Kommentare

1. October 2017 9:17

@Simone: Sprache in Text umzuwandeln und daran so lange zu laborieren, bis es perfekt sitzt, wäre in der Tat sehr aufwendig. Es ist eine Frage der Strategie. Will sagen: Ich setze auf einen anderen Weg. Den möchte ich hier jedoch nicht verraten.
Lieben Gruß, Susanne

1. October 2017 9:13

Liebe Katrin,
ich freu mich, dass Peacemaker alles bietet, was du dir von einem Messenger wünscht. Das sollen möglichst viele User sagen können, dann passt es.
By the way - ich liebe unsere technischen Errungenschaften. Umso mehr, wenn wir sie nicht gegen uns richten. Die Zukunft steht jeden Tag vor der Haustür und ich mag es, immer mal wieder einen Blick in die Ferne schweifen zu lassen :)
Lieben Gruß, Susanne

30. September 2017 17:22

Jo, da sagst du was. Dieses besondere Feature ist nicht einfach zu knacken, da sind einige dran. Glücklicherweise sind Größe, Geld und Macht noch nie dauerhafte Garanten dafür gewesen, der erste zu sein. Ein bisschen Glück mag dazu gehören. Und manchmal auch, den Fokus nicht nur auf die Erfindung selbst zu legen, sondern die richtige Idee für den besten Weg zu haben :)

30. September 2017 15:49

Ich halte grade die Hightechvariante für einen unumgänglichen Erfolgs-Baustein. Und ohne wär es auch nicht das Peacemaker-Konzept, sondern ein anderes.
Möglicherweise unterschätzt du den Nutzen von Sprach- zu Lesenachrichten in einem. Immer mehr User nutzen die komfortablen Sprachnachrichten. Für die Empfänger ist das entsprechend immer öfter ein kleines Problem, weil sie grade irgendwo sind, wo sie keine Nachrichten abhören können. Und das macht einen User wahnsinnig ;)
Ausserdem muss man sich fragen (bzw. wir haben es getan), warum überhaupt noch so viele User Textnachrichten schreiben, wenn Sprachnachrichten so viel komfortabler sind. Ganz einfach: Man möchte die Dialoge gerne jederzeit lesen können. Der User hängt irgendwie an diesen Nachrichten, egal ob er sie wirklich nochmal liest oder nicht.
Ich persönlich würde auf kein einizges Feature verzichten wollen. Und wie gesagt - ich bin überzeugt davon, dass Einschränkungen in der Technik einen Messenger sehr viele User kosten würde. Das muss man sich leisten können.

30. September 2017 14:45

@ Simone: Das ist natürlich passiert. Die 150tsd€ sind nicht ausgedacht, sondern kalkuliert.
Ich halte eine abgespeckte Version wie gesagt nicht für den richtigen Weg. Egal, welches Feature man streicht- das 'bisschen' Kosten, die man sparen würde, würde überproportional stark die Chancen minimieren.
Das Peacemaker-Konzept ist bewusst darauf ausgerichtet, mehr Möglichkeiten und technische Features zu bieten (z.B. dass Sprachnachrichten automatisch in Textnachrichten umgewandelt werden, so dass Sender und Empfänger wenn sie es wünschen Nachrichten hören und lesen können).

Mich würde trotzdem interessieren, auf welche Features eines Messengers du als User oder als Anbieter verzichten würdest und gleichzeitig davon ausgehst, dass sich das nicht schädlich auf den Userzulauf auswirkt. Was der User mit WhatsApp & Co machen kann, ist ja übersichtlich, deshalb ganz entspannt und unkompliziert die Frage an dich - du nutzt ja sicher einen Messenger: Worauf würdest du, Simone, verzichten und trotz des fehlenden Features wechseln?

30. September 2017 11:41

Das ist auf jeden Fall einen Gedanken wert. Man kommt aber zwangsläufig nicht drum herum, sich zu fragen, wo man denn abspeckt. Kannst du konkretisieren, worauf du als User verzichten würdest?

30. September 2017 11:13

Salut Simone,
das würd ich so nicht unterschreiben. Messenger sind heute in der Anwendung übersichtlich, man weiß sehr genau, welche Funktionen wie gut genutzt werden, darauf würde ich nicht verzichten wollen. Ich schätze Minimalismus, aber ich glaube, dass er hier den Start sehr erschweren und dem Erfolg im Weg stehen würde. Mir fällt kein gängiges Feature ein, auf welches ich als User verzichten wollte. Textnachrichten, Bilder senden, Sprachnachrichten, Telefonieren über den Messenger, Videocall, Gruppenchats, ...? Hast du ein Beispiel?
Lieben Gruß
Susanne

30. September 2017 9:33

Lieber Gerson,
das mag man gar nicht glauben, aber die Entwicklung der App auf dem Niveau kostet ungefähr 150.000€. Dazu gibt es im Moment Verhandlungen mit drei potentiellen Firmen, die diese Herausforderung wuppen können. Interesse von Investoren gibt es auch, aber das sind noch ungelegte Eier.
Peacemaker unterscheidet sich von allen anderen Messengern durch den CSR-Charakter. Es gibt aktuell noch wenig vergleichbare Konzepte, die so starke Multiplikatoren für social business sind.
Gegenüber den anderen Messengern haben Peacemaker- und Marketing-Konzept innovative und wesentliche Alleinstellungsmerkmale.
Am Tagesende gilt sowieso: Nichts währt ewig. Das gilt heute für jede bestehende Firma mehr denn je, egal wie groß sie ist und wie unvorstellbar der Wandel sein mag. Der Raum für Überraschungen und für Neues wird immer größer. Das ist doch herrlich :)
Salut, Susanne

24. September 2017 9:00

Grüß dich Simone,

übergeordnet geht es um social Business, CSR (Corporate Social Responsibility = Unternehmerische Sozialverantwortung) und Gemeinnützigkeit.

Jeder kann Projekte für den Peacefond und das Voting vorschlagen. Entsprechend werden die Projekte, die am Voting und damit am Peacefond teilhaben, ganz vielfältiger Natur sein. So vielfältig wie die Projekte sind, so vielfältig sind die Anforderungen und Kriterien. Oberstes Kriterium ist, dass sie gut sind für die Menschen, also in keinster Weise ausbeuterisch, um es mal so plakativ zu sagen.

Formale Gemeinnützigkeit der zu gründenden Gesellschaft zu dem jeweiligen Projekt ist sicher ein gutes Kriterium. Aber es ist nicht zwangsläufig. Die Firma, mit der ein Projekt/Produkt aufgebaut wird, z.B. eine innovative Technik wie eine neuartige Hightech-Gehhilfe für Behinderte etc., kann auch eine konventionelle GmbH sein. Dann wird entscheidend für die Teilnahme am Peacefond sein, wie der verbindliche Gesellschaftsvertrag lautet, denn auch mit einer konventionellen GmbH kann man sich im Gesellschaftsvertrag sehr wohl gegenüber der Gemeinschaft verpflichten.

Jedes Projekt wird von Profis unter die Lupe genommen und die Parameter, Risiken und Chancen werden den User übersichtlich und anschaulich dargestellt. Und dann ist ganz entscheidend genau das: Die Community entscheidet mit.

Die konkreten Kriterien zu erarbeiten, das ist eine ziemliche Aufgabe und einer der nächsten Schritte. Aber ein Hexenwerk ist es nicht. So gibt es schon diverse Papiere und Entwürfe dazu. Ein Beispiel ist Transparenz als Schlüsselwort - zu Transparenz gegenüber Peacemaker und damit gegenüber der Community müssen sich alle teilnehmenden Projekte verpflichten. Das wäre so ein Kriterium. Ohne diese Verpflichtung keine Teilnahme.

Ich hoffe, ich konnte deine Frage beantworten. Bitte hak gerne nach, wenn doch noch etwas unklar ist.

Liebe Grüße
Susanne

23. September 2017 12:52

Liebe Carina,

dank dir für die lobenden Worte.

Im Grunde ist es ganz simpel: Peacemaker ist erstmal ein "ganz normaler" Messenger, der mindestens alle Funktionen hat, die man kennt und braucht. Und größtmöglich sicher soll er sein, klar.

Und Spaß machen soll der Messenger. Die Möglichkeit, sich an oder mit innovativen Projekten zu beteiligen, das findet über die PM-App Projektgruppen statt. Ähnlich wie bei WhatsApp, nur dass bei PM zusätzlich alle Projekte als Gruppe angelegt sind. PeacemakerUser können ihren gewünschten Projektgruppen anonym beitreten und sich so über die Projekte auf dem Laufenden halten.
Dazu gibt es eine Internetseite, auf die man auch aus der App heraus klicken kann. Auf der Website werden die Projekte den Usern ausführlich vorgestellt. So ähnlich wie im Intranet. Nicht-User können sich nur allgemeine Infos zu den Projekten anschauen und keine Funktionen nutzen, wie Votings etc.

Finanzierung / Investoren: Ja, eine Finanzierung über kleinere Privatinvestoren ist möglich. Das ist eine von drei Möglichkeiten. Schau mal hier, bitte etwas runterscrollen zum Punkt Finanzierug https://peacemaker1.jimdo.com/new-is/

Anzahl Anfragen: Es pendelt grade zur dreistelligen Zahl, also noch keine Besucherstürme. Was daran liegt, dass Peacemaker noch fast gar nicht beworben wird. Wenn keiner PM kennt, kann sich auch niemand dafür eintragen. Das soll sich natürlich planmäßig ändern. Kommt Zeit, kommt Peacemaker :) Jedes Weitersagen und Teilen hilft.

Salut, Susanne

19. September 2017 9:08

Liebe Katrin,
da sprichst du traurig wahres an. Die Begehrlichkeit nach Geld hat noch so manche gute Idee und aufrichtigen Ansatz gekillt. Dieses Phänomen ist ein riesen Problem, dem wir uns als Gesellschaft stellen sollten, und zwar dringend. Dafür habe ich vor über einem Jahr das Label https://www.impact-one.de/ gegründet. Es gibt überall immer mehr Menschen, die sich dieser Thematik annehmen, aber es sind halt noch zu wenige. Jeder spürt zwar, dass etwas Grundlegendes so ganz und gar nicht in Ordnung ist, aber weil man sich machtlos fühlt, nimmt man es hin und schwimmt so mit.
Leider sind weder NGOs noch Kontrollen eine nachhaltige Lösung. Aktuell können sie uns 'nur' helfen, die Gierprobleme nicht komplett entarten zu lassen. Wenn das überhaupt aufzuhalten ist.
Was wir brauchen, sind erfahrbare Werte, die über Theorie und "Du musst" hinausgehen. Mensch 2.0, eine Mammutaufgabe. Seufz...
Salut,
Susanne

Es ist ein Irrtum zu glauben, die Reichen seien eine Elite.
Es ist ein Irrtum zu glauben, die Armen wären die Guten, wenn sie wohlhabend wären.
Es ist kein Irrtum, dass Arm und Reich niemals zu einem nachhaltigen Höhenflug aufsteigen, aber immer zusammen untergehen.

18. September 2017 10:44

Liebe Katrin,
dank dir für dein Feedback und deine guten Fragen. Im Grunde handelt es sich um eine unkonventionelle und einfache Idee.

1. Zunächst sammeln wir Interessenten, nehmen wir als Beispiel 1 Million Peacmaker-Interessierte. Das bedeutet, dass Investoren 1 Million € für innovative Projekte zur Verfügung stellen und
2. die App entwickelt wird.
3. Zeitgleich können alle App-Interessenten eigene oder fremde Konzepte oder Ausbau-Projekte vorschlagen. Die 10 besten kommen in den Peacefond und werden dort für das eigentliche Voting vorgestellt, sehr übersichtlich und inklusive Kapitalbedarf.
4. Alle, die mittlerweile in die Peacemakerliste eingetragen sind, voten nun für die Konzepte. Jeder hat eine Stimme, die er einmal vergeben kann.
5. Jedes Projekt erhält an Euros exakt den Anteil seiner Stimmen. Warum?

Zuviel des Guten gibt es nicht, oder: Jeder Euro ist hilfreich, denn es werden persé nur Konzepte für den Peacefond zugelassen, die die Unternehmer auf jeden Fall auf- oder ausbauen wollen.
Vielleicht bekommt dann ein kleines Projekt, das nur einen Erstkapitalbedarf von 50.000€ angegeben hat, 150.000 Votes und damit ebensoviele Euros aus dem Peacefond. Dann sind eben drei Jahre Aufbauarbeit sichergestellt anstatt nur eines, oder man kann gleich eine Nummer grösser starten, das ist doch prima.
Andersherum kann es sein, dass ein grosses und teures Projekt vielleicht nur 1000 Votes und Euros bekommt. Haben oder nicht haben.

So entscheidet die Community über den Peacefond.

Alle Unternehmer haben sich mit ihren Konzepten vor der Teilnahme u.a. zu Transparenz verpflichtet. Das heißt konkret, dass sie ihren Einsatz und die Entwicklung des Projektes offenlegen müssen, so dass die Peacemaker-User den aktuellen Stand jederzeit nachverfolgen können.

Diesen Kreislauf kann man unter Berücksichtigung von zwei, drei einfachen Parametern beliebig oft wiederholen.
Für die Realisierung ist Weitersagen und Interessenten sammeln das A und O :)

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScdqk4FjHyjQ6051hlk-fUk1onfQ2SuED9KlsvrsAIotRzzSA/viewform

Salut, Susanne

6. September 2017 9:25

Super Tipp, ich danke dir. Hab's mir grad angeschaut und werde die kurzfristig kontaktieren. Wer weiß, was kommt. Ich halte dich gerne auf dem Laufenden. Kontakt über uniqorn-shop.de ? Bei LinkedIn, Xing & Co. bin ich nicht, das frisst immer soviel Zeit für (aktuell) wenig Benefit.

4. September 2017 8:10

Perfekt! Danke auch nochmal für den Hinweis zum Datenschutz. Diesbzgl. möchte ich etwas wichtiges nachtragen:

Bei Peacemaker ist nicht der Kunde transparent, sondern das Unternehmen.

1. September 2017 8:35

Hoch, sehr hoch. Ein Messenger ist keine öffentliche Plattform, wie facebook z.B. und darf deshalb auch kein Abhörraum sein, sondern ist absolute Privatsphäre, so wie ein Raum zuhause, in dem man sich auch ungestört unterhalten können muss.
Lieber Oliver, dank dir für den Hinweis. Ich merke, dass ich ein paar Sachen vergessen habe zu erwähnen, weil sie so selbstverständlich für mich sind.
Salut, Susanne

31. August 2017 20:16

Korrekt, Mißbrauch von Geldern ist immer eine Herausforderung. Insbesondere je größer und undurchsichtiger eine Organisation ist. Aber mit deiner Anregung bist du zum einen schon sehr weit in der Zukunft. Auslandsprojekte sind möglich, aber sicherlich würden wir in Deutschland beginnen und mit übersichtlichen Projekten.
Ausserdem ist bei Peacemaker absolute Transparenz ein Schlüsselwort. Einblick für alle in Aktivitäten und alle Zahlen, online, aktuell und übersichtlich. Das gilt für Peacemaker ebenso wie für die Projekte, die von Peacemaker gefördert werden. Das finde ich richtig und fair, und so lernen Menschen Wirtschaft.

