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Kommentare

champp
10. October 2015 19:17

Definitiv eines meiner Favoriten;
das Geschäftsmodell bezweckt ein "höheres Ziel" - auch wenn es sehr anspruchsvoll ist und in der Umsetzung einer genialen Strategie bedarf (intelligente social media Strategie).

Diesem Geschäftsmodell wünsche ich von Herzen den Durchbruch

Jan Dobes

4. October 2015 15:45

Hi Tommi, ich drucke dir Daumen. Deine EccoFood Idee ist eine von wenigen, die Substanz hat.
VG
Jan

matthiasklein
30. September 2015 21:39

Hallo Tommi,

hier kommt mein letzter vote für Euch.
Es lebe die digitale (und analoge) Bauernrevolution!
Matthias

tommieccofood
30. September 2015 17:24

Hi Fabian,

danke für Deine konstante Unterstützung! Dir schulde ich bestimmt 1 cm Live Faktor :)
Schön, dass ich ein wenig unterstützen kann, hast Du bei mir auch getan. Verschiedene Blickwinkel und Erfahrungen sind immer hilfreich und das ist ja auch der Kern dieses Wettbewerbs.

Herzliche Grüße und auch Dir viel Glück!
Tommi

tommieccofood
30. September 2015 17:22

Hallo Kathrin,
da sprichst auch Du einen wichtigen Punkt an. Es gibt einige Supermärkte, die gerne regionale Ware ins Sortiment nehmen möchten, aber nicht wissen bzw. nicht flexibel genug sind regionale Schwankungen hinzunehmen.
Stell Dir vor die Kirschenzeit steht kurz bevor und die Leute suchen in EccoFood schon danach. Das kann sich ein Markt anzeigen lassen (Viele Suchanfragen nach Kirschen in 10km Umkreis) und auch gleich entsprechende Erzeuger anzeigen, die Kirschen anbauen. Auch hier werden bestehende Strukturen genutzt.

Eine interessante Überlegung auch beim Verbraucher das Freemium Konzept anzuwenden. Aktuell haben wir dazu noch keine Überlegungen, aber was nicht ist kann ja noch werden. :)

LG,
Tommi

tommieccofood
30. September 2015 17:22

Hallo Kathrin,
da sprichst auch Du einen wichtigen Punkt an. Es gibt einige Supermärkte, die gerne regionale Ware ins Sortiment nehmen möchten, aber nicht wissen bzw. nicht flexibel genug sind regionale Schwankungen hinzunehmen.
Stell Dir vor die Kirschenzeit steht kurz bevor und die Leute suchen in EccoFood schon danach. Das kann sich ein Markt anzeigen lassen (Viele Suchanfragen nach Kirschen in 10km Umkreis) und auch gleich entsprechende Erzeuger anzeigen, die Kirschen anbauen. Auch hier werden bestehende Strukturen genutzt.

Eine interessante Überlegung auch beim Verbraucher das Freemium Konzept anzuwenden. Aktuell haben wir dazu noch keine Überlegungen, aber was nicht ist kann ja noch werden. :)

LG,
Tommi

tommieccofood
30. September 2015 17:02

Hallo Martin,
ich denke, das siehst Du richtig - ohne Landwirte nix los! Ähnlich wie bei Egon's Kommentar liegt es an uns zum Einen die Notwendigkeit für Wandel klarzumachen und zum anderen die richtigen Werkzeuge an die Hand zu geben. Viele Landwirte sind auch untereinander nicht vernetzt und müssen die Augen geöffnet bekommen, welche alternativen Modelle bereits da sind und funktionieren.

Der Urlaub auf dem Bauernhof ist für viele Bauern eine sehr wichtige Einnahmequelle. Und es gibt auch wirklich wunderschöne Betriebe. Ich kann mir keine bessere Weise vorstellen in den Alltag der Erzeuger Einblicke zu erhalten als dort eine Woche zu verbringen und mit anzupacken. So gut könnte sogar EccoFood möglicherweise nicht sein ;) Aber es ist auf jeden Fall angedacht diese Funktion zu integrieren.

Liebe Grüße,
Tommi

tommieccofood
30. September 2015 16:55

Hallo Rena, Phoebe und Julia,

vielen Dank für Eure Unterstützung!
Ja, es ist auch eine EccoFood App geplant. Wir sehen die mobile Nutzung als den Hauptanwendungsfall für den Endverbraucher. Man kann sich auch Push Benachrichtigungen senden lassen, wenn man über neue Ernte etc. Bescheid wissen möchte oder sich ganz besonders auf Kürbisse freut.
Die Bauernmärkte werden auch gelistet sein, sie sind ein guter Kontaktpunkt für Erzeuger und Verbraucher für ein wenig Face-To-Face. Dank EccoFood kann man auch hinter die Kulissen blicken und auch sehen, welcher Marktstand gar nicht selber anbaut, sondern sich morgens am Großmarkt die Waren aus aller Welt auflädt. Auch das kommt leider vor, ohne dass die Kunden es wissen.

Liebe Grüße,
Tommi

tommieccofood
30. September 2015 16:40

Hallo Egon,
vielen Dank für den sehr interessanten Input. Ja, viele Bauern stehen auf Traktoren, das war ein sehr beliebtes Dauerthema in der Berufsschule.
Es gibt viele verschiedene Landwirts-Typen. Von findigen Vermarkter über Idealisten bis hin zu wenig Technik-Affinen. Unsere Aufgabe ist es, die Handhabung so einfach wie möglich zu machen und den Mehrwert so signifikant zu gestalten, dass die Bauern gar nicht anders können. Das gilt auch für die Premiumfunktionen, sonst werden die nicht angenommen.
Es ist nicht abzustreiten, dass die sog. "Innovation und Fortschritt" in der Landwirtschaft vor allem in Form von Maschinen, Gentechnik, etc. passiert ist. Aber auch der Landwirtstyp muss sich verändern, da sich auch die Rahmenbedingungen ständig wandeln. Wir möchten diesen Wandel unterstützen und anschieben, denn wir sind nicht zufrieden, wie es momentan läuft. Und viele Landwirte sind es auch nicht. Das ist unser gemeinsamer Nenner!

Liebe Grüße und danke für Deinen sehr interessanten Kommentar!
Tommi

fabianhans
30. September 2015 15:30

Hallo Timmi,

ich will mich an dieser Stelle auch noch einmal dir ganz besonders für deine hilfreichen Kommentare bedanken. Ich wünsche Dir viel Erfolg. Wirklich - ich denke du mir mit appreesh sehr geholfen und ich hoffe, dass du es wieder erhältst und was schönes gewinnst ;)

Mein letzter Vote!

Viele Grüße

Fabian

juuhuu
30. September 2015 13:18

Hallo Tommi,

ich wünsche Euch noch ganz viel Erfolg und falls noch Fragen zu Bio-Branche auftauchen, dann stehe ich auch nach dem Wettbewerb gerne bereit.

Ein letztes Vote und beste Grüße
Julia

kathrin Lucia

29. September 2015 15:33

Liebes eccofood-Team,
ich kann nur sagen, dass ich eure Idee sehr unterstützenswert und absolut zukunftsträchtig finde. Meine Eltern betreiben einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, frisches Obst und Gemüse direkt ab Hof zu vermarkten, erst recht, wenn man nur unregelmäßig, sporadisch und saisonal etwas anbietet. Zum Beispiel haben wir jedes Jahr schwer damit zu kämpfen, unsere Kirschen von insgesamt 30 Bäumen, gewinnbringend ab Hof an den Mann zu kriegen. Im Vergleich zum Supermarkt kosten sie bei uns nur 2,30/Kilo, während man für ein Kilo türkische Kirschen im Supermarkt mal locker 4 Euro hinlegt. Landwirten und Kleinbetrieben fehlt es aber schlichtweg an vernünftigen Vermarktungswegen und Partnern, über die sie ihre Produkte unterbringen. Und genau diese Lücke könnte eccofood schließen. Ich glaube auch, dass die Kunden bereit wären, eine geringe Gebühr dafür zu bezahlen, ein Teil dieses Netzwerkes zu sein und dafür dauerhaft Transparenz beim Lebensmittelkauf und günstige Preise für regionale Produkte gewährleistet zu bekommen. Ich drücke euch ganz fest die Daumen und freue mich schon jetzt auf den hoffentlich baldigen Start der Plattform!

Martin Engel

29. September 2015 15:11

Hi Tommi, es ist total schade, dass die Bauern so weit von den vielen Stadtmenschen weg sind. Wir haben früher oft auf dem Hof meiner Großeltern verbracht und viel gelernt. Nur hätte mein Großvater nicht gewusst, wie er mit der Plattform umgehen sollte. Werdet Ihr auch eine „Urlaub auf dem Bauernhof“ Suche einbauen? Das fände ich super.
Ich sehe, ähnlich wie bei meinen Vorrednern, das Problem bei den Landwirten. Wie wollt Ihr die kriegen? Denn ohne sie verliert Eure Plattform schnell an Relevanz. Wollt Ihr dann jeden einzeln besuchen und ihn bequatschen, dass er bei Euch mitmacht? Das stelle ich mir ziemlich zeitaufwendig vor.
Viel Glück.

Phoebe

29. September 2015 14:55

Das habe ich noch nicht gesehen, dass es in der Landwirtschaft auch solche Plattformen gibt. Wird es dann auch als App verfügbar sein? Für mich muss das heute digital sein, sonst ist das nicht wirklich nützlich. Wird die dann was kosten?
Wow, dass sonst noch keiner darauf gekommen ist! Finde ich ganz toll, dass Ihr Euch für die Landwirte einsetzt, die haben es schon recht schwer. Bin aber auch gespannt herauszufinden, wenn der Bäcker um die Ecke mit billigem Importweizen seine Brötchen macht.
Super Sache

Rena Engel

29. September 2015 14:35

Hi Tommi, das ist eine interessante Idee, die ich so noch nicht gesehen habe. Ich würde gerne regionaler einkaufen, aber ich weiss nicht wo. Mit EccoFood weiss ich, dass ich den Bauern UND den Tieren etwas Gutes tue!

Für mich ist Tierschutz so wichtig, dass ich kaum noch Fleisch esse. Deshalb achte ich ganz besonders drauf, wie mein Gemüse angebaut wird. Wird es bei EccoFood auch Informationen zu Bauernmärkten geben und wann diese geöffnet haben? Ich finde das immer schade, wenn der Stand, an dem ich gerne kaufe, mal nicht da ist.

tommieccofood
29. September 2015 11:36

Hallo Antje :)

unserer Erfahrung nach wird es am Einfachsten sein die Konsumenten zu gewinnen. Das hat sowohl dieser Wettbewerb als auch Vorgespräche und Erkenntnisse aus der Schweizer Zeit gezeigt. Wir wurden von einer Bekannten mit landwirtschaftlichem Hintergrund angesprochen, die in der Online-Redaktion der ARD arbeitet und uns PR-mäßig unterstützen kann. Es gibt außerdem 1-2 bekannte Gesichter aus der Medienlandschaft, die ähnliche Grundwerte haben wie wir. Sie als Super-Multiplikatoren zu gewinnen würde uns sehr viel weiter bringen.

Die Landwirte zu kriegen ist wahrlich eine große Aufgabe. Wir werden die Plattform so aufbauen, dass sie von der Bedienung sehr gut zu handeln ist. Außerdem werden Verbraucher auch Profile von Landwirten anlegen können. Ich denke da an eine engagierte Stammkundin vom Hofladen X, die das für den Landwirt macht bzw. ihn darauf aufmerksam macht.

Und dazwischen sind die Verarbeiter (Bäcker, Metzger, etc.) und die Gastronomen. Wenn sie gute Ware von den Landwirten bekommen und ihren Absatz (sei es höherer Preis oder mehr Umschlag) durch vermehrte Kundennachfrage erhöhen können, dann macht es für sie Sinn mitzumachen. Diese beiden Gruppen müssen in EccoFood eine lebendige Plattform sehen, auf der sich was tut. Sonst bietet sie nur einen ideellen Anreiz zum mitmachen. Wir sind aber ehrgeizig und wollen, dass es ihnen auf jeder Ebene hilft!

Liebe Grüße,
Tommi

tommieccofood
29. September 2015 11:21

Hallo Basti und Herr. S.,

danke für die Kommentare! Wir freuen uns immer über positives Feedback!
Gerade wenn man in der Stadt wohnt und einem Vollzeitjob (mit oder ohne Familie) nachgeht, ist die Zeit einfach ein superwichtiger Faktor! Deswegen macht es Sinn, bestehende und etablierte Strukturen zu nutzen (Bauernmarkt, Ökokiste, etc.) und beispielsweise beim Fleisch zu sagen: "Das ist finde ich spannend, ich fahr 1 x im Monat zum schlachtenden Bauern meines Vertrauens, kaufe mehr und friere den Rest ein. Das reicht dann erstmal." So geht 1 Teil über bloße Nahrungsbeschaffung hinaus und bekommt auch eine Bildungs- und Leidenschaftsnote.
Doch nur, wenn man nachvollziehen kann, wer was wo macht und wohin das dann verteilt wird, kann man wirklich eine fundierte Aussage treffen über Regionalität und Qualität.

Liebe Grüße,
Tommi

Egon

29. September 2015 0:56

Servus Tommi,
den Leitgedanken und die Motive von EccoFood finde ich klasse.
Jedoch das von euch erwogene Risiko nicht genug Landwirte für die Sache gewinnen zu können, sehe ich als entscheidenden Faktor. Mit zwei Agraringenieuren in der Familie haben sich schon so einige Diskussionen ergeben. Einer der beiden ist in beratender Funktion beim bayerischen Landwirtschaftsministerium tätig. Das Tagesgeschäft ist eine betriebsspezifische Unternehmensberatung des jeweiligen Landwirts. Leider muss ich sagen dass ich (sehr) oft gehört habe, dass der "durchschnittliche Landwirt" kein Freund von betrieblichen Neuerungen ist (sofern es nicht um neues, motorisiertes, schweres Gerät geht). Ich denke hier ist die Hemmschwelle zahlreicher Produzierender Betriebe enorm sich auf die Plattform einzulassen. Die Bereitstellung und fortwährende Aktualisierung der Information könnte abschrecken.
Dass dicke PRO an EccoFood sehe ich darin endlich einen effizienten, breiten Vertriebskanal für regionale Lebensmitte zu schaffen. Das Angebot fokussierter Informationen über Anbieter (egal ob Wochenmarkt, Einzelhandelspartner oder Gastronomie etc.) in jedermanns Umgebung sorgt mit Sicherheit für einen zügig wachsenden Kundenstamm.
Zum Punkt Transparenz fände ich es hilfreich eine Rubrik auf der Plattform zu finden welche Prüf- und Qualitätskriterien offenlegt denen die Anbieter gerecht werden.
Ich kann die vier Grundgedanke Bewusstsein, Transparenz, Nachhaltigkeit und nicht zuletzt die Wertschöpfung nur befürworten und wünsche euch viel Erfolg!

