Neue Kooperation zwischen Gründen Live und Startnext gestartet

Startnext Gründer: Tino Kreßner (links) und Denis Bartelt (rechts)
Startnext Gründer: Tino Kreßner (links) und Denis Bartelt (rechts)

Das Ziel des Wettbewerbs Gründen-Live ist die Förderung vom Unternehmergeist im deutschsprachigen Raum und die Umsetzung möglichst vieler kreativer und nachhaltiger Geschäftsmodelle zu ermöglichen.
Startnext teilt diese Vision und hat sich inzwischen zur größten Crowdfunding-Community für kreative und nachhaltige Projekte und Startups im deutschsprachigen Raum entwickelt. Durch die Kooperation beider Initiativen wollen wir den Teilnehmern von Gründen-Live die Finanzierung und Umsetzung der Geschäftsideen erleichtern.

Projekte von Gründen-Live können Startnext-Kampagnen starten

Alle Teilnehmer von Gründen-Live können in der Wettbewerbsphase im September Crowdfunding-Kampagnen auf Startnext starten. Die Anzahl der Unterstützer und die erreichte Fundingsumme wirken sich dabei positiv auf den Live-Faktor aus. Zur optimalen Vorbereitung eurer Kampagnen bietet Startnext euch die Möglichkeit an einem Crowdfunding Webinar am 12.08. um 17 Uhr oder an einem Crowdfunding Workshop im Startnext Lab Berlin am 19.08. von 15 bis 18 Uhr teilzunehmen. Meldet euch schnell an, da die Plätze begrenzt sind!
Mit eurer Crowdfunding-Kampagne könnt ihr euch über die Startnext Page von Gründen Live für eine Kuration und dadurch die Integration in den Live-Faktor bewerben.

Durch eine Markteinführung der Ideen via Crowdfunding können eine Reihe von Mehrwerten für die Gründer entstehen:

Verknüpfung von Finanzierung und Marketing

Durch das reward-based Crowdfunding wird die Finanzierung eurer Geschäftsidee eng mit der Kundenakquise verknüpft. Dadurch erfolgt die Kapitalbeschaffung nicht mehr durch einen Geldgeber außerhalb der Zielgruppe, sondern wird direkt von den Garanten eines nachhaltigen Unternehmenserfolges sichergestellt: den Kunden. Erfolgreich wird nur, wer seine Zielgruppe kennt, diese erreicht, das Feedback ernst nimmt und die Mehrwerte seiner Idee klar kommunizieren kann. Dies gilt bei der Teilnahme von Gründen-Live, für eine Crowdfunding-Kampagne, aber auch für die Rolle des Unternehmers.

Markttest und „erfolgreiches Scheitern“

Mit dem Fundingziel legt der Gründer fest, welchen Beitrag er benötigt um seine Idee zu realisieren. Nur wenn er dieses Ziel erreicht, erfolgt eine Ausschüttung des eingesammelten Geldes: es gibt nur Alles oder Nichts! Durch diesen Prozess kann der Gründer vorab zu prüfen, ob er mit seiner Idee genügend Unterstützer aus seiner Zielgruppe begeistern kann. Wenn man so mag ist es ein Markttest unter realen Bedingungen! Erreicht er das Fundingziel nicht, so ist er „erfolgreich gescheitert“. Durch Crowdfunding ist ein unternehmerische Scheitern nicht mehr länger ein existenzbedrohendes Risiko. Ganz im Gegenteil. Jetzt kann ich mein Gründungskonzept gemeinsam mit der Crowd besser an den Kundenbedürfnissen anpassen und es über eine Folgekampagne erneut testen.

Förderung vom Gründergeist

Durch den transparenten und partizipativen Prozess von Gründen-Live und dem Crowdfunding werden viele Menschen in den Gründungsprozess integriert. Dadurch erhält Unternehmertum wieder seine ursprüngliche Bestimmung zurück: die Verwirklichung eigener Ideen zum Wohle der Gemeinschaft (Crowd).

Wir freuen uns auf spannende Crowdfunding-Kampagnen auf Startnext von den Teilnehmern von Gründen-Live!

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Community für kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups im deutschsprachigen Raum. Künstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen auf Startnext vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen. Inzwischen wurden mehr als 21 Millionen Euro von der Crowd eingesammelt und über 2.800 Projekte erfolgreich finanziert.

