015 8:08

Hallo Dennis, deine Idee finde ich sehr gut. Auch ich habe mir öfters darüber Gedanken gemacht, ob wir wohl bei Dachsanierungen die Dächer lieber sinnvoll eindecken könnten. Das sollte zum Vertrieb eventuell hinzukommen, so dass der Kunde, welcher gerade dabei ist sein Dach zu sanieren, eben gleich die Photovoltaik Anlage eingebaut bekommt und dann der Service von dir dazu bestellt wird. Ich kann mir vorstellen, dass einige Kunden dass so machen würden, da ja auch die Dachsanierung günstiger ausfällt.?
Grüße Mandy

nilsdonder
20. July 2015 22:54

Hallo Dennis

Vielleicht noch ein weiterer kleiner Hinweis.
Auch passend zu INTERNET-OF-THINGS ("Schlaue" Maschinen).

Wenn im Haus die Waschmaschine startet, wenn sie erkennt, dass die Kollektoren genug Strom erzeugen. Wenn der Warmwasserboiler erkennt: so!...Strom ist überzählig vorhanden...jetzt heize ich mal den Wasserspeicher auf....dann kann das System auch funktionieren, ohne das Strom in das öffentlich Netz abgegeben werden.

Die Entwicklung solcher "schlauen" Maschinen ist schon auf den Weg gebracht worden.
(Jetzt gibt es aber auch schon Hacker, die angefangen haben, die Maschinen zu kapern...;-)...)

Die Marktreife dürfte wohl nicht mehr allzu lange dauern. Die Firma LICHTBLICK ist da meines Kenntnisstandes recht weit.

grüsse vom bodensee
nils

klasch
19. July 2015 21:28

Hallo Dennis,

Du schreibst uns -Sicherlich gibt es noch einige Dinge zu klären, aber ich sehe keine ernsten Hindernisse, die das ganze Projekt unmöglich machen würden.-. Das ist die richtige Einstellung und darum geben wir Dir gern weitere Anregungen/Fragestellungen!

Da der Energiebedarf (p.a.) nicht der exakten Dachfläche entspricht, stellt sich die Frage wie Du die fehlende oder überproduzierte Energie beschaffst/nutzt? Bei fehlender Energie, könntest Du ja auch zusätzlich andere Energieumwandlungen nutzen, zuviel könnte eine E-Tankstelle werden, oder?

Beste Grüße
Jürgen

zeip87
19. July 2015 20:32

Vielen Dank für die Anmerkungen und Hinweise. Ich werde den Text so schnell es geht aktualisieren und die Informationen hinzufügen :)

Der Faktor der dafür spricht das öffentliche Netz nicht zu nutzen sind die hohen Kosten, die dadurch entstehen. Allein die Netznutzungsgebühr beträgt 6,7Ct/kwh. Dazu kommen dann noch weitere Gebühren wie Konzessionsabgaben von etwa 2Ct/kwh die ebenfalls mit der Netznutzung verbunden sind. Natürlich wird der Kostenvorteil durch die höheren Erzeugungskosten relativiert, aber ein Teil der Einsparung kann an den Kunden weitergegeben werden.
Sicherlich gibt es noch einige Dinge zu klären, aber ich sehe keine ernsten Hindernisse, die das ganze Projekt unmöglich machen würden.
Bezüglich Speicher ist mein derzeitiger Kenntnisstand, dass die Tesla Powerwall das kosteneffizienteste Produkt ist.

Viele Grüße,
Dennis

matthiasklein
18. July 2015 19:54

Hallo Zeip87,

das was Du vor hast klingt so ähnlich wie das Konzept von Elon Musks SolarCity.
Unter diesem Link sind schon mal einige Punkte, die die Kollegen in ihren Kommentaren angesprochen haben, zusammengefasst.:

http://www.it-times.de/news/solarcity-wachstumsstory-trotz-verluste-weiter-intakt-106534/

