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Kommentare

juri-sagert
30. September 2015 15:49

Hallo Johanna,

auch von mir gibt's noch zum letzten Tag einen Vote und hoffentlich sieht man sich dann in Berlin :)
Weiterhin viel Erfolg euch!

Viele Grüße
Juri

juuhuu
30. September 2015 13:23

Hallo Johanna,

wie ich so sehre, hat sich auch bei euch ganz schön viel getan. Das freut mich. Ich wünsche euch viel Erfolg und wenn ihr mal Kontakte ins Alte Land braucht, dann meldet ihr euch bei mir.

Ein letztes Vote und beste Grüße
Julia

krohmers
30. September 2015 10:51

Danke an alle, die bisher für uns gevotet haben!! :-)

krohmers
30. September 2015 10:50

Hallo Tommi,

cool, von denen haben wir auch schon gehört.
Eine super Idee :-)

Es gibt aber sogar Genossenschaften im Energie-Bereich,
die uns super als Vorbild helfen.
Denn Energie & "Land" sind eine spezielle Kombi.

Johanna

tommieccofood
25. September 2015 8:42

Hi Johanna,
jetzt hast Du das Stichwort Genossenschaft fallen lassen und ich denke, dass ich Euch zwei Herren nennen kann, die sich damit gut auskennen. Es geht dabei um Simon und Daniel, die Gründer des Münchner Kartoffelkombinats, meines vorherigen Arbeitgebers. Sie haben eine Genossenschaft aufgebaut deren Ziel es ist, in München eine alternative Versorgungsstruktur zunächst mit regionalem Gemüse aufzubauen. Sie sind jetzt im 4. Jahr und haben viele Erfahrungen gesammelt, wie man eine Genossenschaft aufbaut und die Community integriert, denn das ist bei dem Modell ein sehr wichtiger Faktor. Weitere Infos findest Du unter kartoffelkombinat.de
Auch wenn sie viel zu tun haben, sind sie hilfsbereit, was andere nachhaltige Projekte angeht! Kannst sie ganz lieb von mir grüßen :)

Grüße aus München,
Tommi

krohmers
24. September 2015 16:05

Danke dir, Fabian.

Da triffst du einen Punkt der in uns "rumort".
Wir sind dabei Ideen zu entwickeln, wie man so eine Gesellschaft aufbauen kann.
Es gibt in Deutschland schon ein paar ziemlich gute Beispiele und viele Leute
die schon Erfahrungen mit Genossenschaften u.ä. gesammelt haben.

Unser Ziel ist, die Idee noch in der Votingphase einzubauen.
Wir sputen uns ;-))

Wir planen die Anlage so, dass "alles" funktioniert.
:-)
Nein wirklich. Es sollte so flexibel wie möglich sein.
Denn wer weiß ob es in 10 Jahren immer noch so viel Apfeltrester gibt!

Johanna

fabianhans
24. September 2015 15:58

Hallo liebes Team von ApfelEnergie,

Eure idee finde ich sehr spanend und ich konnte auch viel daraus lernen. Z.B. dass in den letzen Jahren sich die Zahl der holzverbrennenden Kamin- und Heizöfen vervierfacht hat. Ich hätte es mir eher Rückläufig vorgesetllet. Aber nun gut... halt nur Vorgestellt. ;) Bei Euch im Szenario schreibt ihr etwas von "Heizgesellschaft" gibts diese schon? So wie ich es in eurem Konzept verstehe, müssen diese noch entstehen. Ist das dann auch Teil eures Geschäfts oder liefert ihr "nur" den Brennstoff?

Eine Frage noch- sind auch andere Saft-Abfälle möglich oder landen diese schon in den Biogas analagen?

Viele Grüße

Fabian

charly

18. September 2015 18:41

Fabelhafte Idee, liebes Team ApfelEnergie!

krohmers
15. September 2015 10:08

Lieber Tommi,

unsere Pellets sind wesentlich besser von der Haltbarkeit her. Der Litin gehalt des Apfeltesters ist wesentlich höher als der von Holz somit ist die pelletbildende Schicht dicker und somit belastbarer.
Zum Plan B gehört wie auch schon mehrfach erwähnt: "normale" Biomassen Holz zB. Gärreste sind denkbar aber auch Baum- und Grünschnitt der großflächig noch verbrannt wird.
Deine Erinnerung täuscht dich nicht! Apfelblüten sind dieses Jahr tatsächlich teilweise erfroren. Trotzdem das Protenzal ist auch dieses Jahr rießig! Wenn alles hart auf hart kommt sind alle Trester zu verwenden Traube geht auch hervorragend wird schon mehrfach in Deutschland praktiziert. Kartoffelschalen auch eine alternative du merkst. Plan B´s gibts viele.