 

Bild: © Startnext Crowdfunding GmbH

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6 Kommentaren

  1. nilsrabe

    07.08.2015 · Antworten

    Ich finde die Kooperation im Grunde gut, doch der Fakt, dass sich die Anzahl der Unterstützer sowie die erreichte Fundingsumme auf den Live-Faktor auswirken absolut unangebracht!
    Was machen denn die Leute von Partei, Yofida und meine Wenigkeit, eben die, die kein „Produkt“ anbieten können?
    Klar, wir können für 10€ Unterstützung den Leuten ne tolle Karte schicken oder für 15€ den Namen auf unserer Seite huldigen, aber die Ideen bei denen es um ein wahres Produkt geht sind da klar im Vorteil! Ich finde Gründen-Live sollte Fair bleiben!

  2. nilsrabe

    07.08.2015 · Antworten

    Eines habe ich noch vergessen:
    Nehmen wir an, ich würde ein Crowdfunding-Projekt erstellen.
    Ich benötige 20.000€, kann aber kein Produkt anbieten und biete deshalb Kleinigkeiten an um überhaupt Geld zu sammeln. Ich habe zwar 1000 Unterstützer, aber die 20.000€ nicht erreicht. Das Projekt ist also gescheitert, wie sieht das denn dann bitte aus? So richtig warm werde ich mit eurer Kooperation nicht…

    • gladmin

      10.08.2015 · Antworten

      Hallo Nils,

      danke für die guten Nachfragen! Vorab: es ist NICHT so, dass wir Teilnehmern, die eine Crowdfunding Kampagne während unseres Gründen-Live Wettbewerbs umsetzen gegenüber den Teilnehmern, die KEINE Crowdfunding Kampagne umsetzen, einen Vorteil verschaffen. Die Idee ist die: Wenn Du schon so weit bist mit der Entwicklung Deines Konzepts, dass Du Geld zum Start benötigst, hast Du im Rahmen des Wettbewerbs die Möglichkeit, dies zu tun. Damit bekommt Deine Crowdfunding Kampagne mehr Reichweite, als wenn Du diese ohne den Wettbewerb umsetzen würdest und die Chancen für eine erfolgreiche Finanzierung steigen. Damit diese Mühen, die Du dann auf der Plattform Startnext in Deine Kampagne steckst und die Interaktionen, die dort stattfinden, (u.a. Unterstützer generieren, etc.) auch innerhalb des Wettbewerbs honoriert werden, zählen diese in den Live-Faktor mit ein. Anders herum erklärt: es könnte sein, dass Du sonst, wenn Du viel Zeit mit der Kommunikation auf Startnext verbringst, nichts davon im Rahmen unseres Wettbewerbs hättest, was aus unserer Sicht falsch wäre, da wir mit dem Live-Faktor ja gerade die Aktivitäten belohnen möchten, die Du und andere Menschen zu Deiner Idee umsetzen.

      Wir drücken Dir und allen anderen Teilnehmern die Daumen!

  3. Ich finde die Kooperation im Grunde auch gut, doch der Fakt, dass sich das Erreichen einer Fundingsumme, oder auch nicht erreichen, auf den Live-Faktor auswirken absolut unangebracht!
    Atomico, das Investment-Vehikel von Skype-Mitgründer Niklas Zennström
    hat im Jahr 2011 4,2 Millionen Dollar (rund 3,1 Millionen Euro) in Wunderlist investiert, ist das mit Startnext Crowdfunding möglich?
    Der Mittelwert der in die gescheiterten Projekte investierten Gelder
    liegt bei 1,3 Millionen US-Dollar, wenn das Geld ausgeht ist Schluss.
    Wenn für die eigene Idee eine Finanzierung in ähnlicher Höhe (3,1 Mio) kalkuliert wurde, ist dann der Start einer Crowdfunding-Kampagnen auf Startnext sinnvoll, oder von Anfang an als „erfolgreich gescheitert“ anzusehen? Gib es ein Ranking, in dem aufgelistet wird, welche Höchstsummen bis jetzt bei einzelnen Crowdfunding-Projekten zusammen gekommen ist? Sind 3,1 Mio von einer Person, mehr oder weniger Wert, als 3,1 Mio Nutzer die 1 Euro investieren?

  4. Wie hat sich diese Kooperation den in den letzten Jahren entwickelt? Vielleicht mag jemand etwas dazu berichten. Ich würde gerne mehr darüber erfahren.

    • gladmin

      17.09.2018 · Antworten

      Da der Wettbewerb Gründen-Live nun Teil unseres internationalen Wettbewerbs „Youth Citizen Entrepreneurship Competition“ ist, wurde die Kooperation nicht weitergeführt.

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