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Kommentare

skad
11. September 2016 15:42

Hallo Sven,

interessante Kombination. Wird das ganze berührungsempfindlich sein, per Sprache oder Gesten gesteuert?

Grüße

Samir von drinkforpeace

skad
11. September 2016 15:42

Hallo Sven,

interessante Kombination. Wird das ganze berührungsempfindlich sein, per Sprache oder Gesten gesteuert?

Grüße

Samir von drinkforpeace

betatestr
8. September 2016 11:41

Lieber sbartel,
Danke für dein Feedback zu unserer Idee betatestr. Die Kombination von einem Alltagsgegenstand mit vernetzter Technik zur Verbesserung des täglichen Lebensgefühls klingt klasse! Um konkreter auf deine Idee einzugehen wäre es natürlich interessant, ob du ein eigenständiges Produkt (einen neuen Spiegel) oder ein Gadget zur Erweiterung eines vorhandenen Gegenstandes planst. Anhand der vorhanden Kommentare ist ja schon ein großes Potential für die Anwendung zu erkennen. Damit du möglichst frühzeitig konkretes Feedback zu deiner Idee erhältst, muss schnell ein Prototyp her! In unserem blog wird in Kürze ein Artikel zum Thema „rapid prototyping“ erscheinen. Schau doch mal vorbei. Wir finden deine Idee toll und wünschen dir viel Erfolg bei der Umsetzung! Sobald Du deinen ersten Prototypen entwickelt hast, freuen wir uns dich auf unserer Platform zu unterstützen! :)

LG Anna

sbartel
15. August 2016 14:32

@SusanneFritz,

theoretisch ja. Allerdings müsste es dafür eine Folie o.ä. geben, die als eine Art Display fungieren kann. Alternativ wäre eine Projektion möglich, wie z.B. auch bei Head Up Displays im Auto.

Vorerst ist dies allerdings nicht geplant.

14. August 2016 12:49

Funktioniert das Konzept auch mit/auf Fensterscheiben?

sbartel
13. August 2016 11:44

Hallo,

danke für euer Feedback.

@SusanneFritz:
Wenn du dir mehrere smarte Spiegel kaufen möchtest, kannst du das gerne tun. Untereinander vernetzt müssen sie dazu nicht unbedingt sein. Dein Szenario sollte also machbar sein, ist aber in der ersten Produktversion wahrscheinlich noch nicht enthalten. Denn dieser Use Case ist für mich nicht der klassische Fall, den die meisten potentiellen User von einem smarten Spiegel erwarten würden.

@robbla
Ich habe mal ein Bild hochgeladen, wie das Produkt später aussehen könnte. Ich habe weder vor, das Bild auf den Spiegel zu projezieren noch ein Display neben dem Spiegel aufstellen. Allerdings möchte ich an dieser Stelle auch nicht alle technischen Details preisgeben. Ich hoffe du hast dafür Verständnis und das Bild sollte ja genug Aufschluss darüber geben, wie die Darstellung später einmal aussehen könnte).

Viele Grüße
Sven

robbla
10. August 2016 20:33

Hi sbartel,

entweder habe ich es überlesen oder du bist noch nicht konkret geworden: Wie sieht die technische Realisierung aus? Ich schätze nicht, dass du das Bild einer Kamera auf einen Display werfen willst, denn das wäre immer verzögert und ein richtiger Spiegel wäre es auch nicht, da nicht nur die Auflösung zu gering ist sondern man sich gar nicht in die Augen gucken könnte. Also denke ich, dass du eine Projektion auf den Spiegel werfen möchtest. Von hinten nicht möglich, da der Spiegel ja aus Metall ist. Also von vorne. Da Frage ich mich dann aber, wie das Bild auf dem Spiegel bleiben soll (er spiegelt ja das Licht)? Wahrscheinlich liege ich total falsch und du möchtest einfach einen Display neben dem Spiegel aufstellen. Aber dann könnte ich da auch ein Tablet hinstellen... Hm...