Antje Berron

29. September 2015 0:03

Lieber Tommi,
super Idee!
habt ihr schon eine Marketingfirma ausgeguckt, die Euch bei den
nötigen Wege für die Findung von Konsumenten hilft?
Auf der Anbieterseite sind ja auch die richtigen Adressen zu finden! Auch kein einfacher Job!! Wir wünschen Euch sooo viel Erfolg dabei!!

Basti S.

28. September 2015 19:19

Spitzen Idee! Gerade in der heutigen Zeit, in welcher sich Konsumenten regionaler, nachhaltiger und vorallem gesünder ernähren wollen, ist diese mediale Schnittstelle zwischen Endverbraucher und Erzeuger ein modernes Hilfswerk!
Ich wünsche euch ganz viel Erfolg & hoffe, dass ihr bald online geht!

Basti

28. September 2015 16:57

Also ich finde eure Idee sehr gut. Ich würde die lokale Landwirtschaft gern mehr unterstützen, aber mir fehlt da im Alltag ehrlich gesagt einfach die Zeit bzw. Infos wo ich was von wem und zu welchem Preis bekomme. Wenn ich diese Infos über EccoFood leicht bekommen könnte - das wäre spitze!

klasch
26. September 2015 20:33

Hallo Tommi,

vielen Dank für Deine Auskunft (auch an Marc)! Ich habe mir das fast schon gedacht, weil in anderen Bereichen die selben Fragen aufkommen (zu - "Was tut ihr als Verband eigentlich, um uns aka die Zielgruppe bei unseren speziellen, unmittelbaren Herausforderungen zu unterstützen?" Wie bringen sie die Personen weiter außer durch (überspitzt gesagt) Blabla und Verbandsmeierei. - )
Ich wünsche Euch viel Erfolg bei der Umsetzung!

Beste Grüße
Jürgen

tommieccofood
26. September 2015 16:24

Hallo Sigrid,
ja, wir sehen den Handel langfristig als Möglichkeit auf wirklich regionale Waren zuzugreifen. Aber das ist wirklich noch etwas hin. Jetzt bauen wir auf alternative Systeme wie solidarische Landwirtschaften, Bauernmärkte oder Einkaufsgemeinschaften.
Wir möchten zum einen das regionale Einkaufen so einfach wie möglich machen, dass man quasi nicht anders kann als so einzukaufen. Zum anderen möchten wir zusätzlichen Nutzen für den User schaffen und so weitere Anreize zur Nutzung.
Wenn ich mich in meinem Freundeskreis umhöre, dann wissen manche auch gar nicht, wo ein Hofladen sein könnte. Und auch da möchten wir Abhilfe schaffen, wenn man will und kann.

Liebe Grüße,
Tommi

tommieccofood
26. September 2015 16:17

Hallo S. Hutten,
ja, irgendwie ist die Bio-Idee von manchen Marktteilnehmern deutlich "freier" interpretiert. Mit meinem Verständnis von Bio hat das leider nichts mehr zu tun. Ökotest beispielsweise hat bei Supermarkt Bio & Regional ziemliche Abweichungen festgestellt. Da möchte man schon was gutes Regionales kaufen und dann kommt zu wenig beim Falschen an.
Zwei vermeintliche "Totschlagargumente" sind:
1) So kann man nicht alle ernähren, man muss die Sachen von woanders holen. Aber wir essen ohnehin zu viel und schmeissen rund 1/3 aller Lebensmittel weg. Wenn weniger, aber dafür besser produziert wird, tun wir allen was Gutes!
2) Regional zu kaufen kann ich mir nicht leisten. Naja, da gibt es 2 Ebenen: Erstens wird sehr viel Geld dafür ausgegeben schlechte Ernährung wieder auszugleichen (Fitnessstudio, Arztbesuche, etc.). Zweitens wird das kaputte System von uns Bürgern bezahlt und macht zugleich die Märkte in der dritten Welt kaputt und wir bereichern uns letztendlich an anderen. Das kann es nicht sein!

Tja, jetzt bin ich etwas ausführlicher geworden :)

Liebe Grüße,
Tommi

Margaret Momber

26. September 2015 2:36

I think this is a fabulous idea, I would buy your products and I wish there was something like this here in America. I believe in buying local products, but I want good, organic local products. I really like the idea of a website where I can look for and compare products and prices. I really hope that your great idea can go further, throughout Germany and over here to America, specially New Jersey where I live.

FKK

25. September 2015 16:44

Hi Tommi,

klasse, danke für das prompte Feedback :)

Dann bleibt nur noch, euch die Daumen zu drücken!

Gebt Gas ich freue mich schon eure Plattform zu nutzen!

BG

Fabian

Sigrid Sprey

25. September 2015 13:56

Endlich!

Ich habe schon lange auf so etwas gewartet und kann S. Hutten nur zustimmen.

Ein ganz tolles Projekt! Ich werde es weiter tragen.

Wir haben in unserem Freundeskreis schon viel darüber diskutiert, und ich bin sicher, dass Ecco - Food auch die Bio - und Regional - Ignorierer überzeugen wird.

Auch wenn ich es sehr charmant finde, die örtlichen Hofläden direkt vor Ort zu besuchen und dort meine Einkäufe zu erledigen, ist es doch im Alltag meist umständlich extra noch "raus" zu fahren und man geht schnell zum Rewe oder Aldi um die Ecke.

Ich fänd es sehr praktisch, wenn ich auch dort schnell darüber informiert werde, von wo meine Produkte kommen.

Also , viel Erfolg für Euch!

S. Hutten

25. September 2015 13:48

Hey Ihr Gründer -

Ich habe noch nie verstanden, warum zum Bespiel Gurken, die aus Bulgarien o.ä. importiert werden,
das "Gütesiegel" Bio bekommen, bzw wer garantiert mir, dass die dortigen BIO-Vorschriften unseren hier entsprechen?

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich das Konzept Ecco Food durchsetzen würde.
Nur so habe ich die Transparenz, die mir hierbei total fehlt!

Danke, dass Ihr dieses Projekt in die Hand genommen habt.

Es trifft meiner Meinung nach genau den Nerv unserer Zeit und Generation.

Ich drücke Euch ganz fest die Daumen!

tommieccofood
25. September 2015 13:48

Hallo Natalie, Leska und Frank,
schön, dass Euch diese Idee anspricht! Kennt Ihr das, manchmal ist das Gute so nah, man weiß nur nicht, wo man schauen muss. Wir versuchen Abhilfe zu schaffen! Folgt uns am besten bei Facebook, da gibts immer die neuesten News wann es endlich losgeht.

Danke für Eure Unterstützung!
Tommi

tommieccofood
25. September 2015 13:46

Hallo Charly W.,

da stupst Du eine wichtige Idee an: Viele Verbraucher möchten nicht bis in den Hofladen hinausfahren, sondern auch in ihrer Umgebung gute regionale Produkte bekommen. Das ist auch einer der Gründe, warum wir EccoFood so breit aufziehen, denn nur so bekommen wir die Handelsunternehmen in die Richtung gebogen, dass man da auch wieder etwas Vernünftiges kaufen kann!

Wir hoffen, dass wir mit unserer Idee Deinen Wissensstand erweitern können. Gerne geben wir Bescheid, wenn Du in die ersten Versuche "hineinschnuppern" kannst!

Liebe Grüße,
Tommi

tommieccofood
25. September 2015 13:37

Hi Jens, vernetzen immer gerne! Wenn ich Euer Konzept richtig verstanden habe, dann geht Ihr ja tief in die Produktebene hinein. Da fällt mir spontan die www.ecoinform.de ein, hier im Süden sind die ganz gut vertreten. Bei uns geht es eher um das allgemeine "Wie", wobei die Allergieinfos da natürlich auch hilfreich sind. Habe gerade nochmal für Euch gevotet, hoffe wir sehen uns in Berlin!

Liebe Grüße,
Tommi

tommieccofood
25. September 2015 13:28

Hallo nochmal, FKK :)

Wir werden als Plattform gerne auf verschiedene Artikel hinweisen und auch selber welche schreiben. Dadurch möchten wir auf verschiedene Strömungen aufmerksam machen, die aus unserer Sicht gut oder schlecht laufen.
Gleichzeitig gibt es viele gute Journalisten und Verfasser, die die Plattform selber nutzen können, um ihr Werk zu veröffentlichen. Der Anbauverband veröffentlicht selbst auch eine kleine Zeitung, die die aktuellen Trends, Herausforderungen etc. gut darstellt.
Aber die Idee mit dem Wiki oder MOOCs nehmen wir gerne mal auf! Auf jeden Fall wird es kleine Tipps und Tutorials für die Nutzung geben, um das kristallklar zu machen!

Liebe Grüße!
Tommi

tommieccofood
25. September 2015 13:23

Hallo Jürgen,
der Marc hat SEHR viel mit allen Beteiligten gesprochen und die Lage von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.
Dem Grunde nach haben sie alle das gleiche Problem: Kommunikation. Die Konsumenten nehmen nicht alles ernst, was die Verbände/Organisationen machen, weil es dann schnell heißt: "Ja klar, der XYZ-Verband, der muss das ja so sagen". Die Folge: Einseitigkeit der Kommunikation ohne Austausch und festgefahrene Verhaltensmuster.

Des Weiteren interessieren sich nicht alle Menschen für Verbandskommunikation, wenn es kein Portal ist das einen zusätzlichen Mehrwert bietet. Man geht ja auch nicht zu AirBnB um sich zu informieren, wie andere wohnen, sondern weil man eine Bleibe sucht. Darüber hinaus müssen "Interessensvertretungen" auch zunehmend drängende Fragen ihrer Mitglieder beantworten: "Was tut ihr als Verband eigentlich, um uns aka die Zielgruppe bei unseren speziellen, unmittelbaren Herausforderungen zu unterstützen?" Wie bringen sie die Personen weiter außer durch (überspitzt gesagt) Blabla und Verbandsmeierei.
Marc hat bei den Verbänden ganz besonders betont, dass sie eine Chance haben voranzugehen und die Digitalisierung und deren Nutzen für den einzelnen Bauern voranzutreiben. Eine Modernisierung, um weiterhin am Puls der Zeit und relevant zu bleiben.

Hoffe das hilft!
Liebe Grüße,
Tommi

Leska

25. September 2015 13:22

Hallo Ecco-Foodies, erstmal danke, dass gute Ideen und Menschen, die sich diese überlegen nie aussterben! Ich denke hier wurde schon einiges Tolels hervorgehoben. Ich persönlich mag den multimedialen Ansatz. Online gibt's schon alles und man kann fast/ darf fast alles - schnell, günstig bla bla... JETZT kann ich mich online jedoch auch gesünder und bewusster ernähren! Prima! Vor allem die neue BIO-Generation kann daran ja nur Freude finden. Super. Alles Gute euch

Charly W.

25. September 2015 12:35

Hallo Tommi,
aufgrund der aktullen Situation in unseren deutschen Lebensmittelläden würde ich mir nicht behaupten, dass ich etwas von "Bio" verstehe. Wenn mir zum Beispiel ein Penny, oder der Tengelmann einen Bio-Käse anbietet, habe ich nicht die Möglichkeit zu wissen welcher wirklich "Bio", oder besser ist. Da fehlt mir einfach die Transparenz.
Mit eurer App sehe ich da eine Chance mein persönliches Wissensspektrum zu erweitern und mich gut informiert zu fühlen.
Ich würde mir wünschen, endlich in den Supermarkt, oder den Shop nebenan gehen zu können und zu wissen, was ist WIRKLICH in dem Produkt.

Ich wünsche dir viel Erfolg,

zudem hoffe ich das bald eine Beta-Version raus kommt, um sich schonmal reinzutippen =)...

GLG
Charly W.

Frank

25. September 2015 12:16

Hallo liebes eccofood-Team,

super Anstz, werde es auf jedenfall nutzen. Es deckt genau den Bereich ab, den ich Suche. Klasse. Volle Unterstützung.

Frank

Natalie

25. September 2015 12:09

Hi Tommi,

das ist endlich mal eine Idee, die die Bedürfnisse der heutigen Generation stillen kann. Ich selbst fahre immer einige km zu einem Obststandl, weil ich weiß, woher die Dame ihre Ware bezieht. Wenn ich wüsste, wo es vergleichbare Möglichkeiten für Gemüse, Eier, etc. direkt beim Erzeuger gäbe, wäre ich sehr froh!
Eure Idee fällt zumindest nicht unter die Rubrik "Dinge, die die Welt nicht braucht", im Gegenteil!

Gruß, Natalie

jensweber
25. September 2015 11:39

Hallo,

ich sehe Potential zur Zusammenarbeit! Die Grundidee der Lebensmittel-Information ist ähnlich, nur die Weiterverarbeitung der Daten ist eine andere. Eure Infos würden unsere Daten sinnvoll ergänzen.

Eine regionale Nähe scheint auch gegeben zu sein. Vielleicht ist eine Zusammenarbeit denkbar?

Grüße aus der Speisekammer
Jens

FKK

25. September 2015 4:06

Hi Tommi,
Herzlichen Dank für den Kommentar!

Eine kleine Frage hätte ich noch: Als Öko-Laie besitze ich nur sehr gefährliches Halbwissen zum Thema. Bietet ihr auch eine Möglichkeit eure Kunden über die aktuellen Strömungen in diesem Themenfeld zu unterrichten (z.B. mit einem Wiki oder mit MOOCs)?

Ich drücke euch die Daumen

klasch
24. September 2015 21:24

Hallo Tommi,

danke für die genaue Auskunft! Könnt Ihr mir diese Erkenntnisse (Es konnten auch wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, wie die Verbände einzubinden sind, was deren Motivlage ist etc.) zukommen lassen? Nicht im Detail, sondern wie Ihr die Motivlage extrahiert habt! Wäre super!
Euch weiterhin viel Erfolg!