Zudem bin ich - übrigens aus guter Erfahrung - überzeugt davon, dass die Mechanismen und Möglichkeiten, Wirtschaftsbetrug zu unterbinden, nicht ansatzweise so kompliziert oder schwierig sind, wie man das manchmal glauben möchte (oder soll). Es mangelt nämlich keineswegs an wirkungsvollen Strategien. Konsquent umgesetzt und gepaart mit Integrität und Transparenz - man wundert sich, wie herrlich gering so ein Risiko werden kann.

30. August 2017 16:35

Lieber Thomas,
ich werd die Gruppenanregung mit aufnehmen, merci.
Im Grunde seh ich das ganz entspannt. Es ist ja keine entweder/oder-Entscheidung - niemand muss WhatsApp löschen, wenn er Peacemaker installiert hat. Aber natürlich wird es schnuckelige Anregungen geben, Peacemaker auch zu NUTZEN. Zum Beispiel mit einem eigens dafür eingebauten Stille-Post-Spiel, an dem man über den Messenger teilnehmen kann. Lass dich überraschen :)

Liebe Simone, ich stimme dir voll und ganz zu. Du strahlst einen erfrischenden Unternehmergeist aus, vielleicht sollten wir mal telefonieren, wenn die Idee wächst. Freu mich, dass du dich auf die Einladungsliste zur App gesetzt hast.
Salut, Susanne

30. August 2017 14:39

Unbedingt - Einladungen an Kontakte zu versenden wird definitiv ein Feature sein.

1,7 Mrd. User - herrlich, dass es jemanden gibt, der noch optimistischer ist als ich :) Aber genau so, wie du es beschreibst, ist es. Mit der Peacemaker-App hat gegenüber dem Hauptkonkurrenten WhatsApp niemand einen Nachteil, sondern alle haben Vorteile. Ob das viele Menschen genauso sehen, wissen wir, wenn sich viele auf die Einladungsliste für die kostenlose App setzen lassen.

Unten auf unserer Seite peacemaker1.jimdo.com

Gerne weitersagen, denn das ist der einfachste, aber wichtigste Schritt, und die Voraussetzung, um Peacemaker zum Leben zu erwecken.

Ja, Interesse von Investoren gibt es schon, aber das ist heute noch nicht relevant. Zumal es ja wirklich sein kann, dass die Peacemaker-Crowd sich über das erste Voting dafür entscheidet, die App ohne Investoren auf die Beine zu stellen. So etwas wundervolles mit einem Invest von 1-3€ pro Person auf die Beine zu stellen, das ist doch hammer, oder?!

29. August 2017 16:34

Liebe Simone,

danke für das Feedback und die guten Anregungen.

Technische Performance: Korrekt, die muss absolut einwandfrei sein. Die App wird von Profis entwickelt werden, die sich mit den Anforderungen und dem Volumen auskennen.
Voraussichtlich wird die Verbreitung über Einladungen erfolgen, mal schaun, was technisch so möglich ist.

Finanzierung: Das ist der Clou. Normalerweise hat man eine App, macht sie (bestenfalls) erfolgreich und verkauft sie dann für viel Geld, siehe WhatsApp. Andersherum: Wenn sich 1 Million Interessenten auf die Einladungsliste für Peacemaker setzen lassen und später wirklich 1 Mio User die kostenlose App downloaden, bedeutet das für den Peacefond und damit für die Investoren 1 Million €. Das klingt viel, ist es aber nicht. Wäre die App mit 1 Million Usern bereits erfolgreich und Investoren würden sich heute einkaufen wollen, würden sie für 1 Mio € sicher keine Beteiligung bekommen. Günstiger als diese Variante kann es also für Investoren gar nicht werden.

Alternativ könnte man auf klassische Investoren verzichten und das ganze ausschließlich mit Usern aufbauen, über Crowdfunding und indem die App pro User 1€ pro Jahr kostet. Dann wär man komplett frei von Investoren und Peacemaker wär zu 100% ein Gemeinschaftsprojekt.
Wenn es genug Interessenten gibt, könnte das das erste Voting sein: Mit oder ohne Investoren?

Werbung: Umsatz um jeden Preis ist nicht alles. Diese Idee lebt von einem innovativen und visionären Wirtschaftsansatz. Wenn die Idee ankommt und der Messenger genutzt wird - muss man dann wirklich noch Werbung auf Peacemaker platzieren? Mich nervt so viel Werbung häufig und ich empfinde das oft als gewerbliches Stalking.
Andersherum kann ich es mir sehr wohl vorstellen: Und zwar dass Unternehmen Werbung für Peacemaker machen bzw. mit Peacemaker machen dürfen. Wenn es Kooperationen gibt und die Crowd für ein Produkt oder ein Projekt eines Unternehmens gevotet hat, warum nicht.

Salut,
Susanne

Kommentar zu der Idee: #createyourheaven
16. September 2016 6:49

Herrlich! Eure Himmel sind zweifelsohne viiieeel schöner als die häßlichen Strandmuscheln z.b..
Und ihr bietet nicht nur ein echt schönes Produkt an, sondern auch Atmosphäre, Mut und Philosophie. Und deine Punkte unter "Ich suche" in deinem Profil: Ohne Worte!! Treffer!

Und eure Story find ich berührend und freut mich richtig. Ihr habt offensichtlich aufgrund der Umstände euren ganz persönlichen Zeitsprung gemacht. Das ist mega, oder?! Es zeigt auch: Den Job zu verlieren kann ein Geschenk sein. Den Job nicht zu verlieren, kann die größere Belastung sein.

Ich wünsche vielen Menschen, dass sie den Mut haben, nicht auf Geschenke zu warten, die oft ja auch gar nicht als solche empfunden oder erkannt werden, sondern eigene Schritte zu wagen. Was kommt denn, wenn man wartet, Tag für Tag, Jahr für Jahr? Das Leben und man selbst - das ist doch eine Alliance! Leben und Braut, Leben und Bräutigam. Aber was ist das für eine Ehe, wenn der eine auf den anderen immer nur wartet, wenn sich der eine immer nur zurückhält und aufspart und das Leben ohne einen stattfindet?
Neugierig sein, etwas wagen, Mut zu haben - man muss es ausprobieren um zu erleben, dass es viel weniger zu verlieren gibt als man denkt und unermeßlich viel mehr zu gewinnen, als man sich vorstellen kann.
Wenn der Schritt einfach wäre, bräuchte es keinen Mut. Mut in diesem Kontext bedeutet, unkonventionell zu sein, sich zu überwinden, und nicht zu wissen was kommt. Und es kommt etwas! Und dann weiß man es :)

Ich danke dir und euch für euer Projekt und diese Inspirationen.

Lieben Gruß
Susanne

16. September 2016 5:56

PS: Ich habe übrigens selbst zwei Jahre gebraucht, um meine eigene Idee in der Tiefe und Größe zu verstehen.... seufz. Deshalb weiß ich auch, das es nicht wirklich am Konzept liegt, denn das ist beinah einfach. Und der grundsätzliche Aufbau, die Struktur - das ist erprobt und bewiesen. Ich glaube, was es so schwer macht, ist die immense innere Blockade zur Neuverteilung. Geld tatsächlich neu verteilen? Die Kontrolle über das Geld zurückgewinnen?? Uuaaaghh
...

16. September 2016 5:52

Dickes Danke für dieses schöne Kompliment!! Freu :)
Und bitte auf keinen Fall einpacken - dann müssten wir ja auf deine erfrischende und inspirierende Art zu schreiben verzichten :)

Kommentar zu der Idee: Mach's Dir einfach selbst [beauty]
12. September 2016 20:02

PS: Der Website-Link in deiner Beschreibung geht nicht mehr zu deiner Website, sondern wieder zur Beschreibung des Projektes bei Gründen Live :)

Kommentar zu der Idee: FoodLoupe
12. September 2016 19:58

Die Links in den Kommentaren funktionieren in den Benachrichtigungs-eMails, die man bekommt :)

Kommentar zu der Idee: drinkforpeace
11. September 2016 19:20

Meine spontane Empfindung? Was für eine coole Idee! Ihr greift damit genau dort an, wo es bei aller gewünschten (aber meist nicht mehr vorhandenen) Sachlichkeit brodelt: Bei den Emotionen. Und was ich auch richtig klasse und deshalb auch alles andere als unwichtig finde: Ihr wendet euch an die Menschen/Kulturen, die genau das Problem des Zerstrittenseins haben, aber das Zerstrittensein selbst bzw. die Gründe dafür werden bei eurem Projekt nicht zum hundersten Mal in die Mangel genommen. Ihr fokussiert euch also nicht auf Gründe des Getrenntseins, sondern auf die Ebene der Gemeinsamkeit. Mit einem Thema, das mit Krieg nichts zu tun hat. Genial!
Aber auch echt ne Aufgabe, halleluja!
Mit Bier anzufangen, find ich auch gut. Bier hat eine sehr lange Tradition, Gespräche und Geschäfte bei einem guten Bier zu führen ebenfalls, es ist auf der ganzen Welt bekannt, begehrt und braubar, und ich kann es schon richtig nachempfinden, wie es sich anfühlen wird, wenn gemeinsam solch ein neues Produkt hergestellt wurde, es mit Namen versehen und bestenfalls auch der Vertrieb gemeinsam organisiert wird - das dürfte alle Beteiligten doch ziemlich mit Stolz erfüllen.
Bleibt zu hoffen, dass die Gepräche bei einem guten gemeinsamen Bier oder Wein nicht umkippen.... Ihr sollte das Konzept vielleicht nicht auf Alkohol beschränken, zumal wir eh schon so unglaublich viel Alkoholabhängige haben. Und Kriegs- und Nachkriegsgebeutelte sind in gewisser Hinsicht besonders empfindsam, da Alkohol immer auch der Energydrink für negative Gefühle ist. Deshalb sollte ihr vlt. Ideen und Anregungen für einen achtsamereren Umgang mit Alkohol impetto haben.
Und was Muslime und andere Kulturen/Zugehörigkeiten mit der offiziellen Plakette "ohne Alkohol" angeht - leider trügt der Schein sehr oft, denn kollektives Keller- und Heimlichtrinken ist weit verbreitet. Leider. Aber das ist eine andere Geschichte.
Aber wenn euer Konzept funktioniert, werden andere Produkte persé dazu kommen, Wein vielleicht oder andere kulturspezifische Getränke. Denn irgendwas wird überall getrunken, und überall wird irgendein Getränk auch mit Geselligkeit verbunden. Kaffee, Tee, ...
Rein start-up-technisch wird das keine leichte Umsetzung. Aber es hat echt Charakter! Wie wär es mit einer Brauerei als Kooperationspartner? Wenn sich von den Größeren einer daran traut, kann das eine mega PR sein. Aber wegen der Risiko-PR ist da wahrscheinlich keine Brauerei mutig genug für.
Anyway - ich bin sehr gespannt auf eure Entwicklung und die Crowfundingkampagne. Habt ihr einen Verteiler /Newsletter? Bitte nehmt mich mit auf mission@funderbird.de
Good luck!!
Susanne

11. September 2016 18:32

Das hast du absolut auf den Punkt gebracht: Den Menschen in den Mittelpunkt rücken und nicht den Profit. Verrückte Idee, oder?!

Ich hoffe sehr, es zu be- und erleben, dass viel mehr Menschen verstehen und erkennen, dass auf diesem Wege unschlagbar und unvorstellbar viel mehr Profit möglich ist. Es ist wie mit Zellen: Vermehrung durch Teilen :) Peace on top.
Merci auf jeden Fall für dein Feedback und deine positive Stimme! Ich schau mir drinkforpeace gleich mal an. Eigentlich wollte ich ja in alle Projekte mal eintauchen, aber die Alltagsaufgaben wollten sich irgendwie nicht hinten anstellen und warten... Aber nun ist dein Projekt dran. Bis gleich.

Kommentar zu der Idee: bei-mir-um-die-ecke.de
4. September 2016 16:59

Jo, es wird gut werden. Dann will ich euch mal nicht länger aufhalten, damit ich auch zu Weihnachten Geschenke bei euch kaufen kann.
So long
Susanne

Kommentar zu der Idee: bei-mir-um-die-ecke.de
4. September 2016 12:54

Ok, die Wette gilt. Auch wenn wir keine Wette haben ;) Aber Gewinn im ersten Jahr? Das glaub ich nicht. Klar, ich kann mich täuschen, aber das wäre das erste mal und ist deshalb unwahrscheinlich. Um Mißverständnissen vorzubeugen: Wenn ich mich da täusche, freu ich mich richtig!! Und bin natürlich noch neugieriger als jetzt schon. Der Grund aber, warum ich euch diese Einschätzung schreibe, ist folgender: Da ich glaube, dass ihr entweder Einnahmen zu hoch und/oder Aufwendungen zu niedrig kalkuliert habt, oder sogar einzelne Punkte gar nicht berücksichtigt habt, lauft ihr Gefahr, dass euch der finanzielle Atem ausgeht. Wenn ihr genug Kapital habt und euch das leisten könnt: Pas de problème! Ein Problem wird es aber dann, wenn ihr Fremdkapital braucht. Und das ist in einer Notsituation schwerer und teurer zu bekommen. Und ganz ärgerlich wär, wenn ihr sogar aufgeben müsstet oder von der Konkurrenz überholt werdet.
Aber - wie schon gesagt - vielleicht gehört ihr zu den ganz wenigen Exoten, bei denen es anders läuft.
Welche Gesellschaftsform strebt ihr an bzw. behaltet ihr die GbR oder wollt ihr umwandeln in eine GmbH?

Kommentar zu der Idee: bei-mir-um-die-ecke.de
3. September 2016 15:58

sehr gerne :)

Käuferanalyse: Ich war überrascht, über "...25-39 Jahre, eher männlich..." und "...49-64 Jahre, weiblich und männlich...". Und was heißt "eher"? Ich hätte in diesem Produktsegment auch gedacht, dass es hauptsächlich Frauen sind zwischen 30/35-60/65. Wie lief die Analyse? Umfrage? Wieviele Personen, welche Altersgruppen, Geschlecht, wieviele/welche Fragen wurden gestellt und wo etc. pp

Jahresplanung: Gewinn nach 1 Jahr ist nicht unmöglich, halte ich aber hier für eine sehr hohe Meßlatte. Glaub nicht, dass das zu schaffen ist. Mein Angebot als Unternehmensberaterin: Eine vertrauliche (sind sie eh immer) Controlling-Beratung for free, also pro bono, gültig bis Ende diesen Jahres :)

Hoffe, ihr habt meinen Zeithinweis nicht falsch verstanden - es war nur ein kleine Anmerkung zu eurem (willkommenem) Kommentar zu meinem funderbird Projekt ;)

Salut, Susanne

Kommentar zu der Idee: bei-mir-um-die-ecke.de
3. September 2016 11:27

Klasse Konzept! Mir läuft das Wasser im Mund zusammen und ich freu mich richtig drauf, was bestellen zu können.