Grüße Jan

tommieccofood
15. September 2015 7:56

Hallo liebe Krohmers,
ich wollte mal horchen, wie es bei Euch so läuft! Gibts was Neues aus den Bereichen Finanzierung oder Kommunalplanung?
Meine Frage zwecks Brennwert der Pellets war dahingehend gedacht, dass man sie für 1-2 Jahre auch horten kann, wenn es ein schlechtes Apfeljahr gab. Wenn ich mich recht entsinne, gab es dieses oder letztes Frühjahr einen Spätfrost, der die Blüten und damit die Basis für die Äpfel abgefroren hat. Habt Ihr schon über einen Ausfall nachgedacht? Denn wenn es einem Apfelbauern passiert, dann könnte das Problem auch bei anderen Regionalen auftreten. Gibts da nen Plan B?

LG,
Tommi

tommieccofood
8. September 2015 16:25

Hi, ja, genau! Gibts Erfahrungen wie lange die Pellets halten würden?

krohmers
7. September 2015 13:07

Hallo Till !

Ich habe im Kommentar an Uwe den momentan berechneten Pelletpreis angegeben dieser spricht Bände ! Wir sind schon im Kleinmengensektor mehr als Marktfähig !

Was ich nochmals betonen will. Dies ist ein "Neuer" Brennstoff der auch nicht einfach in "normalen" Pelletheizung verbrannt werden kann. Es fallen auf jeden Fall Kosten für die Umrüstung für diesen Brennstoff an NICHT VERGESSEN !

Wir dürfen auch nicht vergessen, Pellet- und Holzverbrennende Heizkessel werden weiter vom Staat gepusht. Der "Holzpelletwahnsinn" hat noch gar nicht begonnen und wir können den Bedarf für Holzabfall, was früher Holzpellets einmal waren, bereits jetzt nicht mehr decken!
Also über kurz oder lang brauchen wir Alternativen. Diese können auch teuer sein. Nur zum Vergleich für alle die den Holzpelletpreis nicht auf dem Schirm haben: Die letzten Jahren lag dieser bei rund 260€/t und das waren "warme" Winter !

Ich hoffe ich konnte offenlegen um was es wirklich geht und bedanke mich auch bei dir für deinen Beitrag !

Grüße Jan

krohmers
7. September 2015 12:55

Servus auch an Uwe,

interessante Fragen die du da hast und auch diesen wollen wir auf den Grund gehen.

JA wir haben eine vorläufige Kalkulation betrieben die natürlich noch nicht 100% festgemauert ist !

Gesamtinvest sind etwa 550000€ für Anlagen, Logistik, Wärme, Angestellte und Nebenkosten wie Steuer, Treibstoff, und und und....
Unser Pellet könnte nach der momentanen Rechnung bei 80€/t liegen und wäre so mehr als nur Marktfähig im Gegenteil er könnte sogar mit anderen Heizstoffen wie Holzpellets ohne Probleme konkurriere!

Wenn man nun ein Wärmenetz mit einer mit 10-20 Abnehmern mit einem Durchschnittsverbrauch von 12000KWH pro Jahr annimmt, kann so der Heizpreis bei etwa 9-12Cent/KHW (Wärmeenergie Arbeitspreis) liegen. Genau ist diese Rechnung natürlich erst mit der genauen Planung des Netzes und der Abnehmer. Die Zahlen beruhen auf einem Pilotprojekt das wir in Naher Zukunft bei uns in der Nachbarschaft durchführen wollen.

Zu der Frage nach der Verfügbarkeit. Klar ist, dass die Trocknung zusätzlich mit anderen Dingen bestückt werden muss um die Wirtschaftlichkeit zu steigern.
Denn bei dem Betrieb den wir in Aussicht haben fallen pro Jahr etwa 1000t Nassmaterial an. Was in einem Wärmenetz etwa 1.260.000KHW Wärmeenergie entspricht!
Eine Versorgung von 100 Haushalten könnte locker verwirklicht werden.

Auch an dich vielen Dank für dein Interesse !

Grüße Jan

krohmers
7. September 2015 12:42

Hui die technische Seite ist überrascht was hier los ist :)

Ich fange mal mit "glasbanner" an.
Warum keine Vergärung ?!
Gute Frage! es geht bei unserer Idee hauptsächlich darum Ressourcen dann zu nutzen wenn sie vorhanden sind und wenn zu viel vorhanden ist, sie sinnvoll in andere Ressourcen zu stecken (Apfeltrester).

Also warum kein Vergärung Apfeltrester fällt in den Sonnen- und Windreichsten Monaten des Jahres an.
Daraus ergibt sich eine gute Stromnetzstabilität. Warum also noch mehr verheizen. DIE IDEE also... Apfeltrester trocknen mit vorhandener Energie und in einer Jahreszeit verbrauchen in der wir tatsächlich nicht in Energie schwimmen!