Beste Grüße
Jürgen

tommieccofood
24. September 2015 16:11

Hallo FKK,
bisher gibt es noch keine Betaversion. Um auf dem aktuellen Stand zu bleiben folgst Du uns am besten auf Facebook unter www.facebook.com/EccoFood

Uns ist es wichtig, dass transparent dargestellt wird, wie die Lebensmittel eigentlich erzeugt werden. Das kann sich der User anschauen und ggf. noch tiefer in die Materie einsteigen. Als Referenz kann jeder Erzeuger bewertet werden. Die mit den meisten Likes (ich nenn das jetzt der Einfachheit halber einfach mal so) werden bei Suchanfragen bevorzugt. Wir möchten ja die Guten bestärken und "gute" Arbeit fördern.

Du kannst auch selber festlegen, wie regionale Du einkaufen möchte. Stell Dir vor, Du hast eine interaktive Karte wie bei airbnb, nur nicht mit Wohnungen sondern mit Erzeugern und Verarbeitern von regionalen Lebensmitteln. Fändest Du das hilfreich?

Danke für Deine Fragen und Anregungen!
Liebe Grüße,
Tommi

tommieccofood
24. September 2015 16:01

Hallo Jürgen,

die Idee zu EccoFood entstand etwa 2006 als Konsequenz aus dem Buch von unserem Marc Frey „Zukunftschance Tierwohl“. Träger der Idee wurde die MUT-Stiftung (menschengerechte, umweltgerechte und tiergerechte Landwirtschaft), eine Stiftung, die wiederum vom Schweizerischen und dem Zürcher Tierschutz getragen wurde.

Von Anfang an wurden mehrere Organisationen eingebunden. Es wurden dann auch selbst Schulungen für Bauern/Bäuerinnen an landwirtschaftlichen Schulen durchgeführt. So kamen mehrere hundert Bauern auf das Portal. Es bildeten sich sogar ganz neue Konstellationen heraus, etwa boten sich Leute an, einen Liefertest zu organisieren. Es waren auch Restaurants und kleinere Geschäfte mit dabei (Käseladen, Metzgereien, kleine Bioläden etc.). Es zeigte sich auch, dass die Bauern z.B. auch Handarbeiten oder Leistungen wie „Ferien auf dem Bauernhof“ darüber anboten.

Die wichtigsten Erkenntnisse waren u.a. zu sehen, wie es von den Bauern angenommen wurde, mit welchen Schwierigkeiten sie bei der Dateneingabe zu kämpfen hatten und welche Vorbehalte es gab. Es konnten auch wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, wie die Verbände einzubinden sind, was deren Motivlage ist etc.
Das Konzept ist grundsätzlich valide. Es hat sich für uns auch in der Wettbewerbsbeobachtung bestätigt, dass es absolut wichtig ist eben KEIN eCommerce-Geschäftsmodell als primäres Geschäftsmodell zu etablieren, um das Vertrauen der Stakeholder in ein solches Unternehmen zu sichern, sondern die Mehrwerte einer Dialog- Markt-Plattform über ein Freemium Modell zu kommerzialisieren. Menschen kommen selbstorganisierend auf ergänzende Service-/Leistungsangebote wie Lieferdienste, etc. Außerdem hat die Entwicklung der digitalen Branche uns folgendes gezeigt:

1) Usability ist essentiell. Es muss einfach zu bedienen sein, eher mit weniger Funktionalität starten als mit einer Anwendung die alles kann.

2) Mobile first => Alles muss primär aus der Mobility Sicht und mobilen Nutzern gedacht werden. Das ist möglicherweise die fundamentalste Erkenntnis mit Konsequenzen auf die Konzeption der Plattform, nicht aber was das Konzept generell angeht.  

Die Mut-Stufung wurde Ende 2013 geschlossen, damit war dann auch das Projekt zu Ende. Aufgrund der Entwicklungen der letzten Jahre ist klar geworden, dass es nun an der Zeit ist mit einer überarbeiteten Version durchzustarten. Unser Team ist nun beinahe komplett und verschiedene Finanzierungsoptionen werden diskutiert. Wir sind bereit!

tommieccofood
24. September 2015 15:58

Hallo Uwe und Leon,
danke für die Bestätigung. Wir ziehen das Ding auf jeden Fall durch, wir haben Vertrauen und richtig richtig Bock auf EccoFood!
Wir freuen uns, wenn wir Euch auf unserer Plattform haben!

Liebe Grüße und danke für den Support,
Tommi

tommieccofood
24. September 2015 15:31

Hi Markus, danke für das Lob. Wir haben hier und da nochmal umgestellt, rausgelöscht und neugeschrieben. Schön, dass Du es nochmal gelesen hast :)

Hi Hadi,
danke für das ausführliche Feedback und dass Du Dir dafür die Zeit genommen hast.
Ja, wir kennen auch die ein oder andere Initiative wie regionalkauf oder die Regio App und verschiedene kleine regionale Anbieter. Kennst Du noch weitere?
Es gibt bereits verschiedene Verbände und Organisationen, die auch das Ziel haben, dass es den Landwirten besser geht und die Region erhalten bleibt. Das sind wichtige Schlüsselfiguren für den Erfolg des Projektes.

Ja, wir sind ein sehr gutes Team, wo jeder wichtige Kenntnisse einbringen kann! Das werden wir mal zu Papier bringen, denn wie Du richtig festgestellt hast brauchen wir das eh, um glaubwürdig und authentisch aufzutreten.

Kleine Erklärvideos sind in Planung, um das auf den ersten Blick komplexe Projekt schnell, kompakt und relevant für die entsprechenden Zielgruppen.

Die verschiedenen Projekte sind für uns ein Zeichen, dass die Zeit für Wandel reif ist. Konkret wissen wir nicht, mit wem die anderen gesprochen haben, aber das bekommen wir dann schon früh genug mit :)

Liebe Grüße,
Tommi

FKK

24. September 2015 11:38

Hi Tommi,

Geniale Idee :) Wann startet ihr? Gibt's schon ne Testversion bzw.
Beta User - falls ja wie kann man teilhaben?

Kurze Frage: Wie definiert ihr für euch und eure Plattform Regionalität und Qualität? Gibt's da Radien und Ratings oder wie kann man sich das vorstellen?

BG

uweuhrig
24. September 2015 10:33

Hallo Tommi,

ich finde die Anpassung eures Profils sehr gut - es bildet klarer und deutlicher eure Idee und vor allem eure Intension ab. Ich hoffe ihr kriegt euer Ding zum Laufen - ich bin auf jeden Fall als User dabei.

Viel Erfolg!

Gruß Uwe

Leon

24. September 2015 8:39

Sehr geile und - meiner Meinung nach - sowohl dem aktuellen Zeitgeist als auch der Zukunft zugewandte Herangehensweise.

Grüße aus China
Leon

pragmat1ker
23. September 2015 16:19

Hallo Tommi,
nach dem immer wiederkehrenden Aufschrei der Landwirte, sie könnten den Preis der großen Produzenten nicht halten, haben sich in letzter Zeit viele Konzepte entwickelt, die eurem sehr ähnlich sind.
Ganz konkret habe ich in den letzten 2 Monaten 3 solcher Konzepte kennen gelernt (euers eingeschloßen) und teilweise beraten. Diese Rückmeldung soll keine dieser banalen "Gibt's ja schon" Feedbacks werden, sondern soll lediglich die Situation verdeutlichen, in der ihr euch befindet.
Alle Beteiligten sind sich jedenfalls einig - die von euch angegangene Problematik besteht. Jetzt geht es darum, welcher Lösungsansatz am besten umgesetzt wird. Hier werden Marketing und Networking eine essenzielle Rolle spielen, aber auch die kleinen Unterschiede werden wichtig sein.
Die Integration von gastronomischen Betrieben beispielsweise habe ich bei den anderen Konzepten bisher nicht gesehen. Diese passt stimmig in eure Struktur und gefällt mir persönlich sehr gut.
Logo und Name gefallen mir ebenfalls gut und lassen sich mit Sicherheit zu einer anständigen Corporate Identity ausarbeiten. Auch die Bilder, mit denen ihr euch präsentiert wirken höchst sympathisch (Business, jemand der was von Landwirtschaft versteht, Business). Man bekommt den Eindruck vermittelt, dass die wichtigen Qualifikationen im Team vorhanden sind. Nun gilt es, aber auch die jeweilige Qualifikation näher zu beschreiben. Wer macht was? Was qualifiziert ihn hierfür? Vermutlich wurde ist die Integration einer solchen Seite für die Website bereits in Planung, ich würde diese Informationen aber auch hier im Wettbewerb einbinden.
Aus den Kommentaren schließe ich, dass ihr bereits dabei seid ein notwendiges Netzwerk aufzubauen. Plattformen wie eure starten meist regional und versuchen sich von dort an zu verbreiten. Habt ihr bereits Erfahrungen gemacht, ob bei euch in der Nähe Partner von ähnlichen Anbietern bereits kontaktiert worden sind? Wo ist das nächstgelegene ähnliche Projekt positioniert?
Von den mir bekannten Projekten finde ich euers in der Tat am sympathischsten. Die Präsentation ist bereits gut ausgearbeitet worden und die Stukturen wirken stimmig. Wie wäre es vlt. noch mit einem kleinen Video für eure potentiellen Nutzer?
Ich drücke euch die Daumen für die Umsetzung - sputet euch! Der Markt exisiert. ;)

Viel Erfolg mit der weiteren Umsetzung eurer Idee!

Waren meine Anmerkungen hilfreich? (+)

Liebe Grüße,

Hadi von Business Buddy

Wir freuen uns auf euer Feedback zu unseren Verbesserungen.

klasch
23. September 2015 15:43

Hallo Tommi,

in Deiner Antwort an mich (und im Konzept) steht, dass Ihr den Proof of Concept 2008 in der Schweiz gemacht habt. Gibt es Euch schon in der Schweiz? Was ist aus dem Schweizer Erkenntnissen geworden? Hattet Ihr dort einen gewissen Erfolg? Was habt Ihr in den 7 Jahren alles
an dem Konzept verändern müssen, damit es jetzt für Deutschland funktionieren wird?
Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg!

Beste Grüße
Jürgen

23. September 2015 9:50

Hallo Tommi, erstmal großes Kompliment. Euer Profil ist deutlicher klarer geworden. Von Anfang September bis Jetzt. Klasse. Viele Grüße Markus

tommieccofood
23. September 2015 9:18

Hallo Hannes,

da hast Du Recht, durchschnittlich geht man in einer Stadt 7 Minuten bis zur nächsten Einkaufsstätte. Dort werden dann Fertigprodukte gekauft und anschließend geht man ins Fitnessstudio, um die Pfunde wieder abzuarbeiten.
Lieber gehe ich ein paar Minuten länger zu einem regionalen Nahversorger, kaufe wenige aber sehr hochwertige Sachen und fühl mich rundherum wohler. Macht doch irgendwie mehr Sinn, finde ich.

Schön, dass Dich unser Konzept überzeugt hat, es ist auf jeden Fall eines der längeren in diesem Wettbewerb ;)

Liebe Grüße,
Tommi

tommieccofood
23. September 2015 9:11

Hi Julia, danke für das Streuen in Deinem Netzwerk! Ja, wir haben schon Kontakt zu verschiedenen Verbänden. Und je intensiver wir uns damit beschäftigen, desto öfter stellen wir fest, wie viele verschiedene es überhaupt gibt! Höchste Eisenbahn sie auf einer Plattform zu vernetzen!
Wie unten beim Jürgen beschrieben holen wir uns Impulse von einigen uns nahestehenden.
Sag mal, kennst Du eigentlich eine Lena von Gosen aus dem Traineeprogramm? Sie ist auf der Startseite links unten drauf. Vielleicht ist die Ökowelt ja klein :)

Liebe Grüße,
Tommi

tommieccofood
23. September 2015 9:01

Hallo Jürgen,

danke für Deine Rückfragen. Ich gehe mal auf die verschiedenen Punkte ein:

Ich sehe es so, dass wir Wandel sowohl von oben als auch von unten anschieben. Denn wir integrieren ja Erzeuger UND Verbraucher. Also starten wir an den beiden Enden der Wertschöpfungskette und arbeiten uns aufeinander zu.
Neben dem Proof of Concept aus der Schweiz in 2008 stehen wir aktuell im Austausch mit verschiedenen Bauern und landwirtschaftsnahen Organisationen, die wir persönlich kennen. Konkret arbeiten wir gerade u. A. mit deren Input daran was die Plattform für wen können soll. Da hat jeder andere Bedürfnisse. Sobald das steht, gehen wir in die Offensive und können unser Konzept konkret vorstellen, den Mehrwert erklären und uns von scheinbar ähnlichen Projekten unterscheiden.

Auch wenn es vielleicht nicht so aussieht, haben wir doch einiges gekürzt und der Teil mit den Risiken ist ordentlich zusammengestutzt worden. Uns war es wichtiger zu beschreiben, warum wir EccoFood als Informations- und Kommunikationsplattform aufstellen, da wir so die Möglichkeit sehen die Probleme bestmöglich zu lösen. Sicherlich wäre ein allgemeines Erklärvideo hilfreich, wenn wir ins Crowdfunding einsteigen sollten.

Ich hoffe ich konnte Deine Anregungen gut kommentieren. Vielen Dank für Deine Unterstützung, Jürgen.

Herzliche Grüße,
Tommi

tommieccofood
23. September 2015 8:44

Hi Harald und Valentin,

vielen Dank für das positive Feedback. Klar, versuchen wir uns die EU zu schnappen und einen echten Wandel zu erreichen. Das ist zwar ein sehr großes Ziel, aber meine Mutter hat immer gesagt ich soll große Träume haben ;)

Liebe Grüße,
Tommi

Hannes

22. September 2015 18:34

Klar will man regional einkaufen und klar will man keine Tier-Quäl-Produkte auf dem Teller. Nur sein wir mal ehrlich - am Ende gibts doch wieder Supermarkt-Fleisch aus sonstwo und die Mango aus Chile. Das Ganze nur wegen unserer Bequemlichkeit und weil sie halt grad im Regal liegt.
Eure Idee kann leisten was viele Leute heute suchen! Außerdem nimmt man eurem Team ab, dass es auch funktionieren kann - das klingt nicht nur nach ner fixen Idee, sondern nach einem professionell angegangenem Startup!
Ich wünsch euch und EccoFood viel Erfolg - mehr davon!

juuhuu
22. September 2015 12:17

Hi Tommie,

seid ihr schon an Verbände und Organisationen in der Bio-Branche herangetreten? Ich habe auf jeden Fall schon mal Freunde, die sich in der Branche auskennen auf euer Projekt aufmerksam gemacht.