Also einfach nochmal die Frage: Wie soll das Produkt am Ende aussehen?

Beste Grüße

Robin

9. August 2016 16:53

use case für Vernetzung: Ich stehe in der Regel selten vor einem Spiegel und auch selten sehr lange. Ich würde das ungerne ändern wollen, da die Plätze, wo die Spiegel sind, nicht die klassischen Orte sind, wo ich mich längere Zeit Informationen widme. Wenn die Spiegel in meiner Wohnung aber vernetzt wären, wären die Informationen immer auch dort, wo ich bin - zumindest wenn ich dort einen Spiegel habe.

sbartel
9. August 2016 15:14

@parent2go

Danke auch für dein Feedback. Zum jetzigen Zeitpunkt ist geplant iOS und Android zu unterstützen und somit einen Großteil der Smartphones weltweit zu unterstützen.

sbartel
9. August 2016 15:09

Danke für eure Kommentare und Ideen!

@namendreher:
Ja darüber werde ich mir nochmal Gedanken machen, wie man bestehende Spiegel wie z.B. im Bad umrüsten bzw. nachrüsten kann. Dazu werde ich an einen Hersteller von Displaylösungen herantreten, zu dem ich Kontakte habe. Was die Variationen angeht, so werde ich in einem Shop Varianten anbieten, die sich konfigurieren lassen und dann automatisiert an den Hersteller gehen zur Produktion. Das ganze will ich über einen Clouddienst als Workflow abbilden, sodass der Kunde auch stets darüber informiert ist, wann der Spiegel ausgeliefert wird.
Zu Schmink-Tutorials und Co.: Hinter der Idee steckt ein Plattformgedanke, der es dem User ermöglicht über Apps den Spiegel zu individualisieren. Zum anderen soll es für Youtuber und Co einfach gemacht werden, Content zu produzieren, der dann interaktiv auf dem Spiegel angezeigt werden kann.

@selberg:
Genau darüber kann man natürlich viel diskutieren, welche Funktionen sinnvoll sind und welche nicht. Letztendlich will ich das mit dem Plattformgedanken und der Konfigurierbarkeit des Spiegels dem Nutzer selbst überlassen. Natürlich so intuitiv wie möglich.

@safety24:
zu 1) genau das ist angedacht -> Stichwort Individualisierung
zu 2) in diesem Szenario werden keine personalisierten Inhalte vom Display, welches sich an der Bushaltestelle befindet abgerufen bzw. angezeigt. Es geht eher darum Daten zu aggregieren und daraus Rückschlüsse auf die besten Zielgruppe zu evaluieren. Passende Werbung oder neue Produkte, die mir einen Mehrwert bieten, interessieren mich doch mehr, als unpersonalisierte Werbung. So ist zumindest meine Einstellung. Zum Thema Datenschutz kann ich nur sagen, dass ich selbst meine Masterarbeit über ein innovatives Konzept zum Schutz der Privatsphäre im digitalen Zeitalter geschrieben habe und auch durch verschiedene Projekte im beruflichen Kontext für das Thema IT-Sicherheit und Schutz personenbezogener Daten sensilibisiert bin.
zu 3) Zu einem Displayhersteller habe ich bereits Kontakte.
zu 4) Dafür habe ich verschiedene Ansätze, die ich zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch für mich behalten möchte.
zu 5) Da ich im IT-Bereich tätig bin, kenne ich viele Leute, die das technische Know-How dafür besitzen mich zu unterstützen. Ich bin gerade am sondieren und werde versuchen ein Team aufzubauen. Das ist aus meiner Sicht aber ein extrem wichtiger Punkt, deswegen werde ich sehr behutsam vorgehen.
zu 6) Der Spiegel soll sich je nach Größe in einer Preisspanne von 150€ - 400€ bewegen.

@SusanneFritz
Interessanter Ansatz mit der Vernetzung. Hast du einen konkreten Use Case dafür im Kopf?