Hier meine Einschätzung zu Punkten aus dem Konzept und den Kommentaren:
- Gut ist das Konzept auch deshalb, weil mit der Bündelung das Erfolgspotential von kleinen Anbietern erhöht wird und so immer mehr kleine Anbieter eine gute Chance auf dem Markt bekommen. Gut für den Verbraucher.
- Sehr gut auch, weil es ein Teil-Konzept gegen die wachsenden Lebensmittelbeschränkungen sein könnte. Stichwort: Konzernpatente auf Tomaten & Co oder dass nur noch ganz bestimmte Kartoffeln u.a. angebaut und verkauft werden sollen dürfen, theoretisch zum Schutz der Verbraucher. Also Monopole für Konzerne auf (Grund-)Nahrung. Gruseligst!! Vielleicht kann man grade mit solch einem Konzept dagegen halten.
- Logistik: Da sehe ich in der heutigen Zeit keine wirklichen Probleme, da die Bündelung ein erprobtes und funktionierendes Procedere ist. Ich habe mal eine Firma mit aufgebaut, da haben wir nach vier Monaten 1.000 Fremdartikel am Tag verkauft und versendet. Mit einer guten Organisation geht das hervorragend.
- Ich begeisterter hellofresh-Kunde und die haben ein ziemlich gutes Gutscheinsystem zur Neu-Kundengewinnung. Kennt ihr das?
- hellofresh und IceGuerilla sind auch sehr gute Beispiele, wie man die Herausforderung der Logistik bei leicht verderblichen Produkten meistert. SVersand geht also sogar mit Fleisch und Eis :)
- Transparenz: Bei diesem Konzept fände ich Zusmmensetzung und Herstellung sehr wichtig. Manufaktur klingt immer nach Qualität und Engagement, und oft ist es das auch. Aber oft eben auch nicht. Und je größer ein Konzept wird desto größer wird auch die Wahrscheinlichkeit von „Schummlern“. Wie wär es mit einer Kooperation mit FoodLoupe?
- Eure KäuferAnalyse würde mich interessieren, gebt ihr dazu nähere Infos raus?
- Die Controllerin in mir, die Excel liebt würde, würde sich auch für den Forecast für die nächsten 2-3 Jahre sehr interessieren, aber das bleibt wohl geheim, oder? :):)

Zeit, die ich diesem Konzept gewidmet habe? 10:40 bis 11.27 Uhr = 47 Minuten ;)

3. September 2016 10:31

PS: Eine weitere Schwierigkeit gibt es noch - ich müsste das Konzept eigentlich zweimal schreiben. 1x für Unternehmer und 1x für Nicht-Unternehmer, denn Verständnis und Betrachtungsweise sind doch sehr unterschiedlich.

3. September 2016 10:28

Ja, die Länge eines Konzeptes - ein alter Kritikpunkt, nicht nur bei meinem Konzept. seufz

Ich habe darüber nachgedacht und ich habe es versucht. Ergebnis: Ich habe es umgeschrieben, aber nicht gekürzt, und bewußt nicht radikal. Denn radikal wird sich allerhöchstens unser Leben ändern. Und das wird sehr schmerzhaft sein, wenn wir nicht bald umdenken. Und um umzudenken, muss man sich grade für grundlegende Gedanken Zeit nehmen, ernsthafte Zeit.
Ich habe sehr viele Konzepte gelesen und auch den Aufbau von vielen Firmen begleitet - ich halte nichts von dieser DriveIn-Mentalität bei solchen Konzeptpräsentationen. Im Gegenteil, ich finde, jeder sollte immer einen bestmöglichen Job machen, natürlich auch Investoren. Und wenn es ein Hauptbestandteil eines Investors ist, sich gute Konzepte rauszupicken, dann hat er sich die notwendige Zeit zu nehmen. Alles andere ist ausserdem respektlos. Wir sind doch nicht auf einem Gemüsestand, wo man mal in alles reinbeissen darf, und am Ende gar nix kauft!
Mal ehrlich, über welche Zeit je Konzept reden wir? ½ Stunde? Meinethalben 1 Stunde, mit Nachdenken? Ist es das nicht wert? Ob nun für einen kleinen Imbiss oder was potentiell Grosses, oder eine Weltrettungsidee wie funderbird? Keine Zeit dafür? Wenn ein Investor diese Zeit nicht hat, sollte er sich einen anderen Job suchen. Alles andere ist FastFood.

Ich plädiere für Zurücklehnen und eintauchen in ein Konzept.

Das Konzept funderbird z.B. ist gar nicht wirklich schwer. Jedenfalls nicht das Konzept selbst. Das, was wirklich schwer daran ist, ist das Aufbrechen einer kollektiven Abhängigkeit von sehr alten und zerstörerischen Mustern.

Aber da diese Vision heute mein wichtigster Inhalt ist und ich diese Vision unbedingt gerne be- und am liebsten auch noch erleben möchte, würde ich mich über folgendes freuen:

Gibt es jemanden, der gut schreiben kann, der dieses Konzept versteht und der es radikal kürzen und in wenige verständliche Worte fassen kann? Bitte melde dich.
0173-624 66 24
mission@funderbird.de

Lieber Felix, ich danke dir für deine Anregung, denn so konnte ich entscheiden, dass es bzgl. dieses speziellen Punktes nun Zeit für mich ist, mich dazu zu positionieren. Merci dafür.

30. August 2016 10:14

Das ist wohl wahr, da hab ich mir eine wirklich große Aufgabe ausgesucht...
In den Diskussionen mit Arbeitskraftgebern und Unternehmern merke ich die unterschiedlichen Herausforderungen besonders. Eigentlich müsste ich dieses Konzept zweimal schreiben, für jede Seite anders.
Interessant sind für mich auch die Reaktionen von sog. Social Entrepreneurs, die ausserhalb dieses Wettbewerbs stattfinden. Meiner Meinung nach entpuppt sich so manche social Haltung als Fassade ohne wirkliche soziale Säulen. Mit social Business läßt sich eben doch gut Geld verdienen und als PR eignet es sich auch hervorragend. Wenn ich's recht bedenke, ist das eigentlich nicht überraschend.... und bestärkt mich umso mehr. So wie auch das positive Feedback und die guten Anregungen. Ausserdem hab ich ja auch erst vor Kurzem angefangen, diese Vision zu publizieren - da geht noch ne ganze Menge :)

Kommentar zu der Idee: FoodLoupe
26. August 2016 10:32

David gegen Goliath, das ist der alte Kampf, und den braucht es auch. Wie weiße Blutkörperchen im Menschen, die bei Krankheit für Gesundheit kämpfen.
Aber anders als im Körper war es doch meistens so, dass wenn David mal gewonnen hatte, er dann selber zum Goliath wurde. Dieser Goliath scheint also irgendwie in uns allen zu stecken. Kein schöner Kreislauf. Mir sagt das, dass wir uns alle einer Verantwortung zu stellen haben.
Also immer nur der alte Kampf, immer wieder? Gibt es noch einen anderen Weg? Kein Miteinander, keine Community, wo beide Seiten sich verbünden? Ist das nicht stärker und in jeder Hinsicht aussichtsreicher?

Zum Beispiel auch das Anti-Video unten gegen Glyphosat. Ich bin nicht grad der größte Pharmafreund. Aber ich erkenne doch die Errungenschaften und weiß sie zu schätzen. Und es ist eben nicht alles schwarz oder weiß. Und wenn mal etwas schwarz ist, war das sogarvon den Erfindern nicht gewollt. Man weiß es oft einfach nicht besser!
Und ich glaube nicht, dass es uns Menschen etwas nützt, wenn wir uns nur emotional oder aus Frust in etwas stürzen ohne die sachlichen Gründe abzuwägen. Pharma hin oder her - sachlich gesehen, weiß man eben nicht, ob bzw. wie schädlich Glyphosat ist.Und die Alternativen erst: Die wenigsten Gegner kümmern sich darum, was es für eine Katastrophe für die deutsche und europäische Landwirtschaft gewesen wäre, wenn die Regierung tatsächlich ein Verbot ausgesprochen hätte. Man kann ein Land, und auch das, in dem man selber lebt, auf viele Weise sehr schnell in den Ruin stürzen!
Ich bin ein großer Freund von Mut und Konsequenz, aber auch von Erkenntnis, Aufklärung und Information. Und manche Sachen brauchen einfach ihre Zeit, um eine wirklich gute Entscheidung zum Wohle aller treffen zu können.

Und Foodloupe find ich deshalb so klasse, weil dieses Konzept sich Aufklärung und einem mega Aufwand stellt. Dem aktiven Kampf gegen Goliath würde es vielleicht die Energie entziehen. Es werden die Nutzer sein, die diesem Konzept Kraft verleihen. Es liegt an jedem einzelnen und der Frage, wie viele einzelne es geben wird.

Kommentar zu der Idee: FoodLoupe
22. August 2016 19:53

Ich möchte kurz auf den Kommentar von snake159753 vom 19.8. um 22.33 Uhr zurückkommen, denn da musste ich sehr schmunzeln. snake, du schreibst, dass du nicht glaubst, dass ein Kunde Interesse an der App hat und dafür auch nicht zahlen möchte. Ich bin zwar anderer Meinung, aber: Herrlicherweise listest du im Anschluss an dein No direkt vier Hammer Argumente auf, die den Erfolg der App potenzieren dürften.
In diesem Sinne an Davidt: Die Business Benefits, die snake da kurz und knackig erkannt hat, also die App-Bausteine Veggi (und vegani?), Kalorien - auch im Verhältnis zum Sportaufwand, Fairtrade, Insulin&Co - alles unbedingt mit rein. Das wär ne mega App, wenn die schon fertig wär!

Zum Thema juristische Folgen: Da würd ich mir so erstmal keine Gedanken machen, insbesondere aber deshalb, weil dieses Konzept solch ein Volumen hat und es so vieler Parameter bedarf, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass du das ohne professionellen Rechtsbeistand wuppen kannst; du wirst persé Anwälte brauchen. Aber nicht unbedingt für Rechtsstreitigkeiten, sondern im Vorfeld für Verträge. Anwälte sind oft sehr gute Strategen und richtig gute Partner beim Geschäftsauf- und ausbau.
Ich glaub auch, dass das ne App ist, die man nicht so nebenbei entwickelt und platziert. Das müsste doch auch was für Investoren sein, oder?
Salut, Susanne

22. August 2016 19:12

Bitte hilf mir kurz auf die Sprünge:) Interessant für mich inwiefern? Der Unternehmer und die Prokuristin sind sich offensichtlich einig, da scheint alles zu laufen. Was die Restaurantbesitzerin betrifft: Wenn sie gerne aus dem Tal herauskommen möchte und das mit professioneller Unterstützung, dann muss die Frage an sie gehen - also ob effizientes Consulting eine ernsthafte Option für sie ist und explizit meine Erfahrung in diesem Bereich für sie interessant ist. Wenn ja, gib ihr gerne meine Kontaktdaten, 0173 - 624 66 24 oder mission@funderbird.de

Zu der 2. Frage: Vielen Dank für dein Angebot. Nicht ganz leicht zu beantworten, denn ich brauche in diesem Sinne ja keinen Kontakter, also nicht für indirekte Kontakte. Der größte Support, den man diesem Konzept geben kann, ist aktuell ein konkreter Investor. Wenn du da jemanden gut kennst, der offen für funderbird XL ist und der auch im ein- bis zweistelligen Millionen Investitionsbereich zuhause ist - jederzeit gerne, es soll dein Schaden nicht sein. Nur eben keine Kaltakquise.
Salut, S.

Kommentar zu der Idee: Mach's Dir einfach selbst [beauty]
21. August 2016 14:17

Das freut mich.
Ich stimme dir auch zu in Sachen Allergene und Gentechnik. Zumindest kann ich deine Einstellung sehr gut verstehen. Der Mensch tendiert eben stark zu Mißbrauch, und so lange wir dem Ausmaß des Mißbrauchs nicht Einhalt gebieten können, müssen wir eben die Technik zurückhalten. Schade. Aber it is as it is.

Wo ich dir nicht zustimme: "...Das verleitet natürlich dazu kleinklein zu handeln. Das ist ein großer Fehler und das sehe ich ein...."
Ich halte die Vorgehensweise (das kleine Anfangen) keineswegs für einen Fehler. Höchstens die Einstellung dazu! :) Aber konservativ zu beginnen und sich von klein über größer zu vielleicht groß vorzuarbeiten, das ist ein sehr guter Weg! Nur bei dir halte ich ihn nicht für unbedingt erforderlich. Kann sein, muss aber nicht sein. Deine Grundidee ist sehr gut, das Konzept ist ausbaufähig, aber schon echt gut und gepaart mit deinem KnowHow und deiner Persönlichkeit ist das eine sehr runde Sache. Das ist das Paket, das als solches Aufmerksamkeit wecken sollte. Wenn ich jetzt schon Investor wäre, würde ich mir definitv Zeit und am Tagesende wohl auch Geld nehmen, um dieses Paket zusammen mit dir auszupacken. Denn da steckt viel Potenzial drin. Wir reden immerhin von der Kosmetikbranche! Wie milliardenschwer ist dieser Markt?! Das ist viel Raum für Gutes!!

Aber noch bin ich ja kein Investor - deshalb folgende Überlegung: Ich erwäge aufgrund unserer Konversation, auf meiner Website einen kleinen Artikel über Hygiene zu schreiben und dabei auf dich und dein Projekt zu verweisen. Wenn du einverstanden bist.
www.funderbirds.de und ich dachte an einen Artikel unter der Rubrik -BlogF -Generation WhyNot, dort liegen ein paar Potpourris. -A better world geht auch, ich bin für Alternativvorschläge/Wünsche offen.
Die Website ist neu, aus Juli 2016, sie ist unter anderem auf Investoren ausgerichtet (Impact Investing) und ich habe aktuell ca. 50 Besucher am Tag. Wenn da was geht, kannst du vielleicht schon bald Make or Buy anbieten. MoB, ha ha.
Was meinst du?

Kommentar zu der Idee: Mach's Dir einfach selbst [beauty]
20. August 2016 10:25

Sehr guter Schreibstil! Z.B. "Warum die Idee zu mir passt"
Du so "Ich lasse mich scheiden!..." Ich so "Halleluja!" und denk, na das kann ja heiter werden. Aber dann erzählst du deine Geschichte so lebendig, dass ich mit schmunzeln, seufzen und lachen gebannt war. Kosmetik ist dein Ding, sehr authentisch, das ist eine hervorragende Voraussetzung.

Hier mein Feedback:
Sehr gute Idee, hat Zukunft! Eine größere, als nebenberuflich.

Du schreibst, wenn man mit Produkten handelt, diese aber nicht selber herstellt, umgeht man viele Hürden. Wenn du nun alternativ die von dir angebotenen Komponenten selber zusammenrühren würdest, würdest du dann herstellen, oder immer noch nicht? Ich frage das, weil ich analog zu IceGuerilla.de den deutlich größeren Kundenstamm dort sehe, wo Kunden in deinem online-Shop die Komponenten wählen können und du sie zu Seife oder Shampoo zusammenfügst und in dem dazu gewählten Tigel und vielleicht schön verpackt (alles gegen Geld) verschickst.
Die Kundenwahl zwischen ich rühr selber und ich lasse rühren wird das Konzept deutlich profitabler machen. Lass den Kunden wählen. Eventuell lohnt sich sogar die Hürde Kosmetikverordnung zu nehmen. Je größer die Herausforderung, desto größer die Chancen. Rat bei den Behörden zu holen ist genau der richtige Weg.