Dein Problem wird ganz sicher die Finanzierung werden, denn du wirst es Dir nicht leisten können, wie der Milliardär Musk jahrelang Verluste zu machen.
Dennoch glaube ich an das Potenzial dieser Idee und man muss eben so lang dran Rumstricken, bis die Probleme gelöst sind.
Ich würde in die Beschreibung deiner Idee noch aufnehmen, bzw. klarer Betonen, dass du einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leistest.
Ganz wichtig noch: wenn du netzunabhängig arbeiten möchtest, musst du für die Kunden unbedingt sicherstellen, dass Ihnen der Saft nicht ausgeht!!
Dazu musst du technisch klären, wie dein System auf lange bewölkte Phasen im Winter reagiert, wenn nicht genügend Strom produziert werden kann.
Was ist der Plan B, wenn der Splarszrom ausgehen sollte. Das muss für die Kunden ganz klar sein und darauf müssen sie sich 100%ig verlassen können.
Da kommt viel Arbeit auf dich zu, aber wenn du dran bleibst und alle Probleme lösen kannst wird es sich mehr als auszahlen!
Viel Erfolg und beste Grüße
Matthias

nilsdonder
18. July 2015 17:09

Hallo Zeip87

Was Du machen bzgl. Finanzierung der Elemente möchtest, nennt sich CONTRACTING.
Das gibt es bereits auch für diverse andere Öko Modelle
https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rme-Contracting

Hier der Link auf einen Betrieb hier vom Bodensee, der das mit PV-Solaranlagen im mittelgrossem Stil betreibt. http://www.solarcomplex.de/

Den USP müsstest Du nochmal unter die Lupe nehmen.

Du brauchst, wenn überzähliger Strom nicht ins Netz gehen soll/darf, lokale Speichersysteme...z.B....
-Batterie
-Elektrolyse
-Pumpsysteme
-Heizsysteme
Darüber zermartern sich aktuell die gelehrtesten Köpfe das Hirn.

Im Netz gibt es aktuell bereits Speicher- und Reguliersysteme wenn die Sonnen mal zu arg brennt und alle PV Anlagen Strom einbringen.

Warum soll das Netz mit z.B. Pumpspeicherkraftwerken denn nicht die Speicherfunktion übernehmen?...

...oder die Fabrik in der Nachbarschaft am Vormittag Strom von Deiner Fotovoltaikanlage abnehmen, wärend bei Dir daheim keiner ist und Strom verbraucht?

lg
nils

comps
17. July 2015 20:07

Hallo Zeip,

super Idee, wäre ja eine Revolution am Strommarkt, wenn man das öffentliche Netz außen vor lassen kann.

Vielleicht solltest Du noch recherchieren, wo man eine günstige Speicherbatterie herbekommt, z. b. Tesla usw. da man den Strom dann ja irgendwie zwischenlagern muss, bis er abgerufen wird.

Vielleicht kann man zum Starten eine winzige Prototypenanlage bauen, nur um die Machbarkeit zu demonstrieren. Vermutlich braucht es da teils komplizierte Steuerungsmechanismen, aber da gibt es vermutlich eh Fachhochschulen oder Universitäten, die einem da vielleicht behilflich sein können.

Würde mich freuen, wenn so eine Anlage entsteht.
Viele Grüße
Erwin

klasch
17. July 2015 19:21

Hallo zeip87,

regenerative Stromerzeugung finde ich (fast) immer super! Unter -Beschreibung der Idee- steht:
- Dadurch, dass das öffentliche Netz ungenutzt bleibt entfällt ein großer Teil der Abgaben und Gebühren. -
Wieviel % macht das denn aus? Wieviel % können denn weitergegeben werden? Braucht man eine Konzession dafür?
Unter -Welche Vorteile vor anderen Produkten/Dienstleistungen hat die eingereichte Idee? (USP)- steht- Es wird kein Kapital der Hausbesitzer vorausgesetzt, sondern die gesamte Anlage durch meine Firma finanziert. -
Wenn Deine Firma auf den Dächern die Anlagen anbaut/aufbaut, wer haftet für evtl. Schäden durch den Bau? Oder was ist wenn der Unterbau von Schädlingen befallen wird?
Unter -Geplante Entwicklung- steht- Die Umsetzung der Idee ist prinzipiell relativ schnell möglich, sobald ich das nötige Kapital gesammelt habe.-
Wieviele Anlagen müssen installiert werden/sein, bis sich das rechnet? Gibt es Zahlen?
Ich wünsche Dir viel Erfolg.
Beste Grüße
Jürgen