Grüße an dich und vielen Dank für eine Frage !
Jan

timondoe
4. September 2015 23:21

Hey Johanna,

des ist ne richtig gute Sache. Klasse Idee. Ihr helft damit den ganzen Pelletwahnsinn zu vermeiden, wenn mal wieder einen Winter mehr Pelletöfen das Angebot der verfügbaren Pellets übersteigen und im Jahr darauf die Pelletöfen wegen der unzuverlässigen Pelletpreise verteufelt werden.So ein Schmarrn.. ;-)

Könnt ihr die Pellets auch dann kostendeckend anbieten, wenn ihr die Pelletpreise in der Region in den Keller geschossen habt? Vermutlich wird das erst in späteren Jahren, bei einem sehr großen Outputleistung der Fall sein, aber dann..?

Viele Grüße
Till

krohmers
4. September 2015 18:24

Gute Fragen, Uwe.
Da grade nur die Marketingfrau am PC sitzt muss ich dich
auf die nächsten Tage vertrösten, dann wird der Heizfachmann
deine Fragen beantworten :-)

krohmers
4. September 2015 18:19

Hallo "glasbanner" :-)

Danke für deine Frage.
Es ist so, dass sich die Bezuschussung bei Biogasanlagen verändert hat.
Zuschüsse sind gekürzt oder teilweise sogar gestrichen worden.
Das betrifft auch Apfeltrester. Deshalb "lohnt" es sich nicht mehr für die Betreiber...

Grüße krohmers.

krohmers
4. September 2015 18:16

Tommi, meinst du wie die Pellets bspw. nach ein paar Jahren Lagerung noch brennen würden? :-))

uweuhrig
4. September 2015 16:40

Hallo Krohmers,

ich finde die Idee klasse. Ich hätte nur Bedenken bezüglich des Rohstoffes "Apfeltrester" - steht der in ausreichenden Mengen zur Verfügung?
Ich denke auch die Gewinnung der Trocknungswärme aus Industrie-Abwährme wird zumindest finanziell eine Herausforderung - ich weiß, was Wärmetauscher in diesen Dimensionen kosten. Außerdem werden ja auch Trocknungsanlagen (z.B. Bandtrockner) benötigt, die ebenfalls erhebliche Investitionen erforderlich machen. Dazu kommt die Erschließung und Erstellung eines Fernwärmenetzes - habt ihr die Investitionsgröße schon ermittelt und den Preis für eine verkaufte KWh kalkuliert? Mich würde mal interessieren, ob euer System kalkulatorisch funktionieren kann.

Habt ihr schon mal über eine gleichzeitige Stromerzeugung nachgedacht? Möglicherweise in einem ORC-Prozess?

Viele Grüße

Uwe

glasbanner
4. September 2015 14:52

Hallo Krohmers,

erstmal herzlichen Glückwunsch zu diesem Vorhaben! Mir gefällt euer Projekt sehr gut, zumal ich gerne Äpfel esse bzw. in Form von Apfelwein trinke. Das bedeutet ja auch, daß mit steigendem Apfelweinkonsum mehr Äpfel gebraucht werden und somit mehr Apfeltrester anfällt. Ich werde also mein Bestes geben um die Apfelnachfrage hoch zu halten. ;-)

Jetzt aber meine Frage bzw. Anmerkung: Warum ist die Trocknung des Apfeltresters die beste Lösung zur Energieerzeugung? Eine Vergärung der Biomasse würde doch auch funktionieren und kann dann in Form von Gas ins Gasnetz eingespeist werden. Mit anderen Bioreaktoren wird das jedenfalls so gemacht und ermöglicht einen einfacheren Energiemix zugunsten von Bioenergie. Warum also Trocknung zu Pellets statt Vergärung zu Gas?

Glück Auf!
glasbanner

tommieccofood
4. September 2015 8:39

Hallo liebe Krohmers,
vielen Dank für die Zahlen, das hilft dabei sich die Proportionen besser vorzustellen! Und da kommt ja auch a bissl was zam!
Habt Ihr Infos wie sich der Brennwert der Pellets über die Zeit verändert? Also nicht die Schimmelgefahr, sondern der "Bumms".
LG,
Tommi

krohmers
2. September 2015 17:56

Hallo Tommi,

die Tatsächliche Zahl ist schwierig zu nennen, denn es kommt immer auf den Ernteertrag, die Witterung und der Größe des Verarbeiters an. In unserem Betrieb, den wir als Grundlage annehmen (Mittelstand in 2. Generation), fallen pro Jahr ca. 1000t Apfeltrester an. Wenn man diese Menge trocknet und pelletiert kommt man an etwa 330t Verbrennungsmaterial. Dies könnte den Wärmeenergiebedarf von einer Modernen Siedlung mit 100 Einfamilienhäusern decken.

Zum Verhältnis ist folgendes zu sagen: Wenn mann immer Apfeltrester hat, kann es auch eine reine Apfeltrestertrocknung sein. In unserem Fall ist es so, dass wir nur zwischen Mitte Juli und Anfang November tatsächlich Äpfel haben. Somit muss unsere Trocknungsanlage die restliche Zeit des Jahres andere Sachen trocken, was aber mehr der Wirtschaftlichkeit geschuldet ist.

Ich hoffe ich konnte deine Fragen beantworten und wünsche auch dir viel Erfolg!