Du brauchst ein gutes Shopsystem. Produkt gut? Shop gut? Verkauf gut. So eine Website kann schonmal 4.000,-€ oder mehr kosten. Aber du kannst schlanker anfangen: Jimdo, Strato u.a. bieten ganz gute Einstiegswebsites mit Shopsystemen an. Aber ob z.B. mit Filter, das weiß ich nicht. Denn ein wichtiger Bestandteil des Shops sollten besondere Filter sein: Kunde weiß noch nicht was er genau will, aber mit Kokosöl soll es sein. Diese Komponente klickt Kunde an, und schon erscheinen nur noch die Produkte, die mit Kokosöl gehen. Gleiches mit Bestandteilen etc. pp

"Transparenz" - sehr gut, Transparenz und Glaubwürdigkeit sind DIE Schlagworte und Werteparameter dieses neu beginnenden Zeitalters.

"Vorteile deiner Idee / USP" - Sehr gute Zusammenfassung deiner Messlatte!
Anmerkung zu einzelnen Punkten:

"allergenarm" - Weiß nicht, das mag jetzt noch wichtig sein. Aber wenn wir alle weniger Müll einnehmen oder aufschmieren, dürften die Allergien persé Geschichte werden. So wie man Lepra und Pest aufgrund mangelnder Hygiene mit dem Mittelalter verbindet, wird man vielleicht irgendwann über das Heute sagen: "Guck mal, die hatten damals Allergien." Und mal ehrlich - was wir so alles zu uns nehmen, irgendwie ist das doch auch wie mangelnde Hygiene....

"frei von genveränderten Rohstoffen" - Abgesehen mal davon, dass man Gentechnik sowieso nicht aufhalten können wird, warum soll diese Technik etwas schlechtes sein? Die Diskussion darüber kommt mir vor wie das Thema Obduktion im Mittelalter, das war ja auch sehr lange verboten. Die Gentechnik kann so ein Segen sein, wir sollten uns dieser Möglichkeiten nicht berauben. Siehe z.B. Crispr cas.
Die größten Erfindungen bergen natürlich immer auch das größte Risiko. Atomspaltung, Plastik, Internet, Schokolade, .... Aber wollen wir deshalb auf die größten Chancen verzichten?
Es ist nicht die Technik, die gefährlich ist. Es bleibt der Mensch. An dem sollten wir arbeiten.

"Ich habe weniger die betriebswirtschaftlichen Ziele im Auge als vielmehr die qualitativen."
Kritische Haltung für Erfolg. Qualität muss ihren Preis haben, nicht leere Versprechungen. Ich weiß nicht, wie sich die Atmosphäre über die Jahrhunderte so manifestieren konnte, dass Gutes günstig oder sogar umsonst sein muss. Pfleger sollten doch mehr Geld verdienen als Bankter und gute Produkte müssen mehr Wert (Mehrwert) sein als nutzloses Zeug, das auch noch unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wurde. Wir müssen nur mehr Menschen in die Lage versetzen, gute Produkte auch bezahlen zu können. Dann kommen diese Produkte auch aus der Nische. funderbird machts möglich :)

Resumée:
Eine sehr gute Idee, du bist authentisch, hast Energie, KnowHow und Unternehmer- und Kampfgeist. Aber du bist emotional noch an die alte Geschichte gebunden. Das steht deiner eigenen Größe und auch der Größe des Konzeptes im Weg. Wenn du aber das ganze Potenzial des Konzeptes erleben willst, könnte es deshalb vielleicht(!) die bessere Idee sein, du wuppst das nicht alleine, sondern holst dir Profis mit ins Boot. Profis, die die Lücken der Unsicherheit und des Rechts-KnowHows schließen. Und den Aufbau nebenbei auchnochnmit kapital versorgen. Dann kannst du dich auf deine Stärken konzentrieren, was entscheidend für das Konzept ist. Es gibt Investoren, die genau diese Kombination: deinen Esprit, dein KnowHow und das Konzept zu schätzen wissen. Verbünde dich.
Aber ob alleine oder gemeinsam: Ich freu mich, bei dir zu bestellen.

Salut, Susanne

20. August 2016 8:48

Korrekt! Ich will niemandem Geld wegnehmen und als Dankeschön dafür auch noch die Verantwortung abgeben. Das ist ja der Ist-Zustand.

Übrigens ist das mit der persönlichen Haftung und den unglaublichen Risiken von Gesellschaftern in der Form ein Ammenmärchen! Die Bevölkerung glaubt das zwar und wird auch in dem Glauben gelassen, grad so als wär die Erde eine Scheibe. Vielleicht hat sich das manch ein Unternehmer so oft eingeredet, dass er es sogar selber glaubt.... Tatsächlich bürdet aber die wirkliche Verantwortung auf den Schultern der Bevölkerung. Und das ist nicht nur bei Betrug so, aber bei Betrug wird es offensichtlich und erkennbar. Siehe aktueller VW Skandal.
Die Bevölkerung erarbeitet alle Produkte, sie kauft/bezahlt alle Produkte, und sie trägt die Verantwortung / muss alles ausbaden. Wer bekommt das Honorar?

19. August 2016 13:10

PS an Martina, soapmovement:
Hast du ein Projekt hier? Du schreibst über dich "Jägerin von Antworten...". Gefällt mir. Und deine Website, der Slogan - yeppa, sehr erfrischend! Ich weiß nicht ob dein Mitgliederprofil hier öffentlich ist, aber da ich es nicht weß ist es der Grund, warum ich deine Website hier nicht nenne. Tu es sonst gerne selbst :)
Denn es ist ein gutes Konzept mit Potenzial. Kennst du iceguerilla.de ? Die verkaufen Eis, hat nix mit Kosmetik zu tun, klar. Aber bzgl. des Aufbaus und der Vermarktung könnte es eine große Mengenlehre zu deinem Business geben.
Good luck!!

19. August 2016 12:56

Liebe Martina,
ich danke dir für deinen wertvollen Kommentar! Und dass du dir die Zeit für deine Gedanken genommen hast. Dieses Konzept ist so groß, es gibt so vieles zu bedenken.

Das funderbird Modell wird zumindest am Anfang nur mit stabilen, gewinnbringenden Unternehmen funktionieren. Ob kleine oder große Firmen, aber rentabel. Ich habe z.B. mit sehr vielen kleinen starken Firmen gearbeitet, die bis zu 10 Mitarbeiter haben und Gewinne im oberen 100tausender oder im Millionenbereich generieren. Das ist nicht soo selten, wie man vielleicht denken könnte. Die Gewinne gehen dann zu dem einen oder vielleicht zwei, drei Unternehmern.

funderbird greift also an der Wurzel an, dort wo Geld erwirtschaftet wird und wo Geld seine Richtung einschlägt zu arm oder reich.

Denn: Alle Mitarbeiter in der gekauften Firma behalten grds. ihre Positionen und Aufgaben, funderbird tritt lediglich an die Stelle des Gesellschafters, also des ehemaligen Unternehmers. Das IST eine absolut klassische Konstellation: Beteiligungsgesellschaften treten an die Stelle der ehemaligen Unternehmer.
Wer trägt also das persönliche Risiko? funderbird. Also die Gesellschafter von funderbird, als da wären meine Wenigkeit zusammen mit anderen Unternehmern. Und für dieses Ziel, die neuen Personal-Maximen zu verbreiten und Geld an viele zu verteilen, viel Geld für viele - dafür trage ich sehr gerne das persönliche Risiko. Mit allem was ich habe!

Ich bin auch überzeugt davon, dass sich dieses Konzept sogar auf viele kleine Unternehmen positiv auswirken kann, an denen funderbird nicht direkt beteiligt ist. Denn wenn wir die Kaufkraft von vielen Menschen stärken, werden sich viel mehr Menschen Qualität leisten können und bestenfalls gute Produkte kaufen.

Ich kenne natürlich auch Unternehmer, die sehr zu kämpfen haben und die es nicht schaffen, aus unendlich vielen Gründen. Das ist immer sehr berührend und bewegend. Ich kann nur sagen: Auf gar keinen Fall unterkriegen lassen und Verbeugung und Hut ab für das persönliche Wiederaufstehen!! Und ich wünsche jedem, dass er mit Stärke und Zuversicht aus solchen Phasen hervorgeht.

Bzgl. der Gastro und Verallgemeinerung, da stimme ich dir grds. zu - ich bin jedoch aufgrund des Vorkommentars bei diesem Beispiel geblieben. Aber jedes Bargeschäft birgt diese Mechanismen. Doch auch ohne Bargeschäfte wird Steuerhinterziehung den meisten Unternehmen zugemutet, in den unterschiedlichsten und schwindelerregendsten Größenordnungen. Und doch - es ist tatsächlich nur der kleinere Teil, in was vermeindliche Gewinne umgewandelt werden. Der kleinere Teil von dem, was doch die Crowd generiert/erwirtschaftet hat. Steht nicht der gesamte Teil der Crowd auch wieder zu?
Salut, Susanne

Kommentar zu der Idee: AutoMed
18. August 2016 21:23

Braucht man Produkte, die es in einer Drogerie zu kaufen gibt, wirklich adhoc, also Nahrungsergänzung & Co? Was könnte das sein, was nicht bis morgen warten könnte, dass ich mich zum nächsten Automaten aufmache? Der wahrscheinlich nicht um die Ecke ist und vielleicht sogar weiter weg als die nächste (Nacht-)Apotheke; und wenns dumm läuft, mein Produkt noch nicht mal mehr im Automat ist (hier könnte eine App helfen, die mir die Verfügbarkeit eines Produktes anzeigt).
Den Punkt, mit den Automaten "Zeit und Nerven" zu sparen, sehe ich also nicht.

Punkt "nicht verschreibungspflichtige Medikamente", also Aspirin & Co., der wahrscheinlich größte Marktanteil dieses Konzeptes. Damit du so etwas verkaufen dürftest, müsstest du Apotheker sein. Oder einen Apotheker an Bord haben. Denn seit wann kann man Kopfschmerztabletten im Supermarkt oder in der Drogerie kaufen? Wenn das geht, bin ich nicht auf dem neuesten Stand. Ich hab zwar diesmal gar nicht recherchiert, aber ich bin mir dennoch zu 99,99% sicher, dass in Deutschland wirklich niemand ausser den Apotheken solche Medikamente verkaufen darf. Was ich auch richtig finde. Das sind eben keine Snacks.
Ich vermute sogar stark, dass noch nicht einmal Apotheken solche Automaten aufstellen dürften. Die Gesetzgebung ist da wahrscheinlich sehr eindeutig.

Damit fällt ein großer Teil potenzieller Kunden eines ohnehin übersichtlichen Kundenkreises weg.
Und selbst wenn es rechtlich möglich wäre, düften die Auflagen an die Sicherheit (Diebstahl/ Medikamentenmißbrauchl) so hoch sein, dass die Kosten für die Automaten unverhältnissmäßig wären. Zum Vergleich - Grillfleischautomaten dürften bei round about 10.000,-€ anfangen. Ein Medikamentenautomat wäre sicher teurer.

Beratung: Wir reden über Medikamente, nicht über Obst und Gemüse. Keine Beratung in Anspruch zu nehmen, ist eine Sache. Keine zu haben, eine andere.
Ich finde eh, dass wir viel zu viel Überflüssiges und auch unnötige Medikamente in unseren Hausapotheken haben. Ich bin nicht dafür, die sehr zweifelhafte Nahrungsergänzungsmittelflut noch mehr zu unterstützen. Und für einen zu leichtfertigen Umgang mit Medikamenten, die ja traurigerweise ohnehin fast schon täglich zu unserer Nahrung gehören, bin ich auch nicht.

Punkt Deo, Creme, Shampoo. Aus einem Automaten finde ich das irgendwie nicht ästhetisch. Ausserdem bekomm ich diese Sachen am Flughafen (sogar duty free), am Bahnhof, im Hotel und an jeder Tanke.

Sorry :(
Salut, Susanne

Kommentar zu der Idee: FoodLoupe
18. August 2016 20:06

Top Idee! Die sicherlich auch schon irgendwo in Arbeit ist. Das wird sehr aufwendig, sehr akribisch und du musst dich bzgl. der Produkt-Änderungen ja auch noch auf dem Laufenden halten. Aber wenn du dich dieser Challenge stellst und die Herausforderung bewältigst, dann bist du wahrscheinlich auch ganz vorne.

Anregungen:
Du solltest den Zeitpunkt deiner Produktinfos mit veröffentlichen und den Herstellern auch die Möglichkeit geben, von selbst aktiv auf dich zuzukommen.
Vielleicht könntest du Kategorien für alle Produkte erstellen, z.B. Zutaten, Klassifizierung (klassisch, Bio, DTSB u.a.), Herstellungsumstände, Umweltbilanz, etc. pp
Wenn ein Produzent Informationen zum ganzen Produkt oder zu Teilen verweigert, kann man das visualisieren, z.B. mit einem roten Balken zu dieser Kategorie, dann weiß der Käufer schonmal was los ist. Wenn du zuverlässig bist bei der Informationsbeschaffung und ich mich als Käufer darauf verlassen kann, würde ich solche Produkte genau deshalb vielleicht nicht kaufen. Einen besseren Druck gibt es nicht. Nicht kaufen ist ein starkes Mittel.
Viele Käufer haben unterschiedliche Gewichtungen - du könntest Käuferprofile erstellen, also dass ich der App sage, was mir wichtig ist oder die App sogar über mich lernt, und mir anzeigt, ob oder wie gut oder schlecht ein Produkt zu mir passt. Vielleicht auch mit einem Familyaccount, der die unterschiedlichen Prioritäten berücksichtigt.
foodloupe - der Projekttitel gefällt mir sehr gut. Wird allerdings auch schon öfter genutzt, die Domains sind recht vergeben. Markenrechte scheinen aber noch keine eingetragen zu sein.
Ich freu mich wenns klappt, die App hätt ich gern.
Salut, Susanne

Kommentar zu der Idee: VentiCase
18. August 2016 19:35

Das Bild ist cool gemacht und die Hülle sieht sehr stylisch aus. Aber was die Idee selbst angeht, endet hier mein Vorstellungsvermögen. Ich glaube nicht, dass es funktioniert, denn Ventilatoren brauchen einen Luftstrom, also Luft, die durch die kleinen Propeller hindurchfließt. Dann müsste euer Handy ein Loch haben... Auch halte ich die Solarspeisung für nicht ausreichend - das Handy müsste Sonne tanken, aber wann/wie lange ist das mit einem Handy tatsächlich praktisch möglich? Ich will mch ja nicht ständig mit meinem Handy mit dem Solarchip zur Sonne ausrichten...
Eure Idee, im Winter aus der Hülle dann eine kleine Heizung zu machen - nun, die Hitze dürfte die Belastbarkeit des Handys ziemlich herausfordern. Und die Energiezufuhr durch Solar wird im Winter auch nicht besser.
Last but not least sehe ich keinen umweltfreundlichen Aspekt: Der Ventilator ist vielleicht nice to have, aber der Aufwand für die Herstellung und Vermarktung dürfte jede Umweltbilanz negativ ausfallen lassen.
Ich frag mich, unter welchen Umständen ihr die Idee hattet ...
Sorry, ich glaub nicht dran. Aber: Den besten Ideen gehen meistens ein paar schräge voraus. Von daher: Unbedingt weitermachen!
Salut, Susanne

17. August 2016 20:02

Ich hab mir das Konzept grad auch nochmal durchgelesen und find es besser als am Anfang. Aber: Ich sehe immer noch nicht das Konzept. Was ich erkennen kann ist nach wie vor, wo du hin möchtest - beraten. Und das gerne anders und besser, als andere es machen. Aber 1. wie du dorthin kommst, 2. worin die Andersartigkeit liegt, bleibt mir verschlossen.