Viele Vote und Grüße
Julia

tommieccofood
22. September 2015 12:00

Hallo Juliane,
in den Medien sind tatsächlich nur wenige Lichtblicke zu finden. Ab und zu haut Frontal21, Monitor o. Ä. mal einen raus, aber in der Werbepause kommen dann die "Preisknüller" der Discounter. Wir möchten hier das Marktversagen des Handels ausgleichen, wo es nur um schöne Bilder und Optik geht.
Gleichzeitig sehe ich auch einen Wandel im Kindergarten und der Schule als unerlässlich. Nur wenn die Kinder früh etwas über die Lebensmittel und die Kuh Else lernen, wird das richtig verinnerlicht. Manche Schulsysteme machen das besser als andere. Es gibt schon gute Initiativen, wo das angestoßen wird. Doch leider pumpen auch andere (z. B. Fast-Food Ketten) Ressourcen in die Kinderrichtung.

Aber grundsätzlich siehst Du das richtig, ich gehe davon aus, dass wir sehr oft erklären werden, was wir machen und warum das besser ist als anderes.
Ich freu mich aber drauf!!
Liebe Grüße,
Tommi

tommieccofood
22. September 2015 11:53

Hi Matthias,
da sprichst Du einen guten Punkt an, neben Crowdfunding gibt es eben noch den klassischen Kredit. Wenn man sich ein wenig die Artikel von Gründerszene etc. anschaut wird ja häufig davon gesprochen, dass es den Unternehmern hierzulande einfacher gemacht werden soll. Neben dem Silicon Valley fällt das Augenmerk häufig auf Israel, wo auch viel für junge Unternehmen getan wird.
Wir werden mal die "Mischfinanzierung" besprechen. Danke für den Input!
LG,
Tommi

Valentin

22. September 2015 2:43

Top! Genau das brauchen wir.

klasch
21. September 2015 20:35

Hallo Tommi,

ich habe mir Eure Präsentation noch einmal genau angesehen, auch um auf Deine Fragen zum Crowdfunding antworten zu können. Hier stelle ich meine Meinung und Schlussfolgerung dar, die Euch vielleicht etwas weiter hilft.

Ihr versucht mit Euren Konzept einen Wandel von „oben“ her zu erreichen. Siehe auch Zielgruppe/Markt: - Bauern / landwirtschaftliche Produzenten (ca. 285.000 landwirtschaftliche Betriebe in D) -
Mit wie vielen landwirtschaftlichen Betrieben, die für eine Kooperation in Frage kommen, habt Ihr schon darüber gesprochen und wie viel % könnten sich vorstellen an Euren Projekt mitzumachen?

Gut angedacht ist auch: - Regionale und überregionale Organisationen und Verbände (Bauernverband, Verbraucher-, Tier- und Naturschutzorganisationen, Regio-Label) werden dabei auf sinnvolle Art und Weise in den Dialog eingebunden. -
Das finde ich auch gut dargestellt. Wen habt Ihr davon befragt? Von wie vielen habt Ihr eine positive Antwort zur Mitarbeit erhalten? (ich habe auch so ein Problem)

Die Darstellung des Geschäftsmodells ist länger als die Problemlösung. Mit dieser Darstellung würde ich Euch als Geschäftsmann vielleicht unterstützen, aber für die breite Masse von Kleinanlegern bekommt das einen schlechten Beigeschmack. Da gebe ich einem erfolgreichen Crowdfunding von FUND your FARMER ( https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/6/2212/ ), die annähernde Interessen vertreten, doch eine Änderung von „unten“ her organisieren, viel größere Erfolgschancen.

Unter – R&H – habt Ihr zum Teil diese o.a. Probleme auch teilweise benannt. Da Ihr ein für die Gesellschaft wichtiges und gutes Anliegen vertretet, unterstütze ich Euch auch weiterhin! Viel Erfolg wünscht

Jürgen

julianefroebisch
21. September 2015 18:50

Hi Tommi,

danke für die Antwort!
Richtig, was du schreibst. Solange der Verbraucher aber von den Medien aufgeklärt wird (also dumm und unwissend bleibt) kann man nicht sagen, dass sie wirklich wissen, was sie tun. Und das sind sicherlich zu einem sehr viel größeren Teil die "Discounter-Konsumenten". Dafür setzt ihr euch ja ein. Die Wahrheit, die Umdenken fordert ist vielen zu unbequem.
Das wäre ein wünschenswerte und längst fällige Maßnahme! Wichtig ist eben die gebetsmühlenartige Aufklärung, was mit was tatsächlich zusammenhängt (auch das BioXY wird am Ende im Schlachthaus verbluten, Stresshormone gelangen darüber in den menschlichen Kreislauf, dadurch steigen Krankheiten etc.) und welche Auswirkungen das mit sich bringt. Sonst verschieben sich die Dinge bloß in eine andere Richtung.

Ich hoffe, ihr seid sehr erfolgreich und werdet gehört. Meine Stimme habt ihr!

Juliane

matthiasklein
21. September 2015 18:21

Hallo Tommi,

zum Thema Crowdfunding gehen mir eigentlich die exakt gleichen Gedanken durch den Kopf, wie Dir.
Ich denke zur Finanzierung ist das neue Gründerprogramm der KfW viel interessanter:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Gr%C3%BCnden-Erweitern/Finanzierungsangebote/ERP-Gr%C3%BCnderkredit-Startgeld-(067)/?kfwmc=VT.Adwords.Gruenderkredit2013.GruenderkreditBRAND.KfWGruenderkredit

Die KfW übernimmt bei Krediten bis 100.000 € 80% (!!!) des Risikos von der Hausbank.
Die Kredite sollen schnell und unbürokratisch über die jeweilige Hausbank zur Verfügung gestellt werden.
Möglicherweise macht auch eine kombinierte Finanzierung (Kredit+Crowdfunding) Sinn.

Viele Grüße Matthias

tommieccofood
21. September 2015 17:44

Hi Juliane,

hier hast Du ein gutes und wichtiges Thema angesprochen. Ich habe eine Vermutung worauf Du hinaus möchtest.
Grundsätzlich ist unsere Sicht folgende:
Es werden in unserer westlichen Welt zu viele Lebensmittel in zu geringer Qualität produziert. Dabei definieren wir Qualität als Wert des Lebens ("gutes Leben für das Tier oder die Pflanze"), Wert des Erzeugnisses ("Geschmack, etc."), Wert für das Ökosystem ("Nachhaltigkeit und Umwelt") und Wert für den Lebenserhalt des Erzeugers ("fairer Lohn für faire Arbeit"). Leider ist das größtenteils das genaue Gegenteil vom status quo.

Einfach gesprochen möchten wir weniger, aber dafür besser, sprich mehr Qualität. Wie könnte das aussehen? Regional und bewusst einkaufen und essen, hinter die Kulissen gucken und sich informieren. Mit EccoFood möchten wir dem Verbraucher das nötige Werkzeug in die Hand geben.

Was macht der Erzeuger? Extensiv arbeiten (z. B. Kühe auf die Weide statt im Stall, geringere Milchleistung, Kühe nicht im Teenageralter schlachten, sondern auch mal 15-20 Jahre altern lassen), alternative Vertriebskanäle eröffnen, mit dem Kunden in den Dialog treten wie die Verbrauchersicht ist, sich mit anderen Landwirten vernetzen und Ideen austauschen. Mit EccoFood wird auch das ermöglicht.

Wenn wir uns eine rein vegane Welt vorstellen, wäre das das beste Szenario für alle Beteiligten? Vielleicht. Aber wir sehen den größten Hebel für einen strukturellen Wandel im System bei den Leuten, die sich ständig zu viel Discounter-Zeug reinstopfen. Auch die Leute, die hoffen/meinen, dass sie regional kaufen, es aber nicht tun möchten wir abholen. Menschen, die sich intensiv mit diesen Themen auseinandergesetzt haben, machen oft schon viel richtig.
Nur wenn Transparenz und Wissen über das Wie und Warum herrscht, kann tatsächlich eine fundierte Entscheidung getroffen werden. Und ob das für den Einzelnen dann "Weniger" oder "gar nicht" heißt, kann dann jeder selber entscheiden.

Vielen Dank für Deine Frage, Juliane. Ich bin froh, dass Du sie gestellt hast und hoffe, ich konnte Dir unseren Standpunkt näher bringen.

Herzliche Grüße,
Tommi

tommieccofood
21. September 2015 17:03

Liebe Gründen-Live Kolleginnen und Kollegen, sowie andere Unterstützer,

am Anfang steht eine Idee, die im Laufe der Zeit zu einem Konzept ausgebaut wird. In diesem Gründerwettbewerb gibt es viele gute Ideen, die meistens Eines gemeinsam haben: Es wird Geld für die Umsetzung gebraucht.
Wir vom EccoFood Team besprechen aktuell, ob wir zeitnah ein Crowdfunding starten wollen. Und wie ich in zahlreichen Ideen gelesen habe, denken auch andere in diese Richtung. Ich möchte gerne unseren Zwischenstand durchgeben und weiteres Feedback einholen.
Aus unserer Sicht erfüllt ein Crowdfunding hauptsächlich entweder die Kapitalbeschaffung oder das Marketing, in ganz wenigen und besonderen Ausnahmefällen beides.

Die Kapitalbeschaffung setzt einen guten Pitch, optional mit ansprechendem Video, voraus. Die "Dankeschöns" werden entweder einfach/symbolisch gehalten oder vernünftig mit eingepreist. Das Crowdfunding läuft "nebenbei". Dennoch ist es so, dass rund 50% der deutschen Crowdfunings erfolgreich sind. In den USA sind es etwas mehr.

Beim Ansatz Marketing ist der Pitch ähnlich, doch es wird mit deutlich mehr Liebe zum Detail an die "Rewards" herangegangen. Junge Unternehmen, die das schon durchlaufen haben, berichten von fast rund um die Uhr Anfragen, Rückfragen, Interviews, Geschenke, Verpacken, Verschicken, etc. All dies gilt es schnell abzuarbeiten, da sonst Unzufrieden herrscht.
Auch wenn die eigene Arbeitszeit oft vernachlässigt wird, sind mehrere Stunden pro Tag eben weg und können nicht für andere Arbeiten genutzt werden. Und Arbeit gibt es ja meist genug. Wenn das Crowdfunding so weit reicht, dass sich gewisse Kriterien wie Mailing Liste, Facebook Likes, Vorbestellungen, etc. erhöhen, so hat das auch seine Daseinsberechtigung. Doch wenn das Ganze mit Ach und Krach zur schwarzen Null wird, bin ich mir nicht sicher, ob sich das lohnt.

Was denkt Ihr: Hat Crowdfunding für unsere und Eure Idee Potential? Wisst Ihr, ob Ihr es für Kapital oder Marketing nutzen wollt? Oder sucht Ihr lieber einen Investor?

Ich würde mich über Anregungen und weitere Erfahrungen freuen. Es ist ein Thema, das mir und manch anderen unter den Fingern brennt.

Herzliche Grüße,
Tommi von EccoFood

PS: Matthias, ich wollte nur was korrigieren, aber dann war er wohl ganz weg. Naja, hier ist er wieder :)

fabianhans
21. September 2015 16:23

Hi Tommie,

ich such den auch... steht jetzt bei mir drin. Lass und das Thema mal in ein Forum bringen. Will dein Text aber nicht kopieren, weil ich denn dann ja als Zitat angeben muss ;) :D

Grüße
Fabian

Harald Frey

21. September 2015 16:10

Die Idee der Ecco-Food-Geschichte ist einfach genial und muss so weit wie möglich gestreut werden ! Hier werden nicht nur regionale Erzeuger unterstützt, sondern es wird auch Verbraucheraufklärung betrieben !
Weiter so, überschwemmt die EU :-)

julianefroebisch
21. September 2015 16:04

Hey Tommi,

habe Eure Idee gelesen und finde es prinzipiell super, dass mehr Transparenz geschaffen wird. Generell fällt es mir immer schwer anzunehmen, wenn von Umweltschutz, Verbraucherschutz oder sogar Tierschutz die Rede ist und dabei vergessen wird, welche unökologische und unökonomische "Nahrungsmittelproduktion" Tierhaltung generell ist. Mit Blick auf die Klimabelastung, Wasser- und Bodenbelastung, Tierqualprodukte etc... fände ich es super, im Zusammenhang mit Aufklärung des Verbrauchers auch auf diese Punkte hinzuweisen.
Geht ihr auf diese Aspekte ein? Könnt ihr auch beitragen aufzuklären, nicht nur, was wo herkommt, sondern, dass generell ein Umdenken auch seitens der Konsumenten notwendig ist und er damit bestimmt, was weiter produziert wird?
Der Rückgang der Milchnachfrage beispielsweise verursacht ja einen größeren Preiskampf (sinkende Milchpreise)bei den Bauern, da sie noch mehr produzieren müssen, um ihr Geschäft zu machen. Das führt zu noch mehr Ausbeute am Tier. Das Ziel muss ja sein, weniger, statt mehr zu produzieren.
Wie geht ihr damit um?

Ich freue mich auf Euer Feedback.

Grüße aus Frankfurt,

Juliane

matthiasklein
21. September 2015 16:03

Hallo Tommi,

hast Due Deinen Kommentar zum Crowdfunding wieder gelöscht?

Grüße Matthias

tommieccofood
21. September 2015 9:37

Hallo Sophie,
schön, dass Dir unsere Idee gefällt! Uns ist Transparenz sehr wichtig, schließlich möchten wir ja 1) wirklich regional einkaufen und somit die hiesigen Bauern unterstützen 2) nicht nur eine schöne Verpackung sondern tatsächlich etwas Gutes / Besseres kaufen!

Unser Ansatz, dass es am Einfachsten ist, wenn man die Transparenz in Form des Smartphones direkt in den Händen hält und sich so die Bauern raussucht, die einem zusagen!

Liebe Grüße,
Tommi

Sophie

18. September 2015 15:33

Das ist eine wirklich tolle Idee!! Heutzutage muss immer alles so schnell gehen, dass man sich nicht mehr genügend Zeit für die wichtigen Dinge im Leben nimmt. Mir ist es sehr wichtig zu wissen woher die Lebensmittel stammen, die ich einkaufe. Daher bin ich ein großer Fan von mehr Transparenz!
Wünsche euch ganz viel Erfolg!

tommieccofood
18. September 2015 14:50

Hi Marlene,

schön, dass Du hier vorbeigeschaut hast! Seit unserem ersten Treffen in Sigi's Gärtnerei habe ich immer wieder ein Auge auf die Genussgemeinschaft geworfen. Dein Engagement ist beeindruckend. Wenn es mehr GG geben würde, wäre das auch jeden Fall eine gute Sache!
Um eine solche von Dir beschriebene Nahversorgung der breiteren Masse zu öffnen gehen wir den digitalen Weg mit der EccoFood Plattform. Kartoffelkombinat, Tagwerk, Genussgemeinschaft gehen da richtige Wege und deswegen möchten wir das den Leuten zeigen und den Zugang so einfach wie möglich machen.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns zu gegebener Zeit nochmal austauschen könnten. Wir verfolgen sehr ähnliche Ziele und als Fachfrau in der lokalen Bio-Szene bist Du ein toller Sparringspartner!