Grüße Krohmers

krohmers
2. September 2015 17:47

Hallo pragmat1ker,

die Industrie hat teilweise einen großen Überschuss an Wärme. 430KWH ist Leistung mit der locker 40 Gebäude (Einfamilienhäuser neuster Baustandart) beheizt werden können. Es ist soviel dass die Wärme meist einfach ungenutzt, aber gereinigt wieder in die Atmosphäre geblasen wird. Somit ist das Abzweigen der Wärme kein Thema. Auch der Prozess leidet nicht darunter. Somit pofitiert die beteiligte Industrie sofort durch Verkauf einer Resource die bisher einfach ungenutzt war.

Grüße an die Business Buddy

spoma11
2. September 2015 17:00

Tolle Präsentation! Ich wünsche euch viel Erfolg für das Projekt.

pragmat1ker
2. September 2015 16:12

Hallo Krohmers,
es wurde bereits viel zu eurer Idee gesagt und nachdem ich mir die Kommentare durchgelesen habe, finde ich ausnahmsweise keine weiteren Anliegen, die ich euch noch ans Herz legen könnte (Danke Jürgen! ;D).
Statt dessen fragt sich der nicht technische BWLer in mir, wie genau die Pellitisierung mit der Überschusswärme der Industrie von statten geht. Handelt es sich bei den Prozessen der Fabriken nicht um ein geschlossenes System? Wie wird die Überschusswärme daraus abgezweigt? Wenn in das existierende System eingegriffen werden muss, wie lange dauert es, bis sich dieser Eingriff für die Firmen (oder tragt ihr die Kosten?) rentiert?
Ich würde mich über eine Antwort freuen. Weiterhin viel Erfolg mit der Umsetzung eures Projekts!
Liebe Grüße,
Pragmat1ker von Business Buddy

krohmers
2. September 2015 11:28

Hallo Tommi,

nicht ganz nach Apfelkuchen, aber es ist schon ziemlich dufte ;-)
Wir haben Kartons voller "Probe-Pellets",
die riechen auch nach Wochen noch super lecker.

Danke für den Tipp, wir schauen uns Polarstern gleich mal an.

Die Zahlen liefern wir nach.

Krohmers.

tommieccofood
2. September 2015 9:44

Hallo liebe Krohmers,

wie viel Apfelreste fallen denn pro Betrieb/Baum/m2 o. Ä. an? Wie wäre denn der Anteil von Äpfeln/Laub/Hackschnitzel übers Jahr?

Wie ist das eigentlich mit dem Geruch beim Verbrennen der Apfelpellets? Riechts dann nach frischem Apfelkuchen? :)

Mit gefällt das Thema unabhängige Energieversorgung sehr gut.
1) Weil es den lokalen Erzeugern und Verarbeitern unter die Arme greift (wie bei uns EccoFood'lern)
2) Weil große Energiekonzerne zurecht einen schlechten Ruf haben, aber weitestgehend als alternativlos angesehen werden.
Es ist gut, dass es um kleinere Verbünde geht und die Produktionsreste vor Ort nutzen kann. Denn ständig Apfelreste vom Bodensee oder dem Alten Land durch Deutschland zu fahren, wäre nicht so toll.

Wo seid Ihr denn angesiedelt? In München haben wir die Firma Polarstern https://www.polarstern-energie.de die den großen Playern die Stirn bietet. Die machen das ganz gut. Vielleicht ist da was Interessantes dabei!

Liebe Grüße aus München,
Tommi

Mia Bühler

1. September 2015 9:15

Yeah!

krohmers
25. August 2015 17:40

Danke dir für die vielen Ideen, Julia!
Apfeltrester zur besseren Haltbarkeit von Pizzasalami ist ziemlich witzig ;-)

Wir haben uns für die Heiz-Idee entschieden,
weil das zwei Bereiche verbindet:

1) Den Problem-Bereich: Apfeltrester-Entsorgung
2) Das Hobby von Jan: Heiztechnik

Grüße
Johanna

juuhuu
20. August 2015 14:14

Hallo Johanna,

so nun bin ich endlich dazu gekommen, euer KOnzept genauer zu betrachten. Es wurden ja schon heiß technische Fragen diskutiert. Deswegen möchte ich einmal etwas anderes diskutieren. Ich habe mich ja schon am Anfang an gefragt, ob es man den Apfeltrester wirklich verbrennen muss. Ich habe jetzt herausgefunden, dass der feuchte Trester tatsächlich nicht gut zur Kompostierung eignet, jedoch getrocknet oder als Mischung schon. Sogar als Tierfutter kann es eingesetzt werden. Wäre das nicht auch eine Alternative? Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es euch auch um die sinnvolle Verwertung des Restprodukts. Hier mal ein paar Links dazu:
https://www.ugb.de/lebensmittel-im-test/essen-aus-abfall/
http://www.kompost.ch/fragen_antworten_statisch/board_entry.php-id=501&page=0&category=all&order=name&descasc=ASC.html
http://www.agro-food-solution.de/produkte/herbavital-entpektinisierte-apfeltrester/

Gibt es dazu eigentlich irgendwelche Ökobilanzen? Interessant wären, die beste ökologische Verwertung des Tresters als auch ein Vergleich ggü anderen nachwachsenden Ressourcen.