Konkrete Beispiele:
Du schreibst "Meine Idee konzentriert sich auf folgendes: - Lösungsorientierung - Kommunikation - Potentialentfaltung - Gewinnsteigerung"
Ich kenne kein Unternehmen, wo diese Punkte nicht wichtig sind.

Weiterhin deine Punkte unter "Vision, Leitbild, Ziele, Herausforderungen, Maßnahmen, Ergebnisse..." - das sind bereits gängige und bekannte Praktiken in Unternehmen. Mit Meilensteinen etc. pp, das ist nicht neu.
Wobei - wenn ich das richtig verstehe, richtet sich dieser Wettbewerb nicht zwangsläufig an neue Ideen. Anyway.

"...Mehrmals im Monat werden Gespräche geführt...." Hast du Erfahrungen mit dieser Vorgehensweise, wie konkret sind diese? Regelmäßige, z.B. wöchentliche Meetings können gut sein. Das kann aber auch stark nach hinten losgehen. Ich müsste jetzt hier zu weit ausholen, um das zu erläutern.

Zu deinen Punkten
- Krankenstand und Fluktuation sinken - Warum, weil du mit den Menschen gesprochen hast?
- Neue Ideen werden gesehen und durchdiskutiert - Welches Werkzeug erzeugt das Neue?
- Neue Wege und Sichtweisen werden beleuchtet - Welche neuen Wege?
- Frei gewordene Ressourcen können effektiver eingesetzt werden - Wie erreichst du das genau?
- Weitere Gewinne können generiert werden - Wie das?

Um all die Ziele in einem Unternehmen zu erreichen, wird darüber zu reden und zu meeten alleine nicht reichen. Das passiert persé. Wenn ein Unternehmer dich buchen soll, musst du dem Unternehmen etwas konkretes an die Hand geben. Etwas lösungsorientiertes.

Wie rechnest du deinen Aufwand ab, nach Stunden oder Tagessätzen (pauschal könnte schwierig werden), und zu welchen Beträgen? Machst oder möchtest du die Beratung nebenberuflich anbieten, und wenn ja mit wievielen Stunden die Woche? Denn hauptberuflich 25.000,- Umsatz im 1. und 30.000,-€ im 2. Jahr dürften dich wahrscheinlich ruinieren. Um so mehr, wenn du den Umsatz nicht erreichst. Es sei denn, du verfügst über Privatvermögen, von dem du leben kannst.

Wie nennst du deine Tätigkeit? Coach oder Unternehmensberater? Das hast du uns noch nicht wissen lassen. Letzteres, also Consulter, ist ja grds. möglich, wohl nicht freiberuflich, aber gewerblich.

Wie gewinnst du deine Kunden? Du wirst Kaltakquise machen müssen. Wenn du es z.B. schaffst, zu einem Entscheidungsträger durchzukommen – wie verkauftst und überzeugst du ihn von deiner Leistung? Wenn du mit ihm sprichst/telefonierst, was sagst du ihm?

Es gibt übrigens Einsteigerseminare und Weiterbildungen für Coaches und Unternehmensberater. Das wäre vielleicht kein schlechter Einstieg, um deine Vorstellungen zu konkretisieren, auch für dich selbst.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.
Salut

Kommentar zu der Idee: MISSION POSSIBLE!?
17. August 2016 9:47

PS: Ein selbstlernendes Tool muss/soll nicht zum Hauptziel werden, aber es kann perspektivisch ein sehr attraktiver Nebeneffekt sein.

Kommentar zu der Idee: MISSION POSSIBLE!?
17. August 2016 9:44

PS: MissionPossible und proofler haben offensichtlich oder scheinbar zwar einen anderen Fokus, aber trotzdem habt ihr sehr viele ähnliche Komponenten. Deshalb auch hier meine Anregungen, die ich eben schon bei proofler gepostet habe:

Habt ihr schonmal darüber nachgedacht, dass MissionPossible sich zu einem selbstlernenden Tool entwickeln könnte? Sehr futuristisch, klar, aber ich glaube, dass darin eine große Zukunft liegt. Und mit eurem Tool sitzt ihr an der Quelle unglaublicher vieler Informationen und Erfahrungskonstellationen, besser geht es fast gar nicht. D.h.: Wenn MissionPossible über die Jahre von den vielfältigen Entscheidungsprozessen lernt, kann es sich nach und nach zu einem selbst entscheidenden Tool entwicklen. Die intelligente Maschine, künstliche Intelligenz, KI, AI, ... it will come.
Also in 15 Jahren gebe ich bei MissionPossible nur noch meine Challenge ein, Autokauf, und weil MissionPossible mich schon länger kennt, empfiehlt MissionPossible nach Abwägung aller Umstände: Susanne, kauf dir einen Roadster. :)

Und was haltet ihr von der Idee eines online-Tools, bei dem sich für die jeweilige Thematik qualifizierte anonyme Mitsupporter beteiligen können - nach einem bestimmten Experten- und Auswahlprocedere, das Bestandteil von MissionPossible ist. Die Experten kommen also nicht unbedingt aus der eigenen Firma, sondern die Runde wächst über die Jahre an.

Wie ist der Status eurer Investakquise? Euer Konzept könnte hier sehr gute Chancen haben: http://www.business-angels.de u.a. auch deshalb, weil dieses Netzwerk auch die attraktiven Fördermöglichkeiten des BMWI nutzt - viele Einzelinvestoren kennen sonst z.B. das Zuschussprogramm zu Wagniskapital vom BMWI immer noch nicht: http://www.bafa.de
http://www.bmwi.de

Die Business Angel bieten regelmäßige Termine an, sein Projekt vielen Investoren vorzustellen, um bestenfalls selbige zu gewinnen.

Kommentar zu der Idee: proofler
17. August 2016 9:32

1. Szenario: Mein persönlicher Autokauf. Dabei steht eine zweistufige Entscheidung an: Als erstes Vernunft vs. Leidenschaft. Fällt die Entscheidung für die Vernunft aus, ist der Autokauf ein Kinderspiel für mich, das geht ohne Support. Gewinnt die Leidenschaft, d.h. ein Sportcabrio etwas älteren Baujahres, und das aktuell ohne Garage, dann brauch ich Unterstützung. Also ähnlich wie beim Wohnmobil.
2. Szenario: Da geht es um Entscheidungen bei einem Kunden von mir, deshalb muss ich das im Moment noch allgemein halten. Aber auch da ist der Prozess zweistufig. Zuerst müssen wir uns für eines von drei neuen Projekten entscheiden, explizit welche neue Produktlinie zukünftig mit aufgenommen werden soll. Ist die Entscheidung getroffen, stehen die nächsten Fragen an: Welche Gewichtung bekommt das neue Produkt, welche Marketingmaßnahmen etc. pp. Da würde ich proofler gerne mal ausprobieren. Auch aus einem bestimmten Grund, der mich besonders interessiert, und zwar:

Habt ihr schonmal darüber nachgedacht, dass proofler sich zu einem selbstlernenden Tool entwickeln könnte? Sehr futuristisch, klar, aber ich glaube, dass darin eine große Zukunft liegt. Und mit eurem Tool sitzt ihr an der Quelle unglaublicher vieler Informationen und Erfahrungskonstellationen, besser geht es fast gar nicht. D.h.: Wenn proofler über die Jahre von den vielfältigen Entscheidungsprozessen lernt, kann es sich nach und nach zu einem selbst entscheidenden Tool entwicklen. Die intelligente Maschine, künstliche Intelligenz, KI, AI, ... it will come.
Also in 15 Jahren gebe ich bei proofler nur noch meine Challenge ein, Autokauf, und weil proofler mich schon länger kennt, empfiehlt proofler nach Abwägung aller Umstände: Susanne, kauf dir einen Roadster. :)

Und was haltet ihr von der Idee eines online-Tools, bei dem sich für die jeweilige Thematik qualifizierte anonyme Mitsupporter beteiligen können - nach einem bestimmten Experten- und Auswahlprocedere, das Bestandteil von proofler ist. Z.B. auch anstelle von Freunden, wenn man möchte.

Wie ist der Status eurer Investakquise? Euer Konzept könnte hier sehr gute Chancen haben: http://www.business-angels.de/ u.a. auch deshalb, weil dieses Netzwerk auch die attraktiven Fördermöglichkeiten des BMWI nutzt - viele Einzelinvestoren kennen sonst z.B. das Zuschussprogramm zu Wagniskapital vom BMWI immer noch nicht: http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/invest/
http://www.bmwi.de/DE/Themen/Mittelstand/Mittelstandsfinanzierung/invest.html

Finally: Bei eurer Präsentation habe ich grad am Anfang unter "Beschreibung deiner Gründung" das Gefühl, dass ihr da sehr vorgespult habt. Das könnte zu einer hohen Absprungrate führen. Du verweist zwar in der Beschreibung darauf, dass nähere Infos unter dem Punkt Monetarisierung zu finden sind, aber der Punkt Monetarisierung ist offensichtlich gar nicht öffentlich. Und ausserdem kommt der Punkt auch sehr weit unten. Wenn in der Beschreibung mehr auf dem Kern der Idee eingegangen wird, der Kern, der neugierig macht, vermute ich ein größeres Feedback.

Salut,s.

Kommentar zu der Idee: Rettungschip
15. August 2016 23:05

Das freut mich. Im Speichervolumen sehe ich überhaupt kein Problem - bei der heutigen Technik?! Ich seh schon, dass dein Chip in der 3.Gerneration oder Version schon so klein ist wie ein - hmm, mir fällt grade nichts ein, eben wirklich sehr flach und klein halt. Den Chip bei Hunden kann ich nicht oder nur sehr schwer erfühlen.
Bin gespannt auf die Entwicklung!
Salut

Kommentar zu der Idee: proofler
15. August 2016 22:40

Sehr gute Idee. Beim Lesen und Anschauen sind mir gleich 1, 2 eigene Themen eingefallen
und es wurde sofort meine Probierlust geweckt, proofler auszuprobieren. Das ist gut!
Hast du dir mal drüben bei uns im Ideenwettbewerb Detlef's Idee "Mission Possible" angeschaut? Da gibt es sicher ein paar Schnittstellen zwischen euren Konzepten und vielleicht ja auch gegenseitige Anregungen.
https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/8/3678/

Da ihr im Gründerwettbewerb seid, habt ihr ja schon gegründet - gibt es eine Testversion, die man ausprobieren kann?
Salut, Susanne

Kommentar zu der Idee: MISSION POSSIBLE!?
15. August 2016 22:27

Guck mal, bei unseren Kollegen im Gründerwettbewerb, da gibt es die Idee proofler.
https://www.gruenden-live.de/ideenwettbewerb/10/3593/
Es gibt dort die ein oder andere Mengenlehre von Sebastians's und deinem Konzept. Witzig finde ich, dass grade ihr beide ein Video habt :)
Sebastian bietet bei proofler eine Testversion mit eingeschränkten features an. Ich find das immer nicht schlecht, um die Verkaufschancen zu erhöhen und die Kunden auf den Geschmack zu bringen.
Salut

Kommentar zu der Idee: Rettungschip
15. August 2016 22:12

Handy ist natürlich immer naheliegend, aber ich hab mein Handy gar nicht immer dabei. Und bei einem Unfall ist das Handy vielleicht gar nicht zu finden, oder es gibt sogar mehrere Handys und Personen. Und die meisten Handys sind dazu noch passwortgeschützt. Schwierig.
Ok, ich hab eine Idee, die ist vielleicht etwas schräg, aber dennoch... Hunde, Katzen, Pferde u.a. haben heute einen kleinen Chip mit Erkennungsnummer, jede Tierarztpraxis hat einen Chipleser. So, wie auch der Tierausweis, hat sich diese Praxis so fast in der ganzen Welt etabliert, sprachen- und länderübergreifend. Die Technik gibt es also. Humanpraxen, Krankenwagen und -häuser mit einem Kartenleser auszustatten, sollte also kein Problem sein. Man müsste das Konzept anpassen und etwas ausweiten. Warum nicht auch einen kleinen Chip implantieren? Wer das nicht will - vielleicht setzen sich auch Ringe durch, oder Armbänder, oder Ketten - so ähnlich wie beim Bund. Ich trage meine zwei Armbänder immer, ein drittes, klar nach diesem Konzept erkennbares, würde nicht stören. Wenns gut aussieht.

15. August 2016 21:48

@Birgit: Dank dir für deine Empfehlung. Ich glaub, es war 2014, dass ich mit Gunter Pauli in Kontakt gekommen bin.

@Ivan: Ich freu mich über deinen Kommentar! Auf solche Fragen habe ich gewartet.