9. August 2016 13:20

Wow, klasse Idee! Ich liebe die "einfachen", praktischen Dinge des Lebens. Ich kann mir das sehr gut vorstellen und würde die Anwendung lieben. Schön wär auch, wenn verschiedene Spiegel im Haus vernetzt wären, Flur, Schlafzimmer, Bad. Bin gespannt.
Good luck!!

safety24
8. August 2016 22:19

Hallo sbartel!

Deine Idee und vor allem deine Beweggründe finde ich sehr interessant, du möchtest ein Produkt etablieren, bevor es erst aus dem Silicon Valley kommt.
Wo man hier erst Menschen mit dieser Technologie vertraut machen muss, ist es dort gewissermaßen schon in Planung…

Ich habe da ein paar Anregungen/Fragen an dein Produkt und an dein Vorgehen:

1.) Zu deinem smarten Spiegel, würde super eine App passen, die man Vorprogrammieren kann:
Ich als Nutzer würde es äußerst nützlich finden, morgens an seine Termine/Telefonate erinnert zu werden. Diese wurden vom Nutzer per App vorher Hinterlegt oder vorher vom Spiegel gespeichert werden. Oder alternativ findet eine Synchronisierung mit deinem Kalender(Termine) statt.

2.) Die Idee, das der Spiegel an Bushaltestellen angebaut werden kann und zielgerechte Werbung schalten kann, macht mir als private Person ein bisschen Angst, aber aus geschäftlicher Sicht finde ich es eine super Idee.

Hier ein paar Fragen:

3.) Wie sieht deine Suche nach Produzenten für das Produkt aus? Schließlich ist es kein gewöhnlicher Spiegel.

4.) Die willst du den Leuten diese Technologie schmackhaft machen? Damit Sie bereit sind dafür zu zahlen?

5.) Für die Entwicklung braucht man sicherlich Fachpersonal, wie sorgst du dafür, das dir die Fachkräfte bei der Entwicklung helfen? Oder existiert bereits ein Team

6.)In welcher Preisspanne soll sich der Spiegel bewegen?

Ich finde deine Idee/Produkt innovativ und es hat sicher Potential!

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Produkt, ist definitiv eine coole Sache!

LG safety24

parent2go
7. August 2016 14:12

Klingt sehr cool und ist mit Sicherheit etwas, woran die Multinationals im Technik-Bereich bereits tüfteln dürften. Hast du dir mal Gedanken zu den Kosten gemacht? Was würde a) die Entwicklung und b) der Endpreis für den Kunden betragen? Wie sieht es weiterhin mit der Kompatibilität des Spiegels mit unterschiedlichen Smartphone Betriebssystemen aus? Würde es nach deiner jetzigen Vorstellung für alle Modelle möglich?

Sorry, wenn sich hier einige Fragen doppeln sollten...vielleicht ist beim Lesen der Kommentare die eine oder andere Info untergegangen :) Auf jeden Fall viel Erfolg!

6. August 2016 22:35

Also ich finde den Gedanken ganz klasse. Auch der Spiegel im Bad ist spannend. Vielleicht sollte man wirklich nochmal über mögliche Funktionen und Inhalte nachdenken. Morgens die Heizung aufdrehen, Mails checken usw. wäre auch nichts für mich. Gesundheit und Pflege aber ist klasse. Da gibt es sicher einiges mehr noch an Inhalte, die wirklich praktisch sind.

Ich sehe das Problem eher darin, dass jeder einen individuellen Spiegel hat und sucht. Willst du 10 verschiedene Formen und Größen anbieten? Vielleicht findest du auch etwas, was man an einen vorhandenen Spiegel macht? Eine Displayfolie? Bin da nicht so tief im Thema, aber da sehe ich das größte Problem... Auf jeden Fall viel Erfolg und bleib dran!