Bitte fasst dies nicht als negative Kritik auf, denn ich finde es klasse, wenn Leute sich um eine sinnvolle Abfallverwertung und nachhaltige Energieressoucen einsetzen.

Viel Erfolg weiterhin
Julia

krohmers
17. August 2015 12:54

So, zurück aus dem Urlaub.
Jetzt ist wieder Zeit für eure Fragen :-)

klasch
12. August 2015 12:42

Hallo Team Krohmers,

Vielen Dank für die Informationen! Genau DAS: - Die restlose Verbrennung, der Ascheanteil sowie Feinstaubentwicklungen danken das. - wollte ich wissen! Super!

Zu: -USP- fehlt mir ein Hinweis -Durch die ca. Vervierfachung der holzverbrennenden Kamin- und Heizöfen in den letzten Jahren haben sich die Preise für Pellets enorm erhöht - !? -und- Durch Einführung unserer Heiztechnik ist der Kunde zukünftig nicht NUR auf Holz Pelletts angewiesen und kann so Geld sparen - !?

Zu: -Geld kann an mehreren Stellen verdient werden:- 4. - 5. Auch gut denkbar ist die Zusammenarbeit mit Kommunen die über Neu-bauprojekte entscheiden (bspw. bei Hotelanlagen, Schulen, Sporthallen, Schwimmbäder, Industriebauten uvm.) und die Umweltbilanz verbessern wollen. (!?)

Unter: -R&H- Wie wir vorhaben all dies zu meistern?- steht: -
Das finanzelle Risiko kann gut mit Zusammenschlüssen bewältigt werden.-

Würde ich vielleicht in diese Richtung mit einbauen:

Durch die vereinte Zielsetzung, alternative Pellets herzustellen, zu nutzen und dabei Vorteile für alle Beteiligten zu erzeugen, wird dieses Projekt auch von vielen Beteiligten getragen.

Das finanzielle Risiko kann gut mit Zusammenschlüssen bewältigt werden.

Die Mit-Eigentümer und Mit-Nutzer sind auch emotional stark eingebunden.

Das nutzen von Komponenten (Steuerberatung, Sekretariatsdienst, oder evtl. Andere) spart nochmal Zeit und lässt uns an der Umsetzung und Auslastung unserer Idee kreativen Freiraum. - (!? )

-oder so ähnlich.

Beste Grüße
Jürgen

krohmers
11. August 2015 23:49

Hallo Jürgen,

nun kommt mein technischer Senf auch noch dazu ;)
Danke für den Vorzeichenhinweis sehr aufmerksam !
Wir sind bereits mit Kesselherstellern in Kontakt die sich genau diese Art von Brennstoff ausgesucht haben.
Ich weis nicht was genau du für eine Temperatur meinst ich kann mal die für mich wichtigsten nennen.
Als erstes Abgastemperatur sie zeigt meinst den Wirkungsgrad einer solchen Anlage auf. Hier kommen wir auf etwa 180-230°C und sollten mit dieser Austrittstemperatur auf 90% Wirkungsgrad kommen.
Kesseltemperaturen sind bis 92°C möglich mit Spezialumbauten kann auch Wasserdampf erzeugt werden (Sehr interessant für Hotels oder Große Wohnanlagen)
Verbrennungstemperatur (mit Sicherheit das was du wissen willst :) ) Hier haben wir in der Wirbelflamme maximaltemperaturen von bis 1200°C. Warum so hoch? Die restlose Verbrennung, der Ascheanteil sowie Feinstaubentwicklungen danken das.

Gerne mehr ;)

Deine Krohmers

krohmers
11. August 2015 20:59

Hallo Jürgen,

ach Quatsch du nervst nicht :-) jede Frage bringt uns weiter in unseren Überlegung.

Wir haben verschiedene Optionen angeschaut und Erfahrungen eingeholt. Zahlen schreiben wir gerne in den nächsten Tagen noch raus.

Grüße

klasch
11. August 2015 19:27

Hallo Team Krohmers,

Danke erst einmal für die ausführliche Antwort! Unter: - Welches Problem wird gelöst? - habt Ihr vor jährlich ein Freizeichen zu viel. Habt Ihr schon das Material für den Kessel? Welche Temperatur wird erzeugt? (Wenn ich nerve, schreibt es) Es Interessiert mich eben sehr!!!

Lasst Euch doch von den Anlagenherstellern helfen? Die könnten Ihre neuen Anlagen (wenn in der nähe Anlagen entstehen) mit den neuen Kessel ausstatten!? Die Herstellung der Pellets bleibt in Eurer Hand!? Aber ich sehe Ihr wollt alles! ;-) Wenn mir noch was einfällt melde ich mich!