1. Warum soll eine Firma weniger wert sein, nur weil man das Personal besser bezahlt?
Nun, der Gewinn vor Steuern ist zwar geringer, klar, aber der Rohertrag doch nicht. Und funderbird steht ja für neue! Bewertungskriterien. Nicht den Gewinn zu sehen, der bei wenigen landen soll - das ist ein neuer Ansatz. Ausserdem soll die Firma ja nicht weiterverkauft werden, schon gar nicht an klassische Investoren. Also wozu sich nach alten Bewertungskriterien richten, nachdem wir die Firma gekauft haben?
2. Die Argumente, warum Herr Emil seine Firma an funderbird verkaufen soll?
2.1 Schnöder Mammon. Geld. Kaufpreis. (Kommt gleich weiter unten).
2.2 Und weil Herr Emil funderbirds neue Gesellschaftswerte gut und wichtig findet und damit nochmal seinen positiven Beitrag zum Gesellschaftswandel leisten kann. So, wie Rudolf Augstein vor vielen Jahren (Spiegel-Konzern) und schon recht viele andere Unternehmer.
2.3 Und weil Herr Emil sichergehen will, dass seine Firma nicht von der Konkurrenz oder einer Konzernstruktur geschluckt wird. Grade die guten alten Mittelständler legen Wert darauf.
3. Zum Kaufpreis: Nirgendwo im Konzept steht geschrieben, dass funderbird nicht den Marktpreis einer Firma bezahlen will und wird. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmer die Firma an funderbird tatsächlich günstiger verkaufen, ist deutlich höher als bei anderen Firmen. Bei anderen Firmen gibt es nämlich keinen Grund, das zu tun.
4. Warum Herr Emil nicht selber die Personalkosten erhöht hat? Weil Herr Emil nicht der einzige ist, der diese sehr gute Idee noch nicht hatte, oder sich daran getraut hat: Offensive Neuverteilung des Geldes, von innen heraus, aus der Mitte, dort wo das Geld erarbeitet und umgeschlagen wird.
5.1 Wie die Emil GmbH dann gesteuert werden soll? Wie vorher auch. Na mit einem oder mehreren Geschäftsführern. Wenn es keinen mehr geben sollte - solche Leute kann man einstellen und sogar bezahlen.
5.2 Hierarchie: Wer sagt, dass ich Positionen geschweige denn den Kopf wegnehmen wollte? Wie in meinem Konzept geschrieben, will ich genau das nicht. Herr Augstein hat einen beeindruckenden Schritt getan damals, aber viele Häuptlinge bleibt schwierig, das ist nicht mein Ziel. funderbird tritt an die Stelle des Gesellschafters/des Inhabers, nicht an die Stelle der Geschäftsführung! Wobei wir natürlich jede Firma auch mit KnowHow unterstützen, logisch. Wie das gute Investoren eben machen.
6. Wie ich die Leute/Mitarbeiter motivieren will?
6.1 Mit Respekt. So wüßte ich z.B. gerne den Begriff Arbeitnehmer aus unserem Wortschatz verbannt, denn mit der Suggestion, er nehme Arbeit und auch noch Geld und der Unternehmer ist der, der Arbeit und Geld gibt, spiegeln die Begriffe irrtümliche Einseitigkeit und zwangsbehaftete Dankbarkeit wider. Das sind Strukturen, die Mitarbeiter krank machen und Unternehmen und Unternehmer auch nicht gesünder. Die meisten Unternehmer sind ohne ihre Angestellten nichts. Und ohne die Kaufkraft der Bürger sind alle Unternehmen nichts. Beide Seiten bedingen sich gegenseitig und gleichermaßen.
6.2 Mit den Personal-Maximen wie im Konzept genannt. Mir war nicht bewußt, dass die aktuell herrschenden Umstände und Gehälter perfekt sind und die Menschen mehr motivieren, als das funderbird Konzept ...
7. Investmentkriterien? Vorrangig die Durchsetzung der Personal-Maximen. Der Geschäftsinhalt ist aber grds. nicht eingeschränkt. Und ich hab nichts gegen Autos, im Gegenteil - ein kleiner schneller Wagen? Her damit. (PS: Ich suche aktuell einen schnittigen kleinen Roadster, gut erhalten, gerne schwarze Felgen :)
8. Gastro kann sich keine 15,-€ die Std. leisten? Ha! Vielleicht der kleine Imbiß um die Ecke nicht. Und sogar der. Weißt du, wieviel Leute in der Gastro schwarz bezahlt werden? Weißt du woher das Geld kommt? Meinst du, das ist das einzige Schwarzgeld des Unternehmers, mehr macht er nicht? Hast du schonmal beim Finanzamt gefragt, was die wohl meinen, wie hoch der Schwarzanteil grade in der Gastro ist? Und investiert der Gastrounternehmer sein Schwarzgeld wenigstens wieder in seine Firma? Nein, warum auch, wenn er investieren will, geht er zur Bank. Da ist er ja nicht der einzige.

Finally - zurück zum Anfang - dein Intro: Wenn du mit der Seele Banker bist und dein Fokus auf dem Geld liegt ohne an die menschlichen Komponenten zu denken - dann sprichst du genau das aus, was uns eines Tages ruinieren wird.
Mit dem funderbird Konzept werden gute Firmen nicht nur weiterhin erfolgreich sein, sondern noch erfolgreicher. Wenn der Mensch im Mittelpunkt steht, nicht nur einer, sondern alle, dann können wir einen Reichtum erwirtschaften und einen Fortschritt entwickeln, der für viele Menschen noch unvorstellbar ist. Aber nur!, wenn der Mensch im Mittelpunkt steht.

Salut, Susanne

14. August 2016 16:12

Liebe Birgit,
deinen Wunsch, in unternehmerischen Gefilden zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Beziehungen beizutragen, kann ich verstehen. Ich kann dem Konzept bisher nur nicht die genauen Ansätze dafür entnehmen. Mir scheint, dass es dein starker Wunsch ist, allgemein zu Potenzialentfaltung, Kommunikation und Lösungsorientierung beizutragen. Das ist gut! Aber der Weg zur Realisierung, wie du dorthin kommst, ist sehr wage.
1.) Möchtest du Unternehmensberatung anbieten? Allumfassend, also mit psychologischen Aspekten ("...Die Menschen sollen wieder Gelegenheit bekommen, ihr eigenes ICH wahrzunehmen,...") und zu wirtschaftlichen Herausforderungen ("...Forderungsmanagement...")?
2.) Warum dein Fokus auf "...schaue ich immer nach Möglichkeiten, wie meine Kunden Geld einsparen können...." Geht nicht grade Sparkurs oft zu Lasten von Qualität und Menschlichkeit?
3.) Warum sollen deine Kunden in deine "...Dienstleistung so wenig wie nötig investieren..."? Wenn deine Beratung gut und sinnvoll ist, sollte es deinen Kunden etwas wert sein! Warum sollen andere an dir sparen?Macht dich das zu einem besseren Berater? Welche Wertigkeit gibst du selbst deiner Leistung und deinen Ideen?
4.) Pro bono. Eine gute Sache. Muss man sich aber leisten können. Ganz allgemein sollte man Unternehmensberatung pro bono vielleicht nicht anbieten, wenn oder weil es nicht genug Kunden gibt, die für die Beratung (anständig) bezahlen. Mit zahlendenKunden kann man pro bono anbieten, aber über pro bono zu zahlenden Kunden kommen? Ich weiß nicht...
Geld verdienen macht Spaß. Wie fühlt sich dieser Satz für dich an?
5.) Du hast viel erlebt, das heißt, dass du viele Erfahrungen hast. Das ist ein wertvoller Schatz!
Wenn ich dein Konzept lese, habe ich das Gefühl, dass deine Unsicherheit manchmal die Oberhand gewinnt und dir im Weg steht. ("Am meisten habe ich Angst, dass ich mich nicht genug auseinander gesetzt habe, was z.B. urheberrechtlich etc. zu meinem Nachteil werden könnte...."). Nun, wenn du etwas nutzt, was nicht dir gehört, Bilder oder Texte z.B., solltest du die Nutzungsmöglichkeiten prüfen, bevor du es nutzt. Dann kann idR auch nichts passieren. Die von dir angesprochene Recherche ist da sehr praktisch.
6.) "...Grund zur Sorge hege ich auch, dass finanzkräftige Gegner mich kleinhalten möchten, damit sie ihre Geschäfte weiterhin so tätigen können, wie sie es gewohnt sind...." Nun, wenn du keine Angst vor deiner eigenen Größe hast - andere haben es auch nicht. So es nicht konkrete Personen in deinem Umfeld gibt, die dir bewußt schaden wollen (und auch können), ist diese Sorge wahrscheinlich sehr unbegründet. Dafür müsstest du eine Größe haben, die Finanzkräftigen ins Auge fällt. Und dann sind es keine Gegner, sondern maximal Konkurrenten. Denke nicht an finanzkräftige Gegner, denke an finanzkräftige Befürworter.
Ich wünsche dir Mut, Zuversicht und good luck!
Susanne

Kommentar zu der Idee: EssensWelten
14. August 2016 15:16

PS: Das dürfte temporär wahrscheinlich sogar die authentischste ausländische Küche überhaupt werden. Wenn man sich als Flüchtling in einem Land noch nicht gut auskennt, wird man wahrscheinlich so kochen wie zuhause. Wenn ich z.B. zu meinen afghanischen Freunden privat zum Essen eingeladen bin, ist das immer eine kulinariche Reise, die ich fast bezweifele in einem Restaurant in Deutschland finden zu können.

Kommentar zu der Idee: EssensWelten
14. August 2016 15:06

Coooole Idee, köstlich! Ich hab richtig Lust, dort essen zu gehen!
Ich glaube, dass dieses Konzept sich auch dort sehr gut etablieren kann, wo es schon ausländische Küche gibt. Ich hab recht lange Gastro beraten, vor allen Dingen ausländische Küche. Wir haben oft geschmunzelt darüber, wieviel Ausland denn wirklich in den bestehenden Restaurants steckt. Italiener, Griechen, Inder, Türken und alle anderen - die meisten Eingesessenen haben die deutsche Staatsbürgerschaft und sind schon in der 3. Generation hier. Und wie authentisch wird da wohl gekocht, z.B. wenn es in einer Location eine Auswahl aus Pizza, Gyros und Falafel gibt oder Sushi in einem deutschen Restaurant. Das meiste ist eingedeutscht oder europäisiert, sogar die syrische Küche ist in der Regel weit von der Heimatküche entfernt. Nix dagegen, alles lecker. Aber trotzdem Umstände, die auch positiv, auf jeden Fall aber nicht ernsthaft hinderlich für das Konzept Essenswelten sind. Und die Kooperation stellt es auf professionelle Beine.
Gastro ist so lebendig, vielseitig und unendlich! Diese Idee mit Flüchtlingen aufzubauen, aus der Not einen geschmackvollen und kulturellen Vorteil zu ziehen - ich finds hammer und sehr aussichtsreich. Es hat Größe, doppeldeutig.

Kommentar zu der Idee: Rettungschip
14. August 2016 14:41

Hallo Markus, die Idee klingt plausibel. Was mich interessieren würde sind Zahlen, also konkret, wie viele Fälle es pro Jahr wohl gibt, in denen Menschen nicht oder "falsch" geholfen wurde, weil den Ärzten wichtige Informationen fehlten, die sie in einem Notfall selber nicht schnell genug besorgen konnten. Ich bin ein Fan von Transparenz, ja, aber leider ist es aktuell noch so, dass Datentransfer, Datenspeicherung und -besitz, ob rechtmäßig oder nicht, schon fast eine eigene Währung ist. Der Mißbrauch von Daten ist groß. Ich hab ja schon keine Kundenkarten, auch keine Gesundheitsapp & Co, und die Entwicklung des Krankenkassen-Chips beobachte ich mit Argwohn. Hier und heute würde ich solch einen Chip nicht tragen. Was mir aber auch deshalb leicht fällt, weil es aktuell keine nennenswerten Informationen zu meinem Gesundheitszustand gibt, die in einem Notfall wirklich relevant wären.
Ich denke allerdings, dass die Datenflut und -"freiheit" nicht mehr aufzuhalten ist, auch weil, das Verständnis für die Größe des Mißbrauchs nicht verbreitet genug ist. Von daher sehe ich gute Chancen für deine Idee. Und die Idee ist gut, weil sie Leben retten kann.
Good luck, Susanne

Kommentar zu der Idee: MISSION POSSIBLE!?
14. August 2016 14:06

Der Auszug aus der Spielanleitung war hilfreich, die Idee wurde wieder ein Stück deutlicher, wenn auch noch nicht ganz klar. Ich finde die Idee persé klasse, aber wie bei jedem Spiel wird es wahrscheinlich so sein, dass man das Spiel erst durch das Erleben, also das wirkliche Spielen verstehen und schätzen wird.
Willst du eine zeitlich oder funktionell eingeschränkte Testversion anbieten?

Kommentar zu der Idee: jamiS - der smarte Spiegel
14. August 2016 12:49

Funktioniert das Konzept auch mit/auf Fensterscheiben?

12. August 2016 10:35

Vielen Dank für diese Anregungen. Das war ganz wichtig, denn da gibt es ein großes Mißverständnis, das ich mich freue aufzuklären. Ich glaub, ich brauch auch unbedingt ein Video :) Vielleicht kann ich am Wochenende zumindest eine Grafik erstellen, die das Konzept visualisiert.

Die Mitarbeiter einer Firma sind weder die direkten Investoren noch die Gesellschafter der gleichen Firma, in der sie beschäftigt sind. Das könnten die Mitarbeiter tatsächlich finanziell gar nicht wuppen. (Aber beim Spiegelkonzern ist das so, da sind die Mitarbeiter Hauptanteilseigner. Allerdings hatte der damalige Gesellschafter Rudolf Augstein 1974 den Mitarbeitern Anteile quasi geschenkt. Sehr innovativ für die damalige Zeit).

Bei funderbird funktioniert es anders. Alle geschäftsfähigen Bürger des Landes (das ist die Crowd) können mit kleinen und größeren Beträgen in funderbird investieren, unabhängig davon, ob oder wo sie angestellt sind. Die Investition erfolgt in sogenannten partiarischen Nachrangdarlehen, d.h. u.a. dass die Bürger am Gewinn von funderbird beteiligt sind, aber dass sie durch ihr Invest keine Gesellschafter von funderbird werden und auch keinen Einfluss auf die funderbird Gesellschaft haben. Aber: Es investieren alle Bürger, die damit den Einfluss von funderbird stärken wollen. Das, was ein Einzelner nicht schafft, schaffen wir dann zusammen.

Szenario:
Mit dem investierten Kapital kann funderbird Firmen kaufen oder Anteile von Firmen; z.B. die Schraubenemil GmbH mit 45 Mitarbeitern, die seit vielen Jahren sehr gut dasteht. Alleiniger und geschäftsführender Gesellschafter ist Herr Emil, 72 Jahre, kinderlos (oder seine Kinder wollen die Firma nicht übernehmen). Herr Emil will in den Ruhestand gehen und deshalb seine Firma verkaufen. Er weiß zwar nicht, was er auch noch mit dem vielen zusätzlichen Geld machen soll, aber weiterarbeiten ist auch keine Lösung. Frl. Fritz ist die Sekretärin von Herrn Emil und erzählt ihm von funderbird, da sie schon seit Jahren kleine Beträge in funderbird investiert. Herr Emil findet die Idee von funderbird gut und funderbird hat das Kapital, also verkauft Herr Emil seine Firma an funderbird: Herr Emil genießt seinen Lebensabend, funderbird ist neue Gesellschafterin der Firma. Als nun Hauptverantwortliche ändert funderbird den Gesellschaftsvertrag und nimmt die neuen Personalmaximen mit auf. U.a. werden zukünftig die Gewinne der Schraubenemil GmbH aufgeteilt auf die Mitarbeiter der Firma und auf funderbird.
Die Gewinne von funderbird werden aufgeteilt auf funderbird und die Investoren, also die Crowd/die Bürger, die in funderbird investiert haben. funderbird ist an vielen Firmen beteiligt - es gibt bestenfalls viel aufzuteilen.
Es gibt zwar weniger aufzuteilen, als bei anderen Beteiligungsgesellschaften, weil ja ein Gewinnanteil schon an die Mitarbeiter der einzenen Firmen gegangen ist. Aber weil immer mehr Mitarbeiter jetzt ja viel mehr Geld verdienen, können sie auch mehr in funderbird investieren. Und so wird es nach und nach immer mehr Menschen (Crowd/Bürger) geben, die in einer Firma arbeiten, wo funderbird Gesellschafterin ist. So wie Frl. Fritz.
Und langfristig ist das tatsächlich das Ziel: An so vielen Firmen wie möglich mit diesem Konzept beteiligt zu sein.

Das Konzept ist aber nicht zu vergleichen mit Betriebsräten. Zum einen gibt es bei weitem nicht in jeder Firma einen Betriebsrat. Und zum anderen vertreten Betriebsräte zwar die Arbeitnehmerinteressen, aber auch nur gemäß den aktuellen rechtlich Grundlagen. Die Maximen von funderbird gehören in der Form leider nicht zu den Grundlagen.

Gewerkschaften sind eher vergleichbar mit funderbird. Allerdings liegt mein Fokus nicht auf Kampf, also nicht auf Streik. Und schon gar nicht auf der schleichenden Durchsetzung von Arbeitnehmerinteressen wie z.B. kläglichen 3 oder 5% Lohnerhöhung.
funderbird ist das Konzept mit größerem, nachahltigerem Ausmaß für eine freiwillige und eigenständige win win Situation.