Herzliche Grüße,
Tommi

PS: Schöne Fotos von glücklichen Tieren, die Du da postest! Tut gut :)

tommieccofood
18. September 2015 14:32

Hi Fabian,

danke für den Input.
Ich denke, dass es ganz wichtig ist, dass alle an einem Strang ziehen. Deswegen möchten wir auch den Endverbrauchern die Tools an die Hand geben, um Landwirte, Verarbeiter und Gastronomen anzusprechen und diese bei EccoFood zu registrieren. Sobald der Beitrag vom Eigentümer/Betreiber freigegeben wird, kann es losgehen. Das fördert die virale Verbreitung. Außerdem ist der Erzeuger offener, wenn ihn beispielsweise eine Stammkundin auf EccoFood anspricht und ihm das zeigt.
Ich werde mir Rankabrand mal ansehen. Grundsätzlich eine gute Sache, allerdings geben große Konzerne aktuell viel Geld für sogenanntes "Green-Washing" aus (Grünes Logo bei McDonals, Coke-Life, etc.), sodass ich da etwas vorsichtig bin. Aber das kommt auf die Datenbank drauf an und dazu kann ich in Bezug auf die unten genannten momentan nix sagen.

Liebe Grüße,
Tommi

tommieccofood
18. September 2015 14:24

Hallo Julian,
Du hast Recht, oft gibt es schon die Möglichkeit regional einzukaufen. Die Kunst ist zu wissen wo genau und wie es tatsächlich erzeugt wird. Wir wollen solche Strukturen stärken und den anderen, die noch (viel) Luft nach oben haben, einen anderen Weg aufzeigen. Die Situation wird ja nicht besser. Deswegen wollen wir einen Stopp bzw. eine Umkehr zu besseren Wegen. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich brauche keine Studien und keine aufwendigen Werbespots um zu spüren, welcher der bessere Weg ist!
Ich hoffe, Ihr geht mit!

tommieccofood
18. September 2015 14:16

Lieber Martin,

schön von Dir zu hören! Ja, das Projekt ist sehr stark von der Beteiligung der Landwirte abhängig. Und jeder ist natürlich sehr unterschiedlich! Ich denke, dass ich in den letzten Jahren ganz verschiedene Typen kennengelernt habe und ich freue mich auf die Herausforderung jeden dort abzuholen, wo er gerade steht.
Vielen Dank für Dein Angebot uns mit Deinen Erfahrungen zu unterstützen! Als Junggebliebener bist Du sehr herzlich willkommen :)

Liebe Grüße,
Tommi

tommieccofood
18. September 2015 13:48

Hi Martina,

danke für Dein positives Feedback und den netten Gube20 post!
Du hast natürlich recht, manche Landwirte spricht das Projekt mehr an als andere. Deshalb ist es unsere Aufgabe die Plattform
1) so einfach und intuitiv wie möglich zu gestalten
2) solch wichtige Features einzubauen, dass die Bauern nicht anders können als mitzumachen und diese Vorteile zu nutzen.
Es war uns super wichtig eine Informationsplattform zu sein, die den Endverbrauchern die guten Projekte, die es zum Glück schon gibt, aufzuzeigen und andere zu inspirieren es den Musterknaben gleichzutun. Ein weiteres eCommerce Projekt zu sein und mit aller Kraft Marktanteile an sich zu reißen ist auf keinen Fall das, was EccoFood sein soll!

Ihr seid einer dieser Magnete, die die guten Projekte förmlich anziehen. Gerne würde ich, zu gegebener Zeit, mit nem Fläschchen Wein bei Euch vorbeischauen. Vielleicht können wir Euren Partnern noch etwas Gutes tun und uns gegenseitig helfen!

Liebe Grüße,
Tommi

Marlene Hinterwinkler

18. September 2015 12:51

Wir betreiben mit der www.genussgemeinschaft.de die Unterstützung kleinbäuerlicher Betriebe - ehrenamtlich. Wir holen in der Gemeinschaft Produkte direkt am Hof ab für unsere community/Mitglieder und alles geht ohne Handel nur privat und direkt. Wertschätzung und Wertschöpfung für den Hof aus erster Hand. Viel Arbeit, für die, die fährt, koordiniert und verteilt. Sinngebend und sinnvoll und der Kontakt zu unseren Produzenten ist nahrhaft für beide Seiten. Wir finden Alles gut, was das alte System infrage stellt und vor Allem nur Überschuss produziert, der dann in der Tonne landet. Bio im Supermarkt - NO GO! Himbeeren im Winter im Bioladen NO GO! Wir wünschen Tommy und Kollgen viel Erfolg.
Bei uns kann man sich auch auf den Höfen in vielerlei Weise beteiligen.

fabianhans
18. September 2015 12:33

Hallo Tommie,

Neulich habe ich zufällig eine Diskussion im Supermarkt mit bekommen, in der es darum ging, dass eine Frau sich beim Marktleiter für Produkte aus der Region eingesetzt hat. Nicht NACHGEFRAGT sondern EINGESETZT! Sie hat ja recht - wir bekommen die Lebensmittel vorgesetzt und wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Habt Ihr mal über Supermarktbewerungen nachgedacht ? Ich hab einen Kontakt zu Rank a Brand, wenn euch das interesiert.

http://www.inagawa.de/erklaervideos/referenzen/rank-a-brand-imagefilm/

viele Grüße

Fabian

Julian v. Deimling

18. September 2015 10:01

Gerade komme ich von meinem Obst- und Gemüseeinkauf bei einem kleinen Laden in der Elvirastrasse. Dieser wirbt mit regionalen Produkten tut sich aber beim Vertrieb schwer. Genau hier hilft eure Idee. Top Sache und weiter so.

Martin Engel

18. September 2015 9:15

Hallo Tommi, ich bewundere Deinen Mut Erzeuger und Verbraucher näher zusammenbringen zu wollen. Ich halte es für extrem essenziell aus jedmöglicher Sicht und bin auch gerne als Senior ;-) Consultant ohne Honorar dabei, falls Hilfe und Unterstützung benötigt wird. Einfach nicht den Mut verlieren, wenn Euch zu viele zweibeinige Kohlköpfe begegnen... Würde mich freuen, wenn Du mich auf dem Laufenden hälst. Viel Erfolg! LG Martin

martina merz

17. September 2015 23:55

kompliment! ein extrem spannendes und notwendiges projekt für einen strukturwandel in landwirtschaft und lebensmittelhandwerk. ich bin sehr gespannt, ob es euch gelingt, die landwirte für euer medium zu gewinnen. viel erfolg!

tommieccofood
17. September 2015 17:33

Hallo Amelie,
danke für Deinen Kommentar und die Rückfragen. Ich versuche mal Klarheit zu schaffen :)
Bei EccoFood versuchen wir das Siegel neu zu denken. Es würde total Sinn machen, den Urwald aus Siegeln abzuschaffen und durch ein Einziges zu ersetzen. Aber das reicht uns nicht. Mit EccoFood möchten wir den Leuten ein Werkzeug an die Hand geben, das es den Leuten ermöglicht selber nachzuschauen UND nachzufragen Wie Was Warum etc. Das macht das Siegel zweitrangig.

Ja, das Thema Mobile ist für uns ganz wichtig, da wir davon ausgehen, dass viele Endverbraucher über Ihr Smartphone auf EccoFood zugreifen. Neben der Website im Netz wird es eine sehr intuitive, ansprechende und nützliche mobile Version geben, die Dir, egal wo Du gerade bist, den Zugang zu regionalem Gemüse erleichtert. Möglicherweise eines Tages auch im europäischen Ausland ;)

Das Thema Feedback und Austausch sind ganz wichtige Vorgänge bei EccoFood. Sehr oft gibt der Landwirt seine Waren gesammelt an wenige Großhändler und hört/sieht nix mehr davon. Wie soll er denn auf Kundenwünsche (Nachhaltigkeit, Tierschutz, etc.) eingehen, wenn er die Stimmen der Verbraucher nie bzw. nur aus dem TV hört?
Wir planen einen Bereich für öffentliches Feedback und auch die Möglichkeit den Erzeuger per Nachricht "unter vier Augen" anzusprechen. Dabei geht es nicht so sehr darum, dass der eine Salat gut und der andere schlecht war, sondern eine langfristige Verbindung mit Vertrauen und guter Kommunikation aufzubauen. Man kann es einfach nicht vermeiden, dass 1 Salat mal angefressen oder verlaust ist. Das wäre sogar ein gutes Zeichen, denn dann ist er in der Regel nicht gespritzt :) Wie wir das Feedback kontrollieren und auf Stichhaltigkeit überprüfen wissen wir noch nicht. Aber diese Anregung nehmen wir gerne auf.

Liebe Grüße,
Tommi

tommieccofood
17. September 2015 17:10

Hallo Chris,
welch eine fulminante Idee! Wenn man sich so feine Getränke wie den Öko-Gin The Duke aus München anschaut, dann wäre das Grundsätzlich auch eine Idee, Verarbeiter auch auf Alkohol zu beziehen. Da ich mir vorstellen kann, welche Java-Connection Du meinst, sollten wir vermutlich bald dort vorbeischauen und ein genaues Vorgehen besprechen!
Ciao!
Tommi

Amelie

17. September 2015 16:19

Eine tolle Idee für die es sich lohnt seine Stimme abzugeben. Denn hier geht es um mehr als aus einem Problem Profit zu schlagen, Nachhaltigkeit & Transparenz entlang der Wertschöpfungskette sind hier für mich die wichtigsten Schlagworte.
Wie stellt ihr sicher dass ihr eine Art Gütesiegel entwickelt unter dem sich alle Anbieter/Erzeuger sammeln lassen? Denn der Verbraucher möchte vielleicht mehr Sicherheit als einfach "nur" die Betitelung Produkte aus regionalem Anbau.
Wird diese Plattform auch als App verfügbar gemacht - so dass ich auch im Urlaub bspw. im Allgäu nach regionalem Obst & Gemüse Ausschau halten kann?
Wird es eine Rubrik für Verbraucher Feedback geben, so dass die Landwirte bzw ihre Produkte bewertet werden können & wie stellt man sicher dass diese Bewertungen nicht gefaked werden?
Viele Fragen, aber dennoch große Begeisterung - ich drücke euch die Daumen & freue mich auf das Ergebnis!

Chris

17. September 2015 16:14

Wow, geile Idee. Würde ich sofort benutzen. Ich hoffe ihr listet auch organische Weinbauern. Ich trinke gerne Rosat mit meinen Freunden. Ich kann euch auch vernetzen.

tommieccofood
17. September 2015 11:50

Hi Rena,
da hast Du völlig recht! Landwirtschaft und Essen ist so unglaublich wichtig. Leider ist das noch nicht angekommen. Das neue Iphone ist wichtiger als ein handwerklich hergestelltes Brot. Wir hoffen, dass wir auch für Schulen und andere Bildungseinrichtungen eine Hilfestellung sind, um sowohl im Speise- als auch im Lehrplan auf die Wichtigkeit einzugehen und einen spielerischen Ansatz für ein echtes Verständnis für Lebensmittel zu erreichen. Wir geben unser Bestes :)
LG,
Tommi

tommieccofood
17. September 2015 11:46

Hallo Cedric,
vielen Dank für Deinen Kommentar und die positiven Vibes!
Ja, EccoFood soll von vielen eingesetzt werden können, nicht nur vom Endverbraucher. Denn soweit gibt es keine umfassende Datenbank, die einem sagt, welcher Bauer wie was anbaut. Wir freuen uns darauf, wenn dadurch neue, kreative Ideen entstehen, die allen Beteiligten zum Vorteil reichen!
Lustig, dass Du Mcdonalds und ihr "Green Washing" ansprichst. Wenn sie sich auf regionale Strukturen besinnen würden, wie viele Foodtrucks oder lokale Burgerläden, dann wäre das nicht so ein Mist. Aber mein ;)

Sandra

16. September 2015 19:31

Sehr gute Idee , wichtiges Thema, wir drücken die Daumen wünschen viel Erfolg
U&S

Marc Frey

16. September 2015 18:05

Viel zu oft lamentieren wir über die unhaltbaren Zustände in der Landwirtschaft, beklagen uns über Massentierhaltung und denaturierte Lebensmittel. Wir verlangen mehr Regionalität und wollen, dass unsere Umwelt geschützt wird. Das alles aber geht nur, wenn wir auch faire Preise bezahlen. Ich finde Eccofood ist ne tolle Plattform, um alle Interessen unter einen Hut zu bringen. Deswegen ist es an der Zeit, dass diese Plattform kommt! Ich freu mich drauf.

Rena

16. September 2015 12:02

Tommi, super Sache! Offensichtlich funktioniert trotz vieler Plattformen die Kommunikation zwischen Erzeuger und Konsument nicht richtig. Auch die ermüdenden Kommentare mancher Verbaucher über "billig" und "günstig" sind nicht mehr erträglich, wenn die Erzeuger der Produkte ihre Kinder auch ernähren wollen und die Nachhaltigkeit nicht aus den Augen verlieren wollen. Weitermachen :-) LG Rena

fabianhans
15. September 2015 20:42

Hi Tommie,

dein Content war überdurchschnittlich gut! - dafür gibts noch nen Vote ;)

- what goes around comes around -

Grüße

Fabian

Cedric

15. September 2015 12:07

Hey Tommi,

super Idee erstmal vorab. Man würde gar nicht meinen, dass es eine vernünftige Plattform dieser Art bisher noch nicht umgesetzt wurde.
Ein weiterer Anreiz: Neulich sprach ich mit einem Stand auf dem Bonner Wochenmarkt. Deren Konzept ist es aus lokalen Produkten/von lokalen Produzenten Ware zu Rezepten zusammenzustellen und dann diese Rezepte zum Selberkochen zu verkaufen. Und einer der Gründer verriet mir, dass viel Zeit auch darauf verwendet wird, die lokalen Produzenten zu besuchen und sich den Hof und die Produktion vor Ort anzusehen.
Sicher auch ein enormes Zeit-Spar-Potential für solche Weiterverarbeiter sich die Infos auf dieser Plattform zu holen, wenn dafür gesorgt wird, dass alles glaubwürdig dargestellt und ab und zu kontrolliert wird.