Beste Grüße
Jürgen

krohmers
11. August 2015 18:58

Hallo Jürgen,

vielen Dank nochmal für dein Mitdenken. Große Anlagen sind leider von Nöten da wir inzwischen schon auf Firmen zugegangen sind um die Trocknungswärme zu erlangen. Gesucht haben wir Firmen die einen Überschuss von 1000KWh haben. Gefunden haben wir 430KWh... Diese Zahl steht nicht um sonst im Raum, wir wollen einen MaxInput von bis zu 25t Nassmaterial pro Tag trocken. Diese 25t ist der Maximale Output was unsere Apfelsaftproduktion hergibt. Da Apfeltrester ein nicht unkompliziertes Material ist und Nass nach ca 3 Tagen anfängt zu Schimmeln müssen wir Ihn schnellstmöglich Trocken. Bei dieser Trocknungsmenge kommen wir pro Saison auf 300t Pellets. So sind die Anlagen ausgelegt worden wir werden anfangs nicht alles brauchen aber um Wachstum sollte einkalkuliert sein und ich kalkuliere gerne Größmögliches Wachstum. Denn die alternative ist Nachzufinanzieren was bei diesen Summen keinen Spaß macht.

Nun auf deine andere Frage: Der Unterschied besteht einzig und allein darin, dass Apfeltrester bei der Verbrennung Säuren freisetzt, die zur Korrosion der Kesselwand führen. Deshalb eignen sich nur Kessel mit Säurebeständigen Kesselwänden. Die sonstige Technik kommt mit dem Brennstoff ja nicht in Berührung, somit ist der Kessel die einzige Komponente die "neu" sein muss.
Nahwärmenetze sind ja nichts neues hierfür gibt es Massenweise Anbieter. Das Problem das sich in diese Richtung stellt ist der Verbraucher er will sich nicht "Abhängig" machen. Hier ist man gebunden wie mit einem Stromanbieter beispielsweise. Außer man schafft es Genossenschaften zu gründen die Ihr eigenes Heizhaus bauen und betreiben.

Bei der Pelletherstellung sollte auch eher groß gedacht werden, wir haben hierfür auch schon eine im Verhältnis sehr kleine Presse gewählt. Sie hat einen Maximalen Output von 300kg/h bei 18KW Betriebsleistung. Das ist für eine Pelletpresse mit diesem Output schon beträchtlich wenig.

Auf die Frage vom 9.August: Pelletieranlagen sind im Grunde genommen nichts kompliziertes. Um verschiedene Materialien zu pressen, müssen die Matrizen-, Zuführ- und Drehzahlparameter angepasst werden. Umbauten sind NICHT zwingend notwendig.
Mit den Gärresten: Im Sommer werden diese als Dünger auf Felder und Wiesen ausgebracht. Oder Industriell genutzt als Düngerzusatz. Bisher werden sie im Winter aber wenig genutzt. Denn im Winter kann der Boden keinen Dünger aufnehmen und wenn dann sehr schwer so wird der Gärrest gelagert in großen Teichen denn er soll sich ja auch nicht absetzen sonst kann er wieder nicht ausgebracht werden. Somit hohe Lagerkosten durch riesigen Platzbedarf. Und auch nicht zu unterschätzen, Geruchsbelästigung durch diesen Lagerstoff, der teilweise über Monate vor sich hingärt.
Nun kommen wir ins Spiel. Im Winter habe ich keinen Trester zum Trocknen. Anlangen stehen Abwärme steht auch zur Verfügung warum also nicht Gärreste trocken Pelletieren. Vorteile: Geruchsneutral, Lagervolumen um ca 90% minimiert, Brennstoff in kalten Monaten erzeugt dann wenn man ihn braucht, es kann als Einstreu in Pferdeställen genutzt werden(saugstark, keine Brandgefahr wie bei Stroh, einfach für Logistik), Einnahmequelle durch genannte Vorteile für Bauern(Wirtschaftlichkeit der Biogasanlage gesteigert) Dies sind unsere Hintergründe. Vorhandenes Potenzial nutzen ist der Hintergrund!

Wir hoffen wir konnten deine Fragen beantworten. Wenn dir noch mehr in den Sinn kommt denken wir gerne weiter ;)

Deine Krohmers

klasch
11. August 2015 15:42

Hallo Team Krohmers,

unter: -R&H- ist mir das aufgefallen: -Große Anlagen werden gebaut, wir brauchen den Platz um sie zu betreiben.-
Bevor Ihr große Anlagen baut, findet doch erst einmal den Unterschied zwischen der bestehenden Heiztechnik und Eurer Heiztechnik heraus!? Genau so auch die Pellets Herstellung!? Vielleicht müsst Ihr dadurch am Anfang gar nicht so viel Investieren. Eure Energierechnung vom 9. August 2015 10:56 war schon sehr beachtlich!
Leider habe ich noch keine Infos zu meinen Fragen vom 6. August 2015 9:10 in Eurer Präsentation finden können! Weiterhin viel Erfolg (bei der Energiebilanz!) !