11. August 2016 20:28

Spannendste Diskussion find ich gut! Und ich danke dir für die Herausforderung.
Mehr Wert, mehr Geld? Sehr gerne! Das soll nicht der Streitpunkt sein, ich stelle lediglich den Umgang mit Geld und die Auswirkungen desselbigen in Frage. Denn der Umgang entscheidet über den Wert, nicht die Menge. Kurz gesagt: Ich halte unsere jetzige Ökonomie für einen großen Irrtum.
Kooperationen kann man nicht erzwingen, ich stimme zu. Sonst wären es auch keine Kooperation mehr. Und auch die Weisheit von Einstein kann ich teilen. Das Konzept funderbird passt dazu, denn es wird getragen von einer neuen Denk- und Handlungsweise. Es gilt nun, Menschen zu finden, die diese Ideen und Erkenntnisse teilen und das Wachstum dieser Idee fördern.
Das ist die Kooperation, frei und willig. Keine Investoren (Crowd und Profis) - keine Kooperation - kein Business.
Aber wenn wir es schaffen, solch eine Beteiligungsgesellschaft ins Leben zu rufen, dann wird es natürlich Menschen geben, die sich an die Maximen zu halten haben, ob nun willig oder nicht. Manche werden es nicht sein, so ist das eben.
Ich bin übrigens ein großer Fan von 50:50 Kooperationen, das habe ich mir von sehr sehr wohlhabenden und erfolgreichen Unternehmern abgucken können. 50:50 ist eine echte Herausforderung, wie im wahren Leben :)

10. August 2016 23:07

@robbla
Dank dir für deine Fragen. Das ist sehr hilfreich, denn wenn man sich in sein Konzept so vertieft, verliert man schonmal den Blick von aussen.
Das Konzept:
Jede Firma, z.B. eine Schraubenfabrik, hat Besitzer/Inhaber, also einen oder mehrere Gesellschafter, die den Gesellschaftszweck und die Regeln vorgeben, die Personal beschäftigen und bezahlen, und die die Gewinne einnehmen. funderbird tritt an die Stelle eines oder mehrerer Gesellschafter, wird also (Mit-)Inhaber dieser Firma und bestimmt deshalb die Regeln (mit), neue Regeln, vor allen Dingen neue Personalregeln. Z.B. bekommt das Personal nicht nur weiterhin Gehalt, sondern partizipiert auch am Gewinn. Und da funderbird nicht nur (Mit-)Inhaber einer einzigen Firma wird, sondern sich an vielen Firmen beteiligt und es in allen Firmen diese neuen Maximen geben soll, haben alle Mitarbeiter etwas davon, die das Glück haben, in solch einer Firma beschäftigt zu sein.
Die Crowd, das sind in diesem Kontext die geschäftsfähigen Bürger unseres Landes. Es gibt viele Bürger, die über Crowdfunding kleine oder größere Beträge für Geschäftsideen jedweder Art spenden oder investieren. Die Summe der Beiträge ist enorm, Tendenz steigend. Je mehr Bürger und gerne zusammen mit professionellen Investoren Kapital in die funderbird Beteiligungsgesellschaft investieren, an umso mehr Firmen kann funderbird sich beteiligen und umso mehr Mitarbeiter können von den neuen Personalmaximen profitieren. Wenn sich das durchsetzt, ist Armut ausgestorben.

Ja, in gewisser Hinsicht zielt das Konzept auf eine Abwertung des Geldes. Das ist auch gewollt. Und das bleibt nicht aus, wenn man dem Geld einen Platz zuweist, der angemessen ist. Die Prioritäten sind wichtig. Entsprechend zielt funderbird auf eine Aufwertung des Menschen und der Humanität. Geld zu haben und aus dem Vollen zu schöpfen macht Spaß. Aber nicht unter allen Umständen. Tatsächlich sind wir mit unserer jetzigen Unternehmenskultur sogar weit davon entfernt, aus dem Vollen zu schöpfen.

10. August 2016 22:27

@chilis
Von innen heraus ist ein schöner Gedanke, ja, das wäre wünschenswert. Ich weiß nur nicht, ob wir genug Zeit haben. Dazu kommt, dass ich persönlich ja auch so wenig Geduld habe... Ich habe mit vielen Unternehmern zusammengearbeitet und grade in den letzten Jahren habe ich auch einige gGmbH-Gründer kennengelernt - sehr engagiert und voller Feuer für die gute Sache. Bis der erste Profit floß, dann wurde ganz schnell eine klassische GmbH dazugegründet, die gute Sache trat in den Hintergrund.
Und ja, ihr habt Recht - Unternehmer für dieses Konzept zu begeistern ist gelinde gesagt schwierig. Leider. Dieses Konzept gibt es ja auch nur, weil Profit und die Gier nach Geld mutiert sind, wer hört da schon gerne etwas anderes.
Aber ich bin überzeugt davon, dass die Säulen meines Konzeptes eines Tages etabliert sein werden und man rückblickend die heutige Sucht nach Geld als rüde mittelalterliche und wahrscheinlich sogar gefährliche Gesellschaftsform belächeln wird. Die Frage ist in der Tat, ob wir uns dieser Erkenntnis von innen heraus annähern, oder durch brutale entglittene äussere Umstände, die uns zum Umdenken und Andershandeln zwingen. Also ist meine Idee zu schauen, ob denn die Crowd dazu bereit ist, solche inneren Werte aufzubauen und zu tragen, gerne mit Unternehmern zusammen. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir lieber freiwillig etwas Neues wagen und erfahren, als durch sehr schlechte Erfahrungen aufzuwachen.
Aber vielleicht täusche ich mich ja, das wär auch nice. Doch ich glaube nicht.

10. August 2016 13:31

Hört sich nach einer guten Idee an. Ich kenne mich ja in dem Bereich nicht aus und weiß nur, dass die Aus- und Nachwirkungen der Vermienung Horror sind.
Die Verbindung vom Minensucher über einen Stab zur Ballonleiste mit den Detektoren - das klingt plausibel. Ist die Ballon-Idee einfacher/machbarer/günstiger als mit Drohnen?

Kommentar zu der Idee: MISSION POSSIBLE!?
10. August 2016 13:20

Klasse Idee mit viel Potenzial! Da sollte sich doch Unterstützung und Finanzierung finden lassen. Freu mich auf die weitere Entwicklung und werde deine Idee im Hinterkopf behalten für etwaig passende Firmen.
Salut, Susanne

10. August 2016 12:47

Ich bin für jede Kritik offen :)
Zunächst einmal sind Kontrolle und etwaige Strafen nur Beiwerk des Konzeptes und nicht der eigentliche Spirit der Idee. Vielleicht kam das anders rüber, weil ich in meinem vorigen Feedback Stellung genommen hatte nach Markus' Frage zur Kontrolle? Es braucht natürlich Regelungen bei Verstößen, unbedingt. Aber vorrangig und tragende Philosophie von funderbird ist der Fokus auf spezielle CSR Maßnahmen, und zwar auf ganz neue und verbindliche Personalmaximen. In erster Linie die Neuverteilung des Geldes.
Grds. gibt es sicherlich viele Möglichkeiten CSR zu beleben, in der Regel setzt man aber Prioritäten. So, wie auch die GLS Bank, bei der ich sehr gerne Kunde bin, sich spezialisiert hat und sich z.B. von der Ethikbank u.a. unterscheidet. Dennoch haben diese Banken den gleichen Kern. Ich habe auch nach einer Spezialisierung gesucht, und zwar nach der effektivsten und für möglichst viele Menschen wirkungsvollsten CSR Methode. Und gefunden.
Ja, es gibt andere Fonds, die sich auf CSR spezialisieren. Aber ich habe noch keine Gesellschaft gefunden, die dies ausschließlich tut und dazu noch in einem Sinne, den ich auch unterschreiben würde. Sich CSR oder social Entrepreneurship auf die Fahne zu schreiben und es auch wirklich zu leben, ist nicht unbedingt identisch. Ich freu mich aber riesig, wenn sich das ändert.

10. August 2016 8:42

Kontrolle ist ein gutes Stichwort, denn neue Inhalte und tatsächliche Umsetzung sind Schlüsselfunktionen dies Konzeptes.
Die Kontrolle ist aber ganz simpel: Die neuen Leitmaximen werden ja verbindlich im Gesellschaftsvertrag und teilweise auch in den Mitarbeiterverträgen verankert. Das ist ein großer Unterscheid zu den Plaketten "Bester Arbeitgeber des Jahres" u.a.
Wenn also z.B. der Mindestlohn von 15,-€ nicht gezahlt wird oder die Gewinne nicht je nach Anteil an alle ausgeschüttet werden, dann ist das sehr einfach nachzuvollziehen, denn es gibt Auswertungen, BWAs, SuSas etc. und Steuererklärungen - da gibt es an den Fakten nicht viel zu rütteln. D.h. die Gesellschafter sind vertraglich gebunden. Und Führungspersonen werden nochmal zusätzlich durch ihren eigenen Mitarbeitervertrag in die Pflicht genommen. Z.B. Betrug eines Geschäftsführers: Hohe Geldstrafen oder nicht abzuwendende Strafanzeige sind im Geschäftsführervertrag klar geregelt, da wird wenig Platz für Ausreden sein.
Schalten und walten wollen, überdimensional bezahlt werden wollen, aber dann die Verantwortung nicht übernehmen wollen oder gar müssen, und ungeachtet dessen noch meinen, entspannt weitermachen zu können - so wie im aktuellen VW Fall - das muss ein NoGo werden. Und da sind auch Haftstrafen angemessen, ohne Bewährung. Eine höhere Strafe als bei Hoeneß, denn er hat "nur" Geld gestohlen. Bei VW dagegen haben die verantwortlichen Menschen(!), nicht der Konzern - es sind immer Menschen, die sehr viele andere Menschen einem unkalkulierbar hohem Risiko ausgesetzt haben. Mir sagte vor kurzem mal ein Manager: "Ja, so läuft das eben." Ist das so?

9. August 2016 19:29

Lieber Detlef, da sagst du was mit den Talenten. Viele Menschen wissen gar nicht, was ihre Stärken und Begabungen sind oder zu welchen Leistungen sie wirklich fähig sind und wie angenehm und bereichernd das sein kann, wenn sie es herausfinden. Wir haben in Deutschland leider eine ziemliche graue, desmotivierende wachstumssperrige Lern- und Unternehmenskultur. Deshalb liegt mein Fokus auch darauf, das Talent zu Führungspersönlichkeit und Verantwortungsbewußtsein unter die Lupe und deutlich stärker in die Pflicht zu nehmen. Finally komme ich immer wieder zu dem gleichen Schluß: Wenn das Geld neu verteilt ist, dürfte sich viel deutlicher zeigen, wer welche Fähigkeiten besitzt. Mal schaun.
Mission Possible ist auf jeden Fall ein echt guter Slogan. Ich schau mir deine Idee in Kürze mal an und geb dir in deinem Projekt ein Feedback.
Salut, Susanne

9. August 2016 17:52

Das freut mich, danke dir!!
Je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir auch, dass mir keine bessere Idee für eine gute Zukunft einfällt.

Kommentar zu der Idee: jamiS - der smarte Spiegel
9. August 2016 16:53

use case für Vernetzung: Ich stehe in der Regel selten vor einem Spiegel und auch selten sehr lange. Ich würde das ungerne ändern wollen, da die Plätze, wo die Spiegel sind, nicht die klassischen Orte sind, wo ich mich längere Zeit Informationen widme. Wenn die Spiegel in meiner Wohnung aber vernetzt wären, wären die Informationen immer auch dort, wo ich bin - zumindest wenn ich dort einen Spiegel habe.

Kommentar zu der Idee: FRATT
9. August 2016 13:58

Hammer! Ich hab richtig Lust, mich anzumelden. Grade weil ich immer mit mehreren Firmen arbeite und schon deshalb vielen unterschiedlichen Risiken begegne, würde ich mich wahrscheinlich sehr regelmäßig bei euch anmelden. Cool fänd ich eine spielerische Variante mit Levelcharakter, und natürlich einer Variante, die mich echt herausfordert. Ich wär auch happy darüber, mal wieder ein richtig gutes Geschenk gefunden zu haben.

The coolest place to work werden - hört sich top an! Da mach ich euch gerne Konkurrenz :)
Bin sehr gespannt auf die Entwicklung und werde das neugierig verfolgen.
Good luck!!

Kommentar zu der Idee: Upcycling von Bioabfällen
9. August 2016 13:43

Die Idee spricht mich spontan ziemlich positiv an. Aber mir geht es wie Dieter vom geschaeftswarenladen: Was ist der große Unterschied zur jetzigen Verwertung des Biomülls? Den kann ich nicht erkennen, dennoch bin ich überzeugt davon, dass wir erst am Anfang von umweltgerechter Nutzung unserer Ressourcen und Abfälle stehen und dass dein Fokus auf solche Ideen grds. viel Potenzial hat.
Du hattest in deinem Projekt das Problemthema Gülle angesprochen, deren Entsorgung/Nutzung uns ja vor immer größere Herausforderungen stellt. In Amerika hat man vor kurzem einen Durchbruch geschafft und kann nun Schweinegülle zur Asphalterzeugung nutzen. Die ersten Härtetests haben die Straßen bereits bestanden, die Güllegrundlage ist deutlich günstiger als die vorherigen Ölbestandteile, und stinken tuen die Straßen auch nicht. Ich bin begeistert!
http://www.agrarheute.com/news/forscher-stellen-asphalt-schweineguelle-her

Werde dein Projekt mit Interesse weiter verfolgen.
Good luck!!

Kommentar zu der Idee: jamiS - der smarte Spiegel
9. August 2016 13:20

Wow, klasse Idee! Ich liebe die "einfachen", praktischen Dinge des Lebens. Ich kann mir das sehr gut vorstellen und würde die Anwendung lieben. Schön wär auch, wenn verschiedene Spiegel im Haus vernetzt wären, Flur, Schlafzimmer, Bad. Bin gespannt.
Good luck!!

27. September 2015 19:51

Klasse Idee und guter Multiplikator! Ich glaube, dass solche Konzepte enorm an Präsenz zunehmen und unsere Unternehmerlandschaft maßgeblich neu prägen werden!
Good luck!!
Bis bald und herzliche Grüße
Susanne

24. September 2015 7:28

@ Hadi: Lieben Dank für deine hilfreichen Anregungen. Du hast auch vollkommen Recht, was das Video angeht. Wir hatten versucht, ein richtiges Video zu drehen, aber man stellt sich das so leicht vor... Das Drehen ist kein Problem, aber vor der Kamera eine gute Performance hinzulegen, ist gar nicht so einfach. Manchmal braucht es ja schon einige Versuche, den AB passend zu besprechen....
Eine Crowdfundingkampagne ist auf jeden Fall geplant und die Vorbereitungen dazu sind auch weitestgehend abgeschlossen. Wenn konkret ein Hof zur Diskussion steht, soll sie online gehen.