Ich weiß noch, dass vor ein paar Jahren Mc Donalds mal von der Vision sprach, dass man bald auf seiner Bigmac Verpackung liest, wo der Salatkopf aus dem Boden gezogen wurde. Scheinbar hat man die Idee verworfen, weil man ja auch die Fleischherkunft hätte beweisen müssen :-)
An dieser Stelle also völlig belanglos, denn wer macht sich n Kopf, was er bei Mc Donalds für eine Qualität serviert bekommt. Aber für alle, die das kümmert und die wissen wollen, welchem Sepp sie das doppelte oder dreifache für ein Brathähnchen zahlen wollen, eine absolut unterstützendswerte Idee. Bitte zieht das Ding durch!

Grüße

tommieccofood
14. September 2015 18:27

Hi Marc, danke für Dein Vote, jetzt ist EccoFood wieder ein bisschen näher an Euch dran :D
Fände ich cool wenn wir 2 Gruppen machen würden! Denn irgendwie haben wir ja ähnliche Ziele (wenn auch verschiedene Wege, zum Glück!)
Wenn Du die Gruppen anlegen würdest, dann bin ich Dir nicht böse ;)
Danke und wir sehen uns hoffentlich in Berlin!
Tommi

tommieccofood
14. September 2015 18:25

Ja gerne, Fabian! In der verrückten Welt von heute tut es einfach gut mal was Positives zu lesen! Außerdem kenn ich es von mir, dass Content für FB und Co. immer gern gesehen ist. Schließlich kann man ja nicht alles lesen oder selber sehen! Weiter so und viel Erfolg :)
LG, Tommi

fabianhans
11. September 2015 18:59

Hi Tommie,

mein vote hast Du! Mein gefällt mir bei Facebook hast du auch! Ich würde mich freuen, weiter Inhalte von dir zu teilen ;) Danke für den immer guten Content!

Grüße

Fabian

tommieccofood
11. September 2015 13:28

Hi Atze, noch ein Nachtrag:
Uns war es wichtig, dass EccoFood vor allem eine Informationsplattform ist und kein weiterer eCommerce Anbieter. Denn da würde, unser Erachtens nach, viel Glaubwürdigkeit verloren gehen.
Wenn man sich Unternehmen wie Amazon etc. anschaut, dann ist das Thema Daten(-schutz) ebenfalls ein heißes Eisen, das u. A. zum Ruf dieser Firmen beigetragen hat. Aufgrund der Ansammlung zahlreicher Information und der im Backend vorhandenen Datenbankstruktur achten wir da besonders auf Sicherheit. Dies ist auch ein Grund, warum wir eine neue Plattform bauen möchten und kein Plug-In für Facebook, was von der Reichweite her deutlich einfacher wäre.
EccoFood beschränkt sich nicht nur auf Bio-Erzeuger, aber Du hast Recht, sie haben einen ganz anderen Bezug zur IT. Ich kopier hier mal ein Segment von einer vorherigen Antwort rein, die das Thema adressiert.
"Zunächst gibt es ganz verschiedene Erzeugertypen. Für manche ist das Internet ein Buch mit 7 Siegeln, andere fühlen sich mit den modernen Absatzkanälen sehr wohl. Der Großteil befindet sich zwischen diesen beiden Extremen. Wir möchten verschiedene "Sicherheitsnetze" einbauen, um möglichst viele zu erwischen. Beispielsweise können engagierte Stammkunden oder Azubis die Daten pflegen. Dafür gehen wir über Presse und Berufsschulen. Außerdem werden wir eigene Kurse und Online-Tutorials in Zusammenarbeit mit den Verbänden anbieten. Denkbar ist auch, eine wiederkehrende Tätigkeit der Erzeuger mit der Datenpflege zu verknüpfen und Anreize zu schaffen. Das könnte das wöchentliche Angebot sein. Wenn der Großhändler keins bekommt, bestellt er nicht. Das wären einige Möglichkeiten, um die Datenpflege in den Workflow einzubinden."

Damit wir von Gerechtigkeit bei den Margen sprechen können, müssen wir zunächst einmal Transparenz herstellen. Sonst ist kein fundierter Dialog möglich. Die Entfremdung von Erzeuger und Verbraucher hat die aktuelle Situation hinsichtlich billiger, nicht nachhaltiger Produktion erst möglich gemacht.
Ein Austausch kann digital und real geschehen. Meiner Erfahrung nach, nachdem ich mehrere hundert Menschen schon beim Mutgärtnern betreut habe, ist, dass die meisten keine Ahnung haben (woher auch), was Erzeugung für eine Arbeit machen. Spätestens beim Muskelkater am nächsten Tag sind diese Margen akzeptiert. ;)

tommieccofood
11. September 2015 13:15

Hallo Bernd und Atze,
danke, dass Ihr Euch Zeit für das Lesen und Kommentieren genommen habt!

Wir haben im großen Stil Sachen gekürzt und teilweise anderes formuliert. Pythagoras kriegt immer noch einen auf den Latz, da ich den Umgang mit Lebensmitteln für wichtiger halte, als die Flächenberechnung bei rechtwinkligen Dreiecken ;)
Für die Gespräche mit Erzeugern wird es eigene Präsentationen und Handouts geben für die jeweilige Zielgruppe, mal abgesehen von den vielen persönlichen Gesprächen.

Liebe Grüße,
Tommi

Atze

11. September 2015 9:42

Lieber Tommi,
Zum Kommentar von Bernd. Normalerweise stören mich unnötige Anglizismen. In Eurem Fall sind sie an Investoren gerichtet und eher ein Zeichen von Professionalität.
Gruß Atze

Atze

11. September 2015 8:15

Die Initiatoren haben sich viel Mühe gegeben, alle Aspekte des Geschäftsmodells zu beschreiben. Das ist beeindruckend und lobenswert. Allerdings findet sich zwischen sachlichen Argumenten auch Geschwafel, z.B. die Geschichte mit der Familie mit dem Baby. Ob die Preise fairer werden und die Margen besser, bezweifle ich. Für die Zielgruppe ist so ein Ziel aber wichtig.

Ein wichtiges Argument fehlt m. E. Die hauptsächliche Zielgruppe, sowohl Öko-Konsumenten als auch Öko-Erzeuger, gelten als nicht besonders IT-affin, ja sogar häufig ablehnend z.B. gegenüber Amazon etc. Man müsste sie zuerst überzeugen eccofood müsste von Anfang an auf ein gezielt besseres Image als Amazon achten.

marcbuckley
11. September 2015 7:44

Lieber Tommi,

auf jeden Fall, wir sollten unbedingt eine Facebook oder auch LinkedIn/Xing Gruppe eröffnen, so dass wir alle weiterhin in Kontakt bleiben können.

Wir werden auch beim Berliner Entrepreneur Summit sein, so dass wir auch dort schon über eine mögliche Zusammenarbeit fachsimpeln können.

Hier sind so viele Leute bei Gründen Live, die tolle Ideen im Bereich der Lebensmittelbranche haben und vielleicht können wir auch noch eine extra Gruppe speziell für dieses Thema ins Leben rufen und überlegen, wie wir uns mit Anregungen, Ideen und Netzwerken gegenseitig unterstützen und helfen können.

Was denkst Du darüber? Wenn Dir der Vorschlag gefällt, würde ich die Gruppe dieses Wochenende bei FB und LinkedIn eröffnen.

LG Marc

P.S. Jetzt sind es 266 Votes ;)

Bernd

10. September 2015 22:43

Tolle Idee, für die ich gerne stimme. Hoffentlich habt ihr Erfolg beim Ideenwettbewerb, aber vor allem auch bei der Finanzierung und der Umsetzung.
Aber: Die Beschreibung! Viel zu viele (unnötige) Anglizismen (launchen, Rollout, Usability, Matchmaking, Branding, Use Case...)! Ich glaube nicht, dass diese "Mixture" die Produzenten und Verbraucher besonders anspricht; zu viele Schlagworte und Acronyme ... und dann auch noch die Watsche für den guten alten Pythagoras (der auch eine tolle Idee hatte!). Geht das nicht alles ein bisschen flotter und "deutscher" ?
Ich wünsche euch viel Erfolg!
Bernd

tommieccofood
10. September 2015 18:47

Juuhuu, ein Kommentar :D
Hi Julia,
danke für die Links, der/die/das Vote und den Kommentar!
Man kann gar nicht gut genug vernetzt sein in der Szene, wenn Du mich fragst! Was ich immer wieder feststelle ist, dass es in jeder Ecke immer wieder neue Innovationen und Musterknaben findet, die was Tolles auf die Beine stellen. Hatte vor ein paar Jahren mal überlegt zum Junglandwirte treffen zu gehen. Vielleicht schaff ich es dieses Jahr. Man muss einfach mindestens 1 Ohr in der Landwirtschaft haben, um glaubwürdig und hilfreich agieren zu können.

War mir bei Deiner Idee am Anfang nicht sicher, wie und warum Jackfruit, aber ein Bekannter hat die auf seinen Reisen auch schon probiert und war sehr angetan - Kompliment!

Liebe Grüße,
Tommi

tommieccofood
10. September 2015 18:27

Es gibt tatsächlich auch schon andere regionale Projekte, die eine ähnliche Fragestellung behandeln. Zunächst einmal nehmen wir das sehr positiv zur Kenntnis, da
1) es vorrangig darum geht echte regionale Erzeugung und Konsum anzukurbeln
2) es ein Bedürfnis in der Bevölkerung gibt sich dieser Sache anzunehmen.

Der nächste Schritt ist sich zu überlegen, wo der eigene USP liegt und was man anders macht als die anderen. Wir möchten verschiedene Töpfe für den Start anzapfen. Anders als z. B. in den USA ist in Deutschland, dass Geldgeber oft kritisch gegenüber völlig neuen Ideen stehen. Man verwendet viel Zeit und Ressourcen darauf, überhaupt die Grundidee zu erläutern anstatt die Feinheiten des Konzepts. Aber jetzt ist die Zeit gekommen und das Bedürfnis entsteht gerade. Also geben wir Gas und hauen ein solides Ding raus :)

tommieccofood
10. September 2015 18:19

Trotz Austausch via Email möchte ich hier noch auf die sehr hilfreichen Punkte von Rolf25 eingehen.
Zunächst einmal sind die kritischen Anmerkungen höchst willkommen! Sie erfüllen eine andere Aufgabe als die positiv-bestärkenden. Beides willkommen :)

Es ist absolut richtig, dass das Projekt mit den Erzeugern steht und fällt. Wenn man die nicht abholt bzw. an Board holt, wird das nix! Oder wie es früher im Deutschunterricht hieß: Themaverfehlung.
Zunächst gibt es ganz verschiedene Erzeugertypen. Für manche ist das Internet ein Buch mit 7 Siegeln, andere fühlen sich mit den modernen Absatzkanälen sehr wohl. Der Großteil befindet sich zwischen diesen beiden Extremen. Wir möchten verschiedene "Sicherheitsnetze" einbauen, um möglichst viele zu erwischen. Beispielsweise können engagierte Stammkunden oder Azubis die Daten pflegen. Dafür gehen wir über Presse und Berufsschulen. Außerdem werden wir eigene Kurse und Online-Tutorials in Zusammenarbeit mit den Verbänden anbieten. Denkbar ist auch, eine wiederkehrende Tätigkeit der Erzeuger mit der Datenpflege zu verknüpfen und Anreize zu schaffen. Das könnte das wöchentliche Angebot sein. Wenn der Großhändler keins bekommt, bestellt er nicht. Das wären einige Möglichkeiten, um die Datenpflege in den Workflow einzubinden.

tommieccofood
10. September 2015 17:28

Hi Marc,

danke für die ausführliche Antwort! Wenn Ihr schon Partner habt, dann ist das ja umso besser. Für mich als Außenstehenden hab ich das aufgeteilt um besser zu verstehen, was Ihr wollt und wo Eure Stärken/Neigungen besonders liegen. Aber wenn Ihr die Lebensmittelbranche aufmischen wollt, dann bin ich da sowas von dabei! Wenn wir alle das nicht machen, wer denn dann!?

Bezüglich Synergien:
Ich denke gerne drüber nach, doch grundsätzlich hoffe ich, dass wir alle von Gründen Live ein eigenes kleines Grüppchen (z. B. Facebook) aufmachen und uns weiterhin austauschen können. Ein bisschen wie ein HUB, da wir da meist erst am Anfang unserer millionenschweren Unternehmen stehen ;) Mein Vorschlag wäre, dass wir das an der Bar des Berliner Entrepreneur Summits vertiefen ;)

juuhuu
10. September 2015 9:18

Hallo,

ich finde eure Idee sehr sinnvoll! Seit ihr seit ihr in der Bio-Szene schon gut vernetzt? Ich denke gerade die Bio-Anbauverbände könnten euch behilflich sein, wenn es um die Überzeugung und an der Stange halten von Landwirten geht.
Es gibt zwei herausragende Projekt in der Bio-Branche, wo man evtl. motivierte und für neues offene Landwirte findet:
https://www.oekolandbau.de/verbraucher/demonstrationsbetriebe/
http://www.oeko-junglandwirte-tagung.de/

Viel Erfolg und mein Vote habt hier.

Julia

- Jacky F. -

melchiorblaese
9. September 2015 16:26

Liebes EcooFood- Team,

interessantes Konzept, jedoch sehe ich wie meine Torkommentatoren, dass eins der Probleme die Datenpflege eurer Vertragspartner sein wird.
Des Weiteren ist die Finanzierung die Basis eures ganzen unternehmerischen Schaffens.
Wenn die nicht stimmt, wird es sehr schwer werden euer Konzept umzusetzen.
Leider habe ich auch keine ad hoc Lösung für diese Probleme, wünsche euch aber viel Erfolg bei der Umsetzung.

Freundlicher Gruß,

Melchior
ausbildungsNETZ

Wir freuen uns über dein Feedback :)

rolf25

9. September 2015 9:33

Hallo Tommie,

ich bin der Aufforderung zum Austausch gerne nachgekommen.

Als Fazit möchte ich gerne noch da lassen: Es gibt einige ähnliche Konzepte, die zum Teil bereits laufen, und zusätzlich zu denen, die ich Dir geschickt habe, gibt es noch einige Andere.