Beste Grüße
Jürgen

krohmers
11. August 2015 12:42

Hallo maja,

nicht mehr vergast werden stimmt nicht ganz so. Die Energiewirte sind nicht wirklich scharf drauf, weil Apfeltrester nach deutscher Auslegung ein "Abfall"-Produkt aus einer industriellen Produktion ist. Somit wird die daraus gewonnene Energie nicht so hoch subventioniert wie Energie aus einer Energiepflanze wie Mais oder gar Getreide.
Prinzipiell kommen alles Tresterarten in Frage. Traubentrester wird auch schon häufig in großen Weingütern verbrannt und in den Produktionszyklus mit eingebunden.
Warum gerade Apfeltrester? Wie in unserer Idee beschrieben haben wir in der Familie direkten Kontakt mit der Apfelsaftproduktion. Deshalb genau diese Fragestellung!
Zumal das ganze nur Regional betrieben wirklich, energetisch sinnvoll ist. Es macht keinen Sinn Trester 100km herzufahren um in dann energetisch nutzbar zu machen.

Grüße die Krohmers

maja
11. August 2015 9:56

Liebes Krohmers-Team,

die Idee klingt vielversprechend, da ihr Abfall sinnvoll weiter verwenden wollt.

Ihr schreibt, dass Apfeltrester nicht mehr in Biogasanlagen vergast werden darf und somit eine Entsorgungsnot besteht.
Wie sieht es mit Trester von Karotten, Tomaten oder Trauben aus?
Wieso habt ihr euch für Apfeltrester entschieden?

Viel Erfolg & liebe Grüße!

krohmers
9. August 2015 10:56

Hallo partem,

das ist eine interessante Frage man kann das ganze schönen so wie es fast überall betrieben wird oder man kann es eiskalt und offen berechnen ich habe es mal wie folgt getan :) :

Zur Trocknung ich muss etwa 50% der Apfeltrester-Masse heraustrocknen. Das bedeutet ich muss aus 1kg etwa 0,5kg Wasser verdampfen was etwa eine Leistung braucht von 0,5KWh/kg
Zur Pelletierung benötige ich mit sonstiger Peripherie 22KWH pelletiere damit 300kg in der Stunde somit komme ich auf eine weitere Energieeinbuße von 0,074KWh/kg
Wenn man nun noch den Transport in etwa 30 Kilometer Umkreis überschlägt, 16,3L Diesel/H geteilt der Ausliefungsmenge von 5000KG (16,3 liter Diesel haben einen Brennwert von 163KWH) heißt 0,033KWH/KG
Ich rechne nun noch ca. 0,5KWh/kg Sicherheit und komme so auf eine Energieeinbringung von 1,107KWh/kg.
Was ich noch Einwerfen will, die Trocknungsenergie wird nicht EXTRA erzeugt sondern "Verwertet" diese befindet sich bereits in der Atmosphäre. (Industrieabwärme)

Der Brennwert unseres Materials beträgt nach Brennstoffanalyse 4,4KWh/kg
Hiervon müssen 15% abgezogen werden durch den Wirkungsgrad des Brennkessels und der Heiztechnik, somit bleiben 3,734KWh/kg
Schlussendlich bleiben immer noch 3,374x soviel Energie übrig wie ich investieren musste.

Und nochmal ich habe nun damit gerechnet, dass die Trocknungsenergie EXTRA erzeugt wird !

Ich hoffe ich konnte die Frage beantworten und freue mich sehr über weitere Anfragen und Diskussionsgrundlagen

Eure Krohmers

krohmers
7. August 2015 12:28

Hallo partem :-)
Ja, damit haben wir uns schon beschäftigt. Extrem wichtig ist die Trocknung des Tresters, bevor er zu Pellets verarbeitet wird. Wir liefern die Zahlen gerne nach.

Grüße krohmers.

6. August 2015 16:33

Hallo, erstmal gratulation zu einer spannenden Idee. Mich würde die Energiebilanz einer so "nassen" Angelegenheit, wie einem Apfel interessieren - also Differenz zwischen der Energie, die man in den apfel hineinstecken muss, um Pellets zu erzeugen, und dem Heizwert der Pellets. Habt ihr das mal gerechnet?

krohmers
6. August 2015 14:35

Danke dir, Jürgen.
Das haben wir beim Eintippen übersehen ;)

Deine Anregungen besprechen wir nochmal und bauen dann Infos ein.

Grüße krohmers.

klasch
6. August 2015 9:10

Hallo Team Krohmers,

kleiner Hinweis unter: -Welches Problem wird gelöst?- so? - Dann wenn wir es zu Hause warm haben wollen!- und unter: -Risiken & Herausforderungen- 2. Satz – Komma? Oder - Wir stellen hier ein Projekt vor das große finanzielle Risiken birgt. - und letzter Satz – hoch ziehen?