@ Matthias: Auch dir danke für deine wertvollen Tips. Ich bin aktuell umgezogen von Hamburg nach Schleswig-Holstein an die Schlei, hier werd ich nun Ausschau halten nach einem geeigneten Hof, Kontakte hab ich schon geknüpft. Einen interessierten Tierarzt gibt es auch schon, letztendlich wird die Lage des Hofes entscheidend sein.
Bzgl. möglicher Kooperationen habe ich von der KPMG den sehr guten Tip bekommen, mich an Heimtiermarktspezialisten wie Tierfutterhersteller, Freßnapf & Co. zu wenden (Danke Henning!!). Zeitgleich hat sich die Erweiterung des SallysFarm-Teams mit zwei aktiven Mitstreitern ergeben und einer der beiden hat den Kontakt zum Vorstand von Trixie, das könnte eine sehr gute Symbiose sein. Zumal dieses Projekt für jede dieser Firmen eine aussergewöhnlich wirkungsvolle PR-Maßnahme sein sollte. Ich bin sehr gespannt, wie das Feedback ausfällt.

Euch auch alles Gute!!
Herzliche Grüße
Susanne

23. September 2015 16:13

Danke! :)

21. September 2015 9:25

@ Gisela, Petra und Patrizia - vielen Dank für euer Feedback und eure lieben Wünsche.
Es tut sich einiges und wir haben gute Kontakte aufnehmen können, so z.B. zu interessanten Investoren. Ich hoffe, dass ich schon bald Positives berichten kann.
Salut, Susanne

1. September 2015 10:33

Was es alles gibt! Super Tipp, schau ich mir gleich mal im Detail an. Dank dir, Johanna

1. September 2015 9:42

Hallo pragmat1ker von Business Buddy,

ich danke dir für die Zeit, die du dir genommen hast und für deine Anregungen.

Ja, für Investoren, die noch schneller noch mehr Geld verdienen wollen, ist mein Konzpet wohl nichts. Aber für alle anderen, die umdenken. So, wie ja auch tatsächlich manche Banken schon umdenken (ich bin ein großer Fan der GLS Bank). Der BusinessPlan inkl. Forecast für 3 bis 5 Jahre ist jedenfalls fertig und bereit, durchleuchtet zu werden.

Crowdfunding: Ich bin ein absoluter Fan dieses 'neuen' Tools und habe mich letztes Jahr intensiv damit beschäftigt (ich hab z.B. ein Konzept quasi für ein Crowdfunding-Upgrade geschrieben, mal schaun, vielleicht gehe ich das irgendwann auch nochmal an.). Ich würde das Prämienmodell nehmen. Und - oh ja - auf solch eine Kampagne muss man gut vorbereitet sein. In der Theorie bin ich das, an der Praxis arbeite ich kontinuierlich.
Zielgruppe - sowohl für das Crowdfunding als auch für das Konzept allgemein: Ich sehe die Zielgruppe regional und überregional, vielleicht sogar bis nach Europa. Kampange und Website sollen zweisprachig laufen, das wäre die Voraussetzung. Letztendlich ist meine Idee ein Tourismuskonzept, und mit dem Tierschutz eben ein spezielles.

Der Bereich Soziales ist nicht nur der mit Abstand stärkste Bereich im Crowdfunding - in 2013 mit 27% weit vor Gewerbliches 17%, Film 12%, Musik 8%, u.w., sondern auch der Bereich mit der größten Zuwachsrate. Und der Heimtiermarkt ist ebenfalls ein enorm wachsender Markt, wovon Hunde über 50% ausmachen. Gute Voraussetzungen für eine Kombination. Aber interessanterweise ist Tierschutz im Crowdfunding aktuell kaum (gar nicht?) vertreten. Vielleicht ist einfach noch niemand darauf gekommen, weil Tierschützer meistens ehrenamtlich engagiert und deshalb viel beschäftigt sind.
Das möchte ich ändern. Ich bin persé der Meinung, dass es für gute Sachen gutes Geld geben muss. Und mit gut meine ich Ideen, Konzepte und Arbeit, die gut sind für die Gesellschaft. Freu mich, wenn nach und nach viele Menschen so denken.

Liebe Grüße
Susanne

31. August 2015 11:11

Liebe Monika,

danke für die positive Rückmeldung und den Tipp: Themenwochenenden anzubieten ist ein sehr gute Idee. Ich dachte schon an eine Art online-Hundeschule, also Tipps und Tricks für alle Eventualitäten, untermalt mit kurzen Zeichentrickfilmen. Aber ein Themenwochenende live eignet sich in der Tat hervorragend für solch ein Konzept.

Wo werden unsere Hunde herkommen: Ich vermute mal, dass wir teilweise gar nicht viel dazu tun müssen, da immer wieder Hunde einfach abgegeben werden... Aber grds. möchte ich gerne Kooperationen eingehen mit Tierheimen, oder Vereinen, die Hunde vermitteln, z.B. wie Zypernhunde eV. Über den Verein kam Sally zu uns.

Salut,
Susanne

Kommentar zu der Idee: Virtual Window
30. August 2015 9:08

Na ja, grundsätzlich ist Werbung ja nichts schlechtes. Dieses Mittel ist zwar etwas in Verruf geraten, aber es hängt ja auch viel vom Verbraucher ab, ob oder wie leichtgläubig wir Werbung annehmen. Wenn mehr Verbaucher Wert legen auf Qualität, Sinn und Inhalt, müssen Unternehmen sich darauf einstellen. Und dann ist es mehr als in Ordnung, wenn sie dafür bezahlen, ihr Produkt zu bewerben.
Ich glaube auch, dass eure klasse Idee ohne Werbung deutlich schwerer in größerem Stil zu etablieren ist. Mit guter Werbung wird aber ein runde Sache daraus.

28. August 2015 14:07

Hmm, erinnert mich ein bisschen an des Deutschen liebstes Urlaubsutensil, das Handtuch.
Beim Lesen der Idee hat das bei mir eine Polarität ausgelöst: Zum einen das gute Gefühl, entspannt einen Parkplatz zu bekommen. Zum anderen trotzdem das Gefühl, dass das nicht realisierbar ist.
Ich glaube nicht, dass man eine flächendeckende Reservierung durchsetzen kann. Aus verschiedenen Gründen. Hauptgrund: Mit Parkplätzen wird Geld verdient, und nicht zu wenig. Auf solch ein System aufzurüsten kostet Geld und weiteren Aufwand. Wo Parkplätze rar sind, wird bereits gut verdient. Dort gibt es also wenig Gründe für solche Investitionen. Und wo Parkplätze nicht rar sind, wird das System nicht benötigt.
Ausserdem ist es, glaub ich, ein Symptomansatz bzgl. des Parkplatzproblems und keine Ursachenbekämpfung.
Ich lass mich aber gerne eines Besseren belehren. Bin gespannt und werde die Idee verfolgen.
Good luck!

Kommentar zu der Idee: resQ me today
28. August 2015 13:42

Sensibler und schöner Gedanke.
@ Chris: Mit manchen Sachen verdient man vlt. nicht immer Geld, dafür aber an Lebensqualität. Aber grds. gilt auch bei Apps: Werden sie angenommen, ist das immer eine gute Basis für Einnahmen.
Ausserdem könnte ich mir bei dieser App vorstellen, dass man sie günstig kaufen und dann einem Betroffenen schenken kann. Ich würd das machen.
Eine Motivations-App, die nicht so persönlich ist, wie ein Besuch, Gespräch oder Telefonat - was ja gar nicht immer erwünscht ist, die aber persönlicher und engagierter ist als eine "Gute Besserungs -eMail": Kreative Idee!

Kommentar zu der Idee: Schulwolke
28. August 2015 13:24

Klasse Idee, simply clever! Wenn dann noch andere Lerninhalte und -methoden vermittelt werden, geht man doch gleich viel lieber zur Schule.
Freu mich, wenn das bei meinen Enkelkindern in spe schon Alltag wäre, also in vlt. 4-10 Jahren.

28. August 2015 13:19

Gute Idee, und ebenfalls längst überfällig. Die zunehmende Anzahl von Straßenfahrzeugen machts nötig und die heutige Technik machts möglich. Hoffentlich wird der Datenschutz nicht zur Stolperfalle. Insgesamt dürften die bürokratischen Hürden nicht unerheblich sein ... Vielleicht sollte man Mario Barth mal dazu anregen, nicht nur über Steuerverschwendung zu berichten, sondern auch über intelligente Steuereinsatzmöglichkeiten, so wie deine Idee.
Probier's doch mal in Hildesheim, da scheinen innovative Menschen in der Verwaltung zu sitzen: https://www.youtube.com/watch?v=Oe3TsxVSnpg

28. August 2015 12:57

Da ich kein Diabetiker bin, kenne ich ich mit der Problematik zwar nicht aus, aber deine Idee klingt überaus plausibel!

Kommentar zu der Idee: TransFair
28. August 2015 12:51

Ähnliche Konzepte gibt es schon, z.B. https://tageau.com/
Aber das sollte dich nicht aufhalten. Im Gegenteil!
Artverwandt könnte auch "Visionary - und Deine Vision wird Wirklichkeit!" hier beim Wettbewerb sein.

28. August 2015 11:52

Ich find die Idee gut, auch wenn es schon ähnliche Modelle gibt:
https://www.fuer-gruender.de/beratung/start-up-angebote/
https://tageau.com/
oder sogar probono Unterstützung über https://www.proboneo.de/ (ich selber biete im Bereich Controlling/Finances/Businessplan probono-Unterstützung für social businesses an. http://funderbird.de/ ).
Aber selbst, wenn es gute Konzepte in diesem Bereich bereits gibt: Der Bedarf ist da und Konkurrenz belebt immer noch das Geschäft.
Ausserdem werden immer wieder einige Ideen, die aus der zweiten oder dritten Reihe starten, erfolgreicher als die Erstplatzierer.

28. August 2015 11:50

Sehr sinnvolle Idee.
Wenn große Unternehmen merken, dass solche Ideen den Bedürfnissen von immer mehr Menschen entsprechen (und das ist so!), dann müssen die Unternehmen auch endlich nachziehen und kommen langsam aber stetig zu Corporate Social Responsibility (CSR).
Solche Umweltpunkte sind Punkte, die ich tatsächlich mal sammeln würde. Alle anderen Karten (pb etc.) verweigere ich, weil es einfach nur unsere Daten frisst und unser Geld kostet. Mit Kundenbindung hat das wenig zu tun.
Aber diese Idee ist klasse. Auch sehr ambitioniert, aber nicht unmöglich. Unbedingt dranbleiben!

Kommentar zu der Idee: Virtual Window
28. August 2015 11:33

Schöne Vorstellung. Wenn keine Werbung, sondern die schönsten Plätzer der Welt gezeigt werden, kommen solche Fahrstühle direkt nach gläsernen Aussenfahrstühlen. Klasse!

Kommentar zu der Idee: Welcome
28. August 2015 11:31

PS: Vielleicht ist eine Kooperation mit "Discimus – Tandem Coaching" sinnvoll, auch eine Idee bei diesem Wettbewerb.

Kommentar zu der Idee: Welcome
28. August 2015 10:07

Super Idee! Ein ambitioniertes Vorhaben, aber auf die Politik zu warten, kann kein Konzept sein. Glücklicherweise ist nicht jeder Einwanderer ein Flüchtling. Dennoch, es ist dringend notwendig, dass solche wichtigen Themen von aktiven Menschen wie euch in die Hand genommen werden. Nur dann können wir die jetzigen und noch größer werdenden Probleme auch bewältigen.

Viel Erfolg!!!

28. August 2015 10:00

Sehr interessant. Wenn das technisch machbar ist, ist das ein einfacher Gedanke, der mir längst überfällig scheint. Super!

Kommentar zu der Idee: Discimus - Tandem Coaching
28. August 2015 9:44

Sehr gute Idee! Echtes WinWin.
Ich hab das letztes Jahr mal in der Realität (offline) probiert und jemanden gesucht, der potugiesisch spricht und deutsch lernen möchte, so dass wir uns gegenseitig unsere Muttersprachen beibringen können. Hab auch ganz schnell eine Frau gefunden. Es wurde dann aber immer eine English TeaTime, weil sie in Deutschland sonst kaum jemanden kannte und die Unterhaltung geniessen wollte....
Ja, zum Lernen gehört leider auch Disziplin... Die App und eine Community dürfte das deutlich einfacher machen. Ich drück die Daumen!

Kommentar zu der Idee: nexmet
28. August 2015 9:36

Coole Idee! Schöner Ansatz, um sich zu treffen.
Das stellt ein paar entspannte oder ein paar hitzige Stunden in Aussicht, je nach Thema. Vielleicht sollte man die Möglichkeit schaffen, bei manchen Themen vorab zeigen zu können, ob man pro oder contra ist. Stichwort Flüchtlinge: Ich würde mich "gerne" mal mit Gegnern unterhalten, aber ich glaube, das halte ich nicht lange aus...
Stichwort Altersunterschiede, männlich/weiblich etc.: Ich fänd die Möglichkeit gut, das bei jedem social dinner neu entscheiden zu können, ob ich irgendwie eine Vorauswahl treffen möchte oder nicht. Meistens bin ich offen für Menschen jedweden Alters etc., aber manchmal hab ich auch Lust, z.B. nur mit Ladies in meinem Alter zu schnacken.

Bin auf jeden Fall gespannt, ob deine Idee ein guter Grund ist, mal nach Nürnberg zu fahren.
Good luck auf jeden Fall!

28. August 2015 9:18

Grüß dich Nils,
freu mich über das positive Feedback!!

- Urlaubsbetreuung für Hunde ist im Konzept einkalkuliert, siehe Punkt 4. Hundepension. Der Punkt scheint irgendwie unterzugehen, deshalb hab ich ihn nochmal etwas ausgeführt. Ist aber fester Bestandteil des Businessplans.
- Die Events sollen in der Tat später kommen, wenn auch nicht viel später. Der Hof sollte auf jeden Fall auf alle Möglichkeiten eingestellt sein.
- Ich rechne bisher mit keinen FeWos, dafür mit 10 Pensionszimmern. Aktuell beschäftige ich mich aber auch mit einem Hof, der Pensionszimmer hat und drei FeWos. Das ist natürlich klasse, ist aber auch eine Frage des Geldes ...
- Lage des Hofes: Ich möchte schon längers aufs Land und da meine Tochter aktuell das Nest verläßt und die Welt erkundet (sie geht nach Wien), ist das für mich der perfekte Zeitpunkt. Da ich noch in Hamburg lebe, suche ich vorwiegend in SH und Niedersachen/Ostfriesland, bin aber grds. auch für andere Gegenden offen. Der Fokus liegt auf einem geeigneten Hof.

Salut,
Susanne

27. August 2015 18:50

guter tipp, dank dir!!
ich fand den grundgedanken schon immer gut und hatte mir die idee schon angeschaut. bin dabei grad nicht auf das naheliegende gekommen, das auch für mein konzept zu nutzen.... merci.
salut, susanne

27. August 2015 17:31

Hallo Maja,
freu mich, dass dir die Idee gefällt. Vielleicht könnt ihr uns ja schon bald besuchen, das wär was.

Ich glaube, dass so eine Lösung für viele Menschen ideal wäre. Ich hab einige Interessenten ins Tierheim und ohne Hund wieder gehen sehen, auch auf meinen Spaziergängen spreche ich mit vielen Leuten über die Idee. Die meisten möchten sich gar nicht so schnell entscheiden, wie sie müssen. Leider bleibt ihnen eben oft nichts anderes übrig.
Ich würde sofort Urlaub auf so einer Farm buchen.

Allzeit eine schöne Zeit,
salut
Susanne