namendreher
4. August 2016 9:39

Hey Sven,

Wow, eine tiefen-technische Idee :) fantastisch!
Ist Dein Plan, dass existierende Spiegel umgerüstet werden können? Die meisten Menschen haben ja im Bad den Spiegel als Tür eines Hängeschranks (oft inkl.) Beleuchtung. Da wird bestimmt nicht jeder begeisterte Fan Deines Produktes gleich den Schrank wechseln wollen aber womöglich ohne Problem die Tür tauschen, wenn die neue passt? Das ist natürlich viel mehr Aufwand bei der Herstellung und Lagerung, so viele Variationen vorzuhalten. Bestimmt nicht der ursprüngliche Plan oder hattest Du dafür schon Ideen?
Die Idee von
@andreasbenz mit den Kids finde ich gut, jedoch sehen sich die Kids fast nie im Spiegel. Alle unter 10 Jahren haben aufgrund mangelnder Körpergröße echte Nachteile. Kann man da was machen, wenn der Spiegel weiterhin über dem Waschbecken hängt?
Makeup Tutorials sind eine Idee, mit Interaktivität und Feedback würden sie den bei den Teens beliebten Youtubern Konkurrenz machen!
Grüße! Ines

sbartel
3. August 2016 13:34

Hallo,

zunächst danke für eure Kommentare und zahlreichen Ideen!

@andreasbenz:
Genau so etwas schwebt mir auch vor. Der Spiegel bietet je nach Nutzer der vor Ihm steht unterschiedliche Funktionen. Eine Kooperation mit Apps wie z.B. mrsq um genau das umzusetzen wäre vorstellbar.

@Dirk Ploss
Ich denke das geht in die Richtung mit dem Projekt was du nennst. Jedoch bietet mein angedachtes Produkt weitaus mehr Funktionalitäten und dahinter steckt auch ein Plattformgedanke, d.h. der Spiegel lääst sich je nach User, der vor ihm steht mit Apps individualisieren. Auch eine Sprachsteuerung soll integriert werden, über die man sich z.B. seine Lieblingspizza per Sprachbefehl bestellen kann bevor man in die Dusche geht. Ohne das Smartphone dazu in die Hand zu nehnem.

@palmstroem
Die Reduktion auf ein Thema will ich dem Nutzer überlassen. Schon alleine durch die Kommentare hier lässt sich absehen, welche individuellen Szenarien sich der User vorstellt bzw. vorstellen könnte. Dazu soll sich der Spiegel über eine App konfigurieren und individualisieren lassen. Natürlich in einem begrenzten und für den User sinnvollen Umfang. Zudem wird der Spiegel sich kontextabhängig verhalten, d.h. wenn es im Büro auch einen solchen Spiegel gibt, kann man diesen auch individualisieren. Jedoch eben nur in einem eingeschränkten bzw. verändertem Kontext.

@chiliconunity
Danke für das positive Feedback. Ich will aber nicht nur Technikfreaks begeistern, sondern das Ganze, auch wenn das was dahinter steckt durchaus komplex und voller Funktionen ist, die Interaktion so intuitiv wie möglich gestalten. Ich bin dabei einen Prototypen zu entwickeln um zumindest Dritten eine Idee zu geben, wo es hingehen kann. Jedoch bin ich auch kein Entwickler, d.h. ich werde mich nach Spezialisten umsehen müssen früher oder später. Das technische Know-How für das Konzept habe ich allerdings.

chiliconunity
2. August 2016 23:04

Hallo,

die Idee ist echt cool. Besonders wir als Technikfans würden uns direkt die Bäder vollhängen ;-)

Kannst Du sowas selbst konzipieren?

Hast Du schon gezielte Vorstellung hinsichtlich Projektionstechnologie, Betriebssystemen etc.?