Was hat die Biogasanlage bisher aus den Gärresten gemacht? Und vor allen wie? Mechanische Separierung, flüssige Anteil verdampft, Trennung durch Umkehrosmose, Biologische Reinigung oder wurde unter Zugabe von Metallionen Phosphatdünger erzeugt? Was haben die Betreiber an Kosten/Nutzen bisher gehabt und wie würde sich die Rechnung verändern?
Was muss an einer bisherigen Pelletsanlage (Herstellung!) jeweils für Grasschnitt,Gartenabfälle, Laub, Trester und Gärreste verändert werden? Ich will damit nur Anregungen geben!

Beste Grüße
Jürgen

krohmers
5. August 2015 22:03

Danke Erwin - ja die kleine Anlage ist unser großes Ziel.
Wenn man den Interessierten eine reale Anlage zeigen kann hilft das ungemein!! :-)

krohmers
5. August 2015 21:28

Hallo Jürgen,

vielen Dank für ein Feedback. Es beinhaltet wirklich interessante Aspekte.
Die E-Mobilität finde ich spannend, wird aber zum momentanen Zeitpunkt sich eher schwierig umsetzen lassen denke ich. Aber für die Zukunft eine wirklich gute Idee.
Mit der finanziellen Geschichte hast du natürlich auch vollkommen recht. Die Anlage muss ganzjährig betrieben werden sonst wird sie sich nicht amortisieren. Ein Problem das wir auch lösen können ist die Trocknung von Gehrresten im Winter denn diese dürfen bzw können im Winter schlecht ausgebracht werden und müssen somit flüssig in rießen Teichen gelagert werden. Dieses Kostet die Biogasbauern eine Menge Geld und Platz. Also können wir eigentlich ab November bis Ende März Gehrreste trocken und pelletieren.
Danach stehen Holzhackschnitzel aus der Holzernte vom Waldrestholz auf dem Plan.
Und in den Folgemonaten können dann Grasschnitt/Laub und sonstige Gartenabfälle getrocknet werden.

Zu deiner Idee ins Ausland zu gehen werde ich auf jeden Fall mal nachgehen. Für schwierig halte ich hier die Connections zu knüpfen denn in der Landwirtschaft wird viel unter der Hand praktiziert wie ich finde.

Also vielen Dank für einen Kommentar. Habe ich wieder etwas zu erforschen:)

Grüße von den Krohmers

comps
5. August 2015 20:47

zu Krohmers´s Idee,

finde ich gut, wenn es möglich ist, dass die Freiheit gewahrt bleibt.

Das man da auch verschiedene Brennmittel mit einbeziehen kann, könnte ein Kaufargument sein, da niemand gerne von einem Anbieter abhängig ist. Das war auch immer mein Grund, warum ich bisher gegen Pellets war.

Wäre schon interessant, wenn es gelingt eine kleine Anlage zu Testzwecken zu errichten, wo eine Wohnanlage damit betreut wird.

Heutzutage sollte es kein Problem mehr sein Leute zu finden, die so etwas ausprobieren wollen.

Wünsche Euch viel Glück, dass es klappt.
Viele Grüße
Erwin

André

5. August 2015 19:11

Sehr coole Sache! Weiter so! Wenn ihr Hilfe braucht bin ich dabei!

Martin Beck

5. August 2015 18:13

Ich finde die Idee großartig, aus einem bisher vernachlässigten Rohstoff Energie zu erzeugen!

klasch
5. August 2015 14:04

Hallo Team Krohmers,

hallo Johanna, ich habe die Idee schon im Hangout gesehen. War gut, das Hangout! Wie ich gelesen habe, hast Du schon einiges in Deine/Eure Präsentation eingearbeitet! Siehe- auch Laub/ Grasschnitt/ Holzpellets/ andere alternativen Pellets.- Das ist sehr wichtig, denn nur ½ Jahr Pellets herstellen, dann wird die Technik nicht ausgelastet und die Pellets werden teurer. Wenn ihr mit wenig Veränderung zur Herstellung verschiedener Pellets auskommt, funktioniert es bestimmt! Ihr stellt doch die Anlage(n) dort auf wo getrocknet wird!? Holt Ihr die Grundstoffe ( z.B.:Trester, Holz..) von den Unternehmen (vielleicht mittels E-Fahrzeugen) ab?! Liefert so auch aus?! Die Anlagen können später bestimmt auch Exportiert werden, EU weit! Vielleicht könnt Ihr eher Förderung in Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Polen für die „Versuchsanlage“ bekommen!?
Eine (aus der Not geborene) klasse Idee! Ich wünsche Euch viel Erfolg!

Beste Grüße
Jürgen

krohmers
5. August 2015 13:19

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Wir hoffen, dass dies bald behoben ist.

Elisabeth Krohmer

5. August 2015 12:45

Eine wunderbare, zukunftsweisende Technologie, die mich begeistert und ins Nachdenken bringt. Ich freue mich schon auf eine Heizgemeinschaft in der Nachbarschaft.