Ihr seid also mit eurer Idee nicht allein auf diesem Markt und ich wünsche Euch, das Ihr die Herausforderung annehmt, Euch da zu etablieren.

Viel Glück und freundliche Grüße
Rolf

marcbuckley
8. September 2015 22:27

Hallo Tommi,

das stimmt, Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden, aber die große Vision (Businessplan) war bereits in den Köpfen der Erbauer vorhanden, bevor der erste Stein gelegt wurde.

Unser Geschäftsmodell ist ein Gesamtkonzept, welches Hand in Hand geht und dessen einzelne Module ineinander greifen. Wir können die Gesamtgröße herunter skalieren, das Konzept sollte aber trotzdem die einzelnen Komponenten beinhalten, da es ganzheitlich gedacht ist.

Das Ziel ist nicht, möglichst klein zu starten. Wir möchten die Lebensmittelindustrie auf den Kopf stellen und dies wird nur möglich sein, wenn wir eine gewisse Reichweite und Größe erreicht haben.

Zudem ist der Aufwand ein kleines Geschäft auf die Beine zu stellen, nicht unbedingt geringer, als ein großes Geschäft zu starten, so lange ein System dahinter steckt und die nötigen finanziellen Mittel bereit stehen.
Wir haben auch bereits die richtigen Partnerfirmen gefunden, die uns bei der "Erbauung Roms" unterstützen werden, daher auch der Name Adaptive Nutrition Joint Achievements.
Uns ist bewusst, dass man eine so große Vision nicht allein umsetzen kann, daher sind wir immer auf der Suche nach weiteren Partnern.

Wenn Du Ideen für eine Zusammenarbeit hast oder Anregungen dazu, wie die ANJA GmbH und Eccofood sich gegenseitig helfen könnten, dann können wir uns auch gerne telefonisch austauschen.

LG und einen schönen Abend,

Marc

tommieccofood
8. September 2015 17:06

Hallo Axel,
versuch doch mal das Captcha, auch bekannt als schwer leserliche Zahl, einzugeben und dann auf den orangenen "Jetzt voten" Knopf zu drücken. Und das geht sogar täglich! Kann man wunderbar alle 24 Stunden üben :)

Liebe Grüße aus München,
Tommi

tommieccofood
8. September 2015 17:03

Hi Rolf25,
vielen Dank für Dein Feedback - kein Fettnäpfchen in Sicht! Dafür machen wir die Idee ja öffentlich - für Feedback, Kritik und vieles mehr!

Jetzt hast Du uns doch neugierig gemacht, gerne würde ich noch ein paar Infos von Dir bekommen. Magst Du mir einfach ne Mail an tommi@eccofood.de schicken? Ich sehe bei Dir leider keine hinterlegte Email Adresse. Dann führen wir das Gespräch so weiter.

Danke und liebe Grüße!
Tommi

Axel Brouwers

8. September 2015 15:24

Hi EccoFood!

Super Idee, freue mich schon darauf wenn ihr online geht. Hier im Rheinland kann man eigentlich fast alles direkt beim Erzeuger kaufen, wenn man nur weiss wo und ob es wirklich gut ist.
Denke da steckt grosses Potential drin!
Viel Glück und bis bald!

Voten kann ich leider nicht, kein button da.

Axel

rolf25

8. September 2015 10:00

Hallo,

ich hoffe, kritische Anmerkungen sind erwünscht. Wenn nicht, dann trete ich jetzt vermutlich ins Fettnäpfchen.

Also ich bin Internetdienstleister mit starker Neigung zur Bio-Szene. Wir betreiben seit fast 10 Jahren ein Onlineportal über eine bestimmte Region in Europa, wo es genau um solche kleinen Erzeuger geht, von denen hier die Rede ist.
Ich kenne auch einige Mitbewerber bei dem Thema und habe beispielsweise schon Verhandlungen mit den Regionalbewegungen, Bioland und Anderen über den Aufbau eines vergleichbaren Portals geführt, wie es hier vorgestellt wird. Ausserdem bin ich bei Slow Food relativ aktiv.

Bei uns ist es daran gescheitert, das wir den Geldgeber zur Realisierung nicht gefunden haben, und heute bin ich ganz froh darum.

Langer Rede, kurzer Sinn: zentrales Problem, das durch die Bank alle haben, ist, dass es bis heute nur sehr wenige Erzeuger gibt, die bereit sind, ihre Daten selbst zu pflegen. Alle Verbände und Vereinigungen haben da bis heute Ehrenamtliche oder Angestellte sitzen, die bei den Erzeugern regelmässig anrufen und das aktuelle Angebot erfragen. Die Erzeuger pflegen vielleicht noch ihre eigene Website, wenn sie eine haben, und sind darüber hinaus kaum bereit, Zeit zu investieren.
Wenn das nicht passiertman da nicht hinterher ist, dann stehen z.B in der Regio-App (die es gibt und die ebenfalls die Erzeuger im Umkreis listet) veraltete Daten. Da hat der Hofladen plötzlich ganz andere Öffnungszeiten, aber die App weiss nichts davon.

Sicher gibt es auch ein paar, die ihre Daten selbst aktualisieren, aber ob damit die kritische Masse je erreicht wird, weiss ich nicht. Ich habe jedenfalls schon einige ambitionierte Projekte genau an diesem Problem scheitern sehen. Aktuell bietet ein direktes Konkurrenz-Startup, die das Geld bereits eingesammelt und die die Software soweit fertig haben, einen erheblichen Geldbetrag für jeden Erzeuger, den man beibringt. Also die zahlen schon für die Acquise der Bauern. Und die werben natürlich auch bei Slow Food, Verbänden etc.

Also ich sage mal, das ist ein heisses Thema, das eigentlich jeder gut und wichtig findet, aber bis damit wirklich Geld verdient wird, muss noch ein Weg gegangen werden.

Viele Grüße Rolf

7. September 2015 23:58

Hallo an das Team,

ich finde die Idee bärenstark. Das Interesse ist da.
Nur, nach wievor und da schließe ich mich gerne an

Ich hätte mir gewünscht die Projektbeschreibung wäre etwas leichter -verständiger- zu lesen. Will damit sagen:" Vergesst den Kunden nicht."
Ihr seit intelligente Köpfe - keine Frage.

Mandy könnte doch in der Tat direkt ein Video drehen.

Beste Grüße
Markus

Charles Neidhart

7. September 2015 21:46

Macht absolut Sinn, die Geschäftsidee! Glückauf aus Düsseldorf

tommieccofood
7. September 2015 11:22

Hallo Anne, Natalie, Mandy, Susanne und Ulli, vielen Dank für das Feedback und die Votes! Eine Streicheleinheit für die EccoSeele ;)

Liebe Maren, danke für die Anmerkung! In den nächsten Tagen ändern wir noch ein paar Sachen ab und bauen ein kleines Video ein. Würde mich freuen, wenn Du dann nochmal vorbeischaust und Deine Einschätzung gibst! Lieben Dank!

mandyxis
7. September 2015 11:09

Finde ich ein ganz tolles Projekt. Auch darüber könnte ich mir vorstellen einen Film zu machen :).

susanne

6. September 2015 22:27

Ich bin begeistert!

uweuhrig
4. September 2015 16:04

Hallo Tommi,

ich denke, dass ihr mit eurer Idee einer Zeitgeist-Entwicklung folgt, die noch in den Kinderschuhen steckt und vermutlich langfristig sehr großes Entwicklungspotential hat. Übrigens, die LOHAS bilden auch einen Teil unserer Zielgruppe mit dem CodeCube ab.

Was mich interessieren würde - wie lief der Test 2008 in der Schweiz?
Ich denke, euer System steht und fällt mit der Bereitschaft der Bauern sich auf eurer Seite zu präsentieren und vor allen Dingen sich bewerten zu lassen.

Gruß Uwe

Natalie

4. September 2015 14:57

Hallo EccoFood,

Euer Konzept spiegelt den Zeitgeist von heute wider! Der Konsument möchte selbstbestimmt und gesund leben und nicht auf Industrie- und Handelsabsprachen angewiesen sein. Gleichzeitig will man aber auch den einzelnen Erzeuger unterstützen, weiß aber oft nicht wie. Eure Plattform bezieht alle Parteien mit ein und schafft Transparenz und Vertrauen zwischen Selbigen, indem die Kommunikationswege kurz gehalten werden. Eindeutiges "Vote"! Viel Erfolg!

marenschram
4. September 2015 11:25

Hallo Tommi,
mir gefällt eure Idee sehr gut und ich bin sicher sie hat großes Potential. Es ist spürbar, wie der Löwe an der Käfig Tür kratzt und frei gelassen werden will.
Ich hätte mir gewünscht die Projektbeschreibung wäre etwas leichter -verständiger- zu lesen. Will damit sagen:" Vergesst den Kunden nicht."

Viel Erfolg und liebe Grüße
Maren

anneverano
4. September 2015 10:51

Hallo Tommi,

die Idee finde ich SUPER und sie passt zudem auch perfekt zur Philosophie von BoyFit. Ich finde auch, dass in der Lebensmittelindustrie mehr Transparenz notwendig ist und dass der Verbraucher mehr im Fokus stehen sollte.
Von mir bekommst du ein klares "like" ! :)
Gruß Anne

dorekirlu
4. September 2015 9:38

Hi Tommi, Ralf und Marc,
mich holt Ihr voll ab - deshalb Daumen hoch und gevotet für Eure Idee!!!

Konsument und Erzeuger sind so weit entfernt voneinander wie nie zuvor. Unwissenheit, Vorurteile und zum Teil falsche Annahmen auf beiden Seiten. Eure Idee ist echt ein wichtiger Schritt in die richtge nachhaltige Richtung, bei der wir dann wieder vom Erzeugen von Lebensmitteln statt einer Nahrungsmittelindustrie sprechen werden können. Zeit wirds, dass die Masse mitzieht!!! Und dafür braucht es die Kommunikation zwischen genau diesen Parteien ohne die Industriebarriere dazwischen.

Bin gespannt wie`s weiter geht und wünsche Euch viel Erfolg!

Ulli
PS: Danke nochmal für den Vote Tommi! ;-)

tommieccofood
4. September 2015 9:37

Außerdem werden wir mal schauen, dass wir ein kurzes, knackiges Video drehen, indem wir EccoFood unter 60 Sekunden darstellen können. Danke für die Idee, Felix!

tommieccofood
4. September 2015 9:35

Vielen Dank an die zahlreichen Kommentierer! Euer Feedback hilft und bestärkt uns, dass genau jetzt die richtige Zeit ist eine solche Plattform ins Leben zu rufen!

Julian v. Deimling

4. September 2015 8:38

Liebes Ecco Team,

eure Idee finde ich spitze. Milchbauern gehen auf ddie Straße und protestieren zurecht gegen die Dumpingpreise bei Milchprodukten, Menschen suchen nach gesunder Ernährung und immer mehr Lebensmittelallergien treten, durch die Starke chemische Belastung des Gemüses/Obst, auf. Hier lieert eure Idee die perfekte Lösung. Ich finde es super wenn sich die Betriebe auf eurer Seite dann mit einem persönlichen Video vorstellen würden. Sonst top.

VG
Julian

Rosemarie Meiche

3. September 2015 19:20

Eure Idee scheint mir zukunftsträchtig zu sein und eine Marktlücke zu schließen. Hoffentlich funktioniert es!

matthiasklein
3. September 2015 17:03

Hallo Tommie,

großartiges Projekt!
Das Konzept ist sehr weit ausgearbeitet und klar verständlich. Die Werte, die dahinter stehen sind auch die meinen. Die vielen Projekte hier im Wettbewerb, die sich ebenfalls für eine bessere Ernährung einsetzen, wie "Jacky F", "Fund your Farmer", "Die grüne Lebensmittel und Bio Getränkefabrik", "Lebensmittelsuche-Die Speisekammer", etc. zeigt, dass hier ein Umdenken und damit verbunden ein Umbruch in vollem Gange ist.
Ich sehe es genauso wie Ihr:
Es ist nutzlos auf die Menschen einzureden und sie zu einer anderen Verhaltensweise überreden zu wollen. Da können die Argumente noch so gut sein.
Man kann nur handeln, bessere Alternativen anbieten und die Menschen einladen, diese zu nutzen.
Ich bin sehr begeistert und unterstütze Euer Projekt voll und ganz!!
Viele Grüße und viel Erfolg!
Matthias

Nina

3. September 2015 16:54

Tolle, anspruchsvolle Idee! Die Schilderung des Fallbeispiels finde ich sehr treffend, genau das ist das Problem vieler Leute aus meinem Bekanntenkreis. Da braucht man Zeit um sich zu infomieren und diese Zeit steht oftmals nicht zur Verfügung bzw. man kann sie sich dann doch nicht so recht nehmen. Ich bin überzeugt davon, dass der Konsum regionaler Produkte stark ansteigen wird, wenn man es dem Konsumenten so einfach machen kann, wie zum Disounter um die Ecke zu gehen. Viel Erfolg!!

Vera Spindler

3. September 2015 10:49

Die Idee überzeugt- handwerkliche Betriebe, die verantwortungsbewußt arbeiten müssen unterstützt werden. Viel Erfolg!

Silke Guckes

3. September 2015 10:15

Eine sehr gute Idee, die eine Umsetzung verdient! Das wird sicher viel Einsatz verlangen.
Silke

Antje Berron

2. September 2015 19:05

Dies ist für mich die zeitgemäße Antwort auf den Kostendruck
auf die Bauern/Produzenten einerseits und dem Wunsch des
Konsumenten andererseits, der faire Preise für gute Ware zahlen möchte!! Viel Erfolg!!!

FJK

2. September 2015 15:56

Der Idee ECCOfood wünsche ich Erfolg. Es wird nicht einfach sein dieses komplexes Projekt zu managen.
FJK

Elisabeth

2. September 2015 11:05

Diese Idee war längst überfällig. Sehr gut, dass Ihr sie aufgegriffen habt. Ich hoffe und wünsche, dass sie schnellstmöglich allgemein bekannt und zum Standard wird. Werde jedenfalls meinen Teil dazu beitragen.

Viel Erfolg weiterhin!

Felix

2. September 2015 9:59

Feine Idee und sehr weit ausgearbeitet. Schön wäre ein kurzes Video, in dem du das Projekt allgemeinverständlich erklärst.

Christine Hüfner

2. September 2015 7:40

Gratuliere. Sehr gute Idee. Ich bin dabei:) Und natürlich werde ich sehr gerne die Info weiter leiten.