LG,
die Chilis

palmstroem
2. August 2016 18:49

Hallo,

ich sehe die Chance dieser Idee in der Reduktion auf ein Thema. Keine Wetterinformationen oder Flugzeiten. Die habe ich ohnehin schon am Handy griffbereit. Aber alles was meine Gesundheit, Hygiene, Fittness und Style betrifft könnte im Badezimmerspiegel gebündelt sein. Beispielsweise könnte ich mit einer Zahnkamera regelmäßig meine Zähne scannen und dann im Spiegel im Detail betrachten. Oder ich könnte meine Muttermale kontrollieren und angezeigt bekommen, wo sich etwas möglicherweise Bösartiges entwickelt. Ich könnte verschiedene Hairstylings ausprobieren oder Erinnerungen und Motivationen für mein aktuelles Fitnesstraining bekommen. Über verschiedene Apps könnte ich meinen Spiegel meinen Bedürfnissen anpassen.

Viel Erfolg!

Dirk Ploss

2. August 2016 17:42

Meinst du so etwas? https://www.raspberrypi.org/blog/magic-mirror/ Das ist ein zwei Jahre altes Projekt aus der Maker-Szene, ziemlich cool!

BG DiP

andreasbenz
1. August 2016 15:42

Hi,

zunächst einmal gute Idee, hierbei würde ich gerade für Kleinkinder evtl. ein Video einblenden, dieses zeigt wie man sich die Zähne am effektivsten Putz, oder zum Beispiel für Teenies Tutorials für Make-Up Designs.

Man könnte hierbei auch die Zahnbürste als drahtloses Steuergerät benutzen, quasi um während dem Zähneputzen, Mails abzufragen oder Nachrichten zu durchstöbern!

Es wäre auch möglich hierbei eine Kamera mit einzubauen die dich direkt auf dem Bildschirm anzeigt, wenn du dich rasierst können hier z.B. verschiedene Bart Designs ausgewählt werden und quasi auf dein Gesicht aufgespielt werden, somit hast du den vorteil dass du genau weißt wie und wo du dich rassieren musst um den perfekten Look hinzubekommen.

Herzliche Grüße

Andreas Benz

24. July 2016 15:57

Ich finde die Idee sehr gut. Bitte informiere ich im rechtlichen Bereich (Datenschutz, Privatsphäre etc.)

Ich wünsche dir den allerbesten Erfolg.

Schau doch mal bei meiner Idee vorbei. Ich würde mich über dein Feedback sehr freuen. LG Birgit

sbartel
24. July 2016 15:51

Hallo,

@utefriesen: Danke für deinen Kommentar.

Es geht hierbei nicht darum einen PC zu ersetzen, mit dem man Mails schreiben kann oder bei Amazon surft etc. Das "smarte" im Spiegel hält sich im Hintergrund. Die "Ortstreue" macht in diesem Zusammenhang allerdings auch Sinn und ist so gewollt. Denn für die von dir beschriebenen Möglichkeiten bestehen am Markt bereits Substitute, die sich vor allem im Privatkundengeschäft etabliert haben.

Zum Thema ökologische Herstellung / Nutzunsdauer:
Der Spiegel selbst dient nur als Anzeigeinterface, deswegen ist es rein technologisch gesehen nicht notwendig, diesen nach 3-5 Jahren (wie bei PCs, Smartphones und Co.) zu ersetzen.

Ökologisch bedenklich ist unabhängig davon vieles, was heutzutage als ökologisch sinnvoll gilt (z.B. Elektroautos). Mir geht es auch nicht darum, bestehende Spiegel zu ersetzen. Meine Zielgruppe sind vor allem solche Personen, die sich z.B. eine neue Wohnung einrichten (z.B. bei Kauf / Umzug).

Ich strebe bei der Idee eine möglichst langfristige Garantie an (min. 5 Jahre).

24. July 2016 13:32

Hallo,
das Problem, wenn man Möbelstücke als Displays benutzt sehe ich in ihrer "Ortstreue".

Wenn ich nicht ein besonders luxuriöses Bad habe, dann will ich eigentlich nicht stundenlang im Bad stehen und meine Mail beantworten oder etwas arbeiten. Das heißt, der Spiegel würde meinen Computer oder mein Telefon nicht ersetzen, sondern wäre ein weiteres Gerät, das Energie im Betrieb und Ressourcen bei der Herstellung verbraucht, etwa Platin oder Kobald, und das im Gegensatz zu einem guten Spiegel herkömmlicher Art veraltet.