Andreas Berron

1. September 2015 23:03

Endlich habe ich eine Lösung für die Frage: Wo bekomme ich regionale gute Lebensmittel
her in meiner Umgebung! Viel Erfolg!

Antje Berron

1. September 2015 22:48

Tolle Sache, zeitgemäß und vielversprechend!

Andreas Berron

1. September 2015 22:38

Ich bin begeistert von der Idee und wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung!

Antje Berron

1. September 2015 22:37

Ich bin begeistert von der Idee und wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung!

Marc Frey

1. September 2015 16:40

Wir wollen keine Massentierhaltung, keine Agrarfabriken, kein Genfood oder denaturierte Lebensmittel. Wir möchten sicher gehen, dass unser Essen (und die Produktion desselben) nicht langsam aber sicher unseren Planeten zerstört. Und wir möchten, dass die Bauern, die solche guten Lebensmittel für uns produzieren, auch selbst anständig davon leben können. Dafür reicht es aber nicht zu protestieren, sondern man muss handeln. EccoFood bietet ein tolles Werkzeug dafür.

klasch
1. September 2015 13:24

Hallo Team eccofood,

ich habe also das Richtige angesprochen und Ihr habt wie ich sehen konnte, auch einiges überarbeitet. Was Ihr wollt (finde ich gut) kam aber für den Nutzer nicht genau an, darum finde ich Eure Antworten gut!

Beste Grüße
Jürgen

Andrea

1. September 2015 13:20

Ich bin kein Roboter

Andreas

1. September 2015 10:41

Großartige Idee!! Ich fände es toll, wenn das Konzept umgesetzt wird!

tommieccofood
31. August 2015 22:17

Hi Jürgen

vielen Dank für Dein Feedback. Das ist für uns sehr wertvoll, denn so verstehen wir nochmal besser, an welchen Stellen wir noch nachschärfen müssen :)

Nun zu Deinen Fragen:

EccoFood hat in erster Linie die Funktion die Art und Weise sichtbar zu machen und zu bewerten, wie Bauern produzieren, wie transparent sie arbeiten, welchen Service sie bieten usw. Man kann auch die einzelnen Produkte bewerten, aber es ist nicht nötig, dies nach jedem Essen zu tun. Da vor allem diese Bewertungen einzelner Nahrungsmittel (und ganz besonders nach der Verarbeitung in der Küche) sehr subjektiv sind und vielen Faktoren unterliegen, ist dies nur ein Teil, der in eine Gesamtwertung einfliesst. Bei EccoFood geht es primär um ethisch verantwortungsbewusste, nachhaltige und regionale Landwirtschaft und den Nachweis zu erbringen, wo es solche Produzenten in Deiner Nähe gibt.

Die Listen die man sich anlegen kann, sind keine Einkaufslisten. Es geht um Produkte, die für Dich grundsätzlich relevant sind, die Du entweder häufiger oder auch nur gelegentlich kaufst. EccoFood zeigt Dir dann, immer ausgehend vom jeweils aktuellen Standort, welcher Bauer diese Produkte in der gewünschten Produktionsweise (Bio/Nicht-Bio) oder sogar welchem Label (Demeter, Naturland…) anbietet. Du kannst natürlich auch selber aktiv nach diesen Produkten suchen, aber sie werden eben auch automatisch angezeigt. EccoFood zeigt Dir aber auch, wo und wann Du diese Produkte beziehen kannst (im Hofladen, auf einem Wochenmarkt, in einem Restaurant oder einem sonstigen Weiterverarbeiter). Hier kannst Du auch Favoriten vermerken und dann siehst Du z.b. wann Dein „Lieblingsbauer“ auf dem Wochenmarkt ist.

Die Nachfragetransparenz aus Sicht des Bauern hat vor allem den Vorteil, dass die Produzenten so sehen, welche Produkte in ihrer jeweiligen Region besonders gefragt sind. Heute produziert ein Bauer ja, ohne das zu wissen, weil seine Abnehmer (Genossenschaften, Weiterverarbeiter, Handelshäuser) dies übernehmen. Eine Idee von EccoFood ist es aber, dass Bauern wieder stärker selbst am Endkundenmarkt agieren. Und wenn in einer Region dann z.b. große Nachfrage nach solchen Produkten erkennbar wird und es viele aktive User gibt, dann kann es sich für Bauern z.b. lohnen sich zu Anbietergemeinschaften zusammenzuschliessen, die dann sogar Bestellungen annehmen können und diese dann gemeinsam zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort bereitstellen. Solche Kooperativen gibt es bereits in Frankreich und anderen Ländern. Solche Angebote lösen auch das Problem, dass man die Höfe abklappern muss (was kaum sinnvoll ist). Und EccoFood liefert für beide Seiten die Information.

Bei den Weiterverarbeiten muss man zunächst mal sagen, dass es sich hierbei auch nicht industrielle Lebensmittelverabeiter (wie im Falle des Dipp) handelt, sondern handwerklich arbeiteten Betriebe wie Bäcker, Metzger, Käser etc. Wenn jemand Produkte von einem Bauern bezieht, der bei EccoFood eine gute Bewertung hat, dann „erbt“ zunächst mal nicht das einzelne Produkt diese Bewertung (ich kann z.b. schlecht bei einem Bäcker sagen, dass genau dieses einzelne Brot das Mehl aus dem Getreide vom Bauern XYZ enthält). Es geht darum, dass der jeweilige Betrieb entsprechend gekennzeichnet ist und je mehr Produkte er von Bauern mit positiver Bewertung bezieht, umso besser fällt die Gesamtbewertung aus. Die Überlegung dahinter ist, dass es sich so für verantwortungsbewusst produzierende Bauern doppelt lohnt, da die Weiterverarbeiter dann ein gestiegen Interesse an Ihren Produkten haben. In der Summe möchte EccoFood damit einen Prozess anstoßen, in dessen Verlauf sich alle Beteiligten (Produzenten, Verbraucher und Weiterverarbeiter) stärker für eine ethisch verantwortungsbewusste und nachhaltige bäuerliche Landwirtschaft interessieren und dafür einsetzen. Und da eine solche Entwicklung nicht über Nacht geschehen wird, sondern aus vielen kleinen Schritten besteht, wollen wir das Tool für diese kleinen Schritte bereitstellen.

Ich hoffe, ich konnte damit etwas Klarheit reinbringen und Deine Fragen beantworten. Ansonsten melde Dich doch einfach nochmals bei mir.

tommieccofood
30. August 2015 18:02

Hi Markus,
danke für Dein Feedback. Ich hab das Buch von Herrn Faltin gerne verschlungen, sehr gute Herangehensweise wie ich finde. Auch diverse Vorträge auf Youtube fand ich interessant!

Nun zu Deinen Anregungen:
Ja, es geht darum die Menschen und ihre Ideen miteinzubeziehen. Mit EccoFood möchten wir einen Ort für das Gespräch und den Austausch bieten. Wie sich dieser Dialog dann weiterentwickelt, ist offen. Er kann digital stattfinden oder sich sogar als neues Projekt in der realen Welt materialisieren. Wichtig ist zuallererst eine Grundverständigung, da Erzeuger und Verbraucher häufig (räumlich und gedanklich) sehr weit von einander entfernt sind. Ich hoffe, dass zahlreiche Gespräche entstehen wie: Konsument: "Ich hab auf meiner Reise nach xx folgendes bei einem Landwirt gesehen. Hast Du über sowas schonmal nachgedacht?" - Erzeuger: "So habe ich das noch nie gesehen oder versucht. Das würde aus x und y Gründen schwierig werden, aber wenn wir z so machen, könnte das klappen. Das werde ich mir mal genauer anschauen!" Innovative Ideen, die das Wohl von Tier, Natur und Mensch fördern, sind genau das, was wir brauchen!

Zur Zielgruppe:
Tatsächlich ist es so, dass die Zielgruppe sehr breit gefächert ist. Unter "Werte" haben wir diese beschrieben.
Während das Hauptziel Vernetzung und Kommunikation ist, so hat jede Gruppe doch auch weitere Bedürfnisse, die es anzusprechen gilt.
Wenn wir nun 4 Vorträge hintereinander halten würden, die jeweils an homogene Gruppen aus Landwirten, Verarbeiter, Verbände und Verbraucher gerichtet wären, so wäre der erste, allgemeine Teil recht ähnlich, doch der Großteil würde maßgeschneidert sein.
Zunächst wäre es wichtig auf die Sichtweisen der anderen Gruppen einzugehen, da es zu jeder Geschichte immer zwei Seiten gibt und eine Differenzierung zwischen Vorurteilen und Fakten wichtig ist. Besonders auf die Fragen, Anregungen und Bedenken sollte eingegangen werden. Die jeweilige Zielgruppe soll gehört und verstanden werden und sich auch so fühlen. Gemeinsam möchten wir alle am selben Strang ziehen und wir helfen, wo wir können! Das Team von EccoFood hat Erfahrungen in Landwirtschaft, Verbänden und ist letztendlich selbst Konsument, weshalb wir auf Augenhöhe mit den Leuten sprechen möchten.

Bei den Problempunkten wollten wir unser Konzept kritisch zu hinterfragen. Doch ich bin mir sicher, dass Ihr mit den Kommentaren uns noch ordentlich aufs Zahnfleisch fühlen werdet. Wir freuen uns auf das Feedback :)

klasch
29. August 2015 15:51

Hallo Team eccofood,

ich habe einige Fragen an Euch. Zu: -Wie funktioniert EccoFood genau? -
Der Verbraucher sieht: WER bietet WAS in WELCHEM regionalen Umkreis WO genau an und WIE wird das von anderen Verbrauchern bewertet?-

Ich muss erst Online suchen nach WER bietet WAS in WELCHEM regionalen Umkreis WO genau an und dann (nach dem Essen?) bewerten? Wenn ich von (nur 5) Herstellern jeweils 5 verschiedene (von gleichen ganz zu schweigen) Produkte kaufe, komme ich mit der Bewertung nach dem Essen durcheinander. Ich kann nicht jeden Tag einkaufen gehen (Zeitaufwand).

Zu: -Die in EccoFood integrierte Empfehlungsfunktion gleicht die Profile und eingestellten Produkte mit den Interessen (Merklisten) und Such-Eingaben der Konsumenten ab und stellt automatisiert ein Ergebnis der Treffer („Matchmaking“) zur Verfügung: Konsumenten erhalten so die Information, welche der für sie interessanten Produkte wo und wann verfügbar sind und werden über die Smartphone App von EccoFood proaktiv (sog. Push-Notifications) darauf hingewiesen. Bauern bekommen im Gegenzug die Information, wie viele Konsumenten an ihren angebotenen Produkten interessiert sind (Nachfragetransparenz).-

Wenn ich in eine Merkliste 5 verschiedene Salate eingebe und 5 verschiedenen Gemüsesorten, dann heißt das doch nicht das ich die Produkte alle morgen einkaufe sondern nur das ich wissen will WO ich diese Produkte bekomme ( Nachfragetransparenz?) und wer diese geliefert hat. Oder ist es so zu verstehen, dass ich in die Merklisten nur das eintragen darf was ich auch heute kaufen will? Dann ist die Merkliste mein Einkaufzettel!

Zu: -Nutzer der Plattform können die Höfe finden (vgl. Google Maps), die angebotenen Produkte bewerten (vgl. YELP,  eBay oder Amazon) und Kommentare hinterlassen. Produzenten mit einer hohen positiven Bewertung werden in den Suchergebnissen und Empfehlungen zuerst angezeigt.-

Abgesehen davon das ich verschiedene Höfe anfahren muss, um meine 10 Sorten einzukaufen, wenn ich bei einem nicht alles erhalte; muss auch jeder Bauer seinen Hofladen haben. (?). Ich verbrauche viel Energie (Fahrrad geht leider nicht, Zeit hat man auch nicht) um zu den Bauern zu fahren und eine objektive Bewertung über die Bodenbeschaffenheit (Belastung), die sich auf die Produkte auswirkt, kann ich auch nicht vornehmen. Nur das Aussehen bringt es mir nicht!

Zu: -Weiterverarbeiter können angeben, von welchen Produzenten und für welches Endprodukt sie Rohstoffe beziehen. Das Bewertungslevel der Erzeuger überträgt sich dadurch auf die Produkte. Weiterverabeiter haben daher ein hohes Interesse, vor allem von gut bewerteten Produzenten Produkte zu beziehen.-

Das ist richtig, aber wird der Konsument, nicht durch die Bewertungsweitergabe, getäuscht? Was wenn das Dipp für den Salat nicht gut (ernährungswissenschaftlich gesehen, verdorben?) ist, aber die Bewertung sagt alles super? Gleiches gilt für gastronomische Betriebe.

Ich hoffe Ihr könnt mit meinen Fragen arbeiten. Ich weiß was Ihr wollt, darum finde ich die Richtung Eurer Idee gut und wünsche Euch viel Erfolg!

Beste Grüße
Jürgen

29. August 2015 11:14

Hallo Zusammen,

die Idee ist Spitze und das kann noch weite Kreise ziehen. Klasse gemacht.

Anregung:
Herangehensweise: Lehren aus erfolgreichen StartUps zeigen, dass der primäre Fokus vor allem anderen dem Marktaufbau gelten muss, der schnellen Generierung von Reichweite zur Schaffung einer sichtbaren und relevanten Plattform mit einer lebendigen Community. "sehr gut"

Wenn es von Euch überhaupt angedacht ist: Lebendige Community. Jetzt weiß ich nicht wie es anderen hier geht, der Spielraum zum mitdenken, Gedankengut einer "lebendige Community" geht mir hier abhanden. Das einbeziehen von Menschen und deren kreativen Köpfe und Ideen. Wunderschönes Buch von Herrn Faltin. Kopf schlägt Kapital.

Das Konstrukt, die Idee, Zahlen - Daten -Fakten, ganz toll aufbereitet. Sehr strukturiert, professionell im Aufbau.

Was ich mich jetzt Frage, wie verkauft Ihr an wen das Konzept?
Quergedacht: Das Konzept ist Spitze, die Idee auch, ....mich wundern ein bischen Eure Problempunkte

Euch ganz viel Glück und Erfolg
Grüße vom Bodensee
Markus

28. August 2015 19:36

Ich finde die Idee super! Es wird allerhöchste Zeit, dass sich die Menschen bewusst werden, was sie da eigentlich essen, wo es herkommt, wie es hergestellt wird und gleichzeitig ein klares Bild zu schaffen, was eigentlich ökologische Landwirtschaft ist.