Spiegel muss man selten ersetzen, es sei denn, sie zerbrechen oder werden Blind, aber man vererbt sie ja in der regel weiter. Mein Badspiegel stammt von meinen Eltern. Einen digitalen Spiegel muss man spätestens nach zwanzig oder dreißig Jahren, wahrscheinlich aber schon früher, ersetzen, weil er dann technisch veraltet ist. Ökologisch halte ich das für bedenklich.

Ich denke, bevor man so einen Spiegel auf den Markt bringt, wäre es vielleicht sinnvoll zu überlegen, wie man ihn herstellen kann ohne neue Rohstoffe verwenden zu müssen, zumindest keine deren Produktion umweltschädlich ist, und wie man garantieren kann, dass er nicht nach wenigen Jahren wieder im Elektroschrott landet.

Hast du da ein Konzept?

Liebe Grüße!
Ute

sbartel
23. July 2016 15:33

Hallo,

zunächst einmal danke für euer Feedback!

Es soll zunächst einmal ein Spiegel sein, weil ich gerne einen herkömmlichen Möbelgegenstand digitalisieren möchte. Es soll also ein Spiegel sein, der sich auch bei aktivierter Anzeige als solcher, herkömmlicher Möbelgegenstand verwenden lässt. Ein gewöhnlicher Bildschirm wäre nichts anderes als eine Art Tablet, was man an die Wand hängt. Ich entnehme euren Kommentare jedoch, dass ich das noch klarer abgrenzen sollte.

@heikohinz: Eine Gesichtserkennung ist zunächst nicht geplant.

heikohinz
23. July 2016 13:30

Hi,

die Idee, einen gewöhnlichen Haushaltsgegenstand mit "Intelligenz" zu versehen finde ich gut. Aber auch meine Frage: Warum ausgerechnet einen Spiegel? Ich könnte mir alternativ z.B. gut einen digitalen Bilderrahmen vorstellen, der im Passivmodus schöne Bilder, Uhrzeit und/oder Wetterdaten anzeigt.

Vermarktungstechnisch könntest Du bei einem Spiegel allerdings gut die Gebrüder Grimm zu Hilfe holen, nach dem Motto: "Spieglein, Spieglein an der Wand ..."

Technisch gesehen ist wohl der Aspekt der Gesichtserkennung am schwierigsten, aber vielleicht auch gar nicht so unbedingt notwendig, zumindest in Deinem geschilderten Szenario. Ich erkenne mich ja früh im Spiegel selbst kaum ;-)

23. July 2016 10:39

Hallole,

dein Konzept klingt interessant, aber was ich mich frage ist, warum es ein Spiegel sein soll, der da Informationen anzeigt. Ist es wirklich ein Zeitgewinn, wenn man sich morgens nur die Haare kämmen will und schon die Abfahrtszeiten der U-Bahn, das Wetter und die neusten Nachrichten angezeigt bekommt? Für mich klingt die Idee eher schrecklich und wie das Ende morgendlicher Gemütlichkeit.

Ich könnte mir eher vorstellen ein Display versteckt im Kleiderschrank zu haben, das die Wettervorhersage anzeigt. Den mache ich danach wieder zu, wenn ich mich zwischen Woll- und Baumwollsocken entscheiden habe und kann ihn vergessen.

Oder ausziehbar über dem Herd, damit ich beim Kochen Rezepte anzeigen lassen kann, das würde mich auch nicht so stören wie ein Spiegel mit Display.

Ein Spiegel scheint mir dagegen optisch fast so aufdringlich wie ein Fernsehgerät.

Vielleicht bin ich da auch nicht repräsentativ. Ich würde mir auch nie einen Fernseher ins Wohn- oder Schlafzimmer stellen, weil ich morgens und abends an sich gerne meine Ruhe habe.

Mich würde interessieren: Warum ausgerechnet ein Spiegel...

Liebe Grüße!
Ute